PS5 und Xbox Series X kaufen: Microsoft erwägt wegen Lieferproblemen andere Veröffentlichungsweise

PCGH-Redaktion

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Sonys Playstation 5 und Microsofts Xbox Series X waren sowohl zur Vorbestellung als auch nach dem Marktstart schlecht verfügbar und sind es immer noch, was laut Xbox-Chef Phil Spencer auch beide Unternehmen beklagen. Für die Zukunft denkt er daher über mögliche andere Vorgehensweisen bei der Veröffentlichung nach, die Kunden weniger verärgern.

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Das bedeutet ja nichts weiter, als das die Hersteller ein eignes Shopsystem aufbauen, um den Markt besser zu kontrollieren, das Preisgefüge und den Absatz selbst steuern. Aber wer glaubt denn, man will bei Knappheit nicht an den Preissteigerungen mitverdienen? Das ist derzeit nämlich nicht so, die Hersteller geben die Hardware in Stückzahlen zu ausgehandelten Festpreisen an die Partner ab und verdienen daran nichts mehr.

Auf der anderen Seite kann man sich fragen, ob es notwendig ist neue Konsolengens, CPUs und GPUs zu fast der gleichen Zeit zu launchen, damit man ja das Weihnachtsgeschäft mitnimmt, aber zu Weihnachten oder bis dahin gar nicht in der Lage ist zu liefern. Wenn man diese Launches besser verteilt hätte, gäbe es diese Knappheit in der Zulieferkette womöglich nicht. Müsste man aber, wenn die Konkurrenz schneller ist einen gewissen Umsatz einbüßen, weil potentielle Kunden dann zum Konkurrenzprodukt greifen könnten.

Die Knappheit ist also zu Teilen selbst verschuldet, dass die Kundschaft dann verärgert ist, die man schon Monate im eigenen Hype anfütterte und die nun unbedingt auch die vielversprochene Hardware kaufen möchte, ist normal.

Wenn man der Zulieferkette mehr Luft gelassen hätte die Mengen entsprechend zu erhöhen, dann gäbe es diese Diskusssion gar nicht und müssten Händler im Hype auch keine Mondpreise verlangen (damit Waren vermeitlich ausreichend lieferbar erscheinen), gäbe es so viel mehr zufriedene Kunden. Auf Vorbestellung zu fertigen ist so schlecht nicht, anstatt die Preise im Markt explodieren zu lassen, nur weil man so verfügbare Mengen an Hardware im Markt hält, aber nunmehr darüber nachdenkt sich an den Gewinnmargen bei Knappheit selbst zu beteiligen (um was anderes geht es hier nämlich nicht, egal was Spencer beteuert).

Heute legt sich niemand was auf Lager, wozu? Der Mininghype zeigte auf, dass man dann darauf sitzen bleibt. Es geht um Kalkulationen im Vorfeld.
 
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Also wollen die eine Konsole wie ein Auto verkaufen? Wer zu erst kommt bekommt eine zuerst und wer 30 Minuten nach Bestellbeginn klickt bekommt seine Konsole erst in 2 Jahren, ja?
 
Heutzutage wird alls vorberechnet. Wir müssen damit aufhören. Die sollen eine Menge X Produzieren und an die Händler weitergeben. Dieser ganze Vorbestellblödsin muss aufhören. Ist doch logisch wenn alle Vorbsteller eine zugeshcikt bekommen es keine Geräte im Laden geben kann.
 
Ja finde MS Ansichten sehr gut. Man sollte Bestellen und gut ist. Merkwürdig ist nur das man "Vorbestellungen" nicht als echte reale Bestellung angesehen hatte.
 
Mhh komisch, da scheine ich jetzt ja echt Glück gehabt zu haben, oder zumindest bei der Xbox sieht es hier in Europa recht gut aus - Ohne vorher groß zu schauen letzte Woche Montag eine Series X bei Expert online bestellt und nach 2 Tagen stand sie dann hier.
 
Ich lese daraus, man könne in Zukunft ähnlich einer Paketverfolgung ("Tracking") ab Werk den Zustand des Geräts bis zum Abschluss der Lieferung mitverfolgen, sofern dadurch keine Betriebsgeheimnisse offengelegt werden; eine sehr gute Idee.
 
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