PPI und PPD der AVP

TJW65

Freizeitschrauber(in)
Moin,
Eine Überschrift mit drei solcher Abkürzungen hatte ich bisher wohl auch noch nicht.
Ohne selber ein Kaufinteresse an der Apple Vision Pro zu haben frage ich mich dennoch, wie die Zahlen für die Pixel per Degree des Headsets zustande kommen.
Eine etwa dreimal höhere Pixeldichte pro Inch als die Quest 3 von Meta (etwa 3400PPI vs. 1200PPI) aber eine ähnliche PPD von 34 gegenüber den 25 der Quest 3. Also eine um grob 33% erhöhte dichte an Pixeln pro Grad Sichtfeld.
Einleuchtend würde mir dass Konzenpt erscheinen wenn das FOV wesentlich größer wäre, das ist aber nach allen Berichten die ich bisher gehört habe nicht der Fall. Das Sichtfeld soll bei Q3 und AVP vergleichbar sein.
Also: warum ist der (nicht gänzlich exakte) Wert der Pixel Pro Grad - PPD - wesentlich weniger gestiegen als die Pixeldichte pro Inch vermuten lässt?

Nutzen Q3 und AVP unterschiedlich große Panels?

MFG
TJW65
 
Zuletzt bearbeitet:
Nutzen Q3 und AVP unterschiedlich große Panels?
Die AVP nutzt gar kein Panel, sondern ein Chip auf denen OLEDs gepackt worden sind.
Also ein Chip wie den einer GPU oder CPU.
Das ist quasi die Next-Gen der Displaytechnik. Aber auch sauteuer, deshalb ist die AVP so teuer.
Ein Display hat fast 1.5x die Anzahl der Pixel eines 4k Monitors.
Das Q3 nutzt nur "normale" LCD Panels.

Wie PPD errechnet wird weiß ich nicht, aber hängt vermutlich von den Linsen ab und nicht vom Display.
Hier ist ein Blog Artikel mit Einzelnen Punkten und vergleichen zur MQ3:
 
PPD hängt einfach nur von Sichtfeld und Auflösung ab. Ob die Pixel von einem winzig kleinen high-ppi-Display kommen und dann mit Linsen vergrößert werden oder umgekehrt von einem riesigen low-ppi-Display konzentriert werden, ist für die Pixep-Per-Degree, die man sieht egal. Aus nachvollziehbaren Gründen hängt man 130-Zoll-UHD-Bildschirme aber nicht an eine Kopfhalterung, sondern an die Wand, während man in Headset möglichst kleine Bildgeber bevorzugt. ;-)
 
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