News Nvidia-CEO bremst Gen-Z-Studenten ein: "Ich wünsche euch eine große Portion Schmerz und Leid"

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Ich kann das was der Nvidea-CEO sagt zu 100% unterschreiben.
Nur durch Misserfolg und Leid, egal ob dies nun das Private oder das Berufliche betrifft, kommt man im Leben weiter.

Nur so kann man sich für den Erfolg benötigten Charakter aufbauen und den Fokus auf die wirklich wichtigen Dinge im Leben richten und diese auch bis zu Ende weiter verfolgen und durchziehen.

waynetrain

Ja er wünsch ihnen Schmerz und Leid, aber aus einer positiven Intension heraus.
 
Unsere Probleme sind a) demografischer Natur, b) dem Umstand geschuldet, dass unsere Boomereliten strategisch wirklich alles vermasselt haben und wir c) keine billige Energie mehr haben.
Was hat das damit zutun, dass Arbeitnehmer der aktuellen Generation kein Elan mehr zeigen, mit einer null Bock Einstellung arbeiten und die gelieferte Qualität stark zu wünschen übrig lässt?
 
Der eigene Ehrgeiz sich Ziele zu setzen auch wenn sie nicht verlangt werden. Das gibts kaum noch. Mach das was du tust nicht irgendwie, sei besser als alle vor dir und neben dir. Nicht nur deiner Selbstwillen wegen, sondern auch um den Betrieb voranzubringen. Wenn das Unternehmen scheitert, scheitert man auch persönlich, außer man hat nicht alles gegeben. Wer denkt heute noch so? Viel zu wenige.
Das Problem hier sehe ich aber auch umgekehrt.
Du kannst dir den Arsch aufreissen und wirst statt mit mehr Lohn mit mehr Arbeit belohnt.
Weil du bist ja immer vor allen anderen Fertig.
Warum sollte ich mich mit Leib und Seele einem Job hingeben, bei welchem diese Hingabe nur mit mehr Arbeit belohnt wird aber nicht mit Anerkennung und Geld.

Wenn ich sehe wie mein Mitarbeiter mit halbschlampiger Arbeit gleich viel verdient und ich immer seine Fehler ausbügeln muss dann nein danke.

Ich (und viele aus meiner Generation) sind bereit mehr zu liefern, wenn dieses Mehr auch entsprechend belohnt wird.
Aber ich bin mir meines Wertes auch bewusst und wenn der AG das nicht sieht, wechsel ich halt den AG.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das ist totaler Blödsinn. Die Boomergeneration hat mit beiden Händen genommen, wass sie kriegen konnte und Ruinen hinterlassen. Niemals zuvor gab es eine so kranke, materialistische, destruktive und gierige Generation.

Die Millenials und Z Kohorten folgen lediglich deren Fussspuren und haben es objektiv viel schwerer. Ihnen wurde beigebracht, beim Gehalt zu pokern, nach perks zu grabschen und Grosses zu erwarten. Die vermeintliche Dreistigkeit lässt sich meist herausrechnen, wenn man die Umstände betrachtet (zB Berufsanfänger aber 10 Jahre Studium),
Kein Blödsinn, er hat vollkommen recht. Ich bin Generation-Y. Generation Z kann man in die Tonne treten. Total verwöhnt, sind nur am verlangen, Freizeit über alles. Leistungswille nicht ausgeprägt und mal zurückstecken können die auch nicht. Meine Ansicht beruht auf Erfahrung, die ich im beruflichen und privaten Umfeld gemacht habe.

Und der Boomer Generation, die alles aufgebaut hat und dafür gesorgt hat, dass wir ein Leben im Überfluss leben können, die Schuld zugeben, dass ist mal ganz ehrlich sich sehr einfach gemacht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Warum sollte ich mich mit Leib und Seele einem Job hingeben, bei welchem diese Hingabe nur mit mehr Arbeit belohnt wird aber nicht mit Anerkennung und Geld.
Niemand sollte sich "mit Leib und Seele" einem Job hingeben.
Aber zum letzten Teil deines Satzes: Wenn du wirklich mehr leistest als andere (in deinem Bereich) - und du dann nicht mehr Geld kriegst, solltest du an deinem Verhandlungsgeschick arbeiten. Das ist eines der einfachsten Argumente, da du es faktisch belegen kannst.
 
