Panel-Technik: Analysten sehen Mini-LED 2025 vor OLED

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Südkoreanische Analysten sehen 2025 Mini-LED vor OLED. Die Hoffnung ist gewagt, wie die 3.000 Dimming-Zonen, die die Geräte bis dahin haben sollen. Die Wahrheit liegt mutmaßlich etwas darunter.

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Da verwirrt man den Kunden. Mini-LED sind am Ende auch "nur" LCD Panels. Oled ist eben Oled. Sobald Micro-LED Marktreif wird für den Endkunden, interessiert beides nur noch entfernt. Oled dürfte dennoch bleiben, da mit der Technik noch ganz andere Dinge als TVs möglich sind. Und LCD wird nach wie vor bei grossen Bildern das bessere Preis-Leistungs Verhältnis bieten. Wenn also LCD dank Mini-LED wieder etwas mehr in den Fokus rückt, gerne. Aber eben, es bleibt LCD:
 
Der ganze Markt rund um Filme/Serien/Fernseh ist einfach in einer Sackgasse.

Physische Medien:
Die DVD ist mit 576p in den meisten Läden noch vorherrschendes Medium. Die BluRay hat es in 14Jahre nicht geschafft diese zu verdrängen, geschweige denn zu überholen. Selbige ist stand heute mit 1080p und SDR auch nicht mehr State of the Art. Die 4K UHD BluRay fristet weiterhin ein Nischendasein, wo doch sie im Grunde das einzige Meidum ist, das die wenigsten Kompromisse bei Bild und Ton eingeht. Dolby Vision, Dolby Atmos und das in viel höheren Datenraten als es Streaming vermag.

Streaming:
Das Angebot an hochauflösenden Produktion steigt zwar, doch der Flaschenhals Internet ist auch nach Jahren stetig ein Thema. Netflix liefert vieles in UHD und HDR. Das aber auch nur im teuersten Abo welches 18€ kostet. Bei Amazon findet man UHD Streifen nur sporadisch. Apple hat mit Abstand die beste Qualität, lässt sich diese aber auch fürstlich entlohnen. Filme und Serien gibt es nicht im Abomodell. Das Abomodell TV+ bietet zwar hervorragende Qualität hat aber zu wenig Umfang. Doch auch wer bereit ist 5€ fürs Leihen auszugeben wundert sich stellenweise, dass Blockbuster teils nur in 1080P SDR vorliegen. Viele Filme erreichen nie in 4K den Consumermarkt und auch Linzenzthemen spielen im Hintergrund eine Rolle.

Lineares Fernsehen:
Wer gratis schaut, ist auch 15 Jahre nach Einführung des HDTV in DE auf 576p bei den Privaten und FHD bei den öffentlich rechltichen beschränkt. Das wird sich auch nicht ändern (Privatfernsehn), da sich Millionen Haushalte Jährlich 50€ für HD Fernsehen aus der Tasche ziehen lassen. Und das trotz etlichen Werbeminuten pro Stunde.
Ob und Wann 4K oder geschweige denn HDR ein Thema werden steht in den Sternen.

TLDR: Das Angebot an Material, welches wirklich von Mini LED, OLED, etc. profitiert ist gering oder bringt zusätzliche monetären Aufwand mit sich (teure ABOs oder UHDs). Wie so oft gilt "Shit in, Shot out". Solange die DVD physisches Medium #1 ist, das Netlix Basis Abo nur SD bietet und Fernsehen auf dem Stand von vor 15 Jahren bleibt werden High End Fernseher > 1500€ (65Zoll) nie den Massenmarkt erobern. Da spielt auch die dahinterliegende Technologie keine Rolle.
 
FHD bei den öffentlich rechltichen beschränkt.

Dachte die senden in 720p. Gibt sonst glaube ich noch vereinzelt freie Sender die glaube ich in 1080i senden.

Ausgenommen von den Demo Sendern glaube ich nicht, dass jemand 1080p aufwärts sendet.

Kann aber auch sein, dass sich mittlerweile was getan hat.

Live Stream über Prime sieht jedenfalls nicht so dolle auf 110 Zoll aus.
 
Die gleichen Analysten haben 2005 auch schon vorhergesagt, dass die OLEDs dafür sorgen werden, dass die Plasma und LCD Technik das Schicksal der Röhrengeräte teilen wird. Plasmafernseher sind in der Tat ausgestorben, aber nicht wegen OLED.

Wie es weitergeht kann keiner sagen, es bleibt jedenfalls spannend.

