Phononic Hex 2.0: CPU-Kühler mit Peltier-Element kostet 125 Euro

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Phononic hat mit dem Hex 2.0 seinen zweiten CPU-Kühler veröffentlicht, der auf ein Peltier-Element in der Bodenplatte setzt. Erneut verspricht man sich damit eine hohe Kühlleistung auf kleinem Raum, immerhin wird nur ein 92 mm kleiner Lüfter eingesetzt. Der Preis ist mit 125 Euro aber ziemlich hoch und die Leistung erscheint nur durchschnittlich.

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Leider zahlt man hier wohl den Preis für das Aussehen und auch ich muss sagen sieht echt gut aus und für Casemodder bestimmt auch interessant aber für den Preis ist das doch etwas hoch dann kauf ich mir lieber ne WaKü.
 
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Viel zu hoher Preis, das Ding muss schon eine echte WaKü übertrumpfen damit es sich lohnt und ich meine nicht die AiO-Lösungen, diese Anschlüsse an der Seite sind aber sowas von unnötig. Der CPU-Lüfter wird vom BIOS geregelt und dreht nur so stark wie es sein Muss, Heutzutage können (alle?) Boards sogar Manuelle Einstellungen im BIOS haben.

Finde keine Kaufgrund für das Ding, für den halben Preis und wenn die Kühlleistung stimmt, dann vielleicht, aber auch für weniger als 60€ gibt es schon sehr gute Kühler auf dem Markt.
 
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Wohl nur was für Leute denen die Optik im Inneren wichtig ist.
 
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:ka:
Schade. Wieder mal nichts mit einem innovativen Kühlkonzept. Das hätte der Hersteller doch irgendwann während der Entwicklung selbst merken müssen. Verstehe immer nicht wieso solche nicht konkurrenzfähigen Produkte dann trotzdem auf den Markt geworfen werden. Das schadet doch nur der Marke und dem Ruf der Technologie.
 
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Das Produkt auf dem Markt ist einfach eine Option. Du musst es ja nicht kaufen.
Wirklich schaden tut das glaube ich jetzt nicht wirklich.
Unwissende würden wohl sowieso zu klassischen Kühlern greifen.
 
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6 Pin PCI/e Stromanschluss an nem CPU Kühler....geht´s noch :ugly:.
 
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"Du musst es ja nicht kaufen" ist so ziemlich das schwächste Argument das es für ein Produkt überhaupt geben kann.
Das ist wie sich auf das Recht zur freien Meinungsäußerung zu berufen wenn alle der Meinung sind man rede nur Stuss. Dass man von Rechts wegen sagen darf was man will macht das Gesagte nicht besser.
 
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@flotus:
Es war schon vor der Entwicklung klar, dass das System überhaupt nichts wird.
Aber das ist egal, denn die meisten Verbraucher wissen das nicht. Die sehen: "neue" Kühltechnologie, USB Anschluss ubd hoher Preis. Das MUSS ja gut sein.
Dann steht noch auf der Verpackung, dass das Teil besser kühlt als 120mm Modelle (welche nur nen langsamen Lüfter hatten) und schon geht's los.

Ich wünschte ich hätte Unrecht, aber die zahlreichen Threads zum Kickstarter zeigen etwas anderes
 
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Die Peltir Technoloie ist durchaus interessant und hat auch ihre Daseinsberechtigung. Diese liegt aber definitiv nicht im PC Bereich.
Wenn man nur mal 5 Minuten darüber nachdenkt ist es eigentlich klar, warum das keine gute Idee sein kann:

Der Wirkungsgrad eines Peltirs ist relativ schlecht. Das bedeutet: Es werden deutlich mehr Watt Verlustwärme nach hinten abgegeben, als vorne effektiv gekühlt wird.
Das macht nur dann Sinn, wenn man einen geschlossenen Raum kühlen möchte, während man die Abwärme gleichzeitig in einen anderen Raum abführt, wo sie einen nicht stört. Und auch dann nur, wenn man auf ein Wartungsarmes Konzept angewiesen ist (sonst macht eine Klimaanlage mehr Sinn).
Z.B. wenn man ein geschlossenes, outdoor stehendes Automatengehäuse kühlen möchte, damit es sich in der Sonne nicht zu sehr aufheizt.

