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OpenGL-Entwickler-Maschine?

CarstenP70

Komplett-PC-Käufer(in)
Servus,

gleich noch eine Konfiguration gesucht... Letztlich suche ich quasi einen ''Gaming+Development'' PC/Workstation, da das, was entwickelt wird, eine sehr grafiklastige Simulation ist (es ist noch offen, ob es pures OpenGL 4.x oder mittels MOGRE wird). Andersrum gesagt, brauche ich einen Rechner zur Software-Entwicklung unter Mono/.NET, der ''nebenbei'' noch nicht allzu schwachbrüstig in Sachen OpenGL ist. Jetzt wird die Simulation nicht sooooo anspruchsvoll wie die aktuellen Mhz-Fresser unter den Top-Spielen.

Bei mir persönlich kommt nun noch hinzu, dass ich mich berufsbedingt in Visual Studio zuhause fühle. Zugleich ist das Target jedoch eben Multi-OS, Also eben Mono und nicht Microsoft .NET, Die Build-Umgebung ist Debian Linux. Somit kommen VMs zum Zuge.

Meine bisherige Idee sieht so aus:
- i7-8700(K)
- _370 Mainboard mit 2x M.2
- 2 SSDs (immo liebäugele ich mit 2 970 Evo 500), evtl. noch eine SATA SSDs als ''Datengrab'', damit es nicht dauernd surrt
- 2x 16 GB RAM (3200 oder besser) für die Option auf 4x 16 GB
- GeForce GTX 1060 6 GB

Da andere KollegInnen AMD GraKas haben, würden spezifische Fehler in den Tests auffallen.

Der i7-8700 ist ein Kompromis aus möglichst vielen Kernen/Threads und Preis. Die Simulation soll später zwar maximal 4 Threads nutzen, um auch ältere Hardware zu unterstützen, aber beim Übersetzen der Sourcen gilt eben ''je mehr Threads, desto besser'', und darum auch die 2 SSDs. Das großzügige RAM möchten das Visual Studio einerseits und und die VirtualBox andererseits. Übertakten ist eigentlich kein Thema, aber die paar Euro für eine K-CPU und dann ein Z-Board würde ich ausgeben, falls es trotzdem Sinn hat.

Ich brauche weder LED-Stripes noch sonstigen Schnickschnack, darum wirds vom Gehäuse wohl ein schön leises BeQuiet. Ein lüfterloses Netzteil erscheint mir ein wenig teuer, würde aber wegen der Geräuschentwicklung eher 1-2 Nummern größer kaufen als gerade mal 500W.

Alle Anregungen wie immer herzlich willkommen.
 

RtZk

Lötkolbengott/-göttin
Wenn tatsächlich gilt um so mehr Kerne, um so besser, dann schaue dir mal den TR 16 Kerner von AMD an, der ist momentan ziemlich billig.
 

compisucher

BIOS-Overclocker(in)
Sofern ich die Benchmarks aus Toms Hardware richtig interpretiere, spielt es es speziell bei Cinebench R15 OpenGL keine Rolle ob Threadripper 1920x oder 8700k = beide praktisch identisch...
Der 2700x ist da leider noch nicht dabei.
Threadripper 1920X: 2D & 3D Workstation Performance

Würde preislich in diesem speziellen Fall dann eher für den Intel sprechen.
 

Chris-W201-Fan

PCGH-Community-Veteran(in)
Ähm, der CB R15 openGL Test ist doch GPU-Abhängig, da hat die CPU nicht unbedingt die Hauptaufgabe.
Da beim Arbeiten beim TE aber auf der CPU gerechnet wird, ist der normale R15 Wert der CPU interessant.
Da sieht ein i7 8700k aber gegen den 1920 kein Land, das wäre ja auch seltsam wenn.
 
TE
C

CarstenP70

Komplett-PC-Käufer(in)
Danke erstmal für die Information, dass der R15 für meinen Kram ein guter Maßstab zu sein scheint. Falls sich zufällig wer mit den Mono-Compilern auskennt, wäre da natürlich interessant zu wissen, ob die für Intel oder AMD (oder für beide oder nix) optimiert sind, denn die größte Rechenarbeit dürfte auf Dauer, wenn die Sourcen erstmal die Komplexität haben, von denen wir ausgehen, das Bauen der Komponenten sein, was wiederum auch viel Datei-I/O bedeutet.

Da stellt sich mir zusätzlich die Frage, ob ich mit den beiden M.2-Evos gut bedient bin oder es da für nicht allzu viel Geld eine schnellere Lösung gibt. Ich brauche nicht unglaublich viel Storage, im Prinzip käme ich mit einer 500er Evo locker aus. Die zweite würde ich eh später dazu rüsten, genau wie die 2 weiteren 16GByte Riegel.