TLDR: Das Angebot an Material, welches wirklich von Mini LED, OLED, etc. profitiert ist gering oder bringt zusätzliche monetären Aufwand mit sich (teure ABOs oder UHDs).

Zum Glück interessiert den Rest der Welt die Situation in Deutschland nicht.

Dachte die senden in 720p. Gibt sonst glaube ich noch vereinzelt freie Sender die glaube ich in 1080i senden.

DVB T2 wird in 1080p ausgestrahlt, dafür in geringerer Bitrate.
 
Interessant. Die Empfangsart, welche vermeintlich keiner benutzt. Zu mindestens kenne ich keinen.
Wobei, ob die Qualität dort besser ist, ist dann ja auch noch die Frage.
 
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Da verwirrt man den Kunden. Mini-LED sind am Ende auch "nur" LCD Panels. Oled ist eben Oled. Sobald Micro-LED Marktreif wird für den Endkunden, interessiert beides nur noch entfernt. Oled dürfte dennoch bleiben, da mit der Technik noch ganz andere Dinge als TVs möglich sind. Und LCD wird nach wie vor bei grossen Bildern das bessere Preis-Leistungs Verhältnis bieten. Wenn also LCD dank Mini-LED wieder etwas mehr in den Fokus rückt, gerne. Aber eben, es bleibt LCD:

Selbst bei MicroLED ist dann halt die Frage wie es genutzt wird. Samsung und Sony haben einen ersten MicroLED Fernseher wo sehr viel Fläche aber einfach nur schwarz ist und nur vereinzelt MicroLEDs um das Bild aufzubauen. Man hat dann zwar eine Wand als Fernseher, aber die Auflösung ist dann trotzdem nur 1080p oder 4k.

Bei den neueren Prototypen für TV und Monitor wird MicroLED auch nicht so genutzt wie OLED sondern als Ersatz für die Hintergrundbeleuchtung. Sprich ist wieder LCD Technik mit entsprechenden Schaltzeiten, jedoch mit einer sehr feinen Hintergrundbeleuchtung.

Den Ansatz jede MircoLED als eigenen, leuchtenden Pixel zu verwenden wie man es bei OLED macht, verfolgt afaik kein Hersteller aktuell, weil es viel zu teuer ist. Wahrscheinlich wir man noch 10-15 Jahre bei den LCDs bleiben und erst auf MiniLED und später auf MicroLED umsteigen und dann die Dimming Zonen so lange hoch schrauben bis irgendwann dann jede MicroLED einen einzelnen Pixel beleuchtet wo man dann das LCD auch einfach weg lassen kann.
 
oder bringt zusätzliche monetären Aufwand mit sich (teure ABOs oder UHDs).
So sind sie halt, die Deutschen. Kaufen sich PCs und Fernseher für jeweils 2000-4000€, wollen dann aber für Inhalte nichts mehr zahlen?

Wer sich ein >1500€ Filmanzeigegerät leisten kann (plus den Platz in der Wohnung/Haus, falls das Gerät nicht im einzigen Aufenthaltszimmer alles dominieren soll), der hat auch noch ein paar Euro im Monat fürs Streaming übrig.

werden High End Fernseher > 1500€ (65Zoll) nie den Massenmarkt erobern. Da spielt auch die dahinterliegende Technologie keine Rolle.
Sie werden auch derhalb in Deutschland nie den Massenmarkt erreichen, weil sich die überwiegende Anzahl an Haushalten weder solche Geräte noch den dazu nötigen Platz leisten kann. Wer es ohne Privatinsolvenz kann, für den sind auch 18€ (vermutlich pro Monat) Folgekosten irrelevant (das waren keine zwei Kinobesuche im Monat, wenn das Kino zu Fuß zu erreichen war und man kein Popkorn mochte).

Interessant. Die Empfangsart, welche vermeintlich keiner benutzt. Zu mindestens kenne ich keinen.
Wobei, ob die Qualität dort besser ist, ist dann ja auch noch die Frage.
Zumindest, wenn man sich die Eigenproduktionen in der Mediathek als 1080p60 ansieht ist die Auflösung sichtbar besser wie bei den 720p Ausstrahlungen, die bei mir im Kabel ankommen. Wobei ich natürlich keine Ahnung habe, wie oft der DVB-C Stream durch die Mangel gedreht wird bevor er bei mir per FTTH in der Wohnung landen.
 