Einen Peltir auf einen CPU zu setzen, die zusätzliche Abwärme dann aber über den gleichen Kühler in das PC Gehäuse hinein abführen zu wollen, ist widersinnig und bewirkt nur eines:
Die Kühllamellen (+Lüfter) müssen mehr Wärme abführen, als sie es ohne Peltir müssten... Wo soll da der Vorteil liegen?
(mit anderen Worten: der gleiche Kühler müsste theoretisch ohne Peltir besser kühlen als mit, wenn die entsprechenden Heatpipes auf die CPU geführt würden)

Evtl. könnte es Sinn machen, einen Peltir in ein Gehäuse zu integrieren (heisse Seite aussen, kalte Seite innen) um die PC Gehäusetemperatur im Allgemeinen zu reduzieren.
Ich bezweifle aber, dass das mehr bringt, als einfach einen Gehäuselüfter zu montieren...
 
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Viel zu hoher Preis, das Ding muss schon eine echte WaKü übertrumpfen damit es sich lohnt und ich meine nicht die AiO-Lösungen,

naja selbst eine richtige wakü schafft es ja kaum eine gute LuKü zu übertrumpfen ...

ich denke es würde schon reichen, wenn der Kühler mit ordentlichen Towern mithalten kann, das glaube ich aber kaum, vor allem wegen der zusätzlichen Abwärme die hier entsteht
 
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naja selbst eine richtige wakü schafft es ja kaum eine gute LuKü zu übertrumpfen ...

Ich glaube doch. Gerade wenn Hitzequellen recht stark sind und nah beieinander liegen, ist die Wakü enorm im Vorteil, da sie die Hitze abführen und anderswo auf großer Fläche ableiten kann.
Bestes Beispiel sind zwei Grafikkarten im Crossfire oder SLI-Verbund. Ein großer Radiator, der weit weg von den GPUs hängt, erleichtert die Kühlung ernorm.
Rein für eine CPU hat eine ausreichend dimensionierte Wasserkühlung immer bessere Temps bei gleicher Lautstärke als die Luftkühlung, einfach weil mehr Fläche da ist.
Das merkt man schon, wenn man die Spannung etwas anzieht.

Zum Thema:
Es gibt halt nichts, was es nicht gibt. Sogar Kühler mit intgrierter Hitzequelle. Wie man dafür Geld ausgeben kann ist mir ein Rätsel.
Das wäre ist etwa so sinnvoll, wie in einen transparenten Kühlschrank eine Solarzelle reinzustellen, die den Strom liefern soll um die Kühlung zu gewährleisten.
Und damit dieser Kühlschrank dann optimal kühlen kann, stellt man ihn in die Sonne. Ist die Grundannahme unsinnig, bringt auch deren Weiterentwicklung keine Punkte.
 
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Die Peltir Technoloie ist durchaus interessant und hat auch ihre Daseinsberechtigung. Diese liegt aber definitiv nicht im PC Bereich.
Wenn man nur mal 5 Minuten darüber nachdenkt ist es eigentlich klar, warum das keine gute Idee sein kann:

Der Wirkungsgrad eines Peltirs ist relativ schlecht. Das bedeutet: Es werden deutlich mehr Watt Verlustwärme nach hinten abgegeben, als vorne effektiv gekühlt wird.
Das macht nur dann Sinn, wenn man einen geschlossenen Raum kühlen möchte, während man die Abwärme gleichzeitig in einen anderen Raum abführt, wo sie einen nicht stört. Und auch dann nur, wenn man auf ein Wartungsarmes Konzept angewiesen ist (sonst macht eine Klimaanlage mehr Sinn).
Z.B. wenn man ein geschlossenes, outdoor stehendes Automatengehäuse kühlen möchte, damit es sich in der Sonne nicht zu sehr aufheizt.

