News Playstation 6: Intel hat mitgeboten und verloren [Bericht]

Sony will günstig und da ist AMD ganz oben. Zudem geht das AMD Schiff immer mehr unter am PC, zumindest, was ihre Grafikkarten angeht.

Seit der PS4 kommt da Stangenhardware rein von AMD. Nichts Besonderes mehr und schon gar nicht das Beste.
So etwas wie die PS3 wird es nie wieder geben. Hätte Sony noch Ansprüche an sich selbst, würde da ein dicker Nvidia Chip reinkommen mit vollen Programm RTX und ein Monster von PowerPC CPU.
Aber solche Ausschweifungen lohnen sich nicht mehr. Sony bringt nicht aus Herzensgüte ihre Games auf PC.
 
Zum Glück für AMD saß Intel 2022 noch wirtschaftlich auf einem so hohen Ross, dass Intel meinte da nicht günstiger bieten müssen bzw. war Intel bezüglich der eigenen Grafikchips mit AMD wohl nicht konkurrenzfähig. Denn wenn man sich die Entwicklung der Marktanteile für diskrete GPUs zwischen AMD und Nvidia der letzten Zeit anschaut, kann die Grafiksparte von AMD den Marktanteil über die Konsolen sicherlich dringend gebrauchen.
 
Wie ich gelesen habe, ist die Rohleistung des PS3 Prozessors größer als die des PS4 Sparprozessors aus dem Aldi.
So etwas wie die PS3 wird es nie wieder geben. Hätte Sony noch Ansprüche an sich selbst
Das was die PS3 so teuer gemacht hat war das Blu-ray-Laufwerk, die entsprechenden Lizenzen und der exotische Cell-Prozessor. Es gab damals keinen einzigen Entwickler der die PS3 gut fand. Die Rohpower war natürlich da (Hallo Folding @Home!) aber für Videospiele war der Prozessor einfach völlig unnötig kompliziert zu programmieren. Man findet heute auf Youtube viele Videos von Entwicklern die den Cell einfach nur schrecklich schlecht fanden. Sony musste sogar öfters mit eigenen Ingenieuren aus der Hardware-Abteilung (!) zu den Firmen fahren, um bei der Entwicklung mitzuhelfen. Das hat unnötig Geld und Zeit gekostet. Genau deswegen ist man ab der PS4 für immer zu x86 und PC-konformer Architektur gewechselt, was von JEDEM Entwickler weltweit total positiv aufgenommen wurde.

Übrigens, einer der bekanntesten Kritiker der PS3 war unser Spiele-Onkel und Chef von Valve - Gabe Newell. Der hat ganz bestimmt Ahnung von was er spricht, und er hätte die gesamte Konsole und ihren "tollen" Cell-Prozessor am liebsten zum Mond geschossen.....
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[...] Die Rohpower war natürlich da (Hallo Folding @Home!) aber für Videospiele war der Prozessor einfach völlig unnötig kompliziert zu programmieren. [...]

Wahrscheinlich hast du schon recht mit der Aussage, dass die CPU schwer zu programmieren und deswegen nicht sehr beliebt bei Entwicklern war.

Allerdings habe ich auch Aussagen von Entwicklern gelesen, dass diese begeistert von der Leistung der CPU waren und man einfach Code der fps kostet von der GPU auf die CPU Kerne verlagern musste und schon lief das Spiel besser (Aussage Metro Last Light).
Die CPU-Kerne haben wohl nicht unähnlich zu einer GPU gearbeitet.

Ich finde das ganze Thema sehr interessant und bin schon ein Fan der PS3 mit ihrer Cell-Architektur. :fresse:

Mich würden mal Code-Beispiele interessieren für die Programmierung der PS3 😇

Back to Topic:
Alleine aus Gründen der Abwärtskompatibilität ist es schon mal gut, dass es nicht Qualcomm (arm) sondern wieder x86 geworden ist.:daumen:
 
So etwas wie die PS3 wird es nie wieder geben.

