Nvidia Volta: GV100 liegt an der Grenze des technisch Machbaren

Ist schon schlau von Nvidia etwaige Vega Käufer davon abzuhalten. Ich persönlich habe auch keine große Hoffnung das Vega einschlägt wie ne Bombe. Wäre froh wenn man 1080 Leistung erreicht, somit würde man den alten Abstand in etwa halten können. Nur Pascal ist echt richtig stark und effizient. Das man auch kaum was von Vega hört, macht einem schon teilweise Sorgen. Wollte eigentlich gerne auf Vega switchen. Meine 1070 FTW erreicht ihre stock Leistung mit nur 0.825V. Also muss mich Vega nicht nur mit purer Leistung überzeugen. (Meine Karte läuft mit 1823Mhz und +550MHz Speichertakt und verbraucht rund 130W ist flüsterleise und kühl.
 
an diese chipgrößen werden sie sich aber gewöhnen müssen.
Der derzeitige "14nm" prozess ist ja auch nur eine verbesserung von "16nm" und beides hat wenig mit echten 16 nm zu tun. Mitlerweile stößt man an allen Seiten gegen limitierungen der Physik. Und da hilft dann halt nurmehr die Einzelnen Transistoren effizienter zu betreieben (Sprich langsamer) und dafür mehr fläche - oder bald auch Volumen - zu belegen.
Wobei eine 3D anordnung wieder einiges and neuland aufbricht udn vorallem bei der Kühlung Probleme aufwirft.
Im Gegensatz zu 28nm welches wir auf Grafikkarten von Ende 2011 bis 2016, also 5 Jahre hatten, wird 16/14 und "12" nm (welches alles eigentlich eine sehr ähnliche Fertigung ist) werden wir in diesem Prozess nur 3 Jahre festhängen, mit 7nm ist gegen 2019 zu rechnen, 2018 bei Smartphones 1 Jahr später bei CPUs und GPUs.

Dass das alles nur Namen sind, sollte nun hier schon wirklich jeder wissen
 
Aber keine Wallpaper, also hat Vega für mich noch die Nase vorn. :cool:

Man sollte außerdem nicht vergessen, dass wir noch keinerlei Infos zu für uns relevanten Voltakarten haben.

Denn guckt man sich einen Vergleich zwischen dem GP100 und dem GP102 an stellt man fest, dass diese fast nix gemein haben. Die ganzen tollen Dinge aus der Präsi (größere Caches, Tensoreinheiten, riesige Chipfläche, HBM-Speicher, L0-Cache, NVLink...) werden es vermutlich nicht in die Consumer-Chips schaffen. Und bei Pascal war selbst das grundlegende Shaderlayout anders.

Ich würde den Leistungssprung der nächsten Titan daher etwas konservativer abschätzen. Geht man davon aus, dass nVidia unter der Haube die Dinge nicht völlig grundlegend verändert hat, kann man die maximale Rechenleistung als Leistungsindikator verwenden. Bei Pascal lag der GP104 mit knapp 9 TFlops etwas unter dem GP100 mit 11,6 TFlops, der GP102 hingegen etwas drüber.

Fährt nVidia bei Volta die gleiche Strategie, käme man also auf etwa 12-13 TFlops für den GV104, und 17-18 TFlops für den GV102. Damit läge eine potentielle 1180 knapp über einer 1080 Ti, eine neue Titan oder spätere 1180 Ti könnte da noch mal 40% drauflegen. Eben wie bei Pascal.

Das ganze ist natürlich Kaffeesatzleserei da wir nach gar nix zu den Consumerchips wissen, und basiert allein auf der Annahme, dass Team Green genauso vorgeht wie bei Maxwell und Pascal.
 
Der GP102 der Titan Xp ist kaum mehr als halb so groß wie der GV100. Würde Nvidia an die Grenzen des Machbaren gehen, wäre im Desktopbereich also durchaus eine Verdoppelung der Rohleistung möglich, mit weiteren Architekturoptimierungen sollte das auch für die Realleistung gelten. Es ist unwahrscheinlich, dass man einen derart teuren Chip für den Desktopeinsatz entwickelt, aber zumindest einen Leistungszuwachs auf dem Niveau von Kepler => Maxwell würde ich vor dem Wechsel auf eine neuere Fertigungstechnik noch erwarten.

Der GV100 ist aber kein Desktop Chip.
Der Performace Chip von Volta wird meines Erachtens die gleiche Leistungssteigerung bringe, die Pascal im Vergleich zu Maxwell auch gebracht hat.
Also eine GTX 2080 wird 30-50% mehr Leistung haben als eine GTX 1080 Ti.
Die Frage ist, wie viel Vram drin stecken wird. 12GB? 16GB?
 
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