Auf den Intel bin ich gekommen, weil ich in den letzten Jahren nur Intel-PCs privat und beruflich genutzt habe, nicht aus Abneigung gegen AMD, sondern tatsächlich einfach so. Gewohnheitstier sozusagen. Außerdem ist es faktisch so, dass gerade die neueren Visual Studio Versionen, die .NET-Laufzeit und in großen Teilen auch Mono unter Intel Prozessoren (jedenfalls bis zu den 6000ern, die neueren kenne ich nicht persönlich) mit weniger (quasi gar keinen) Problemen laufen, während AMD-Prozessoren schonmal das eine oder andere Service Release bzw. Patch benötigt haben, bis alles rund lief. In unserer Projektplanung sieht es eben so aus, dass wir bis zu einem gewissen Punkt immer mit den aller aktuellsten Mono-Versionen arbeiten wollen, bis wir die Laufzeitumgebung einfrieren. Da liegt Intel aus Erfahrung einfach näher als AMD. Bis zur Veröffentlichung der Simulation sollten die AMD-Probleme in der dann von uns eingefrorenen Mono-Version behoben sein, sodass wir uns ab dann bei neueren Laufzeit-Umgebungen darauf konzentrieren können, die prozessorspezifischen Probleme zu adressieren und durch Code-Änderungen zu umgehen.

Trotzdem werde ich mir den 1920 mal anschauen.

An @compisucher: Ich schreibe dir noch was privat, wenns okay ist.

Danke allen bis hierher, weitere Tipps und Hinweise und Kritik gerne!
 
TE
C

CarstenP70

Komplett-PC-Käufer(in)
Ich habe meine Konfiguration anhand eures Inputs mal verfeinert mit Intel-CPU. Wer Zeit und Lust hat, kann sich ja mal an eine AMD-Variante machen, die preislich ungefähr gleich kommt! :-)

- Casing: Be Quiet! Silent Base 600
- Power: Corsair RM650X
- MB: Asus Rog Strix Z370-F
- CPU: Intel i7-8700K
- CPU-Kühler: Scythe Kotetsu Mark II
- RAM: G.Skill RipJaws V F4-2666C15D-32GVR (später 64GB)
- SSD: Samsung 970 Evo 500 (später 2x)
- GC: Asus GeForce GTX 1060 Strix OC Gaming

Bei Mindfactory kommt beim Kauf des MB als Goodie derzeit noch ein Tower-Lüfter von Cooler Master für lau dazu.

Wenn Ihr beim Netzteil eine Alternative von Be Quiet kennt, würde die mich sehr interessieren. Ich bin bisher nämlich immer gut damit gefahren, Gehäuse und Netzteil einerseits und Mainboard und GraKa andererseits von denselben Herstellern zu kaufen.

Und ja, ich bin Asus-Fan, hatte noch nie, wiederhole: nie! schlechte Erfahrungen mit Asus, anders als mit Gigabyte (ganz aktuell bei einem guten Freund) und MSI. ASRock wäre eine Alternative, aber die bauen halt keine GraKas.

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Edit: Wieso genau diese GraKa, ist ganz einfach: sie hat Dampf für eine 1060 _und_ 2x HDMI, womit ich mir fürs Erste die Anschaffung von teuren Monitoren spare, die erst für später im Jahr geplant sind. Ich habe hier 2 JTC-Full-HD 24"-Fernseher mit HDMI herum stehen, die in der ersten Zeit der Entwicklung völlig ausreichend sind.
 
Zuletzt bearbeitet:
TE
C

CarstenP70

Komplett-PC-Käufer(in)
Japp, habe ich. Muss mal meine Sig anpassen. Sieht jetzt so aus:

Beim 8700 ist es der K geworden, die paar Euro wollte ich mich nicht knausern lassen, und das Asus ROG Strix Z370-F mit 390er Uefi Update auch. Die Kühlung ist dann doch eine Noctua geworden, und die 2x16 GB DDR4 zwar von G.Skill und RipJaws, aber 3200er, war einfach ein Schnäppchen. Beim Netzteil hab ich mir nach vielen Testberichten das Straight Power 11 750W gegönnt. Die Software hockt auf der 970er Evo, die ich jetzt schon liebe, und als Datengrab eine WD Blue SATA SSD mit 4 TB. All das ganze kauert immo noch in einem billigen Thermaltake-Gehäuse, mal schauen, was ich da als endgültige Lösung finde. Immo kriege ich die CPU mit diversen Benchmarks bei 11 Threads mit roundabout 4,7 GHz auf 69 Grad im Schnitt, ich denke, das ist okay ^^

