News "Nicht sicher, wohin sich Diablo entwickelt": Ex-Blizzard-Chef kritisiert Diablo-4-Roadmap

PCGH-Redaktion

Kommentar-System
Teammitglied
Ex-Blizzard-Chef Mike Ybarra stellt die gesamte Ausrichtung von Diablo 4 infrage. Während die Community diesem Eindruck zustimmt, wehren sich die Entwickler und versprechen, dass mehr Inhalte, als zur Roadmap angekündigt, darin stecken.

Was sagt die PCGH-X-Community zu "Nicht sicher, wohin sich Diablo entwickelt": Ex-Blizzard-Chef kritisiert Diablo-4-Roadmap

Bitte beachten: Thema dieses Kommentar-Threads ist der Inhalt der Meldung. Kritik und allgemeine Fragen zu Online-Artikeln von PC Games Hardware werden hier gemäß der Forenregeln ohne Nachfrage entfernt, sie sind im Feedback-Thread besser aufgehoben.
 
Blizzard wird es mal wie EA ergehen, zu lange auf der Cash-Cow WoW ausgeruht, gute IPs an die Wand gefahren (siehe Diablo, Warcraft, Hots; bzgl. Hots persönlicher geschmack, LoL find ätzend) und keine Innovation mehr um das Publikum zu bespaßen.

Diablo war quasi mit 3 schon Tod, mit 4 haben sie entgültig den Sargnagel drauf gesetzt. und billig kopiert / schlecht umgesetzt wenn man es mit Lost Ark vergleicht an dem man sich wohl eine Scheibe abschneiden wollte weil es gehyped war...

Rückblickend betrachtet wäre es wohl einfacher gewesen das Diablo 2 Setting beizubehalten was vielen eher zugesagt hätte und dahin gehend weiter Addons gebracht und gemolken, aber selbst hier haben sie es ja nicht hin bekommen die überarbeitete Version vernünftig hinzubekommen :wall:
 
Da muss ich Mike Ybarra 100% zustimmen.

Statt Kritik anzunehmen und mal auf die Community zu hören, verteidigen sie (auch andere Entwickler) ihren Müll bis aufs Blut und verscherzen es sich mit den Spielern.

Dann aber wundern, wenn Entwickler entlassen werden müssen und/oder Studios dicht gemacht werden. Man ist halt der Meinung, man steht mit seinem Produkt über der Community, weil es ja so toll wäre und weil einem ja der Erfolg schon Recht gab.

Also entwickelt man am Spieler vorbei - Hauptsache, der Cash fließt. Fing ja bei Blizz schon mit den ständigen Verschlimmbesserungen in WoW an, bis es Casual und Gen Z-gerecht wurde.
 
Zu Release gespielt und dann noch 1 x letztes Jahr nochmal und das war es.
Das Spiel ist einfach öde. Gibt wesentlich bessere alternativen
 
Mal ganz ehrlich ?
Was außer dem Genre Hack 'n' Slay hat das Game noch mit Diablo zu tun ?
Wenn man ehrlich ist, dann kommt man zum Ergebnis "Nichts".

Es ist nichts mehr von dem enthalten, was den Klassiker Diablo 2 so genial gut gemacht hat. Ich hatte seinerzeit nur die Open Beta zum Release angetestet und da schon sehr schnell diese wieder beendet, weil es einfach keinen Spaß gemacht hatte. Man möge mich korregieren, aber kommt der namensgebende Boss Diablo in dem Spiel überhaupt noch vor ?

Ich hatte das damals schon nicht verstanden, wie dieses Game von der Fachpresse in den Himmel gelobt wurde. Mit dem i-Tüpfelchen der Hypestar, aka Gamestar, die sich zur Bewertung von "das fast perfekte Game" haben hinreißen lassen. Okay, die Gamestar ist mittlerweile so tief gefallen und schon lange kein Maßstab mehr. Aber das Game wurde ja eher durchweg in den Himmel gelobt.

Man merkt Diablo IV regelrecht an, das das heutige Blizzard (mittlerweile Teil von Microsoft) rein gar nichts mehr mit dem Blizzard von damals zu tun hat, die nahezu ein Hit nach dem anderen abgeliefert hatten.

Es reizt mich auch weiterhin rein gar nichts an Diablo IV. Grinding Gear Games geht mit POE2 leider einen ähnlichen Weg. POE 2 gefällt mir genau 0,0, auch weil es sich so langsam spielt, was so gewollt ist und POE 1 wird so sträflich massiv vernachlässigt, da seit August 2024 schon keine neue Ligaseason mehr.
 
Die Weiterentwicklung von D4 fühlt sich für mich wie ein Stillstand an. Dieser Stillstand bedeutet: Die Leute bei Bilzzard sind irgendwie ratlos und haben keinen Plan wohin sie steuern sollen. Sie wissen nicht was D4 sein soll und was sie mit dem Spiel anstellen sollen.
 
"Das aktuelle Spielprinzip: Eine Woche intensiv spielen, dann dutzende Male einen Uber-Boss besiegen, um einzigartige Gegenstände zu erhalten, und bis zur nächsten Season pausieren - sei "grundlegend nicht unterhaltsam".

Absolut richtig. Der Ex-Chef hat es erkannt. D1 war neu, D2 legendär, D3 durchaus immer wieder spielbar - D4 aber wartet nur mit guter Story und Technik auf. Warum aus D2-D3 nicht das Beste herausgenommen wurde, um es in D4 zu verwenden, erschließt sich mir nicht. Warum das Rad nur immer wieder neu erfunden werden muß...

Die Zielgruppe für D4 waren nicht die Talahandyhons mit der Aufmerksamkeitsspanne eines TikTokvideos. Die Zielgruppe ist deutlich älter; wir sind es. Warum also hört man nicht auf uns? Warum muß man aus Profitgier am Markt vorbei entwickeln? Chris Roberts hat es erkannt und macht mit seinem Privateer-, Starlancer-, Freelancer-, WingCommander-Nachfolger alles richtig. Er arbeitet für die vorher erkannte Zielgruppe, die bereits älter, solvent und geduldig ist.
 
Am besten wäre es Content von Lost ark in Diablo irgendwie unterbringen, und dafür ohne p2w müll. Und mehr Chars als auswahl..... Lost ark war für mich Perfekt bis es dann los ging wegen bots alles zu verschlechtern für alle, und das Gold Limit...
 
Zurück