Einen Peltir auf einen CPU zu setzen, die zusätzliche Abwärme dann aber über den gleichen Kühler in das PC Gehäuse hinein abführen zu wollen, ist widersinnig und bewirkt nur eines:
Die Kühllamellen (+Lüfter) müssen mehr Wärme abführen, als sie es ohne Peltir müssten... Wo soll da der Vorteil liegen?
(mit anderen Worten: der gleiche Kühler müsste theoretisch ohne Peltir besser kühlen als mit, wenn die entsprechenden Heatpipes auf die CPU geführt würden)

Evtl. könnte es Sinn machen, einen Peltir in ein Gehäuse zu integrieren (heisse Seite aussen, kalte Seite innen) um die PC Gehäusetemperatur im Allgemeinen zu reduzieren.
Ich bezweifle aber, dass das mehr bringt, als einfach einen Gehäuselüfter zu montieren...

das mit dem gehäuse hab ich mir auch gedacht, wäre theoretisch eine gute lösung, hängt natürlich auch davon ab wie gut das gehäuse isoliert ist. nur ist hardware eigentlich nicht so temperaturkritisch, da würde ich dann eher einen offenen aufbau mit großen kühlern gänzlich ohne bewegliche teile bevorzugen, ich denke das wäre günstiger, und wer das letzte grad zum benchen oder für 24/7oc braucht greift entweder zu stickstoff oder zur wakü.
 
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Die Kühllamellen (+Lüfter) müssen mehr Wärme abführen, als sie es ohne Peltir müssten... Wo soll da der Vorteil liegen?
(mit anderen Worten: der gleiche Kühler müsste theoretisch ohne Peltir besser kühlen als mit, wenn die entsprechenden Heatpipes auf die CPU geführt würden

So blöd ist die Idee gar nicht. Sinn der Sache ist, dass das Peltier Element hilft die Wärme in die Kühllamellen zu transportieren. Peltier Elemente sind nur einfach zu ineffizient, als das man das sinnvoll umsetzen könnte. Die Vor- und Nachteile heben sich quasi gegenseitig auf, sodass man schließlich nur einen unnötig komplizierten Turmkühler hat.
 
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Ich hoffe mal ganz stark dass eine entsprechende Regelungstechnik verbaut ist die zu niedrige Temperaturen und damit einher gehendes Kondenswasser verhindert. Bei Eigenbau-Lösungen ist das ein echtes Problem, aber bei einem Gesamtpaket für 120€ sollte das schon gelöst sein.
 
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Die Heatpipes des vorderen Lamellenturms enden zwischen der kalten Seite des Peltiers und der CPU. Dieser Kühler kann also nur schwerlich unter Raumtemperatur kühlen, weil dann die durch den vorderen Lammellenturm streichende Luft die kalte Seite des Peltiers erwärmt.
 
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Peltierelemente haben ihre Daseinsberechtigung wenn man sie mit einer guten Wasserkühlung im Zaum hält. Dann braucht man aber gute und leistungsfähige Peltierelemente, die haben dann 240W und nicht die popligen 35W, wie bei dem komischen Kühler. Alles in allem Geldverschwendung, einen Luftkühler mit 35W Verbrauch und verhältnißmäßig schlechter Leistung bracht keiner (außer für das Ego).

hab ich nach dem anschalten nicht für kurze zeit probleme mit kondenswasser?

Bei diesem (schlechten) Spielzeug nein, bei den Kühlungen, die unter Umgebungstemperatur gehen (Peltier, Kompressor usw.) allerdings schon. Die Lösung ist den Sockel zu isolieren und ihn in Schaumstoff usw. einzuwickeln (Vorsicht bei der Unterseite des Mainboards!).
 
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