GraKa? Ich warte noch. Irgendwann, wenn die RTXe auf dem Markt sind, verhalte ich mich entweder vernünftig und warte auf die fallenden Preise bei den GTXen, oder nicht und lange richtig zu ^^ Immo brauche ich beides nicht, der Entwicklungsstand unserer Software fordert derzeit die meiste Grafiklast in der Entwicklungsumgebung xD
 
TE
C

CarstenP70

Komplett-PC-Käufer(in)
Eigentlich nicht. Ich bin von der Aufteilung im Team quasi dazu verdonnert, eine nVidia zu verbauen. Wäre das eine reine Spaßmaschine, würde ich in der Tat irgendwas Mittelklassiges verbauen fürs Erste, das Microsoft Solitaire in Full HD mit 30 fps anzeigen kann xD, und dann warten, was von AMD irgendwann 2019 als Antwort auf die Tensor Cores von nVidia kommt.

Da das Ganze aber einen professionellen (nicht kommerziellen!) Hintergrund hat, brauche ich doch relativ zügig ein Board, das dieses Volta-Gedöns an Bord hat, um mir die Skills da anzueignen, dafür Code schreiben zu können. Das Jetson Xavier ist schon in unserem Budget eingeplant, zum Erlernen der nötigen Kenntnisse wäre dann wohl eine RTX 2070 angebracht. Da bis dahin aber noch ein bisschen Zeit ins Land geht, warte ich mal ab, bis die Custom Designs erscheinen. Wenn nVidia mit Xavier schneller sind als MSI, EVGA und Co mit den CDs, wirds dann doch bloß eine 1060 ^^
 

Chris-W201-Fan

PCGH-Community-Veteran(in)
Jaein, in D eher nicht, und aktuell dürfte es eher um Nutzung der vorhanden Hardware gehen, der VK bedeutet sicherlich zu viel Verlust.
 
TE
C

CarstenP70

Komplett-PC-Käufer(in)
So, ich bin fast fertig.

Mein finales Setup sieht nun so aus und teilweise ganz anders als gedacht:

1. Das Drumrum:
- Gehäuse: BitFenix Enso; weil es ein schönes, schlichtes, preiswertes Gehäuse mit genug Platz und schönen, kleinen Designdetails ist und manchmal ein bisschen RGB-Blingbling ja gerade über das tolle ASUS Aura API zum Selberbasteln Spaß macht (lass die Riegel blinken, wenn der Compiler durch ist^^), aber z.B. als Temperaturanzeige absolut sinnvoll ist
- Tastatur: Asus Claymore; ich wollte unbedingt eine Tastatur mit Einzeltasten-RGB, zunächst die wirklich tolle Corsair K70 RGB MK.2 mit Cherry MX Silents probiert, aber die ist mit einfach zu groß, und da lag die Claymore einfach nah, schon um das RGB-Gedöns von einer zentralen Stelle aus steuern zu können; außerdem ist es absolut /geil/, wie klein das Teil tatsächlich ist, ohne nur etwas für Japanerkinder-Finger zu sein, vor allem, da der Ziffernblock abnehmbar ist
- Maus: Renkforce aka. Conrad Billigst-Bluetooth-Maus

2. Die Power:
- Netzteil: be quiet! Straight Power 11 650W; sofern das Problem mit dem Lüftergeräusch behoben wird, vllt nur ein Montags-Modell; sonst tausche ist es bei Alternate gegen ein Thermaltake Toughpower Grand RGB 850W Gold um

3. Die Kühlung:
- CPU: Noctua NH-D15 mit Kryonaut-Pampe auf dem ungeköpften Prozessor
- Gehäuse-Gebläse: 4x Aerocool P7-F12

4. Die Datengräber:
- Start-Disk: Samsung 970 Evo 500 GB (das werden zwei, Stichwort "fast fertig")
- Friedhof: (noch offen, irgendeine brauchbare 4 TB-SSD, Vorschläge willkommen)

5. Das Eigentliche:
- Intel i7-8700K
- Asus Rog Strix Z370-F Gaming
- 2x (wird 4x) G.Skill (ihr habt mich überzeugt ^^) 16 GB 3200-16 (= jetzt: 32 GB, später 64 GB)

6. GraKa:
- Intel inside ^^ (das bleibt offen, aber meine Begierde geht Richtung einer yet-to-come Asus ROG Strix RTX-2070 OC)

Ist weder ein 8pack- noch ein der8auer-Setup, aber mir taugt es ganz gut so weit :)
 
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