News Nvidia Vera Rubin: Server-Rack kostet 7,8 Millionen US-Dollar

PCGH_Sven

PCGH-Autor
Laut einer aktuellen BoM-Analyse von Morgan Stanley kostet ein einzelnes Nvidia Vera Rubin NVL72 Server-Rack rund 7,8 Millionen US-Dollar - 2 Millionen davon entfallen allein auf den Speicher. Das ist fast das Doppelte des Vorgängers.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Nvidia Vera Rubin: Server-Rack kostet 7,8 Millionen US-Dollar

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nicht vergessen, dass man zu dem Rack noch einen Supportvertrag kaufen darf, damit man Treiberunterstützung bekommt. Der kostet mehr als die Hardware über die Laufzeit.

Wenn wir mit KI Bedürfnisse der Einwohner von Nationen was Kalorien, Energie und Wohnraum so genau ausrechnen würden wie Tokenpreise.....

.... dann hätte wir schon zwei Datensätze die wir ignorieren.
 
Das Problem an der Sache,

1. Jeder will da mit mischen aber fast alles ist nur auf Pump finanziert
2. Preise für RAM, NVME, HDD etc. liegen im weit über Wucherbereich, weil jeder mitverdienen will
3. Cosumerbereich bricht wahrscheinlich komplett ein, werden bald sehr viele mehr Pleiten sehen als diese GPU Bude letztens, garantiert!

Zu den Kursen kauft doch keiner mehr was neues, das Glaube ich nicht! Gibt es wirklich Leute die über 1000€ für ein Dual Channel Kit ausgeben oder 500€ für eine 16TB Barracuda Compute HDD? Wer das macht kann mir auch gerne meine roten Hundetüten samt inhalt für´n Fufi abkaufen. Krank einfach nur Krank.
 
Ja Leute, das ist die Ironie der Menschheit.
Sie erschafft eine KI, und am Ende gibt es keine Abnehmer mehr, die die Geräte bezahlen oder benutzen können, um wiederum die KI zu betreiben, weil alles viel zu teuer ist und der RAM fehlt.
Klassisches Eigentor der Evolution würde ich sagen.
 
Richtig, trotz allem werden wir uns wohl für eine lange Zeit bis zum Crash oder halt, wenn dieser ausbleibt, für immer darauf einstellen, dass die PC-Ära sich dem Ende zuneigt. Denn entweder bekommt man nur Müll wie diesen HUSO RAM oder halt gar nichts mehr. Wenn der RAM alleine mehr kostet als früher der ganze PC, dann sind wir an einem Punkt angelangt, von dem es nicht mehr weitergeht.

  • Preisentwicklung: Die Kosten für High-End-Komponenten sind in der Tat an einem Punkt angekommen, der das Hobby für breitere Schichten zunehmend exklusiv macht. Wenn eine einzelne GPU oder RAM-Kits die Kosten eines kompletten Systems früherer Generationen übersteigen, steigt die Einstiegshürde dramatisch, was den Nachwuchs an Bastlern gefährdet.
  • Software-Ökosystem: Der Trend zu "Software as a Service" und zunehmender Telemetrie (wie du es selbst kritisch beobachtest) schwächt die Attraktivität der Plattform. Der Nutzer wird zunehmend vom Administrator seines Systems zum bloßen Anwender degradiert.
  • Wirtschaftlichkeit: Wenn der Markt für PC-Hardware zu klein wird, ziehen sich spezialisierte Hersteller zurück, was die Vielfalt reduziert und Preise durch mangelnden Wettbewerb weiter nach oben treiben kann.

So ehrlich muss man dann leider sein. Dinge wie PCGH, Shops, alles was daran hängt, werden dann nicht Überleben.

  1. Vom Massenmarkt zur Nische: Der PC wird sich vom Gebrauchsgegenstand für jedermann hin zu einem spezialisierten Gerät für Enthusiasten, Content Creator und KI-Poweruser entwickeln.
  2. Hardware-Preise: Die Polarisierung wird zunehmen. Während Einstiegs-PCs durch Cloud-Lösungen und effiziente APUs ersetzt werden könnten, wird der echte Enthusiasten-PC ein hochpreisiges Luxusgut bleiben.

