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Neuer PC für Blender, After Effects und Unreal

wiffl

PC-Selbstbauer(in)
Momentane Hardware:
Tower:
NZXT H2
Motherboard: ASRock Pro 67
CPU: i5 2500K 3.3GHz (OC 3.6GHz) + Alpenföhn Kühler
GPU: XFX RX 480 8GB VRAM
RAM: 4x4GB (Hatte von 2x4 einfach nachgerüstet mit den gleichen Riegeln.) 1333MHz
Power: 550W Super Flower - HX Series - Golden Green - 80 Plus Gold
Festplatte: Samsung SSD EVO irgendwas.

Das Teil hat lange durchgehalten aber es wird Zeit für einen komplett neuen Rechner zum Arbeiten mit Blender, After Effects und Unreal Engine (Zum Rendern, nicht programmieren oder Games erstellen).
Jetzt habe ich mir folgende Teile zusammen gewürfelt ohne wirklich darauf zu achten ob da alles optimal zusammen passt. Bin etwas überfordert mit dem Angebot und den Optionen. Vielleicht könnt ihr da mal einen Blick drüber werfen und mir etwas Kritik und Ideen entgegen bringen wie ich alles optimal aufeinander abstimme damit ich möglichst viel Bang for the Buck bekomme.

Bisherige Wunsch-Hardware:
Tower:

Am liebsten so großzügig wie möglich vom Platz her. Da habe ich leider keine Ahnung worauf ich achten muss.
  • Es muss so leise wie möglich sein.
  • Einfaches Kabelmanagement.
  • So viel Schutz vor Staub wie nur möglich. Ich arbeite in einem sehr staubigen Atelier.
  • Kein Gaming-Design, RGB oder krasse Predator-Formen

Motherboard: MSI MPG X570 GAMING EDGE
Wurde mir immer wieder empfohlen, gibt mir allerdings nur an dass es Crossfire unterstützt und nicht SLI.
Wäre sehr dankbar für Tipps wie ich ein passendes Motherboard finde.

CPU: Ryzen 5 3700X oder Ryzen 9 3950X
Die Empfehlung ist schon eine Weile her und keine Ahnung ob es die beste Option für das Geld ist.
Welche ich wähle hängt davon ab ob der Ryzen 5 den Rest ausbremsen würde und wie viel Cash in den nächsten Monaten rein kommt.
Das meiste wird sowieso über die GPU bearbeitet, aber die Viewports z.B. laufen häufig noch über CPU.
AMD soll da angeblich deutlich besser sein. Intel wohl eher für's Gaming?! Warum eigentlich?

RAM: 32GB Corsair Vengeance LPX DDR4-3600 Dual Kit
Hab stumpf bei Mindfactory geguckt was preislich so in meinem Rahmen wäre.
Auch da habe ich keine Ahnung wie wichtig es wäre statt 3600, 4000 Mhz zu haben.
Der Aufpreis ist aktuell schon enorm.
32GB sollten es aber schon sein.

Power:
Ich denke da lohnt es sich erst Gedanken drüber zu machen wenn ich weiß was es beim Rest sein soll.

GPU: RTX 3080 20GB VRAM
Leider muss ich wohl von AMD auf NVidia umsteigen. Die meisten Renderer laufen nur mit NVidia GPU und die Lösungen von AMD sind unsexy.
Ich bin nicht in der Lage eine RTX 3090 zu finanzieren. Aber an sonsten würde ich sagen ist die Karte das Herzstück und alles andere baue ich drum herum. Also nichts sollte die GPU ausbremsen.

Festplatte:
Ich nutze momentan eine SSD für das OS und zwei langsame HDDs.
Eine HDD ist in zwei Partitionen aufgeteilt:
  • W: Programme
  • V: Dateien für die Programme (Ich weiß gar nicht wie schlau das ist das nochmal physisch zu trennen aber läuft bisher sehr schnell)
Die andere HDD ist wieder in zwei Partitionen aufgeteilt:
  • X: Games
  • Y: Musik, Downloads, Dokumente,.. die Benutzer-Ordner eben.
Mit dem Management lief bisher immer alles recht gut.
Werde aber wohl die aktuelle SSD dann für Programme nutzen und eine neue für das OS besorgen. Ich arbeite unter Win10.

Was ist mein Budget?:
Naja.. leider habe ich alle meine Jobs durch Corona verloren - Ich war Barchef und hab nebenbei noch aufgelegt.
(Also genau die richtigen Branchen für die Kriese haha)
Daher hatte ich mich an einer FH beworben mit dem Gedanken die Hardware dort einfach für meine Zwecke nutzen zu können :D
Leider bin ich ganz knapp nicht angenommen worden (2 Punkte zu wenig).
Momentan spare ich alles zusammen für den neuen PC um damit besser arbeiten zu können. Derzeit muss ich leider viel von den Honoraren für Renderfarmen ausgeben oder kann erst gar nicht die Qualität produzieren die ich gern ausliefern würde.
Vor 2 Monaten hatte ich noch so 1500-2000 geplant, denke aber dass ich wohl eher 2000-2500 einplanen sollte.
Die 3070 bietet zwar viel Performance... Ich denke aber schon dass es sinnvoll ist da etwas mehr Geld in die Hand zu nehmen wenn ich schon mal dabei bin, um direkt die kommende 3080 zu kaufen die hoffentlich mit 20GB VRAM kommt.

