M
matty2580
Guest
Nintendo schließt den Standort in Großostheim
Nintendo schließt den Standort in Großostheim
matty2580 | 08.06.2014 | 12:00 Uhr
Nachdem Nintendo mehrere Quartale in Folge Verlust melden musste, gibt es nun erste Konsequenzen.
(Quelle)
Wie heise gerade meldet bestätigt Landrat Ulrich Reuter (CSU), dass Nintendo den Standort Großostheim schließen wird.
Ein offizielles Statement von Nintendo dazu bleibt noch aus.
Laut U. Reuter begründet Nintendo den Schritt mit einer negativen Geschäftsentwicklung.
Der Standort in Großostheim war bisher Nintendos Europazentrale gewesen, und steht seit mehr als 2 Jahrzehnten für Nintendo.
Ein Großteil der 130 Mitarbeiter werden ihren Job verlieren.
In Kooperation mit dem Betriebsrat wird ein Sozialplan erstellt, und eine Auffanggesellschaft gegründet.
Einige Büros sollen nach Frankfurt am Main verlagert werden, können aber nicht Großostheim als Europazentrale ersetzen.
Das Aus für Großostheim kam direkt aus der japanischen Zentrale.
Die Schließung eines derart wichtigen Standortes für Nintendo deutet auf wirklich ernste Probleme hin.
Für einen Konzern der selbst in schlechten Zeiten Gewinne gemacht hatte,
waren die 164 000 000 € Verlust zum Ablauf des letzten Geschäftsjahres eine herbe Enttäuschung gewesen.
Das deckt sich auch mit den Plänen von Nintendo eine Konsole für Schwellenländer zu entwickeln.
Offensichtlich geht man von keiner Besserung der aktuellen Lage aus, und schließt nun die Europazentrale.
Ein Lichtblick am Ende des Tunnels sind die aktuellen Verkäufe von Mario Kart 8 und der Wii U.
Angeblich stiegen so die Verkäufe der Wii U auf 666 Prozent an.
persönliche Meinung:
Ich bin schon etwas geschockt von der Schließung der Europazentrale in Großostheim.
Hoffentlich gelingt Nintendo eine Trendwende.
Für mich steht Nintendo für hochwertige Spiele und viel Spielspaß seit dem NES.
Quellen:
Nintendo schließt Standort in Großostheim | heise online
http://www.golem.de/news/stellenabbau-nintendo-gibt-europazentrale-grossostheim-auf-1406-107037.html
Nintendo zieht um: Schock am Standort Großostheim | Unterfranken | Nachrichten | BR.de
Nintendo verzeichnet 164 Millionen Euro Verlust - ComputerBase
Nintendo arbeitet an Konsolen für Schwellenländer - ComputerBase
Mario Kart 8 treibt Wii-U-Verkäufe an - ComputerBase
Update 1:
Erste Stellungnahme von Nintendo:
http://www.main-netz.de/nachrichten/wirtschaft/wirtschaft/art4208,3089986
Nintendo schreibt zwar von einer neuen "Europazentrale" in Frankfurt, aber Outsourcing weiter Funktionsbereiche klingt eher nach eine dezentralen Struktur,
also keiner "echten" neuen Europazentrale.
Die Zahl der Entlassungen verringert sich auf 130, den anderen 300 wird wohl angeboten nach Frankfurt zu pendeln.
Es ist natürlich fraglich wie viele dieses Angebot nutzen können/werden?
Nintendo schließt den Standort in Großostheim
matty2580 | 08.06.2014 | 12:00 Uhr
Nachdem Nintendo mehrere Quartale in Folge Verlust melden musste, gibt es nun erste Konsequenzen.
(Quelle)
Wie heise gerade meldet bestätigt Landrat Ulrich Reuter (CSU), dass Nintendo den Standort Großostheim schließen wird.
Ein offizielles Statement von Nintendo dazu bleibt noch aus.
Laut U. Reuter begründet Nintendo den Schritt mit einer negativen Geschäftsentwicklung.
Der Standort in Großostheim war bisher Nintendos Europazentrale gewesen, und steht seit mehr als 2 Jahrzehnten für Nintendo.
Ein Großteil der 130 Mitarbeiter werden ihren Job verlieren.