Sony und auch MS ist zu der Einsicht gekommen, dass das halt eben kaum einen interessiert. Ich meine es ist schon echt eine geile Vorstellung gewesen, dass in meiner PS3 eine CPU verbaut war, die erst von einem i7 5960X geschlagen werden konnte - 8 Jahre später und für 1000€. Aber was hat es gebracht? Nichts, es gab kein Spiel, dass die CPU richtig benutzt hat, kein einziges. Außerdem sind sie zu dem Schluß gekommen, dass jede High End Hardware nach 7 Jahren aussieht, wie Uromas kohlebetriebenes Bügeleisen. Also kann man da sparen, dass die PS4 so stark war, wie eine HD 7870 und nicht so schnell, wie eine 7970 interessierte ab 2015 nur am Rand.

Hätte Sony noch Ansprüche an sich selbst, würde da ein dicker Nvidia Chip reinkommen mit vollen Programm RTX und ein Monster von PowerPC CPU.

So ein Wunderklotz würde wohl um die 2000€ kosten. Die Leute jammern jetzt schon über die 900€. Bei so einem Preis schrumpft die Käuferschaft dann wirklich extrem zusammen.

Aber solche Ausschweifungen lohnen sich nicht mehr.

Es hat sich noch nie gelohnt.

Das was die PS3 so teuer gemacht hat war das Blu-ray-Laufwerk, die entsprechenden Lizenzen und der exotische Cell-Prozessor.

Da fehlt noch der stinketeure Rambusspeicher und die GPU war auch nicht billig. Die GPU war das einzige, das sein Geld auch wert war.

Die Rohpower war natürlich da (Hallo Folding @Home!) aber für Videospiele war der Prozessor einfach völlig unnötig kompliziert zu programmieren. Man findet heute auf Youtube viele Videos von Entwicklern die den Cell einfach nur schrecklich schlecht fanden.

Das Hauptproblem war einfach, dass es sehr kompliziert ist, diese Kerne auch sinnvoll zu nutzen. Wir sind heute gut 18 Jahre später dran und die meisten Spiele nutzen weniger als 8 Kerne optimal aus. Hinzu kam, dass die PS3 nur 256MB RAM hatte, von denen sich das OS auch was genehmigte. Das begrenzte die Möglichkeiten für Spielereien, die man mit so einer CPU umsetzen hätte können. Physikberechnung schön und gut, aber das frisst wertvolle Megabyte und so ging das dann bei allen Dingen. Am Ende wurde das Ding als normaler Single- oder Dualcore behandelt.

Zwar konnte man unter Linux tatsächlich die Leistung nutzen, aber das hat Sony nichts gebracht, außer etwas (sehr teure) PR (Supercomputer).

Genau deswegen ist man ab der PS4 für immer zu x86 und PC-konformer Architektur gewechselt, was von JEDEM Entwickler weltweit total positiv aufgenommen wurde.

Der Hauptgrund war, dass AMD alles in einem Chip bieten konnte. Das war wesentlich billiger. Theoretisch hätten sie einfach zwei Power PC Kerne nehmen können, die hätten es auch getan.
 
Die Gespräche waren bereits 2022?
Da muss man bedenken, dass Intel zu dem Zeitpunkt noch agressiv am eigenen Entwicklungsprozess festgehalten und geglaubt hat.
Für die zukünftige PS6 wollte Intel also bereits wieder in allen Belangen bei CPU, GPU und Fertigung Marktführer oder zumindest mit den anderen Größen längst schon wieder gleichgestellt/konkurrenzfähig sein.
Battlemage wäre schon längst als Gegenpart zu NVidia 4000 auf dem Markt, projekt C+D sollten im Jahreszyklus folgen und NVidia angreifen.
Das werden die natürlich auch bei Sony in die Waagschale geworfen haben.
Sony darf sich also glücklich schätzen, diesen Erfolgsprognosen nicht zu viel Bedeutung geschenkt zu haben.
Denn Intel hätte zum jetzigen Standpunkt überhaupt nicht abliefern können.
Das Unternehmen hätte also Sony mit in den Abgrund gerissen, hätte man mit einer älteren Grafikeinheit und gleichzeitig weniger Leistung vorlieb nehmen müssen.
Beim Thema CPU scheint man ja so langsam wieder Fahrt aufnzunehmen und einstmalige Zeitpläne in weiter Ferne wieder aufholen zu wollen und auch schrittweise zu können.
Aber AMD ist halt die sichere und wohl auch kostengünstigere Variante.
Für die Produktplanung einer Konsole ist das überlebenswichtig.
Da kann man nicht mal eben etwas verändern und im nächsten Jahr ein anderes Produkt auftischen, das Kind muss man 5 Jahre oder länger durchziehen.
Ein großer Pluspunkt ist auch die bessere und leichter einzuschätzende Abwärtskompatibilität zur alten Generation beim Thema alte Spiele und neue Spiele, Entwickler können einfacher beide Systeme bedienen.
Eckdaten PlayStation 6 :

