Special Neuer Phison-Controller im SSD-Test: Starke Leistung bei der Corsair MP700 Pro XT

Nettes Teil.
Wenn ich bedenke, dass meine 2 TB Crucial MP600 Pro damals knapp unter 400€ lag.
Aber die reicht mir noch als "Systemplatte" ergänzt mit 2 Lexar NM790 4 TB. Man will echt nicht glauben, dass diese damels je 186€ gekostet haben ... da musste ich einfach zuschlagen.

Was ist eigentlich aus DirectStorage geworden?
Existiert das noch?
Und da sollte es doch auch etwas vergleichbares von Nvidia geben?

Dafür würden sich schnelle NVMe SSDs ja hervorragend eignen.
 
Die Dauerschreibleistung so sehr zu sättigen, dass eine reduzierte Anbindung keinen Einfluss mehr hat, braucht dagegen Transfers ausreichender Größe.
Genau das ist nach meiner Erfahrung nicht zwingend der Fall. Klar, wenn die Schreibleistung sinkt weil der (Pseudo-)SLC-Cache voll ist sind riesen Datenmengen (bei einigermaßen leerer) SSD nötig um das zu erreichen.
Aber es gibt andere Fälle wo nicht der SLC-Cache der begrenzende Punkt ist und wo Datenraten auch weit unter das einbrechen können, was selbst besserer QLC im QLC-Modus noch bieten würde.

Wenn ich beispielsweise drei oder vier Clips gleichzeitig aus einem leicht komprimierten Kameraformat auf der CPU in HEVC wandle sind das jeweils vielleicht roundabout 5 MB/s lesen und 0,5 MB/s schreiben. Das ist natürlich auch wenns 4x gleichzeitig passiert für eine SSD pipifax an Datenrate, nur eben durchaus einige IOPS durcheinander - und das ohne Pause.
Dennoch ist mir aufgefallen, dass manche günstige SSD wenn sie das mal ein paar Stunden lang macht und man dann von ihr erwartet, die fertigen Clips auf eine zweite SSD zu kopieren letzteres manchmal mit wenigen 100 MB/s passiert und auch noch Gedenksekunden mit 0 MB/s dazwischen sind.
Wartet man dagegen ne halbe Stunde ab nach der Encodierung schiebt die gleiche SSD die Clips mit mehreren GB/s raus.

Bei teureren Modellen habe ich so ein Verhalten bisher noch nicht gesehen. Ich vermute, dass sowas im Wesentlichen mit vorhandenem oder nicht vorhandenem Cache (DRAM) auf der SSD zu tun haben könnte. Dass SSDs im grade beanspruchten Zustand nicht so performant sind wie SSDs die viel Idlezeit zum aufräumen (?) hatten ist ja bekannt, aber die Auswirkungen davon sind ggf. härter als man es so erwartet - in dem Zustand wäre ggf. selbst SATA für eine solche SSD kein Limit.

Die 5.0-Billig-14-GB/s-Peak-SSD (wo gibt es die?)
14 eher nicht, aber DRAMless-PCIe5.0-billig mit 11-12 GB/s Peak und Phison E31T gibts beispielsweise als Crucial P510, Kioxia und Lexar haben auch so billige Dinger im Angebot, die NM990 kommt sogar mit Glück an deine 14GB/s theoretisch im absoluten bestcase mal ganz kurz ran.
:-D

Die DInger müssen deswegen ja nicht "schlecht" sein - die Workloads wos wirklich drauf ankommt ob oben beschriebenes Szenario einrifft oder nicht dürften im Privatbereich gegen Null gehen. Ich wollte das Thema nur mal erwähnen weil man hier noch einen tatsächlichen Unterschied zwischen Entry- und Prosumer-SSD erkennt abseits roher Leistungsdaten. Die "Konstanz" der Performance ist deutlich besser.
 
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Danke für den Test. Auf Spiele gibt es also kaum Einfluss.

Noch mehr interessiert mich, welche (NAND) Chips auf der M2 SSD sitzen? Ein Datenträger soll Datensicherheit gewähren. Viele Hersteller schwanken auch gerne mal auf günstigere Chips um innerhalb einer Produktlinie.

Eigentlich bietet Samsung das zuverlässigste Produkt aber wenn es eine günstige Alternative gibt wo gute Chips verwendet werden, dann öffne ich mich auch für andere Hersteller.

Was ist zu qualitativ zu halten von Kioxia, Lexar, Kingston oder der getesteten MP 700 Pro XT? Ich denke die meisten Nutzer sind nicht auf Geschwindigkeitsrekorde aus, sondern auf Datensicherheit, oder beides;-).
 