In Kooperation mit dem Betriebsrat wird ein Sozialplan erstellt, und eine Auffanggesellschaft gegründet.
Einige Büros sollen nach Frankfurt am Main verlagert werden, können aber nicht Großostheim als Europazentrale ersetzen.
Das Aus für Großostheim kam direkt aus der japanischen Zentrale.
Die Schließung eines derart wichtigen Standortes für Nintendo deutet auf wirklich ernste Probleme hin.
Für einen Konzern der selbst in schlechten Zeiten Gewinne gemacht hatte,
waren die 164 000 000 € Verlust zum Ablauf des letzten Geschäftsjahres eine herbe Enttäuschung gewesen.
Das deckt sich auch mit den Plänen von Nintendo eine Konsole für Schwellenländer zu entwickeln.
Offensichtlich geht man von keiner Besserung der aktuellen Lage aus, und schließt nun die Europazentrale.
Ein Lichtblick am Ende des Tunnels sind die aktuellen Verkäufe von Mario Kart 8 und der Wii U.
Angeblich stiegen so die Verkäufe der Wii U auf 666 Prozent an.
persönliche Meinung:
Ich bin schon etwas geschockt von der Schließung der Europazentrale in Großostheim.
Hoffentlich gelingt Nintendo eine Trendwende.
Für mich steht Nintendo für hochwertige Spiele und viel Spielspaß seit dem NES.
Quellen:
Nintendo schließt Standort in Großostheim | heise online
http://www.golem.de/news/stellenabbau-nintendo-gibt-europazentrale-grossostheim-auf-1406-107037.html
Nintendo zieht um: Schock am Standort Großostheim | Unterfranken | Nachrichten | BR.de
Nintendo verzeichnet 164 Millionen Euro Verlust - ComputerBase
Nintendo arbeitet an Konsolen für Schwellenländer - ComputerBase
Mario Kart 8 treibt Wii-U-Verkäufe an - ComputerBase
Update 1:
Erste Stellungnahme von Nintendo:
main-netz.de schrieb:Vielen Dank für Ihre Anfrage zu Nintendo...
Nintendo of Europe hat einen Konsultationsprozess bezüglich mehrerer Änderungen seiner Organisationsstruktur begonnen. Langfristiges Ziel dieser Änderungen ist, dass sie dem Unternehmen ermöglichen sollen, sich besser an einen sich sehr schnell wandelnden Markt anzupassen.
Zu diesen Änderungen zählen die Zusammenlegung der beiden Standorte Frankfurt und Großostheim - Frankfurt würde dann die neue Europazentrale des Unternehmens werden - , die Schließung des Lagers und des Bürostandortes Großostheim, sowie das Outsourcing und die Neuorganisation weiterer Funktionsbereiche.
Die Entscheidung, diese Änderungsmaßnahmen in den Konsultationsprozess zu geben, wurde nicht leichtfertig getroffen. Vielmehr liegen ihr umfassende Analysen und gewissenhafte Abwägungen zu Grunde. Leider hätten (sic!) diese Maßnahmen für einige der Mitarbeiter in Großostheim direkte Konsequenzen, da rund 130 festangestellte Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz verlieren würden.
Um die Umsetzung der Maßnahmen sozialverträglich gestalten zu können, werden sich die Unternehmensleitung und der Betriebsrat eng abstimmen. Wichtigstes Ziel der Verhandlungen ist, bei den betroffenen Mitarbeitern so schnell wie möglich für Klarheit zu sorgen und ihnen größtmögliche Unterstützung zukommen zu lassen.
http://www.main-netz.de/nachrichten/wirtschaft/wirtschaft/art4208,3089986
Nintendo schreibt zwar von einer neuen "Europazentrale" in Frankfurt, aber Outsourcing weiter Funktionsbereiche klingt eher nach eine dezentralen Struktur,
also keiner "echten" neuen Europazentrale.
Die Zahl der Entlassungen verringert sich auf 130, den anderen 300 wird wohl angeboten nach Frankfurt zu pendeln.
Es ist natürlich fraglich wie viele dieses Angebot nutzen können/werden?
Zuletzt bearbeitet:

sowas bietet die konkurrenz einfach nicht 