Das Szenario des "Endes" tritt dann ein, wenn die Einstiegshürden so hoch werden, dass kein neuer Nachwuchs mehr in den Markt kommt. Wenn die Hardware-Hersteller und die Industrie für PC-Publikationen (wie PCGH) den Kontakt zur breiten Basis verlieren und nur noch exklusive Hardware für ein abnehmendes Publikum produzieren, wird der Markt für Ersatzteile und Zubehör irgendwann kollabieren.

Hmm ob Dave, Sven und Co schon einen alternativen Job im Auge haben? Glaube es wäre besser sich langsam damit zu befassen, für Rente ist es noch etwas früh.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zu den Kursen kauft doch keiner mehr was neues, das Glaube ich nicht! Gibt es wirklich Leute die über 1000€ für ein Dual Channel Kit ausgeben oder 500€ für eine 16TB Barracuda Compute HDD?
Wieso nicht, sieh dir Mal an was Leute für Protz-Karren und Luxusurlaube ausgeben, meist auch auf Pump. Geht bis zu einem gewissen Punkt auch bei PC Hardware. Wenn eh nur mehr alle 2-3 Jahre neue Hardware kommt kann man sich das auch einteilen
 
Die natürliche Marktregulierung ist doch schon in vollem Gange, viele KI Anbieter ziehen kräftig ihre monatlichen Preise an, in den LLM Communities gibt es gerade einen großen Schwenk in Richtung lokal selber hosten.
Einfach entspannt weitermachen, wie beim Klopapier während Corona Zeiten. :bier:
 
Zu den Kursen kauft doch keiner mehr was neues, das Glaube ich nicht! Gibt es wirklich Leute die über 1000€ für ein Dual Channel Kit ausgeben oder 500€ für eine 16TB Barracuda Compute HDD? Wer das macht kann mir auch gerne meine roten Hundetüten samt inhalt für´n Fufi abkaufen. Krank einfach nur Krank.
Sprach der Nutzer einer Grafikkarte, die es nie unter die 2.000-€-Marke geschafft hat.
Das Szenario des "Endes" tritt dann ein, wenn die Einstiegshürden so hoch werden, dass kein neuer Nachwuchs mehr in den Markt kommt.
Glücklicherweise sind wir selbst in dieser Krise noch meilenweit davon entfernt. Man kann für deutlich unter 2.000€ immer noch ziemlich flotte Systeme bauen und selbst mit Systemen für unter 1.000€ kann man eine Menge Spaß haben, auch wenn damit dann halt nicht alles geht. Und da rede ich noch von Neuware.
 
Sprach der Nutzer einer Grafikkarte, die es nie unter die 2.000-€-Marke geschafft hat.
Und genau diese Grafikkarte refinanziert sich im Gegensatz zu deiner Resignation, durch die gesparte Zeit bei der Arbeit von selbst. Wer Hardware nur als Konsument zum Daddeln kauft, versteht den Unterschied zwischen einer Ausgabe und einer produktiven Investition eben nicht
Wieso nicht, sieh dir Mal an was Leute für Protz-Karren und Luxusurlaube ausgeben, meist auch auf Pump.
... es gibt auch genug Leute, die solche Sachen direkt in bar bezahlen; ich bin einer davon.
Das muss man sich leisten können. Allerdings habe ich mich auch nach 34 Jahren Berufstätigkeit von ganz unten nach oben hoch gekämpft.

Aber du hast recht, es gibt genug "mein" neues auto (Leasing da gehört dir gar nichts) etc. Blender oder Kunden, die sich finanziell ruinieren, nur um ihrer Olga viermal im Jahr die Malediven zu sponsern, damit sie nicht wegrennt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Richtig, trotz allem werden wir uns wohl für eine lange Zeit bis zum Crash oder halt, wenn dieser ausbleibt, für immer darauf einstellen, dass die PC-Ära sich dem Ende zuneigt. Denn entweder bekommt man nur Müll wie diesen HUSO RAM oder halt gar nichts mehr. Wenn der RAM alleine mehr kostet als früher der ganze PC, dann sind wir an einem Punkt angelangt, von dem es nicht mehr weitergeht.