8 Kern X3D CPU @5Ghz
32GDDR7 Speicher
GPU mit 36TFLOPS + Super Resolution Upscaling mit Frame-Generierung. (AMD FSR 3)
2TB NVMe PCIe 5.0

Preis: 899€

Solche Ideen kannst du dir für die Pro Version aufsparen, wo Technik Nerds dann die extra Grafikpracht oder mehr FPS haben wollen, und das keinen Einfluss auf die Verbreitung, die Anzahl der verkauften Spiele, und den Gewinn hat.
Die normale Version muss kostenoptimiert für einfache Spiele geeignet sein.
Bei Preisen um 500-600 Euro wird man noch Leute locken können, darüber wird es schwierig werden, für eine entsprechende Verbreitung in der Bevölkerung weltweit zu sorgen.
Das würde die Entwicklung von Spielen und deren Absatz drastisch reduzieren und der Firma massiv ans Bein pinkeln.
Denn der Gewinn wird einzig und allein über möglichst viele teure Spielelizenzen generiert.
Die reine Hardware ohne allem Zubehör ist für den Hersteller eher ein Verlustgeschäft.
Das kann man mit einem Verkaufsautomaten gleichsetzen.
Nur wenn man viele davon aufstellt und viele Menschen daran Ware ziehen, klingelt es am Ende in der Tasche.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die PS6 wird sicher nicht billig und die PS5 noch eine ganze Zeit lang nebenher mit laufen. Es könnte etwas unpraktisch sein einen radikalen Schnitt beim Hersteller zu machen. :ugly:
 
Vielleicht ist bei AMD die Marge für einen gleich großen Chip einfach viel höher.

Intel's Fertigung ist nicht nur Asbach Uralt, sondern auch ein Fass ohne Boden.
Nur ein Wahnsinniger würde sich dort seine custom APU's fertigen lassen.
Das ist so eine schlechte Verallgemeinerung, dass ich nur den Kopf schütteln kann.
Nein, wenn Intel die auslastung hinkriegt sind sie natürlich günstiger als AMD, aber Intel

Die Rechnung geht aber nicht auf, wenn Intel beim Fremdfertigen pro Chip mehr verdient als einen eigenen Chip zu billig verkaufen ist das unterm Strich keine finanziell weise Entscheidung
 
[...] Stangenhardware [..]

... findest du eher in der Nintendo Switch wo NVidia schwachbrüstige Uralt-Hardware an Millionen Kunden verhökern konnte.

In den PSen und XBoxen findest du hingegen kundenspezifische Produkte, die, allein schon weil sie kundenspezifisch sind, das pure Gegenteil von dem sind, was du behauptest.

In den Konsolen wird zudem aus reinen Kostengründen vermutlich nie mehr eine Kombi aus CPU und dGPU rein kommen. Da fällt halt NV mangels brauchbaren Angeboten raus.
Theoretisch wäre neben Intel eigentlich nur noch Apple ein brauchbarer Kandidat aus technischer Sicht, da die auch ziemlich kraftvolle APUs in Petto haben. Aber da dürfte es aus firmenpolitischen Gründen scheitern, und Apple eher selber eine Ei-Konsole basteln.
 
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