Petition Organspenderecht

Wer seine Organe nicht spenden will, muss das schriftlich dokumentieren. Ergebniss: Die Zahl der zur Verfügung stehenden Spenderorange hat sich ver-x-facht.
Jupp, Österreich zum Beispiel. Find ich ehrlich gesagt irgendwie pervers. Hey, der ist tot, nehmen wir uns einfach was wir brauchen." Oder "Hey, der hat keine Kohle, aber gute Organe und alt genug ist er ja auch geworden." Na ja, Österreich halt. Immer wieder ein Land von wo aus in den letzten hundert Jahren so manche gute Ideen nach Deutschland überschwappte. :D

Wäre auch dafür, das Kinder mitteilen ob sie verprügelt werden wollen oder nicht. Wenn kein eindeutiges Nein vorliegt dürfen Wänster dann erstmal verprügelt werden.
 
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Na ja, Österreich halt. Immer wieder ein Land von wo aus in den letzten hundert Jahren so manche gute Ideen nach Deutschland überschwappte. :D
Also wenn du damit auf Hitler anspielst dann is das entweder tief schwarzer Humor oder so ignorant dass du dich damit für mich als Diskussionspartner disqualifiziert hast.

Jupp, Österreich zum Beispiel. Find ich ehrlich gesagt irgendwie pervers. Hey, der ist tot, nehmen wir uns einfach was wir brauchen." Oder "Hey, der hat keine Kohle, aber gute Organe und alt genug ist er ja auch geworden."
Die östereichische Regelung auf jeden Fall
vernünftig, das Recht der Lebenden wird hier stärker gewichtet als das Recht der Toten. Was daran pervers sein soll weiß ich nicht.
Wenn man seine Organe nach seinen Tod nicht spenden möchte kann man auch hier dies dokumentieren. Wen es nicht interessiert dessen
Organe retten nach seinem Tod noch das ein oder andere Leben.
Hier in Deutschland ist es genau umgekehrt, das kostet sinnlos Menschenleben!!!

Aber das Argument: "Die die zu blöd sind ihren Willen zur Nichtspende zu dokumentieren die haben dann Pech, das ist nicht gerecht"
wird in der Petition berücksichtigt eben weil wir so oft darauf gestoßen sind.

Ich finde es so wie es in Deutschland jetzt ist noch viel ungerechter, denn wenn man zu blöd oder zu faul ist sein Wille zur Organspende zu dokumentieren, dann haben halt andere Menschen Pech, die Konsequenz des eigenen Handelns oder Nichthandelns trift somit Andere.
 
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Es war zynisch/sarkastisch gemeint, keine Sorge. Sollte deshalb ein Smilie dahinter sein? Man weiß es nicht...

Die östereichische Regelung auf jeden Fall
vernünftig, das Recht der Lebenden wird hier stärker gewichtet als das Recht der Toten. Was daran pervers sein soll weiß ich nicht.
Wenn man seine Organe nach seinen Tod nicht spenden möchte kann man auch hier dies dokumentieren. Wen es nicht interessiert dessen
Organe retten nach seinem Tod noch das ein oder andere Leben.
Die österreichische Lösung (ebenso in Polen, Slowenien usw.) ist absoluter Unfug, wenn man in Deutschland dann weiterhin Organe an Säufer und Raucher verschenkt (bin selbst Raucher). Da kriegt der Idiot der mich im Suff überfahren hat, zum Dank noch meine Leber und meine Niere.
 
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sag wird aus den Zyniker nochmal´n Schelm
Suchtkrankheit und Idiotie sind meiner Meinung nach zwei verschiedenne paar Schuhe.
Ich halte es für höchst bedenklich suchtkranken Menschen lebenrettende Maßnahmen prinzipiell zu verweigern.



Kontraindikationen zur Lungentransplantation
Liegen zusätzliche Erkrankungen oder psychosoziale Faktoren vor, die entweder ein vitales Risiko bei der Transplantation darstellen oder den längerfristigen Transplantationserfolg mindern, kann eine Transplantation nicht vorgenommen werden. Die Kontraindikationen sind in den Richtlinien für die entsprechenden Wartelisten der Bundesärztekammer festgeschrieben. Derzeitige Kontraindikationen für eine Lungentransplantation sind nachfolgend aufgeführte Begleiterkrankungen:

  • Klinisch deutlich erkennbare Infektionserkrankungen
  • Akute Lungenembolie
  • Fortgeschrittene irreversible Niereninsuffizienz
  • Nicht kurativ behandelte Tumorerkrankung
  • Bestimmte Systemerkrankungen wie Amyloidose (Gewebsentartung)
  • Fortgeschrittene zerebrale/periphere arterielle Gefäßerkrankungen
  • Bestehender schwerer Nikotin,- Alkohol- oder sonstiger Drogenmissbrauch
Quelle:Die Lungentransplantation

Damit sollte deutlich werden dass es auch für einen Suchtkranken
nicht so einfach ist ein neues Organ und damit eine Chance auf
ein weiterleben zu bekommen.
 