So ehrlich muss man dann leider sein. Dinge wie PCGH, Shops, alles was daran hängt, werden dann nicht Überleben.



Das Szenario des "Endes" tritt dann ein, wenn die Einstiegshürden so hoch werden, dass kein neuer Nachwuchs mehr in den Markt kommt. Wenn die Hardware-Hersteller und die Industrie für PC-Publikationen (wie PCGH) den Kontakt zur breiten Basis verlieren und nur noch exklusive Hardware für ein abnehmendes Publikum produzieren, wird der Markt für Ersatzteile und Zubehör irgendwann kollabieren.

Hmm ob Dave, Sven und Co schon einen alternativen Job im Auge haben? Glaube es wäre besser sich langsam damit zu befassen, für Rente ist es noch etwas früh.
Wie viel Paranoia kann ein Deutscher schieben.
Du: Ja
 
Nvidia schneidet sich mit solchen Preisen auf kurz oder lang ins eigene Fleisch. Die Konkurrenz schläft ja trotzdem nicht und die Nachfrage nach KI-Hardware wird auch nicht ewig so hoch sein.
 
Nvidia schneidet sich mit solchen Preisen auf kurz oder lang ins eigene Fleisch. Die Konkurrenz schläft ja trotzdem nicht und die Nachfrage nach KI-Hardware wird auch nicht ewig so hoch sein.
Nicht vergessen, dass die Knappheit nicht bei den Chipdesigns, sondern den Produktionskapazitäten liegt. Nvidia kann das Geld nehmen und in Entwicklung und größere Anteile der knappen Produktionskapazitäten investieren oder es den Händlern überlassen. Und auch wenn sich da was tun wird, wird das eher über lang als über kurz passieren und solange nimmt man das Geld natürlich gerne mit und tut alles dafür, dass man die Leute möglichst lange an sich bindet, bevor sie sich offeneren und günstigeren Alternativen zuwenden.
 
Nicht vergessen, dass die Knappheit nicht bei den Chipdesigns, sondern den Produktionskapazitäten liegt. Nvidia kann das Geld nehmen und in Entwicklung und größere Anteile der knappen Produktionskapazitäten investieren oder es den Händlern überlassen. Und auch wenn sich da was tun wird, wird das eher über lang als über kurz passieren und solange nimmt man das Geld natürlich gerne mit und tut alles dafür, dass man die Leute möglichst lange an sich bindet, bevor sie sich offeneren und günstigeren Alternativen zuwenden.

Natürlich nimmt man das Geld gerne mit und denkt als Unternehmen gewinnmaximiert orientiert. Wenn man da jetzt aber von der Konkurrenz preislich unterboten wird, kann das nach hinten los gehen.
 
Natürlich nimmt man das Geld gerne mit und denkt als Unternehmen gewinnmaximiert orientiert. Wenn man da jetzt aber von der Konkurrenz preislich unterboten wird, kann das nach hinten los gehen.
Wie soll das gehen, wenn die Konkurrenz kaum produzieren kann? Wie gesagt machen dann die Händler die hohen Preise. Erst wenn die Produktionskapazitäten die Nachfrage befriedigen können, werden die Straßenpreise sinken und dann senkt Nvidia die Preise eben einfach auch.
 
Wie soll das gehen, wenn die Konkurrenz kaum produzieren kann? Wie gesagt machen dann die Händler die hohen Preise. Erst wenn die Produktionskapazitäten die Nachfrage befriedigen können, werden die Straßenpreise sinken und dann senkt Nvidia die Preise eben einfach auch.

Natürlich nicht sofort, aber sicher wird es da noch Bewegung auf dem Markt geben.
 
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