Er hat aber nicht unrecht. Die aktuelle Generation will alles haben, weiß alles besser, will aber nichts oder nur sehr wenig dafür tun.
Immer gut ne ganze Generation über einen Kamm zu scheren, da kommen immer richtig gute Schlussfolgerungen bei raus. Kann mich noch erinnern, als bei der letzten Bundestagswahl alle erstaunt waren, dass die Erstwähler in gleichem Ausmaße Grüne wie auch FDP gewählt haben, obwohl die öffentliche Wahrnehmung dieser Generation in den Jahren vor der Wahl mehr FridaysForFuture war und weniger Aktien-Highperformer-Daytrader 😅

Zum Inhalt:

Leid und Schmerz mögen beim Leiten eines so großen Unternehmens dazugehören, aber nur, weil man diese Phasen bewältigt bekommt ist noch lange nicht die Schlussfolgerung zulässig, dass sie einen weitergebracht hätten. Ich habe eher das Gefühl, dass man sich hier Dinge schönredet, die so prägend waren, dass man sie schwer aus seinem Gedächtnis verdrängen kann. Er sagt ja selber, dass er das Unternehmen mit diesem heutigen Wissen vielleicht nicht mehr gründen würde.
 
Wieso scherst du alle über einen Kamm?
Tu ich nicht. Ich schreibe hier meine Erfahrung nieder und nur weil ich Ausnahmen nicht explizit erwähne, heißt es nicht, dass es keine gibt.
Hier steht auch nirgends, dass es außnahmslos auf alle zutrifft. Wieso behauptest du den Unfug also?

Man siehts doch selbst in den Foren. 4090 Leistung haben wollen, aber darf max. 300€ kosten und 150W verbrauchen. Alles haben wollen, aber nichts dafür geben. ;)
Und nein, das trifft nicht auf alle zu, hört auf deswegen rumzuheulen!
 
Niemand sollte sich "mit Leib und Seele" einem Job hingeben.
Aber zum letzten Teil deines Satzes: Wenn du wirklich mehr leistest als andere (in deinem Bereich) - und du dann nicht mehr Geld kriegst, solltest du an deinem Verhandlungsgeschick arbeiten. Das ist eines der einfachsten Argumente, da du es faktisch belegen kannst.

Na Leib und Seele ist natürlich etwas überspitzt Formuliert ;)

Ich glaube am Verhandlungsgeschick liegts nicht. Gewisse AG wollen einfach das minimal mögliche geben.
Mein Lohn (in diesem einen Fall) war gut bei Einstieg, wenn aber nach 2 Jahren nicht mehr als eine Erhöhung von 100 CHF drin ist, trotz gespräch, dann bin ich gegangen. Die 100 CHF in 2 Jahren decken nicht mal die Inflation.

Aber es gibt AG die erkennen die Leistung an.
Ich hab meinem jetztigen AG gesagt, ich möchte noch einen Bachelor in Wirtschaftsinformatik machen.
Der meinte nur zu mir: "Deine Leistungen sind super und ich habe mir überlegt dir 100% Lohn während des Studiums zu geben."
Das ist natürlich Jackpot für mich. Aber das ist auch ein AG wo ich kein Problem habe mal am Samstag nen Notfalldienst zu machen wenn irgendwo was brennt.
 
Das Problem hier sehe ich aber auch umgekehrt.
Du kannst dir den Arsch aufreissen und wirst statt mit mehr Lohn mit mehr Arbeit belohnt.
Weil du bist ja immer vor allen anderen Fertig.
Warum sollte ich mich mit Leib und Seele einem Job hingeben, bei welchem diese Hingabe nur mit mehr Arbeit belohnt wird aber nicht mit Anerkennung und Geld.

Wenn ich sehe wie mein Mitarbeiter mit halbschlampiger Arbeit gleich viel verdient und ich immer seine Fehler ausbügeln muss dann nein danke.

Ich (und viele aus meiner Generation) sind bereit mehr zu liefern, wenn dieses Mehr auch entsprechend belohnt wird.
Aber ich bin mir meines Wertes auch bewusst und wenn der AG das nicht sieht, wechsel ich halt den AG.
Grundsätzlich verständlich, aber hier stellt sich mir die Frage: Wie lange und warum?
Gibt es dir nichts, einfach gut/besser zu sein, auch wenn du nicht mehr verdienst? Also dein Selbstwertgefühl ist es, an dich ich mich richte.
Wie lange bist du denn besser und leistest mehr? Lehnst du das von Anfang an ab, oder beißt du mal ein Paar Jahre die Zähne zusammen und zeigst allen, dass du dauerhaft verlässlich bist und gibst ihnen das Gefühl dich honorieren zu wollen?
Wenn es dem Unternehmen beispielsweise mal nicht so gut geht, sind Gehaltserhöhungen meist ausgeschlossen. Hast du in so einer Zeit mal Volldampf gegeben um den Betrieb voran zu bringen, auch wenn es nicht mehr Kohle dafür gab? Einfach um deinen Arbeitgeber zu pushen und dich selbst damit vielleicht langfristig?

