Plexiglas-Ausleuchtung

wildchild

Kabelverknoter(in)
Hey PCGH-Community,
Ich muss vorweg mal meinen Kommentar zu diesem Forum abgeben: Ich habe hier in kurzer Zeit viele sehr interessante Anregungen gefunden und auch sehr schnelle und prezise Antworten auf meine Fragen erhalten. Dafür erstmal ein großes Lob:daumen:
Nun zu meinem eigendlichen Anliegen:
Wie schon in einem anderen Thread beschrieben baue ich im Moment meinen PC auf WAKÜ um.
Das ist aber das kleinere "Übel". Dazu analog betreibe ich einen Umbrella/Resident Evil Casemod. Das vollständige Konzept muss ich euch noch vorenthalten; wird aber bald in Bilderform nachgeliefert;).
Ein Teil bereit mir dabei allerdings noch Schwierigkeiten: die rechte Seitenwand (beim Mainboard). Dieses sollte später so aussehen:
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http://img205.imageshack.us/img205/6258/412lsbtg4l.jpghttp://s3.directupload.net/file/d/2371/lgpwesjj_jpg.htm

Dabei ist das große Umbrella Logo natürlich "nur einfarbig" also keine mehreren rot-Töne. Zur Umsetzung: Da farbiges Plexiglas wegfällt muss ich wohl oder übel auf weißes, transparentes zurückgreifen und die zu beleuchtenden Stellen gravieren, dh. ich benötige zwei Scheiben.

Den unteren Schriftzug werde ich ebenfalls in Plexiglas eingravieren; dieses widerum ersetzt dann das Gitter.

Als Ausgleichsbehälter kommt der Frozen Q Liquid Fusion V Reservoir zum Einsatz -> T-Virus. Dieser schaut aus dem Gehäuse heraus und wird mit Plexiglas umrundet.

Zur Frage: Welche Leds sollte ich denn für die Ausleuchtung des großflächigen Logos verwenden? normale 3mm extrahell, Superflex oder SMD's?
Wie schließt man diese am Besten an (an jede LED eine entsprechenden Vorwiederstand und dann Reihenschaltung?)
mfg
wildchild
 
Zuletzt bearbeitet:
Normal dürften alle LEDs gehen, kommt halt ganz drauf an was dir am besten gefällt bzw was du am praktischsten findest - Licht machen sie alle :lol: . Bei plexiglas.de gibt übrigends auch spezielles Plexiglas, das speziell :D für die Beleuchtung von den Seitenrändern her ausgelegt ist und das Licht dann gleichmäßig von den "flächigen" Seiten abstrahlt. Hab dein Projekt Umbrella schon mal irgendwo gesehen, ich glaub es war Computerbase, das Konzept hörte sich gut an!
 
Ok, klingt schon mal gut :D
Noch eine Frage zur Schaltung: Wie viele Leds kann mann denn per Reihenschaltung an einen Molex-Anschluss anlöten? (mit einem Wiederstand pro Led)
Netzteil ist ein 750 W Lian Li
 
Na ja so eine LED braucht unter 0,1W... So ein Molex kann (glaube ich) über 100W tragen, dh. es sollten genug sein :D
 
An 12V kannst du maximal drei bis vier LEDs (abhänging von der Farbe und damit dem Halbleitermaterial) in Reihe betreiben. Denn an jeder LED Fällt eine bestimmte, genau definierte Spannung (s.Datenblatt) ab. Diese liegt meist im Bereich von 3-4V.
Wenn du jetzt vier rote 5mm LEDs (ca. 3V Betriebsspannung) seriell an 12V anschließen möchtest, kannst du maximal vier LEDs in Reihe betreieben. Über den vier LEDs würde dann beinahe die gesamte Betriebsspannung abfallen.
Daraus resultiert natürlich die Tatsache, dass über dem benötigten Vorwiderstand nur noch eine geringe Spannung (bei gleichem Strom) liegen muss, sodass hier weniger Energie entwertet ("verheizt") werden muss.

Damit du mehr als drei oder vier LEDs an 12V betreiben kannst, musst du Reihen- und Parallelschaltung kombinieren, d.h. du verschaltest mehrere Viererketten (je mit einem Vorwiderstand) parallel. Dann limitiert nur noch die maximale Belastbarkeit der 12V-Schiene, darüber brauchst du dir aber, wenn du keine Lasershow damit planst, keine Sorgen zu machen. :D
 
Klar, aber dann würde man viermal so viele Widerstände brauchen und das wäre genauso ineffizient wie die Tatsache, dass dann über jedem Vorwiderstand 9V (bei einer roten 5mm LED), anstatt 0,...V bei 4 LEDs bei identischem Strom abfallen müssten.
 
Wenn 0 Volt Spannung abfallen müssen, wieso braucht man dan eigentlich noch einen Widerstand?
Um den Strom zu begrenzen? Aber mit einem Widerstand pro 4 LEDs sollte die Spannung dann doch auch geringer werden?
 
Wenn sich die Betriebsspannung einer LED minimal erhöht, so steigt auch der Betriebsstrom sehr stark, was die LED zerstören könnte. Der Vorwiderstand begrenzt den Strom, dämpft besser gesagt die Veränderung des Stromes ab, sodass in einem größeren Spannungsbereich ein relativ konstanter Betriebsstrom gewährleistet ist.
 
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