Preis/Zufriedenheit statt Preis/Leistung

Man muss immer bedenken Interessen können sich ganz schnell ändern. Da spielt man noch kräftig LoL, WoT oder cs-go. Und auf einmal ist die Luft raus.
Das man zumindest auch mal was anderes zocken will.

Als Hardware Anfänger wäre ich stinksauer wenn mir eine CPU/GPU aufgeschwatzt würden welche gerade so zu dem gezockten Spiel passen, aber das meiste kaum darauf läuft bzw. ich in 2 Jahren alles erneuern muss. :motz:

Ich würde mal sagen bei einem Budget unter 1000/1200€ sollte man sich schon auf das nötigste konzentrieren.
Eine SSD ist eine tolle Sache aber da hätte ich lieber hohe settings und einen Unterbau der lange hält als ein paar sekunden beim Programmstart, Mapwechsel.
Die kann man jederzeit nachrüsten ohne Geldverschwendung. Eine knapp auf's jeweilige Spiel bemessene Grafikkarte nach 3/4 - 1 Jahr zu wechseln schon eher nicht.
Ein Cpu/Mainboard wechsel nach wenigen Jährchen ist sowieso Geldverbrennung hoch 10.

Solange der air flow beim Gehäuse stimmt und man auch größere Karten einbauen kann ist doch alles gut. Auf dem Bildschirm spielt die Musik.
Ob das Ding nun so aussieht als ob es sich zu einem Battlemech formen kann wenn man noch 3 weitere hat ist da nebensächlich.
Wer darauf besonders wert legt muss das bei einem low budget explizit sagen.

Eigentlich sollte der TE selber mal etwas gucken.
Jeder müsste Benchmarks von CPU / GPU bewerten können, grob in einem Konfigurator den Rest dazu. Um so eine Richtung für's Budget zu bekommen.
Und dann erst fragen.

Wäre ich in der Kaufberatung aktiv hätte ich schon länger probiert das "zukunftsbudget" zu etablieren. :gruebel:
Ist das ein Jugendlicher der alles Geld von Weihnachten, Geburtstag zusammengekratzt hat und es lange dauert bis wieder 100€ da sind.
Oder jemand der in 2-5 Monaten wieder Geld hat. Um z.B. eine SSD nachzurüsten falls ihn das wirklich stört.
Besonders interessant bei Budgets wo man ein System um den CPU/GPU Preis-Leistungs sweet spot herum bauen kann.
 
Naja bei 1000€ gehört standartmässig ne SSD rein und passt auch locker ins Budget ohne Abstriche woanders machen zu müssen. Und gerade Grafikkarten kann man schlecht "auf Zukunft" kaufen, weil das halt die Komponente ist die am schnellsten wieder gewechselt werden muss. Heute kannst du CPU und Board problemlos 3+ Jahre und mehr behalten und fährt damit immer noch gut (hab auch noch nen Sandy i5), aber die Graka aus der gleichen Zeit reisst heute absolut nix mehr. Grafikkarten kauft man in Budgets, sprich Mittelklasse (ca. 200€) und obere Mittelklasse (280-350€) je nach Anspruch. Mehr auszugeben führt da eher wenig zu mehr Zukunftssicherheit, weil darüber die Karten starken Preisverfall haben und die Mittelklasse der Nachfolgegeneration oft schon schneller ist als deine teure Graka zu der Zeit.
 
Andererseits muss man aber auch sehen wie viele Leute ihr System wirklich noch upgraden. Die, bei denen die schon lange im Forum sind und ihre 200+ Beiträge haben, da kann man davon ausgehen. Aber beim Normalnutzer gerät die SSD und die stärkere GPU schnell mal in Vergessenheit, die wollen wahrscheinlich zum Großteil einen Rechner der läuft bis sie ihn nehmen und zum Schrotplatz bringen.
 
Andererseits muss man aber auch sehen wie viele Leute ihr System wirklich noch upgraden. Die, bei denen die schon lange im Forum sind und ihre 200+ Beiträge haben, da kann man davon ausgehen. Aber beim Normalnutzer gerät die SSD und die stärkere GPU schnell mal in Vergessenheit, die wollen wahrscheinlich zum Großteil einen Rechner der läuft bis sie ihn nehmen und zum Schrotplatz bringen.

