Sowas ist seit Jahren mein treuer Begleiter. Mit Minischraubendrehern lässt sich das Drehmoment beim Festziehen sehr genau dosieren um mögliche Schäden durch zu straffes Anziehen, etwa beim Motherboard o.ä. zu vermeiden. Für Gehaüselüfterschrauben sowie CPU-Kühlermontagen sind oft längere Schraubendreher von Vorteil. Kabelbinder lohnen sich meiner Meinung nach eher wenn das Netzteil nicht modular ist und/ oder sich die Netzkabel schlecht hinter dem Mainboardtray (auch hier Kabelmanagement genannt) verlegen lassen. Ansonsten können sie, gerade bei wenig Platz zwischen Seitenteil und Tray, eher hinderlich sein und ein loses Verlegen der Kabel evtl. platzsparender sein. Manchmal kann man aber auch Kabeln an bestimmten Stellen im Gehäuse eine "Laufrichtung" geben, wenn man sie mit Kabelbindern an Ösen, Löchern etc. im Gehäuse fixiert. Für mehrere Lüfterkabel oder Temperaturfühler sind sie aber top und schonen den ein oder anderen Nerv.
Sonstige Hilfsmittel wären z.B. auch:
-Isopropylalkohol (Reinigung von CPU und Kühler; entfernt alte WLP zuverlässig), ist aber kein Muss - Glasreiniger tut's auch
-ein biegsames, gerades Kärtchen zum gleichmäßigen Auftragen von Wärmeleitpaste, sofern man nicht die "Tropfenmethode" anwendet

-evtl. Erdungskabel (Schutz vor Entladung am MoBo), vorheriges Erden am Heizkörper sollte aber reichen
-gutes doppelseitiges Klebeband und/oder Klettklebepunkte (zum zuverlässigen Befestigen etwaiger Zusatzgeräte wie z.B. Kaltlichtkathoden, interne Lüftersteuerungsmodule usw.