Notebookverkauf: Daten vernichten

Dimoneon

Komplett-PC-Aufrüster(in)
Hallo liebe Community,

ich möchte meinen Lapi demnächst verkaufen. Dieser wird mit aktiviertem Windows verkauft, da sonst sicherlich viel weniger Interessenten vorhanden wären ( für viele ist ja die Installation von Windows schon zu kompliziert). Hinzu kommt, dass ich die HDD eigentlich nicht benötige (ist auch ziemlich lahm) und beim Neukauf sowieso eine mitgeliefert wird oder durch eine SSD ersetzt wird und Windows auch nicht gerade "teuer" ist.

Hier also meine Frage: Ist es überhaupt sinnvoll, einen PC/Laptop mit HDD zu verkaufen und wie gehe ich am besten vor, eine Datenwiederherstellung des Käufers möglichst sinnlos zu machen?

Ich habe da gar keinen Plan, hoffentlich könnt ihr hier helfen.
 
Kurzes Update: Wollte mit DBAN die Platte reinigen, dieses startet jedoch nicht, da das bekannte Insyde-Bios verbaut ist, welches die Option für den Nutzerziemlich beschränkt. Was gibt es sonst noch für Möglichkeiten?
 
Platte formatieren und dann mit einem Programm neu beschreiben lassen, sodass sie komplett voll wird. Danach wieder formatieren, das soll helfen.
 
Ich würde da ja
- vom Linux-Livesystem booten
- mittels dd /dev/zero > /hdx1
alle Partitionen (falls der Laptop bereits das schwachsinnige Uefi hat liebner nicht nicht die Platte ansich) mit nullen überschreiben (man könnte auch /dev/random nehmen).
Alternativ könnte man die Platte auch einfach per USB-Gehäuse an einen anderen Rechner hängen und dort komplett überschreiben (sollte sogar mit h2wtest funktionieren)
- danach das schon vor Jahren gezogene Systemimage des Auslieferzustandes zurück spielen oder vom damals erstellen Windows-Wiederherstellungsmedium booten und Windows im Auslieferzustand wieder herstellen
- einmal Windows booten bis die übliche Einrichtungsmaske von Windwos kommt und dann aufhören.

Warum sollte ich mir als Verkäufer den Aufwand antun, ein blankes Win7/8.1 auf dem Laptop zu installieren und danach die ganzen Treiber zu suchen? Das ist alles im Ursprungsimage enthalten. Um Updates von Windows und den Treibern darf sich der Käufer selber kümmern.

für viele ist ja die Installation von Windows schon zu kompliziert
Auf meienm PC habe ich sowas auch immer selber gemacht. Beim Laptop (Lenovo x220) bin ich aber kläglich gescheitert. Die Akkulaufzeit war auch mit den von Lenovo angebotenen Treibern und Tools nicht mit der des Auslieferzustandes zu vergleichen. Auch daher würde ich mir Geräte mit "Spezialhardware" (die m.M. nach in fast jedem Laptop irgendwo verbaut ist) lieber mit dem von Hersteller installierenn Windows kaufen.
 
Vielen Dank für die Antworten, habe jedoch erst jetzt reingeschaut. :(

Habe die Platte jetzt an meinen Mac angeschlossenen und formatieren (in Applesprache: "Löschen") lassen. Dabei gab es verschiedene Möglichkeiten, vom einfachen Löschen bis zur anspruchsvollsten, 7-fachen Löschen, welches dem Standart des amerikanischen Energieministeriums erfüllt, dass jedoch würde min. 15 Stunden dauern.

Ich habe mich für das 3-fache Überschreiben nach dem Standart des amerikanischen Energieministeriums entschieden. Dauert ca. 5 Stunden bei 500GB/5200rpm. Zuvor habe ich den freien Speicher (mit einem frisch aufgesetztem Windows) per: "cipher /w:c:\"-Befehl 2-Mal codieren lassen.

Nachdem ich Windows wieder installiert habe, werde ich den leeren Speicherplatz entweder wieder mit dem "cipher /w:c:\"-Befehl mit lauter Nullen überschreiben lassen oder einfach CCleaner benutzen.

Denkt ihr das reicht? :)
 
Ja das reicht. Um an restliche Daten zu kommen müsste man schon ein Unternehmen einschalten, mit einfachen Tools lässt sich so was nicht mehr lesen. Und selbst die Unternehmen kriegen vll nur Bruchstücke gerettet, nehmen dafür aber Summen die höher sind als das Gerät neu kostet.
 
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