AW: Nintendo Switch: Verblüffende Erklärung, wieso 4K und VR kein Thema sind
Das siehst du ganz schön falsch. 1. Ist Nintendo kein Trittbrettfahrer sondern im Gegenteil sie bleiben sich seit jeher treu. 2.
Du bist der Meinung ich sehe das falsch. Vorsicht mit „ist“-Sätzen! Was bedeutet denn „sich treu bleiben“? Das ist ein ziemlich relativer Satz. Nintendo wollte sich auch beim N64 treu bleiben, in dem dieses weiter Module verwendete. Die waren aber leider nicht geeignet für die ganze Sprachausgabe, Interludien, etc. die immer mehr Einzug in Spielen erhielten und von den Spielern auch sehr erwünscht waren.
Immerhin jedoch versuchte Nintendo da weiterhin noch in punkto Hardwareleistung mit den anderen Mitbewerbern mindestens gleichauf zu sein, wie auch in der 6. Generation mit dem Gamecube, der in punkto Leistung zwischen PS2 und Xbox rangierte. Erst seit der 7. Generation mit der Wii verfolgt Nintendo dieses Ziel nun nicht mehr.
Hat Nintendo doch wohl mit der Wii und der Bewegungssteuerung sich was getraut und ein cooles Konzept rausgebracht (Vorreiter).
In der Tat, und vor Allem haben sie damit theoretisch einen Grundpfeiler für VR-Steuerung geschaffen, denn die Nunchuks wie auch die Matte wären durchaus dafür geeignet. Allerdings waren die viele Spiele, obgleich sie echt eine Menge Spaß machten und auch für immer neue Sessions gut waren, wie das Wii Treasure Adventure, sehr simpel und kurzweilig gestrickt. Bei PSVR werden Spiele in dieser Manier sofort als minderwertig betrachtet, und dabei sind sie sogar günstiger.
3. War Nintendo auch schon immer mehr für Spaß und Fun Spiele für Groß und Klein. Damals hatten sie Sega als Konkurrenz aber die stellen ja keine Konsolen mehr her.
Mehr Spaß für Groß und Klein sei dahingestellt. Hätten Groß und Klein mit der Playstation und Playstation 2 keinen Spaß gehabt, egal ob jung oder alt, würden diese heute nicht als die mit erfolgreichsten Konsolen gelten. Diesen beiden ist es womöglich auch mit zu verdanken, das Videospiele und Konsolen überhaupt Massenmarkt- anstatt nur „Kindermarkttauglich“ geworden sind.
Und auch auf Segas Konsolen konnten Groß und Klein eine Menge Spaß haben, nur konnte Sega - was auch ein Traditionsunternehmen war - keine zwei Konkurenten verkraften.
Nintendo hat auch schon immer sein eigenes Ding durchgezogen. Sony hatte dann mit der PS1 eine Konsole mehr für Erwachsene rausgebracht. Dann kam Microsoft (Trittbrettfahrer) und konkurrierte mit Sony. Nintendo interessiert das nicht. Für das Nintendo Konzept reicht das was sie an Hardware liefern...und warum sollten die auch anfangen jetzt in direkte Konkurrenz mit Sony und Microsoft zu gehen ? Der Markt ist doch gesättigt mit den 2 (NextGen) Konsolen die die gleichen Spiele haben und es immer nur um den 4K Schwanzvergleich geht..
Von 1994 bis 2001 konkurierte Sony mit Nintendo und Sega. Und zwar egal ob für große oder kleine Spieler. Kindergerechte Spiele gabs auf der PS1 zu Genüge.
NES, SNES (Mode 7 gab es schon in Coin Ops), N64 (abgesehen vom Rumble Pak) und Gamecube waren kaum innovativer als das was die Konkurenz auffuhr. Eine große Innovation in früher Zeit war 1989 der Nintendo Game Boy, der gegenüber den vorherigen LCD-Spielen ein Riesensprung gewesen ist. Nintendo ist letztlich der dienstälteste Mitbewerber am Markt, aber mit Treue hat das nichts zu tun, sondern mit Erfolg oder Mißerfolg und die daraus resultierenden Entscheidungen.
Und wenn man sich die Switch ganz genau ansieht stellt man fest, dass es weder eine große Innovation, noch eine Revolution in Sachen Gaming ist...anders als die Wii es war. Ich nehme einen Handheld, bastle ihm einen Sockel mit Netz- und Bildausgabeanschluss für TV-Nutzung nebst ein paar ein-und umsteckbaren Bluetooth Controllern, und fertig. Zudem sorge ich dafür, das im mobilen Betrieb der Chipsatz auf Sparflamme fährt, damit die Batterie länger hält. Ein Mobilgerät am Fernseher zu gebrauchen ist nichts außergewöhnliches und manche Geräte wie Tablets/Smartphone können das bei Bluetooth-tauglichen Fernsehern komplett ohne Kabel oder Dockingstation. Es sind lediglich ein paar gute, jedoch nicht neue Ideen, die man kombiniert hat.