PC Beschallung ca 200 Euro

JPW

Software-Overclocker(in)
Hallo zusammen,
Ein Freund möchte gerne neue Lautsprecher für den PC.
Dieses Thema gibt es hier ja schon in 100 Ausführungen, aber ich habe ein paar konkrete Fragen.

Die Entscheidung ist jetzt momentan auf Fertig-Kauf gefallen, aber Selbstbau ist glaube ich noch nicht ganz ausgeschlossen.

Ganz oben auf der Liste stehen momentan die Microlab Solo 7C
(Vorteil kein extra Verstärker usw benötigt)

Danach Nahfeldmonitore von Thomann.

Stellt sich die Frage wie sich die Microlab da im Vergleich schlagen.

Gehört wird zum Größten Teil Rock. Einmal pro Woche sollen die Lautsprecher auch Party Lautstärke für einen Abend aushalten. (Gerade hier macht mir die Ausrichtungsabhängigkeit und Pegelfestigkeit der Monitore Sorgen)

Mich interessiert eure Meinung zu dem Thema. Was würdet ihr raten?

JPW
 
Musst du eben selbst wissen. Monitore sind, bis auf einige Ausnahmen, eher neutral abgestimmt und die Microlab sind eben gesounded mit überbetontem Bass und eher warmer Klangfärbung. Sind allerdings auch ziemliche Brocken und fallen bei mir nicht mehr unter Regallautsprecher.
 
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Die 7C sind schon ziemlich groß und brauchen viel Platz... Wie sieht der Schreibtisch deines Freundes aus?

Was heißt Party? Wie groß ist der Raum?
 
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Die 7C ist schlicht zu groß für den Schreibtisch. Dabei ist die physische Größe nicht entscheidend - immerhin gibts ja auch große Schreibtische, sondern die Größe (und in dem Fall die Menge) der Membranen in Verbindung mit den sehr kleinen Hörabständen wie sie am Schreibtisch nunmal vorherrschen. Das wird nicht tun!

Größer als 5" sollte idealerweise der Bass am Schreibtisch nicht ausfallen (damit fallen auch viele der als "Nahfeldmonitore" z.B. bei Thomann beworbene Lautsprecher raus!). Grund ist die mit wachsende Größe der Membranen immer früher einsetzende Bündelung der Schallabstrahlung. Diese führt dazu, dass bei zu großen Membranen schon bei kleinen Kopfbewegungen die Tonalität verändert wird. Zudem klappt die Schalladdition der verschiedenen Wege nicht mehr. D.h. Hoch- und Tieftöner werden als einzelne Schallquellen wahrgenommen und es klingt inhomogen. Von Räumlichkeit usw. braucht man dann auch nicht mehr zu reden.

Die 7C sind daher ein gutes Beispiel wie ein Lautsprecher am Schreibtisch nicht aussehen sollte. Lieber kleinere, sparsamer Bestückte oder gar Lautsprecher mit Breitbändern verwenden. Dann klappts auch mit dem Klang. Dabei ist es übrigens nicht notwendig spezielle "Nahfeldmonitore" zu kaufen, das ist in dem Zusammenhang ein reiner Marketingbegriff, der ausser acht lässt, dass sich praktisch jeder kleine Lautsprecher im Nahfed wunderbar einsetzen lässt, delbst wenn er nicht so heißt!

Die Pegelfestigkeit kleiner Lautsprecher ist allerdings begrenzt, da wirds wohl nen Kompromiss geben müssen - je nachdem wieviel Pegel gefragt ist.

Das mit den Bedenken zur Partytauglichkeit wegen der Ausrichtungsabhängigkeit verstehe ich allerdings nicht?! Vlt. kannst du das nochmal erläutern.

Fertigboxen werde ich nicht empfehlen, aber wenn das Thema DIY doch nochmal hochkocht, dann kann ich da gerne etwas zu schreiben!
 
Also es werden jetzt wahrscheinlich Monitore Richtung Esi nEar.

Vielen Dank für eure Empfehlungen.
 
Nach langer Zeit melde ich mich zurück :D
Es sind jetzt doch Selbstbau Lautsprecher geworden, und zwar die CT 227 MKII von Quint.

Heute Angekommen entstehen aber schon die ersten Fragen, die ich hoffe mit euch zusammen beantworten zu können.

Wie genau soll die Frequenzweiche aufgebaut werden? Was bedeuten die Dreiecke im Schaltplan?
Der Bassreflexkanal, ist nach unten offen, also stellt man die Lautsprecher auf Füßchen oder kann man ihn auch nach hinten öffnen. Wie wirkt sich das auf den Klang aus?

Ich hoffe in diesen Thread guckt nochmal jemand rein und gibt ein paar Tipps :)
 
Hier das Bild vom Schaltplan:

Sorry für Doppelpost, ich kann per Handy kein Bild im Bearbeiten Modus anhängen.
 

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