Wir haben uns an die Planung gemacht, wie es im Inneren des OWL Gehäuses aussehen soll. Dazu haben wir mit SketchUp eine Visualisierung erstellt.
Aus unserer Erfahrung ist dies immer sehr praktisch und hilfreich: Bevor man sich auf eine Liste von Wasserkühlungs-Komponenten festgelegt, kann man am Bildschirm die Platzierung von Komponenten ausprobieren. Dabei lassen schnell mal Stolperfallen erkennen, die ein Gehäuse mit sich bringen kann. Und man kann herausfinden, ob die Führung der Schläuche oder Röhren, die man im Kopf hat, auch klappen wird. Manche Gehäuse bieten ja Montage-Punkte für Radiatoren oder Pumpen an, was aber nicht heisst, dass man sich nicht auch andere Varianten überlegen kann.
Nun aber zurück zu unserem OWL-Gehäuse: Bevor wir hier virtuelle Radiatoren oder Waterblöcke platzieren konnten, mussten wir zuerst das Case selber erstellen. Manche Gehäuse gibt es auf Seiten wie
SketchUp Components Collection oder
https://3dwarehouse.sketchup.com als fertiges 3D-Model zum Herunterladen– das ist natürlich sehr komfortabel. Beim OWL ist das jedoch nicht der Fall. Also musste Monk-Trader aus unserm Team alles von Grund auf selber aufbauen. Um die wichtigsten Abmessungen und Formen des Gehäuses zu übernehmen, hat er die Abbildungen von der Aquatuning-Webseite als Vorlage benutzt.
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Viele Details im Inneren des Gehäuses hat er mit der Hilfe von Fotos nachgebaut. Ein grosses Dankeschön geht daher ans Team von hardwaremax.net, die das Gehäuse ausführlich fotografiert und vorgestellt haben. So basieren gewisse Teile unseres Models „auf Augenmass“. Einfacher und teilweise auch präziser wäre es natürlich gewesen, das Gehäuse zu vermessen und alles ins SketchUp zu übertragen. Aber ein Gehäuse stand uns dafür nicht zur Verfügung.
Nachdem also die digitale Version des OWL-Gehäuse mal stand, war der nächste Schritt die Hardware- einzufügen. Hierfür hat Monk-Trader auf die oben erwähnten Webseiten zurückgegriffen. Deshalb sind einzelne Hardware-Komponenten in den folgenden Bildern einfach als Platzhalter zu verstehen.
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In der Front wollen wir für die Lüftersteuerung und die Überwachung der Wakü-Messdaten einen Aquaero verbauen. Geplant sind auch Dinge wie Durchflussmesser und eine LED-Beleuchtung, die aber im jetzigen Entwurf noch nicht eingezeichnet sind. Für Radiatoren und Pumpe benutzen wir die Montageorte, die vom Case her vorgesehen sind.
Der von uns geplante Röhren-AGB hat sich als grösste Knacknuss erwiesen. Wir wollen eine Röhre verbauen, weil dies uns optisch besser gefällt. Einen BayRes AGB kann man natürlich vorne im Laufwerksschacht einbauen. Vom Gehäuse-Hersteller ist auf der Rückseite parallel zu den PCI-Slots eine Stelle vorgesehen, um die Halte-Klemmen für einen Röhren-AGB zu montieren. Das scheint uns auf den ersten Blick nicht sehr praktikabel zu sein, da man dann keine PCI-Komponenten mehr ein- und ausbauen kann. Und da wir mit Acryl-Röhren arbeiten, können wir den ABG auch nicht mal kurz aus den Klemmen herausnehmen, um an die PCI-Slots zu kommen.
Also musste eine andere Lösung her. Wie Ihr auf dem unteren Bild seht, haben wir einen Platz für den Ausgleichsbehälter gefunden. Wir planen, den AGB rechts vom Mainboard zu platzieren. Damit führt dann der Kreislauf direkt vom AGB zur Pumpe darunter. Wir ahnen aber jetzt schon ein bisschen, dass es mit dem AGB an dieser Stelle eng werden könnte. Das CGI ist wie gesagt nicht ganz präzise in den Abmessungen. Wenn das Gehäuse dann da ist, werden wir es sicher wissen.
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Soweit also unser Entwurf. Der nächste Schritt für uns ist jetzt mit unseren Partnern zusammen die Hardware-Liste festzulegen und zu vervollständigen.