Nvidia CEO: 'In 20 Jahren wird Virtual Reality gut!'

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Nvidia-CEO Jen-Hsun Huang spricht auf einer Pressekonferenz im Rahmen der Computex-Branchenmesse über die Probleme und mögliche Lösungen im Bezug auf Virtual Reality. Laut Huang braucht die Technik aber noch knapp 20 Jahre, um wirklich einwandfrei zu funktionieren, wie es sollte.

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20 Jahre halte ich für etwas übertrieben. Vor 10 Jahren hatte noch niemand ein Smartphone und nun ist es nicht mehr wegzudenken.

Auch wenn der Vergleich etwas hinkt, denke ich dass die Entwicklung recht schnell voran schreiten wird.

Bin auch schon sehr auf Googles Daydream gespannt, auch wenn es sich dabei eher um "Casual VR" handelt und nicht um eine highend Lösung.
 
In 20 Jahren?

Seit ich den Rasenmäher-Mann sah träume ich von einem echten VR-Ergebnis und jetzt zerlegt der Typ meine Hoffnungen mit seinen "noch 20 Jahren"? Das wird langsam eng für mich. Biologisch gesehen... :-(
 
Das wurde bei dem ersten VR Headset vor gut 20 Jahren bestimmt auch gesagt ^^

Für mich sind die Kosten einfach zu hoch und die Dinger sind zu groß. Es wird bestimmt noch 10-15 Jahre dauern bis die Dinger erschwinglich sind für jedermann und die Hardware so leistungsstark und geschrumpft ist das sie direkt integriert werden kann und kein zusätzlicher PC mehr gebraucht wird.
 
Na ja hab bisher beides testen können und finde es mehr schlecht als recht, so wie er es beschreibt hab ich es auch empfunden auch wenn ich 20 Jahre für zu viel halte. Mich stören die VR Brillen ungemein und die Auflösung ist ein graus in Verbindung mit dem trägen Spielgefühl. Momentan lohnt sich in meinen Augen eine VR BRille nur für Leute die sie unbedingt wollen. Ich für meinen Teil warte mal noch 5 Jahre bis 10 Jahre und schau mir an was da noch alles kommt.
 
Hmm der Herr Huang unterschätzt hier imo ein wenig die Exponentialfunktion bzw. Moores-Law. Was wir in 20 Jahren haben werden steht völlig in den Sternen.

Außerdem halte ich den Preis für das einzige wirkliche Problem der aktuellen Generation. Klar, die Auflösung könnte besser sein, natürliche Tiefenschärfe wäre auch nicht schlecht und an Rechenleistung mangelt es auch noch. Aber: Wenn die aktuelle Generation für 150€ "verschenkt" würde, wäre der Markt riesig.

Man braucht weder gute Physik, noch realistische Grafik für gute VR-Spiele, das hat jüngst SUPERHOT wieder mal bewiesen. Das Problem ist aber, dass selbst die meisten Enthusiasten kaum bereit sind 700+€ für ein schlecht unterstützes Spielzeug auszugeben, und umgekehrt macht sich auch keiner die Mühe dafür Spiele zu entwickeln. Der klassische Teufelskreis.

Ich glaube nicht, dass wir noch 20 Jahre brauchen um die Technik von heute auf 150€ zu drücken.
 
20 Jahres-Prognosen im IT-Bereich könnte selbst der genialste Computer/GPU/CPU-Ingenieur nicht abgeben. Man muss wohl Marketing-, Verkaufspsychologie- & BWL-Experte in einem sein, um solche Prognose zum Besten zu geben. Wen juckts?
 
Naja, kommt immer drauf an was man als "gut" bezeichnet. Wenn man als gut bezeichnet dass ich mir eine Sonde ins Rückenmark reinrammen lasse und mein Restselbstbild über ein Konstruktprogramm in die Matrix geladen wird, dann sind wir von guter VR hoffentlich noch ein bissl weiter als 20 Jahre entfernt. ;)

Ansonsten ist das übliches Marketing-Gewäsch. Im Moment sind sie (zumindest öffentlich) nicht an dem Thema dran, also wirds mal als unnötige Spielerei an den Rand des Tisches geschoben. Würd jeder Gute Marketing-Fritzi so machen. Mit 20 Jahren gibt er sich nur reichlich Spielraum, damit die Öffentlichkeit sich wieder auf seine Sachen konzentrieren kann.

