Die Gespräche waren bereits 2022?
Da muss man bedenken, dass Intel zu dem Zeitpunkt noch agressiv am eigenen Entwicklungsprozess festgehalten und geglaubt hat.
Für die zukünftige PS6 wollte Intel also bereits wieder in allen Belangen bei CPU, GPU und Fertigung Marktführer oder zumindest mit den anderen Größen längst schon wieder gleichgestellt/konkurrenzfähig sein.
Battlemage wäre schon längst als Gegenpart zu NVidia 4000 auf dem Markt, projekt C+D sollten im Jahreszyklus folgen und NVidia angreifen.
Das werden die natürlich auch bei Sony in die Waagschale geworfen haben.
Sony darf sich also glücklich schätzen, diesen Erfolgsprognosen nicht zu viel Bedeutung geschenkt zu haben.
Denn Intel hätte zum jetzigen Standpunkt überhaupt nicht abliefern können.
Das Unternehmen hätte also Sony mit in den Abgrund gerissen, hätte man mit einer älteren Grafikeinheit und gleichzeitig weniger Leistung vorlieb nehmen müssen.
Beim Thema CPU scheint man ja so langsam wieder Fahrt aufnzunehmen und einstmalige Zeitpläne in weiter Ferne wieder aufholen zu wollen und auch schrittweise zu können.
Aber AMD ist halt die sichere und wohl auch kostengünstigere Variante.
Für die Produktplanung einer Konsole ist das überlebenswichtig.
Da kann man nicht mal eben etwas verändern und im nächsten Jahr ein anderes Produkt auftischen, das Kind muss man 5 Jahre oder länger durchziehen.
Ein großer Pluspunkt ist auch die bessere und leichter einzuschätzende Abwärtskompatibilität zur alten Generation beim Thema alte Spiele und neue Spiele, Entwickler können einfacher beide Systeme bedienen.
Eckdaten PlayStation 6 :
8 Kern X3D CPU @5Ghz
32GDDR7 Speicher
GPU mit 36TFLOPS + Super Resolution Upscaling mit Frame-Generierung. (AMD FSR 3)
2TB NVMe PCIe 5.0
Preis: 899€
Solche Ideen kannst du dir für die Pro Version aufsparen, wo Technik Nerds dann die extra Grafikpracht oder mehr FPS haben wollen, und das keinen Einfluss auf die Verbreitung, die Anzahl der verkauften Spiele, und den Gewinn hat.
Die normale Version muss kostenoptimiert für einfache Spiele geeignet sein.
Bei Preisen um 500-600 Euro wird man noch Leute locken können, darüber wird es schwierig werden, für eine entsprechende Verbreitung in der Bevölkerung weltweit zu sorgen.
Das würde die Entwicklung von Spielen und deren Absatz drastisch reduzieren und der Firma massiv ans Bein pinkeln.
Denn der Gewinn wird einzig und allein über möglichst viele teure Spielelizenzen generiert.
Die reine Hardware ohne allem Zubehör ist für den Hersteller eher ein Verlustgeschäft.
Das kann man mit einem Verkaufsautomaten gleichsetzen.
Nur wenn man viele davon aufstellt und viele Menschen daran Ware ziehen, klingelt es am Ende in der Tasche.