Der aktuelle Rekord für CPUs liegt bei 8,8GHz unter Extremkühlung bei minus hundertund... keine Ahnung wieviel Grad und mit Spannungen die jeden aktuellen Chip unter Luft grilln würde

Den Stromverbrauch in dem Moment will ich gar nicht wissen ...
Der Stromverbrauch ist gar nicht mal so hoch durch die extreme Kälte
ok, mich würde aber trotzdem interessieren, ob die Spiel- bzw. Rechenleistung dann Höher ist.
Natürlich ist die Rechenleistung dann höher, im Idealfall eben 5x so viel (20Ghz vs. 4 GHz). Der Vorteil von Takt ist, dass er immer etwas nützt, wenn nichts anderes Limitiert.
Aber in der Praxis wäre z.B. ein Einkerner mit 20Ghz einem Vierkerner mit 4 GHz wahrscheinlich trotzdem unterlegen - zumindest bei Dingen, die alle Kerne nutzen. Alleine bei vier Kernen + Hyperthreading (Achtung Milchmädchenrechnung!) hätte man schon die Leistung eines 20,8 GHz Prozessors.
Es gibt neben Kernen und Takt auch noch die Leistung pro Takt (IPC), also einfach ausgedrückt wie viel kann der Prozessor auf einmal berechnen, wenn die Transistoren schalten. Messen kann man das aber nicht, weil jedes Programm anders funktioniert. Es kann auch theoretisch der Fall sein, dass sich gar nichts ändert, weil alle IPC-Verbesserungen in gerade diesem Fall nichts nützen. Die IPC zu erhöhen verbraucht natürlich im Endeffekt auch mehr Strom und man kann nicht alles bis ins Unendliche treiben.
Dazu kommt noch, dass durch die kleineren Fertigungsverfahren zwar weniger Spannung für eine gewisse Frequenz gebraucht wird, die Transistoren aber auch weniger aushalten. Sehr viel höheren Takt wird es also (ohne ein anderes Material als Silizium) in Zukunft nicht geben.
Man muss eben den effizientesten Weg zwischen Takt, Kernen, IPC und Kostenaufwand bei der Forschung wählen.