Phishing: Vorratsdatenspeicherung als Grundlage für Betrugsversuche

PCGH-Redaktion

Kommentar-System
Teammitglied
Jetzt ist Ihre Meinung gefragt zu Phishing: Vorratsdatenspeicherung als Grundlage für Betrugsversuche

Das neue und umstrittene Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung ist gerade einmal wenige Tage in Kraft, schon nutzen die ersten Betrüger das Thema für ihre Phishing-Mails. Auch wenn vermutlich nur sehr uninformierte Internet-Nutzer darauf reinfallen dürften, zeigen diese Versuche, dass die kriminellen Hintermänner jede Verunsicherung zu diesem Thema ausnutzen wollen.

Bitte beachten Sie: Der Kommentarbereich wird gemäß der Forenregeln moderiert. Allgemeine Fragen und Kritik zu Online-Artikeln von PC Games Hardware sind im Feedback-Thread zu veröffentlichen und nicht im Kommentarthread zu einer News. Dort werden sie ohne Nachfragen entfernt.

lastpost-right.png
Zurück zum Artikel: Phishing: Vorratsdatenspeicherung als Grundlage für Betrugsversuche
 
AW: Phishing: Vorratsdatenspeicherung als Grundlage für Betrugsversuche

Na ja, das mit den eigenen Daten bestätigen ist ja immer das gleiche.
Ich fand es ja damals lustig, als ich bei der Postbank Online Banking eingerichtet habe, ich wenige Tage später meine erste Phishing Mail bekam.
Ob jemand bei der Post meine Daten verkauft hat? :huh: :schief:
 
AW: Phishing: Vorratsdatenspeicherung als Grundlage für Betrugsversuche

Wer so doof ist und auf sowas reinfällt ist selber schuld. Solche Menschen sollten generell die Finger von Onlinebanking, Paypal und sowas lassen...
 
AW: Phishing: Vorratsdatenspeicherung als Grundlage für Betrugsversuche

Hab so ne Mail auch schon bekommen. Aber alle Mails von "Paypal", "Amazon" usw. werden eh ungelesen gelöscht. Das ist der Vorteil, wenn man kein Onlinebanking macht und die großen Shoppingseiten meidet.
 
AW: Phishing: Vorratsdatenspeicherung als Grundlage für Betrugsversuche

das "Gesetz" legitimiert, bzw soll legitimieren, was ohnehin schon die ganze zeit am laufen ist...
oder hat ernsthaft wer zweifel, das diese art der überwachung und datengewinnung, seit ihrer ersten aktivierung, jemals wieder abgeschaltet wurde?

in einem rechtsstaat wäre das vermutlich passiert, aber nicht in der besetzten zone, erm "vereinten" wirtschaftsgebiet DDR2.0 mit Stasi 3.0, wo rede, schreib und denkverbote und patriotenjagd inzwischen (wieder) alltag sind.
 
AW: Phishing: Vorratsdatenspeicherung als Grundlage für Betrugsversuche

Hab so ne Mail auch schon bekommen. Aber alle Mails von "Paypal", "Amazon" usw. werden eh ungelesen gelöscht. Das ist der Vorteil, wenn man kein Onlinebanking macht und die großen Shoppingseiten meidet.
Nutze zwar letzteres, aber wenn ich nichts einkaufe, kommt von denen sowieso nur Müll
 
AW: Phishing: Vorratsdatenspeicherung als Grundlage für Betrugsversuche

in einem rechtsstaat wäre das vermutlich passiert, aber nicht in der besetzten zone, erm "vereinten" wirtschaftsgebiet DDR2.0 mit Stasi 3.0, wo rede, schreib und denkverbote und patriotenjagd inzwischen (wieder) alltag sind.

Wir leben zum glück in einem Rechtsstaat, das merkt man z.B. daran das diese Maßnahmen öffentlich diskutiert werden und ihr Beschluß durch demokratisch gewählte Gremien erfolgt. Dann wird das ganze auch nocheinmal vor Gericht auf die Rechtmäßigkeit überprüft und erst dann tritt es wirklich 2017 in Kraft.

Was einige gerne vergessen oder nicht wissen ist die Tatsache dass das Bundesverfassungsgericht kein prinzipelles Problem mit der Vorratsdatenspeicherung hatte, sondern nur wie sie das letzte mal umgesetzt wurde. Aber da geht es ja vielen ums Prinzip und nichtmehr um die Sache. Mir Persönlich ist ein besonderes Ärgernis das nicht klargestellt wurde was ein "schweres" Verbrechen denn eigentlich ist, bei dem darauf zugegriffen werden kann. Ist es nur Mord oder zählen auch Dinge wie Kinderpornographie, Betrug, Stalking oder wie es die Urheberrechtsindustrie fordert, auch Raubkopien dazu? Außerdem ist die Frage wie ein Mißbrauch denn verhindert oder bestraft werden soll.

Tatsache ist auch das die Vorratsdatenspeicherung von einer großen Mehrheit entweder gewollt oder toleriert wird. Jedenfalls sind die zwei Parteien, die prinzipiell und glaubhaft dagegen waren, die FDP und die Piraten, entweder krachend aus dem Parlament gefolgen oder sie haben es nicht geschafft.
 
AW: Phishing: Vorratsdatenspeicherung als Grundlage für Betrugsversuche

Sorry for Doppel, sollte ein Edit werden...


Wir leben zum glück in einem Rechtsstaat, das merkt man z.B. daran das diese Maßnahmen öffentlich diskutiert werden und ihr Beschluß durch demokratisch gewählte Gremien erfolgt. Dann wird das ganze auch nocheinmal vor Gericht auf die Rechtmäßigkeit überprüft und erst dann tritt es wirklich 2017 in Kraft.

Die Briten angeblich ja auch. Da wird auch um die Vorratsdatenspeicherung diskutiert, und im Hintergrund läuft seit 15Jahren durchgehend bereits weit mehr...

Big Brother is born. And we find out 15 years too late to stop him • The Register
 
AW: Phishing: Vorratsdatenspeicherung als Grundlage für Betrugsversuche

Trau schau wem, es wird immer Themen geben womit eine " Panik " für kriminelle Machenschaften einen goldenen Boden findet. Wer nicht so versiert ist natürlich ein leichteres Opfer und leider ist es die Masse
 
AW: Phishing: Vorratsdatenspeicherung als Grundlage für Betrugsversuche

Vorratsdatenspeicherung ist doch nur die gesetzliche Legitimierung um möglichst alle Daten abspeichern zu können, gemacht wird es ohnehin schon längst.
Mich nerven die fadenscheinigen Begründung für die VDS: Terrorismusbekämpfung (hat man ja in Frankreich super gesehen, oder in den USA), Verbrechen (ja welche nun? Vermutlich trifft es wenn eh nur jene die sich ein paar Songs heruntergeladen haben), die dicken Fische finden ohnehin wieder Wege und Mittel, davon zu kommen.
 
Zurück