Gibt ja einige die im Forum nachfragen.
Und oft kommt dabei heraus, das sie CPU/RAM/ usw noch weiternutzen können und eigentlich mit ner SSD und neuen GPU schon wieder gut da stehen.
 
Oh Mann, schon so viele Sachen die hier angesprochen worden sind...ich bin nicht allein! Und dann noch freundlich und gesittet diskutiert, mir fehlen die Worte > erstmal Abo
 
Achtung, dieser Text spiegelt (m)eine Meinung, zu Risiken und Nebenwirkungen konsultieren sie bitte einen Druiden ihrer Wahl.

Xardas und Eldric sind derzeit leider nicht erreichbar :(


Könnte man hier nicht eine inoffizielle Task force aufstellen, die vor allem der unsäglichen Geldverschwendung bei Office-PCs einen Riegel vorschieben könnte, indem man sich da mehr einmischt?

Gestatten:
Omoris16
und ich (Obwohl ich nie/selten weniger als 8GB RAM vorschlage :D)
 
Könnte man hier nicht eine inoffizielle Task force aufstellen, die vor allem der unsäglichen Geldverschwendung bei Office-PCs einen Riegel vorschieben könnte, indem man sich da mehr einmischt?

Ein Sheriff ohne Colt hat da doch keine Chance. Was das sparen angeht kann man es auf jeden Bereich anlegen da wenn jemand open End bietet wird ja mit dem Geld des TEs auch öfters ein Freudenfeuer entzündet.
 
Ich versuche eigentlich immer dem TE das bestmögliche für sein Geld zusammen zu stellen, aber bei Office PCs wo unbedingt ein i5 rein muss komme ich auch immer ins grübeln. Bei sowas bietet sich eine APU von AMD geradezu an.
 
Was ich in meiner verhältnismäßig kurzen Zeit nicht schon alles gesehen habe... i7 fürs Surfen und i5 ohne dGPU zum Gamen für den Teenager. "Kann man ja nachrüsten".

Was mir bei den Kaufberatungen noch aufgefallen ist, dass wenn einer eine Nvidia in der Zusammenstellung hat bzw. möchte, sofort eine R9 290 o.ä. aufgedrängt wird. Umgekehrt kann ich dieses Phänomen allerdings nicht beobachten. Keine Ahnung, obs nur mir so geht oder es andere auch so sehen.
Was Maxwell angeht kann ich mir vorstellen, dass es da wegen dem Trubel um den VRAM ist. Der war ja hier im Forum recht groß vertreten. Bei der 970 erwähne ich es auch immer, aber dabei bleibts dann auch.


Zum Thema SSD oder nicht muss ich sagen, dass ich eine SSD, sobald sie ohne größere Einschnitte reinpasst, für Pflicht halte, wenn es um unerfahrene Nutzer geht. Wer schon lange dabei ist kann den Nachteil einer HDD einschätzen, aber Neulingen kann man mit einer SSD einfach zwei Dinge auf ein mal bieten: 1. (*) Schönere Grafik (Und ob sie "schöner" ist oder "viel schöner" verändert am Waoh-Effekt wohl eher weniger), und 2. Schnellere Ladezeiten in allem was der Rechner macht
(*) Dieser Punkt wird schlicht durch die Tatsache erzeugt, dass der TE einen neuen Rechner kauft und der alte somit wohl nicht mehr zeitgemäß ist.

Das kann ich glaube ich auch ganz gut einordnen, denn ich hatte innerhalb von 4 Jahren 5 Prozessoren aus 5 Generationen, und hineinverschachtelt noch Netzteile, Grafikkarten, Festplatten/SSDs und Gehäuse:
Pentium 4 3.00 Ghz -> Q6600 -> Q9550 (C1) -> i7-920 (D0) -> i7-5820K
Als ich den Q6600 schon ein Weilchen hatte war endlich das Geld für eine SSD da, und der Sprung war gefühlt deutlich größer als der durch den vorhergegangen Prozessorwechel, obwohl ich dadurch um das 7-Fache mehr Leistung hatte. Kein PC-Nutzer ist wohl so sehr Gamer, dass er nicht große Vorteile durch die Multimediafähigkeiten einer SSD hätte. (Und nicht zu vergessen ist eine HDD heutzutage wahrscheinlich oft das lauteste Bauteil im Rechner)


