News Neue HP-Drucker-Firmware sperrt Drittanbietertinte aus

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HP hat offenbar einen neuen Weg gefunden, per Firmware Drittanbietertinte auszusperren. Die Dynamic-Security-Funktion scheint auch das Ergebnis einer rechtlichen Beratungsrunde zu sein.

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Wir haben zwar keinen HP Drucker aber mich wundert, dass die Hersteller erst jetzt damit um die Ecke kommen?:what:
Denen ist ja ziemlich lange viel Geld durch die Lappen gegangen. Immerhin hätten sie viel mehr von ihrer überteuerten Originaltinte verkaufen können.:schief:
Es würde mich nicht wundern wenn jetzt andere Hersteller nachziehen.
 
Hab schon längst HP abgewählt aufgrund von diesen kundenunfreundlichen Maßnahmen. Und das obwohl ich meist Originaltinte verwende.

@pcgh
"Was die Nutzer aber wohl noch mehr erzürnt, ist der neoliberalistische Turbokapitalismus,"
Was Leser aber noch mehr erzürnt (jedenfalls mich), ist die Verwendung von Worthülsen, die eigentlich nicht wirklich zum Inhalt passen...
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich finde sowas einfach nur dreist und wundere mich, wie die Hersteller bitte damit auch durchkommen.

Habe einen Epson und bin soweit mit ihm zufrieden. Musste vor 2-3 Monaten mal die Patronen austauschen und habe eben die günstigeren No-Names genommen. Abgesehen von einer Hinweismeldung klappt alles wie gewohnt.

Fakt ist auf jeden Fall, dass ich HP meiden werde..
 
Bei der Gerätereihe MFP 280 series mit der Firmware 20221010 ist dieses Verhalten tatsächlich ungewollt. Ein Bug in der betreffenden Firmware weist selbst originale Patronen ab. Ein Fw-Update schafft hier Abhilfe.

Mir ist zumindest bei Laserdruckern für Endkunden aktuell kein Firmware-Update bekannt das aktiv nachträglich Dynamic Security aktiviert. Bei Tintenstrahldruckern mag das anders sein.
 
Ich finde sowas einfach nur dreist und wundere mich, wie die Hersteller bitte damit auch durchkommen.

Habe einen Epson und bin soweit mit ihm zufrieden. Musste vor 2-3 Monaten mal die Patronen austauschen und habe eben die günstigeren No-Names genommen. Abgesehen von einer Hinweismeldung klappt alles wie gewohnt.

Fakt ist auf jeden Fall, dass ich HP meiden werde..
Epson ist kein deut besser, da kannste dafür dann nicht mehr drucken wenn z.B. nur Gelb leer ist.
Selbst ein schwarz - weiß Dokument wird dann geblockt bis die gelbe Patrone erneuert wurde! :bday:

Weiß nicht ob man da diese Marke so loben sollte!
 
HP, deren Drucker waren wirklich mal empfehlenswert. Die anderen Produkte teils ebenfalls.
Die Betonung liegt auf dem Wort "waren".
Schon etliche Jahre rate ich bei nahezu allen Kategorien von dieser Firma ab.
Seien es Drucker, Scanner oder die Consumernotebooks.
Zum Teil völlig idiotische (Zwangs-)Softwarelösungen kommen noch hinzu.

Ich würde mir wünschen, dass denen mal richtig wer auf die Finger klopft. So ein Verhalten ist einfach nur dreist.
Nur wird das leider nicht passieren.

Ja, eine Firma muss gewinnorientiert arbeiten, sonst kann sie schließen.
Allerdings treiben die es (nebst anderen Kandidaten, Apple etwa, deren Aufpreise für Speicher etwa) richtig
auf die Spitze. Mich haben sie als Kunden jedenfalls dauerhaft verloren.

Das Wort "Turbokapitalismus" finde ich durchaus zutreffend.
Und: Nach fest kommt ab, das gilt auch für HP.

@GEChun
Yep, Epson ist auch so ein Kandidat.