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Wenn ich beispielsweise drei oder vier Clips gleichzeitig aus einem leicht komprimierten Kameraformat auf der CPU in HEVC wandle sind das jeweils vielleicht roundabout 5 MB/s lesen und 0,5 MB/s schreiben. Das ist natürlich auch wenns 4x gleichzeitig passiert für eine SSD pipifax an Datenrate, nur eben durchaus einige IOPS durcheinander - und das ohne Pause.
Dennoch ist mir aufgefallen, dass manche günstige SSD wenn sie das mal ein paar Stunden lang macht und man dann von ihr erwartet, die fertigen Clips auf eine zweite SSD zu kopieren letzteres manchmal mit wenigen 100 MB/s passiert und auch noch Gedenksekunden mit 0 MB/s dazwischen sind.
Wartet man dagegen ne halbe Stunde ab nach der Encodierung schiebt die gleiche SSD die Clips mit mehreren GB/s raus.

So extreme Einbrüche klingen eher nach Überhitzung. Eine IOPS-Überlastung des Controllers macht sich sofort bemerkbar und bei SSDs ohne Cache würde ich auch erwarten, dass sie additiv zu Interface-Limitierungen arbeitet: Wenn der Controller gerade keine Daten verarbeiten kann, weil er zu lange für Taskwechsel braucht, dann können via PCIe auch keine weiteren Daten angeliefert werden. Sobald der Controller dagegen endlich wieder arbeitet, könnte er mit 12 GB/s schreiben (bis der nächste Wechsel ansteht) – aber nur, wenn der Durchsatz nicht bei 7,x GB/s gedeckelt ist.
 
So extreme Einbrüche klingen eher nach Überhitzung
Eigentlich schon, kann ich aber ausschließen. Die SSDs werden bei der kontinuierlichen aber kleinen Last selten wärmer als 60 Grad (und das unter einem Mainboard-"Kühler", der auch ganz ohne SSD drunter schon über 40 kommen sollte einfach wegen der Nähe zur CPU). Einzige Ausnahme ist die WD 850X, die offenbar keine Zwischenstufen zwischen Idle und volle Kanne kennt - die heizt ich auch wenn man nur 1 MB/s kontinuierlich schreibt ziemlich stark auf - bricht aber nicht ein, weder aufgrund der Temperatur noch wegen was anderem.
 
Was ist zu qualitativ zu halten von Kioxia, Lexar, Kingston
Kioxia = ehemals Toshiba würde ich als sehr zuverlässig bezeichnen, nutzen ihre eigenen NANDs

Lexar = früher Micron, ab 2017 gehört es aber zu https://www.longsys.com/brand/lexar/ Auf den SSDs werden unterschiedliche NANDs genutzt, wobei longsys auch selbst NAND Hersteller ist. Ich hab bisher da noch nichts schlechtes gelesen, was höhere Ausfälle oder so angeht.

Kingston ist kein Nand-Hersteller, die nutzen auch verschiedene. Zum Teil sogar auf der gleichen SSD unterschiedliche je nach Serie. Kann man also allgemein nicht sagen.
 
Das problem bei "Zuverlässigkeit" ist, dass der Zufallsfaktor in aller Regel (=wenn kein bestimmtes Problem oder Modell ausreißt) VIEL größer ist als der Unterschied in der Herstellerwahl.

Oder anders gesagt: Ob du ne Kioxia, Lexar, Samsung, Kingston oder WD SSD kaufst ist was das angeht völlig egal, denn ob die SSD deine geplante Nutzungszeit überlebt oder nicht ist bei den (bei allen Herstellern) winzigen und ähnlichen statistischen Ausfallraten hauptsächlich: Glück.
 
Das problem bei "Zuverlässigkeit" ist, dass der Zufallsfaktor in aller Regel (=wenn kein bestimmtes Problem oder Modell ausreißt) VIEL größer ist als der Unterschied in der Herstellerwahl.

Oder anders gesagt: Ob du ne Kioxia, Lexar, Samsung, Kingston oder WD SSD kaufst ist was das angeht völlig egal, denn ob die SSD deine geplante Nutzungszeit überlebt oder nicht ist bei den (bei allen Herstellern) winzigen und ähnlichen statistischen Ausfallraten hauptsächlich: Glück.
Na ja, es geht ja nicht um Nutzungszeit, sondern um ein plötzliches Ausfallrisiko. Ein SSD Schaden kündigt sich nämlich nicht an, sondern plötzlich geht ein Speicherchip kaputt oder der Controller. Die Daten können dann nicht mehr gerettet werden. Als Negativbeispiel führe ich Intenso an. Auch Kingston SSDs fallen gerne aus. Was in den China Teilen auf Amazon steckt, keine Ahnung.