Suchtkrankheit und Idiotie sind meiner Meinung nach zwei verschiedenne paar Schuhe.
Jupp, das eine kann man sich nicht aussuchen.

Ich halte es für höchst bedenklich suchtkranken Menschen lebenrettende Maßnahmen prinzipiell zu verweigern.
Dafür dann den Leichnahm einer anderen Person auseinanderflicken um an deren Organe ranzukommen? Wenn diese Person dies AUSDRÜCKLICH bejaht, dann habe ich damit kein Problem. Aber wenn´s so "hintenrum" geschieht weil die Person nicht Nein gesagt hat, dann ist das so schäbig, das ich mich erstmal waschen muss.
 
Da liegen wohl grundsätzliche Unterschiede vor, welchen moralischen Status "die sterblichen Überreste eines dahingeschiedenen" bzw. "der sonst nutzlose Kadaver" haben, insbesondere in Relation zur Rettung eines gerade-noch-Lebenden...
 
Die österreichische Lösung (ebenso in Polen, Slowenien usw.) ist absoluter Unfug, wenn man in Deutschland dann weiterhin Organe an Säufer und Raucher verschenkt (bin selbst Raucher). Da kriegt der Idiot der mich im Suff überfahren hat, zum Dank noch meine Leber und meine Niere.

Tja, man könnte die Weitergabe der Organe an Leute, die ihre Organer wegen eigenem Verschulden verloren haben, ja verbieten. ;)
 
Wenn das nicht auf Totschlag hinauslaufen würde (schätze ich mal, hab keine Ahnung von Jura), wäre ich sehr dafür, was aber an der Grundproblematik eher wenig ändert. Ich möchte einfach nicht, das irgendjemand außer im Bedarfsfall weiß ob ich spende oder nicht (schon gar nicht die KK) und ich möchte im Fall das ich keine anderslautenden Angaben gemacht habe nicht, das mein Körper ausgenommen wird wie ne Weihnachtsgans. Ja, das ist sehr viel ich, aber mit Verlaub, es geht hier auch um meinen Kadaver, der mir jetzt seit knapp 30 Jahren mehr oder weniger gute Dienste leistet. ;)
 
Dafür dann den Leichnahm einer anderen Person auseinanderflicken um an deren Organe ranzukommen? Wenn diese Person dies AUSDRÜCKLICH bejaht, dann habe ich damit kein Problem. Aber wenn´s so "hintenrum" geschieht weil die Person nicht Nein gesagt hat, dann ist das so schäbig, das ich mich erstmal waschen muss.

Das ist ja in Sinne dieser Petition auschgeschlossen das es "hintenrum"
geschieht.
Es ist quasi ein Kompromis ->man wird befragt und man fällt dann seine Entscheidung und dokumentiert sie da geschieht dann nichts hintenrum. Dies hat natürlich auch einige Nachteile die hier ja schon zur Sprache kamen.
Ich würde die in der Petition angestrebte Regelung und die Widerspruchsregelung, der jetzigen deutschen Regelung auf alle Fälle vorziehen. Es gibt zu wenig verfügbare Organe und zu viel Bedürftige
dieser Umstand muss geändert werden. Und aus meiner Sicht lässt er sich auch ändern denn das Potential der möglichen freiwilligen Spender ist laut Statistik in keinster Weise genutzt.

Auch wenn die Ausagakraft von Statitiken hier angezweifelt wird so
ist eine Statistik ein weitaus objektiveres Fundament als eine Mutmaßung die auf persöhnlichen Erfahrungen basiert.