Was Gaming-Zusammenstellungen angeht muss ich sagen, dass das für mich schon seit Monaten nicht mehr Hauptthema ist. Wie meine Signatur(*) verrät konzentriere ich mich auf Office, Multimedia und Gaming bis 500€ ("FullHD" habe ich bis jetzt nur zwei mal empfohlen), dabei insbesondere auf den Roten Hersteller, irgendwer muss es ja machen :D
Aber das "i5 ist Pflicht"- und das "Intel ist halt besser"-Denken verfolgt mich leider selbst in diesem Preisbereich.
(*)Das ist natürlich kein starres System, ich habe noch private Wunschlisten wo ich immer die aktuellen Alternativekühler. Bildschirme, Arbeitsspeicher, Festplatten, Lüfter und Mainboards parat habe
 
Zuletzt bearbeitet:
Naja, gerade beim gaming sind die Intel halt den AMD voraus, so leid wie mir das tut. Aber dafür hat AMD eindeutig bei Anwendungen die Nase vorne. Jeder der mit seinem Rechner hauptsächlich arbeitet fährt mit AMD besser. :)
 
Wäre auch nett wenn man nicht als Spinner abgetan wird weil man bestimmte Produkte eher meidet. Genauso mehr Lockerheit wenn man mal einen Spruch bringt
 
Sofern es nicht nur einfache Office arbeiten sind Stimme ich dir zu das AMD das bessere PLV hat.

Ansonsten bin ich von AMD aktuell enttäuscht, ich habe selbst sehr viele aktuelle CPUs daheim bzw gehabt und ein aktueller i3 der im Preisbereich eines A10 Kaveri konnte ich direkt vergleichen.
Im Alltag also surfen streams usw schauen habe ich keinen Praxisunterschied bemerkt aber der i3 4340 oder auch i5 4670k ohne Turbo den ich später verkaufte waren einfach vom Verbrauch her deutlich besser.
Im normalen Idle also komplett ohne Last war der unterschied noch nicht so extrem. Aber als ich den Stromverbrauch beim Amazon Prime HD schauen verglichen hab war der unterschied wirklich extrem zu Ungunsten des Kaveri.
Dazu hab ich am Kaveri mit 2 Boards nur Probleme den Speicher auf über 1866 zum laufen zu bekommen.
Zum Zocken ist Kaveri natürlich besser geeignet aber auch das ist nur in bestimmten Szenarien sinnvoll.

@eigentliches Topic
Ich finde auch das SSD in den neusten Fällen also Office PC und ab Mittelklasse Gaming PC Sinn macht.
Wenn das Budget eh schon kaum für die geforderte Leistung ausreicht sollte man natürlich die SSD weglassen.
Zum Thema günstiges Gehäuse, hier sollte man den TE einfach aufklären und auch eine entsprechende andere Konfig empfehlen aber dann auf den Leistungsverlust hinweisen.
Meist hat man in der Praxis halt mehr von der Leistung als von einem hochwertigen Gehäuse sofern die Kühlung ausreicht.
 
Wenn jemand unbedingt so einen Yoghurtbecher zu Hause stehen haben will werde ich ihm den nicht ausreden, er muss da ja drauf gucken. ;) Natürlich weise ich darauf hin dass man mit einem qualitativ wertigem Gehäuse besser fährt aber entscheiden soll der TE. Zu Not baue ich dem auch einen 5820K in einen Eimer ein wenn er das so haben will. ;)
 
Ich habe zb. hier eine SSD liegen und kann bestenfalls die Ladezeiten ins Feld führen aber ein schneller Rechnerstart ist auch mit Win 8 und der popeligen HDD möglich. Gerade bei einem Officeknecht ist eine SSD noch am ehesten zu vernachlässigen. Der lahmste Teil sitzt immer noch vor dem Monitor und ein Wimpernschlag ist doch kein Maßstab.
 
Auf das wollt Ich hinaus mit den SSD s. Sie sind praktisch aber nur wenn man dafür nix anderes vernachlässigt.

