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PC startet nicht - Neu, selbstgebaut (MindFactory)

LordBarz

Schraubenverwechsler(in)
Hallo Zusammen,


Ich habe vor knapp 3 Wochen bei MindFactory alle Teile bestellt, um einen PC für meinen Cousin zu bauen.

Ich habe mir extra Unterstützung von einem Arbeitskollegen aus der IT geholt, da 4 Augen mehr sehen als 2. Schon beim ersten Zusammensetzen der Teile traten Probleme auf.

Als wir fertig waren wollte der PC einfach nicht starten. Auf dem Mainboard blinkt die CPU-LED. Nach mehrfachen Rumprobieren haben wir es mit der Null-Methode versucht und es hat funktioniert. Nach und nach haben wir weitere Komponenten eingefügt bis es endlich funktioniert hat. *Juhu*


2 Tage später schreibt mir mein Cousin, dass der PC nicht mehr startet. Allerdings mit einem anderen Problem als zuvor.

Anstatt das beim Betätigen des Power-Buttons gar nichts passiert (wie beim ersten Zusammenbauen), versucht der PC hochzufahren. Alle Lüfter drehen an und die CPU leuchtet auf. Nach 1-2 Sekunden ist es jedoch vorbei. Der PC bleibt aus/fährt runter (wie auch immer man diesen Zustand beschreiben soll. Das angehängte Video funktioniert leider nicht. Werde es später versuchen nachzuliefern). Auf dem Mainboard blinkt die CPU-LED.


Also eine Mail an MindFactory gesendet, die mir/uns zu verschiedenen Lösungsvorschlägen geraten haben. RAM raus, RAM einzeln einfügen, ohne Grafikkarte starten, Kabel überprüfen, etc.

Auch die Null-Methode führte diesmal nicht zu Erfolg. Also wurden wir aufgefordert RAM, CPU, Mainboard und Netzteil einzuschicken, damit diese Teile überprüft werden können.

Laut MindFactory sind alle Teile in einwandfreiem Zustand und zusätzlich wurde das BIOS des Mainboard geupdated.


Als die Teile zurückkamen waren mein Arbeitskollege und ich ein wenig verwundert. Das Netzteil und die CPU sahen "unberührt" aus. Die Teile waren genau so verpackt, wie wir es vor Versand getan hatten. Vorallem das Netzteil und die dazugehörigen Kabel. Lediglich am Mainboard lag ein Zettel, dass es geprüft und und geupdatet wurde.


Wir haben uns davon nicht beirren lassen und den PC erneut zusammengebaut. Allerdings diesmal erst außerhalb des Gehäuses. Es hat überraschenderweise direkt funktioniert. Der PC fuhr ohne Probleme hoch. Auch als wir alles im Gehäuse verbaut haben gab es keine Probleme. Wir haben den PC auch mehrfach neu gestartet. Super.


Einen Tag später schreibt mir mein Cousin, dass der PC nicht mehr startet. Selbe Problematik wie zuvor. Nach 30 Minuten hat er den Powerbutton gedrückt gehalten (er beschrieb es wie bei einem Motor mit Startschwierigkeiten) und der PC fuhr hoch. *Juhu?*

Allerdings hielt die zurückhaltende Freude nicht lange an. Nach ein paar Stunden im Betrieb hat sich der PC wieder verabschiedet. Er ist einfach ausgegangen - schwarzes Bild. Die Problematik beim neuen Versuch hochzufahren: 1-2 Sekunden "anlaufen" und nichts mehr. Auf dem Mainboard blinkt die CPU-LED.

Am nächsten Tag (heute) gab es leider keine Veränderung.


Ich bin absolut frustriert und aufgeschmissen. Der MindFactory Support beharrt darauf, dass die getesten Komponenten in Ordnung sind und schlägt vor, z.B. die Ereignisanzeige zu checken, obwohl der PC nicht mehr startet. Mein Cousin hat sein Erspartes für den PC ausgegeben als Belohnung für seine bestandende Ausbildung und will gerne sein Geld zurück. Und ich stehe als Mittelsmann dazwischen und tue mein Bestes.


Hat Jemand ähnliche Erfahrungen gemacht und/oder kann mir empfehlen wie ich weiter vorgehen sollte? Ich habe leider schon öfters gehört, dass MindFactory in solchen Fällen sehr schwierig und wenig kulant sein kann. Direkte Lösungsvorschläge am System selbst kann ich nicht umgehend testen, da der PC bei meinem Cousin steht.



Hier die Zusammenstellung des PCs:

be quiet! Pure Base 600 gedämmt Midi Tower ohne Netzteil schwarz
16GB (2x 8192MB) G.Skill Aegis DDR4-3000 DIMM CL16-18-18-38 Dual Kit
Gigabyte B450 Aorus Elite AMD B450 So.AM4 Dual Channel DDR4 ATX Retail
6GB MSI GeForce GTX 1660 SUPER Gaming X
AMD Ryzen 7 2700 8x 3.20GHz So.AM4 BOX
500GB Crucial MX500 2.5" (6.4cm) SATA 6Gb/s 3D-NAND TLC (CT500MX500SSD1)
500 Watt be quiet! Pure Power 11 CM Modular 80+ Gold

Vielen Dank an alle die es bis hierhin gelesen haben und versuchen werden zu helfen!


Mit freundlichen Grüßen


Lord Barz
 

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Ich hatte mal Probleme mit Aegis-RAM bei Ryzen. Im BIOS mal testweise 2666MHz stellen... (Sofern man den PC nochmal gestartet bekommt). Abstandhalter sind auch im Gehäuse verbaut?
 
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"Mainboard blinkt die CPU-LED"
Ein paar gute Bilder vom CPU(Pins)posten,vielleicht wurde beim einbau was beschädigt,abgebrochen oder verbogen?
Da würde ich(nur für erfahrne Leute)das nochmal im offenen Aufbau auf einem Tisch nochmal prüfen.
Kennste eventuell jemanden der Ryzen Pinnacle Ridge kompatibelen Board hat mit entsprechenden BIOS und was auch funktioniert?
Sollte die CPU auf einem anderem Board gleiche symthome haben,dann kann man das problem eingrenzen.Aber vorher würde ich mal schaun
ob die CPU-Pins alle in Ordnungs sind.Und CPU-Kühler eventuell zu fest angezogen?Das kann man auch mal prüfen und versuchsweise etwas lösen und schaun wie das System reagiert.

grüße Brex
 
Ich hatte mal Probleme mit Aegis-RAM bei Ryzen. Im BIOS mal testweise 2666MHz stellen... (Sofern man den PC nochmal gestartet bekommt). Abstandhalter sind auch im Gehäuse verbaut?
Ja, die Aegis Ram machen bei einigen ab und an mal Probleme (kenne die meistens bisher nur bei den neuen Ryzen 3000 Cpu`s..., aber da würde ich anfangen).
 
Danke für die schnellen Rückmeldungen und Vorschläge.
Ich war heute bei meinem Cousin und habe Einiges versucht. Kühler lockern, CMOS Reset und anderen RAM, der noch bei einem Freund rumlag, getestet, aber der PC wollte nicht hochfahren.
MindFactory hat angeboten alle Teile nochmal zu überprüfen, also schicke ich morgen alles zurück. Fotos von den CPU-Pins habe ich gemacht und lade ich hoch.
 
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