Ich denke Schätzungen zur Leistungsfähigkeit von Rechnern und technologischen Stand kann man nie ernst nehmen, das weis der gute Mann auch selber, der sagt nur schnell was damit sie ihm zuhören wenn er wieder auf seine Themen wechselt. Wenn wir uns die bisherigen technologischen Orakel anschauen war kein Einziger dabei, der wirklich über mehr als eine Hand voll Jahren eine richtige Aussage machen konnte. Ich denk heute noch an den Pentium IV mit 10 GHz, den hätt ich zu gern mal eingebaut...
Moores Law ist das beste Beispiel. Da sagt mal ein Ingenieur irgendwas von Verdoppelung von Integrationsdichte, oder Transistorzahl, oder was weis ich genau, und durch die Medien kursieren 100 verschiedene Interpretationen. Seine eigene Firma schreibt sich auf die Fahnen, die Prophezeiung zu erfüllen und wenns dann einfach nicht mehr klappt sind alle böse weil sie den Fortschritt bremsen. Ich bezweifel (rein intuitiv), das Intel, AMD, Nvidia und der Rest die Leistungssprünge der letzten 30 Jahre auch nur ansatzweise halten können. Von daher finde ich eine Schätzung von 20 Jahren sogar realistischer als eine Vermutung, basierend auf Moores Law, dass es wesentlich schneller geht.

Genauso gut kann es sein dass die Technik wieder am Markt scheitert und ein Rohrkrepierer wird, der einen Haufen Anleger unglücklich macht und in einer Hand voll Jahren in der Versenkung verschwindet. Vor ein paar Jahren war MS auch der Meinung dass herkömmliche Bildschirme ausgedient haben und sich die Welt auf Touchscreens bei allen Computern umorientieren wird. Hand hoch wer einen Touch auf dem Schreibtisch stehen hat. Meine Hände bleiben unten.

Und die 3D-Fernseher verschwinden auch gerade vom Markt. Also selbst wenn die Technik gut ist und bezahlbar wird heißt es noch lange nicht dass sich genug Leute dafür interessieren. ;)
 
Naja, kommt immer drauf an was man als "gut" bezeichnet. Wenn man als gut bezeichnet dass ich mir eine Sonde ins Rückenmark reinrammen lasse und mein Restselbstbild über ein Konstruktprogramm in die Matrix geladen wird, dann sind wir von guter VR hoffentlich noch ein bissl weiter als 20 Jahre entfernt. ;)

Alles andere kann man ja wohl kaum als gutes VR bezeichnen ;).
 
Typisch für NVIDIA, wenn man wo technisch hinten nach ist wird alles schlecht geredet!

Wo ist nVidia technisch hinterher, und gegenüber wem ?

Das glaub ich nämlich auch. Wenn NVIDIA ein VR-Brille am Markt hätte, würde er das bestimmt nicht sagen ;-)

Wenn sich VR rechnen würde hätte er sicherlich eine VR Brille auf dem Markt. Und würde er mit seiner Hardware nur seine Brille supporten, dann könnten HTC Vive und Occulus direkt wieder einpacken...

Er hat doch recht. Die 10 Gramm meiner Brille nerven mich schon. Jetzt kommen die Hersteller mit Kg schweren Headsets die auch noch an diversen Kabeln hängen. Das kann auf Dauer kein Spass machen.
 
Schade, noch vor 3 Jahren hatte ich viel Hoffnung in Oculus Rift gesetzt als die Kickstarter Kampagne startete.
Jetzt habe wir Nischenprodukte für wenige reiche Konsumenten.
Einzig das Headset von Sony hätte das Potential den Massenmarkt zu erreichen, ist aber auch nicht wirklich günstig,

Und jetzt faselt Huang irgendwas von 20 Jahren.
Da wäre ich dann 64 Jahre alt und habe bestimmt andere Sorgen als VR. ^^
 
Andererseits ist hier auch wieder zu berücksichtigen das die Firmen die lieben Kunden auch melken wollen. Bedeutet das beste/fortschrittlichste Produkt in kürzester Zeit ist ja nie das Ziel der Firmen(Ausnahmen gibts immer). Aber in erster Linie wird nun weiterentwickelt für gewöhnlich auch das Budget relativ niedrig gehalten und so ein stand nach dem anderen in gewissen Abständen auf den Markt gehauen wenn es sich verkauft, bedeutet aufgrund des Gewinns behindert sich der Fortschritt ja selbst also wäre das nicht so unwarscheinlich.

OLED-Bildschirme sind da auch ein gutes Beispiel, sollten au schon ne halbe ewigkeit aufn Markt sein aber dank dem Pixel-Rennen das wieder begonnen hat lassen sich die LED-Bildschirme mit einer riesigen gewinnmarge verkaufen also hält jeder zusammen und sagt : "OLED können wir noch nicht effektiv gut etc." Standen vor jahren schon auf der Messe aber man sieht kauftechnisch keinen Fortschritt bei denen man kriegt OLED ansich nur als Luxusmodel außer man kauft das Panel direkt.
 
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