Physische Medien:
Die DVD ist mit 576p in den meisten Läden noch vorherrschendes Medium. Die BluRay hat es in 14Jahre nicht geschafft diese zu verdrängen, geschweige denn zu überholen. Selbige ist stand heute mit 1080p und SDR auch nicht mehr State of the Art.
Die Blu-ray mag nicht mehr State of the Art sein, dafür kann sie ein hervorragendes 1080p Bild liefern. Dagegen sehen selbst so manche "4K" Streams schlecht aus. Ich bin jedenfalls super zufrieden mit der Blu-ray und möchte sie nicht missen.
 
Interessant. Die Empfangsart, welche vermeintlich keiner benutzt. Zu mindestens kenne ich keinen.
Wobei, ob die Qualität dort besser ist, ist dann ja auch noch die Frage.

Wenn man keine Empfangsstörungen hat (da war T2 leider ein großer Rückschritt gegenüber T1), ist sie zumindest nicht schlechter. Der einzige Nachteil von DVB-T2 für die Basis-TV-Versorgung (und ganz ehrlich: wer hier guckt denn noch so viel lineares Fernsehen, dass er große Senderpakete extra bucht?) ist die fehlende Verfügbarkeit unverschlüsselter Privater. Allerdings gibt es die über Satellit meinem Wissen nach auch nicht mehr und über Kabel nicht mehr lange, ganz abgesehen davon dass 5 Euro im Monat für die Freenet-Freischaltung immer noch deutlich günstiger als die Basisgebühr für einen Kabelanschluss sind.


Selbst bei MicroLED ist dann halt die Frage wie es genutzt wird. Samsung und Sony haben einen ersten MicroLED Fernseher wo sehr viel Fläche aber einfach nur schwarz ist und nur vereinzelt MicroLEDs um das Bild aufzubauen. Man hat dann zwar eine Wand als Fernseher, aber die Auflösung ist dann trotzdem nur 1080p oder 4k.

Bei den neueren Prototypen für TV und Monitor wird MicroLED auch nicht so genutzt wie OLED sondern als Ersatz für die Hintergrundbeleuchtung. Sprich ist wieder LCD Technik mit entsprechenden Schaltzeiten, jedoch mit einer sehr feinen Hintergrundbeleuchtung.

Den Ansatz jede MircoLED als eigenen, leuchtenden Pixel zu verwenden wie man es bei OLED macht, verfolgt afaik kein Hersteller aktuell, weil es viel zu teuer ist. Wahrscheinlich wir man noch 10-15 Jahre bei den LCDs bleiben und erst auf MiniLED und später auf MicroLED umsteigen und dann die Dimming Zonen so lange hoch schrauben bis irgendwann dann jede MicroLED einen einzelnen Pixel beleuchtet wo man dann das LCD auch einfach weg lassen kann.

Ein feiner ansteuerbares Backlight wird für gewöhnlich als "Mini-LED" bezeichnet, darum geht es auch hier im Artikel. Von "Micro-LED" spricht man bislang nur, wenn die LEDs direkt zur Bilddarstellung/als Pixel genutzt werden, ohne LCD davor. Wann das endlich auf den Markt kommt, ist ein anderes Thema. (Immerhin schrumpfen die "in XY Monaten"-Angaben, im Gegensatz zur "in 2 Jahren"-Konstante für Massenmarkt-OLED-Monitore.)
 
Also eine "HDready" Beleuchtung hinter einem UHD LCD würde ich mir schon gefallen lassen. Aber das wären dann 900.000 Zonen und nicht die hier angestrebten 3.000 :fresse: .
 
Ich würde sogar bis zu 10 × 10 Pixel akzeptieren. Aber auch das erfordert bei QHD ein 37.000er FALD. Aber alles darunter kann Halos in Bereichen mit scharfen Kontrasten rein technisch kaum vermeiden. Zugegebenermaßen sind Bildinhalte mit einem lokalen Kontrast von >1.000:1 auch selten, das gilt in weiten Teilen auch für Bildinhalte mit einem Gesamtkontrast von >1.000:1. Und für einen hohen Dynamik-Umfang zwischen aufeinanderfolgenden Bildern (also damit Spiele sowohl draußen am Tag als auch in dunklen Höhlen jeweils genug Helligkeitsabstufungen haben) brauch ich gar kein FALD.

(Bei Fernsehern ist es aber nett, wenn die Schwarzen Balken wirklich möglichst schwarz sind, unabhängig davon wo das Filmformat gerade die Grenze zieht.)
 
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