Da ich derzeit ja noch Geld zusammen spare muss das ganze auch nicht übermorgen bereit sein zum bestellen. Ich habe kein Problem damit noch 6 Monate zu warten da ich derzeit sowieso nur Aufträge in 2D rein bekomme.
Ich würde mir nur früh genug Gedanken darüber machen wollen auf was ich hier hin arbeite. So grob. Daher auch die Bitte mir Tipps zu geben worauf ich achten soll wenn ich in Zukunft Hardware aussuche.

Vielen Dank schon mal im Voraus.

EDIT:
Wie sinnvoll wäre es einen sehr günstigen Prozessor Anfangs zu verbauen, bis wieder mehr Budget für eine gute CPU da ist?
Ryzen 1600 würde meinen i5 ordentlich überbieten und passt doch auf den selben Sockel wie ein geplanter Ryzen 9 3950X,.. oder ist das eine Schnapsidee?
 
Zuletzt bearbeitet:

FlorianKl

Volt-Modder(in)
Hey wiffl,

vorneweg: In einer Stunde Stellt AMD die neuen Zen3 CPUs vor. Wenn du kannst würde ich den Launch abwarten! Sogar, wenn die neuen CPUs (es wird wahrscheinlich vorerst nur der 8- und 12-Kerner vorgestellt) zu teuer sind, könnten die alten günstiger werden. Und ich würde natürlich Anwendungsbenchmarks der neuen CPUs abwarten.

AMD soll da angeblich deutlich besser sein. Intel wohl eher für's Gaming?! Warum eigentlich?
Anwendungen wie Blender sind sehr gut parallelisierbar, also für viele Kerne optimierbar. Z.B. Tile-based Rendering kann im Grunde auf beliebig viele CPU-Kerne skaliert werden. Bei Spielen ist das nicht so, da die Berechnungen teilweise voneinander abhängig sind und nur nacheinander ausgeführt werden können. Die meisten modernen Spiele skalieren nicht mehr gut mit mehr als 6 Kernen. AMD bietet zum gleichen Preispunkt mehr Kerne und damit mehr Multicoreleistung, deshalb sind diese CPUs grade für Anwendungen gut geeignet.
Dazu kommt, dass die Cache-Struktur der Intel-CPUs besser zum Zocken geeignet ist, wenn ich das richtig im Kopf habe :D Das ist übrigens einer der Punkte, die die Zen3 CPUs vielleicht deutlich besser machen werden.

Wie groß ist deine SSD? Ich würde eine schnelle NVMe SSD mit mindestes 1TB (eher 2TB) verbauen, die sind inzwischen nicht mehr viel teurer als SATA SSDs.
Von dem genannten Mainboard (X570 Gaming Edge) würde ich Abstand halten. Das Board hat erstmal eine schlechte Spannungsversorgung. Ein 3900X läuft mit etwas Airflow, es gibt inzwischen allerdings deutlich günstigere Boards, die in dieser Hinsicht besser sind. Außerdem finde ich X570 seit dem Release von B550 in den allermeisten Fällen unnötig teuer. Wenn du nicht zwei M.2-Slots mit PCIe 4.0 brauchst, sondern 1x PCIe 4.0 + 1x PCIe 3.0 reicht (wovon ich ausgehe), tut es auch ein B550er. MSI hat aktuell eine Cashback-Aktion, die könntest du mitnehmen (z.B. mit einem B550 Gaming Plus). Die Aktion erfordert aber den Kauf einer Ryzen 3000 CPU, ob das so sinvoll ist wird sich noch zeigen. Es kann gut sein, dass Ryzen 3000 in nächster Zeit ordentlich im Preis fällt, und dann grade für Anwendungen eine sehr gute PL bietet. Das war zumindest beim letzten Ryzen-Launch so. Zum Spielen würde dagegen ich immer die neuen CPUs kaufen aufgrund der verbesserten Einzelkernleistung.
Als Gehäuse werfe ich schonmal das Define 7 Compact in den Raum.

Also warte mal den Launch ab, dann können wir etwas Konkretes zusammenstellen ;)

Viele Grüße
Florian
 
Zuletzt bearbeitet:
TE
wiffl

wiffl

PC-Selbstbauer(in)
Danke für die Erklärungen. Ich hoffe auch dass die genannten CPUs einfach weiter im Preis fallen. Für die nächsten 2 Jahre werden die wohl reichen wenn da noch eine 3080 dazu kommt. Zumindest auf meinem Niveau.

Wozu empfiehlst du mir aber so große Festplatten? Reicht mir nicht eine 250GB Festplatte für das Betriebssystem?
Aktuell hab ich 120GB auf C: und davon sind noch 45GB frei. Das steht da seit 2 Jahren so weil auf C: keine Daten dazu kommen.
 

FlorianKl

Volt-Modder(in)
Die Programme und Projektdaten gehören auch alle auf eine SSD, dehalb. Außerdem sind SSDs mittlerweile günstig. HDDs verbauen wir eigentlich fast gar nicht mehr, nur als große Datengräber für Videos, Musik usw., falls gewünscht.
 
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