Wenn das nicht auf Totschlag hinauslaufen würde (schätze ich mal, hab keine Ahnung von Jura), wäre ich sehr dafür, was aber an der Grundproblematik eher wenig ändert. Ich möchte einfach nicht, das irgendjemand außer im Bedarfsfall weiß ob ich spende oder nicht (schon gar nicht die KK) und ich möchte im Fall das ich keine anderslautenden Angaben gemacht habe nicht, das mein Körper ausgenommen wird wie ne Weihnachtsgans. Ja, das ist sehr viel ich, aber mit Verlaub, es geht hier auch um meinen Kadaver, der mir jetzt seit knapp 30 Jahren mehr oder weniger gute Dienste leistet. ;)

Wenn dein Körper mal nicht so gute Dienste leistet oder der Körper eines dir nahestehenden Menschens, und er, sie, oder du brauchst/t
ein neues Herz und das ziemlich schnell.
Was meinst du möchtest du dann?
Ein Herz was gute Dienste leisten kann?
oder eher nicht ...wenn nicht dann glaub ich dir das nicht
Wenn doch .. dazu muss man nichts sagen.

Tja, man könnte die Weitergabe der Organe an Leute, die ihre Organer wegen eigenem Verschulden verloren haben, ja verbieten. ;)

Die Weitergabe sagen wirs mal so ist ziemlich erschwehrt
 
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Wenn dein Körper mal nicht so gute Dienste leistet oder der Körper eines dir nahestehenden Menschens, und er, sie, oder du brauchst/t
ein neues Herz und das ziemlich schnell.
Was meinst du möchtest du dann?
Ein Herz was gute Dienste leisten kann?
oder eher nicht ...wenn nicht dann glaub ich dir das nicht
Wenn doch .. dazu muss man nichts sagen.
Nun ja, erstens sterb ich wahrscheinlich an Lungenkrebs oder an einem zu langen Leben und zweitens ist das gar nicht so sehr der Punkt. Es ist wie bei den Wahlen für bestimmte Parteien oder jeder gottverfluchten (ups, bin ja Atheist) anderen Wahl. Es geht keinen etwas an. Sicher hätten wir auch weniger NPD Wähler, wenn man die einfach so outen könnte, aber aus gutem Grund wird das eben nicht gemacht. Und nein, für mich sind NPD Wähler und Organspender nicht das Gleiche, es ging nur darum ein Beispiel zu liefern.

P.S.: Bin zwar kein Moderator, Operator oder Administrator, aber ich glaube die Leute hier werden eventuell böse, wenn du hier fröhlich doppelpostest. Nimm doch den wunderschönen "Ändern" Knopf unter deinen Beiträgen. :)
 
P.S.: Bin zwar kein Moderator, Operator oder Administrator, aber ich glaube die Leute hier werden eventuell böse, wenn du hier fröhlich doppelpostest. Nimm doch den wunderschönen "Ändern" Knopf unter deinen Beiträgen. :)

Sorry hab ich mir in nachhinein auch gedacht ..werd ich in zukünftig machen...
Es ist wie bei den Wahlen für bestimmte Parteien oder jeder gottverfluchten (ups, bin ja Atheist) anderen Wahl. Es geht keinen etwas an. Sicher hätten wir auch weniger NPD Wähler, wenn man die einfach so outen könnte, aber aus gutem Grund wird das eben nicht gemacht. Und nein, für mich sind NPD Wähler und Organspender nicht das Gleiche, es ging nur darum ein Beispiel zu liefern.

Also das Wahlen anonym sind macht für mich Sinn.
Aber bei den Willen zur Organspende sollte man meines Erachtens nach ein Kompromis zulassen, damit meine ich das diese Information nur einer kleinen Menschengruppe zugänglich sind wenn sie gebraucht werden. Es ist ja nich so das man mit dieser Information gebrandmarkt wird.

Nun ja, erstens sterb ich wahrscheinlich an Lungenkrebs oder an einem zu langen Leben und zweitens ist das gar nicht so sehr der Punkt.

Jeder denkt immer das es einen nie treffen könnte
aber die Möglichkeit besteht, ja Pech gehört dazu aber wenn es der Zufall so will...

Ja du hast Recht das ist nicht der Punkt doch das sollte man im Hinterkopf behalten, wenn man über soetwas disskutiert.
Und man sollte sich auch in die Lage der Betroffenen hineinversetzen.
 
Aber bei den Willen zur Organspende sollte man meines Erachtens nach ein Kompromis zulassen, damit meine ich das diese Information nur einer kleinen Menschengruppe zugänglich sind wenn sie gebraucht werden.

Diese kleine Menschengruppe besteht dann auch nur aus den Mitarbeitern der KK und den Ärzten. Ich glaube, wenn ich die dann alle zu mir einladen würde wäre das Haus voll. ;)
 
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