Samsung hingegen ist ein Musterschüler, was die Datensicherheit angeht. Liegt an den eigenen hochwertigen Chips.
 
Na ja, es geht ja nicht um Nutzungszeit, sondern um ein plötzliches Ausfallrisiko
Das Argument bleibt exakt dasselbe.


Samsung hingegen ist ein Musterschüler, was die Datensicherheit angeht.
Suche mal nach der berühmten 840EVO die ihre Daten wenn sie länger als ein paar Monate alt waren nur noch langsam bis nicht mehr lesen konnte oder nach der 990PRO die sich selbst vernichtet hat mit der Auslieferungsfirmware. Nur um zwei Beispiele zu nennen.

Samsung greift genauso oft ins Klo wie die anderen auch (gefühlt die letzten Jahre eher öfter, mir fällt grade kein anderer Hersteller ein wo mir spontan gleich zwei grobe Schnitzer wie die genannten im Gedächtnis sind).
Wenn du glaubst die seien Musterschüler biste einfach nur dem Marketing auf den Leim gegangen.
 
Samsung hingegen ist ein Musterschüler, was die Datensicherheit angeht.
^^ Sicher. Da gibt es auch Leute, die das genaue Gegenteil behaupten. Meine Erfahrungen mit SSDs sind allgemein extrem positiv. Ich hatte bisher 2 Ausfälle und die Dinger waren auch echt uralte SATAs. von den M.2 ist mir noch nicht eine ausgefallen und ich stresse die Dinger ganz gut. Samsung bisher auch keine Probleme.

Es ist sehr schwer, so was rauszufinden, da müsste man RMA-Raten usw. haben und auch die sind nur bedingt nützlich. Wenn die SSDs nach Jahren ausfallen, macht ja niemand mehr eine RMA.

Backup ist halt Pflicht, ohne das geht's nicht.
 
Samsung greift genauso oft ins Klo wie die anderen auch (gefühlt die letzten Jahre eher öfter, mir fällt grade kein anderer Hersteller ein wo mir spontan gleich zwei grobe Schnitzer wie die genannten im Gedächtnis sind).
Wenn du glaubst die seien Musterschüler biste einfach nur dem Marketing auf den Leim gegangen.
Das stimmt einfach nicht. Du kannst doch nicht eine Low Budget M2 mit QLC Speicher mit einer WD Black, WD Red oder Samsung 980/990 Pro vergleichen. Allein die Garantien, welche die Hersteller geben (nicht nur auf die TBW) gehen meilenweit auseinander. Selbst die NAS Hersteller empfehlen entsprechende M2 SSDs zur Datensicherheit.

Einige Ausreißer SSDs wegen einer missglückten Firmware ist doch keine Referenz.

Man merkt, dass man hier nicht im Forum von Heise.de ist (C`T). Es wird einfach nur was behauptet :( und als Wahrheit hingestellt.
 
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Du kannst doch nicht eine Low Budget M2 mit QLC Speicher mit einer WD Black, WD Red oder Samsung 980/990 Pro vergleichen.
Irgendwie scheinst du andere Texte zu lesen als die die ich schreibe.
Ich vergleiche weder irgendwo Low Budget-SSDs mit Pro Modellen hinsichtlich der Ausfallraten, noch schreibe ich irgendwas von TBWs oder Garantien oder NAS oder sonstwas. Das kommt alles von dir. Bevoir du hier warst hat niemand überhaupt etwas von Ausfällen oder Zuverlässigkeiten gesagt... darum gings gar nicht. :ka:

Bisher ists eigentlich ganz simpel:

Du sagst "Samsung ist ein Musterschüler an Zuverlässigkeit".
Ich entgegne "sind sie [wie alle anderen] nicht, siehe Beispiel #1 und #2 wo deren SSDs sehr unzuverlässig waren"
Und du kommst dann mit "Ausreißer wegen Firmware sind ja keine Referenz" (plus Whatabout anderes Forum XY). Klar, "meine SSD ist kaputt und die Daten weg" ist natürlich viel weniger schlimm wenns nur wegen der Firmware war und nicht wegen was anderem. :fresse:

Merkste selber. Hoffe ich zumindest. Falls nicht auch nicht schlimm/überraschend.
 
@Incredible Alk,

auch auf die Thematik: "regelmässige Backups erstellen" ist er nicht eingegangen, weil er sich ja darüber beschwerte, dass die "Daten dann nicht mehr gerettet werden könnten" wie er ja oben geschrieben hatte.

Na denn....
 
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