Also nicht falsch verstehen, ich will dir nichts, sondern versuche deine Aussage einzuordnen.
 
Mein Lohn (in diesem einen Fall) war gut bei Einstieg, wenn aber nach 2 Jahren nicht mehr als eine Erhöhung von 100 CHF drin ist, trotz gespräch, dann bin ich gegangen. Die 100 CHF in 2 Jahren decken nicht mal die Inflation.
Jo, das wäre für mich auch ein Wechselgrund. Aber da ich (ob nun dank meines Geschickes oder eines guten AGs, keine Ahnung) eigentlich immer zufrieden aus den Gesprächen herausgehe, bleibe ich.
 
Geh ich voll d'accord mit der Meinung.
Ohne eine geringe Erwartungshaltung an alle anderen Menschen, ein paar Traumata und etwas Leid wird man kaum "Biss" bekommen. Woher auch?
Ausnahmen bestätigen sicherlich die Regel. Gibt zwar auch genug Leute, die ihr Leben auf den Schultern anderer Menschen aufbauen: seien es die Eltern, von denen man sich finanziell bis zum Ende des Studiums aushalten lässt oder seien es die Kollegen deren Lorbeeren man erntet und darauf an die Spitze surft.
Aber in meiner Welt regelt Karma das dann schon.


Ach ja, der Blödsinn von "No Pain, no gain".
Peter U., 48, Arbeit suchend
*no offense* aber die Vorlage war halt so gut


[/QUOTE]
Du kannst dir den Arsch aufreissen und wirst statt mit mehr Lohn mit mehr Arbeit belohnt.
Ja, dann machst aber trotzdem Du was falsch...
 
Also da hat er sich doch gleich vor den richtigen präsentieren können: den zukünftigen ( oder schon jetzt ? ) Millionären / Milliardären. Er hat sich nicht etwa an einer staatlichen Universität hingestellt um junge Studenten zu motivieren. Er hat sich vor "Seinesgleichen" produziert.
Ich glaube ihm dass er etwas erreicht hat. Ansonsten glaube ich ihm kein Wort. Er ist auch nicht daran interessiert Startups zu schaffen oder zu unterstützen. Er will die Nr. 1 sein.
 
Wie soll ein "Alter" denn etwas von einem "Jungen" in Sachen Berufserfahrung oder Werdegang lernen?
Zumindest was Arbeitsweisen angeht. Leider kranken einige Unternehmen und Leute an "Wir haben das immer schon so gemacht", obwohl es vll mordernere/bessere Wege gibt um an das Ziel zu kommen oder die Arbeit zu erledigen.
 
Zumindest was Arbeitsweisen angeht. Leider kranken einige Unternehmen und Leute an "Wir haben das immer schon so gemacht", obwohl es vll mordernere/bessere Wege gibt um an das Ziel zu kommen oder die Arbeit zu erledigen.
Du, bei uns in der Firma bin ich der, der sich gegen "das wurde schon immer so gemacht!" wehrt. Aber *manche* Sachen werden halt mit Absicht und gutem Grund "schon immer" so gemacht. Und darauf kommt man halt nur mit Erfahrung - die ein Berufseinsteiger offensichtlich noch nicht haben kann.
 
Zu dem "Das haben wir schon immer so gemacht" kommt gerne noch ne Portion "Ach, das klappt doch so" und "Ich hab das einmal probiert, geht ohne Probleme" dazu.
 
Ach ja, der Blödsinn von "No Pain, no gain". Es gibt auch genug Menschen, die einen großartigen Charakter haben und Meisterleistungen vollbringen können, ohne vorher gefoltert geworden zu sein.
Eine gewisse Resilienz zu entwickeln auch nach Rückschlägen weiter machen zu können und nicht die Flinte ins Korn zu werfen ist eine wichtige Eigenschaft eines Unternehmers und wird dir nur bewusst, indem du Rückschläge wegsteckst. Das Leid gemobbt zu werden wünscht er niemandem, das ist viel mehr metaphorisch gemeint und war ein exemplarisches Beispiel.
Nur weil ihm in seiner Jugend Unrecht getan wurde, bedeutet das noch lange nicht, dass das jetzt bei allen anderen auch der Fall sein muß.
Das wurde so aber auch nicht gesagt. Hast du dieses Interview überhaupt vollständig gelesen?
Nur weil man ihn vermutlich verprügelt und rassistisch schikaniert hat, bedeutet nicht, dass das bei allen anderen auch so sein muß.
?! :huh: Was für eine geschmacklose Unterstellung.
 
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