Zumal unter Windows 7 der Start nur minimal verkürzt wird.

Unter 8.1 ist es deutlich mehr.
 
Im normalen Idle also komplett ohne Last war der unterschied noch nicht so extrem. Aber als ich den Stromverbrauch beim Amazon Prime HD schauen verglichen hab war der unterschied wirklich extrem zu Ungunsten des Kaveri.
Wenn du ihn noch hast: Spannung absenken, da geht ordentlich was

Auch ist das A10 vs i3-Denken in meinen Augen ein Problem, wer sich einen A10 wegen dem CPU-Teil kauft, für den ist der i3 natürlich besser. Aber ein Athlon ist da identisch zum A10, und kostet dabei 38% weniger als der i3. Beim i3 gibt es in meinen Augen schlicht eine Preis/Leistungslücke, ab i5 hingegen ist man klar Konkurrenzlos (@Gaming),
Totschlagargument für i3 im Forum ist immer die hohe SC Leistung, die "zukünftige Spiele" mal brauchen werden. In meinen Augen werden diese "zukünftigen (Leistungsfressenden) Spiele" aber mit hoher Wahrscheinlichkeit DX12 Nutzen, und damit fallen sie aus diesem Thema ohnehin raus.

Ontopic SSD: Also mehr als nur messbar sind die Unterschiede auf jeden Fall: Test
Bei Spielen, Kopieraktionen und Programminstallationen ist überall ein deutlicher Unterschied, leider haben die Redakteure bei CB nicht auch den Programmstart/Windowsstart gemessen.
 
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Naja bei 1000€ gehört standartmässig ne SSD rein und passt auch locker ins Budget ohne Abstriche woanders machen zu müssen. Und gerade Grafikkarten kann man schlecht "auf Zukunft" kaufen, weil das halt die Komponente ist die am schnellsten wieder gewechselt werden muss. Heute kannst du CPU und Board problemlos 3+ Jahre und mehr behalten und fährt damit immer noch gut (hab auch noch nen Sandy i5), aber die Graka aus der gleichen Zeit reisst heute absolut nix mehr. Grafikkarten kauft man in Budgets, sprich Mittelklasse (ca. 200€) und obere Mittelklasse (280-350€) je nach Anspruch. Mehr auszugeben führt da eher wenig zu mehr Zukunftssicherheit, weil darüber die Karten starken Preisverfall haben und die Mittelklasse der Nachfolgegeneration oft schon schneller ist als deine teure Graka zu der Zeit.

Meinte bei der GPU hauptsächlich "das meiste kaum läuft" und zum Unterbau "in 2 Jahren alles erneuern".

Da hat man aber auch oft selbst zu hohe Ansprüche. Kenne welche die sind noch mit gtx 460, 480, 560 unterwegs und zocken nicht gerade wenig.

Bei 1000-1200€ meinte ich nicht nur die SSD sondern sexy Gehäuse + SSD + HDD (wenn dann noch die Windows Lizenz ins Budget rein sollte, gute Nacht)
Da wird aus einem soliden Unterbau, den man 1zu1 auch mit teureren Grafikkarten benutzen würde, schnell ein Krüppel wo überall die low Budget Produkte raus quillen.
Irgendwo müssen die 50er und 100er ja herkommen.
Ist ja nichts gegen einzuwenden das man auch für weniger ein anständiges System bekommt, wenn man unbedingt "muss" und nicht weil man falsche Prioritäten setzt.


@SSD
Hab hier ein Wechselplatten Laufwerk mit Tasten zum an und aus machen der Platten. 1x 512gb SSD für Games und 1x HDD für's Business.
Und der Unterschied ist minimal, die ersten 1-2 Minuten im Windows sind etwas träge danach absolut zu vernachlässigen.
Den größten Vorteil seh ich nur bei Mapwechsel im Multiplayer. Und den haben die meisten Games schon weggepatched das man nun einen Timer hat bzw. eine bestimmte Anzahl Spieler rdy sein muss.
Und man nicht schon vorrushen kann.
Welcher 0815 User scheucht täglich so große Datenmengen hin und her das da am Ende Zeit gespart wurde?!
 
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