PS: Selbst nutze ich Brother, das sind übrigens afaik die einzigen mit drei Jahren Garantie (ob für alle Geräte weiß ich allerdings nicht sicher).
 
Wir haben zwar keinen HP Drucker aber mich wundert, dass die Hersteller erst jetzt damit um die Ecke kommen?:what:
Denen ist ja ziemlich lange viel Geld durch die Lappen gegangen. Immerhin hätten sie viel mehr von ihrer überteuerten Originaltinte verkaufen können.:schief:
Es würde mich nicht wundern wenn jetzt andere Hersteller nachziehen.
Das war schon immer so, dass verschiedene Hersteller sich Mechanismen einfallen lassen, die Tinte von Drittanbietern verhindern oder erschweren.
Es gab immer mal wieder Generationen von Geräten bei Epson, Canon, HP und Lexmark, bei denen nur die Originaltinte funktioniert hat - es war aber immer eine Frage der Zeit, bis diese Mechanismen umgangen worden sind.

Wenn man diesen ständigen Kampf beobachtet, kann man gezielt immer nur die Produkte kaufen, für die es Drittanbieter Lösungen gibt.
Da gute Drucker gerne mal 20 Jahre halten, ist ein Kauf eher selten und man kann sich dafür intensiv mit dem Thema beschäftigen.
 
Na ja HP und so hab selber nen HP Farblaserdrucker da haben die auch getrickst

Toner waren zu 30% gefüllt und ich darf 240€ anlegen für neue Toner bei einen

350€ Drucker :-)

Ist also auch nicht so die Alternative, eventuell mit nen Schwarz Weiß Laserdrucker.
 
Manchmal denke ich mir, dass ein Drucker daheim keine schlechte Idee wäre. Aber dann sehe ich sowas und rufe mir in Erinnerung, dass ich ja sowieso nicht besonders viel ausdrucke und der Copy Shop in der Nähe völlig ausreichend ist.
 
Die Drucker werden im Consumerbereich absichtlich zu günstig und damit bewusst mit einem realen Verlust verkauft. Den Gewinn machen die Hersteller in diesem Bereich mittlerweile nur noch über das Verbrauchsmaterial.

An der Entwicklung ist der Endkunde aber auch nicht ganz unschuldig, wird doch überall nach günstiger günstiger geschrien - dann braucht man sich nicht wundern, wenn die Hersteller nicht nur günstig, sondern auch billig produzieren und gleichzeitig Geld dafür investieren, den Kunden auch nach dem Kauf möglichst langfristig an sich zu binden - was über die Hardware alleine nicht mehr geht.

Nicht wirklich schön, aber das es so ist, ist nicht nur die Schuld der Hersteller.
 
Ich bleibe bei meinem OfficeJet 350 von 1197 - der nimmt Fremdpatronen - andere gibt es auch gar nicht mehr.
Die letzte hielt fast 2 Jahre - ich habe selten gedruckt.
 
Wir haben zwar keinen HP Drucker aber mich wundert, dass die Hersteller erst jetzt damit um die Ecke kommen?:what:
Kommen sie ja nicht.
Die gechipten Patronen (danke Canon, Epson) waren doch der Anfang.
Eine Canon 6er Patrone des IP 4000 konnte man ohne Bedenken gegen alle Arten kompatible tauschen.
Mit dem IP 4200 kamen dann die gechipten Patronen und nur noch die entschlüsselten Patronen der Nachbauer liefen.

Epson hat freudig mitgemacht.
Eine Farbpatrone für meinen Stylus 750 gab es für ein paar Mark.
Die Originalpatronen kosteten je 30 DM, wenn ich mich recht entsinne und der Drucker um die 600.- DM.

Dafür hielt er 10 Jahre mit kompatibler Tinte (pigmentiert).

Der Nachfolger (Stylus 780) hatte nur noch Chippatronen von wenigen Lieferanten.
Teurer, aber wesentlich billiger, als von Epson.

HP hat sich die bescheuerte Form der Patronen patentieren lassen, so, daß keine Nachbaute existieren.
Die paar wenigen, die es versucht haben, gibt es längst nicht mehr.

Außerdem konnte man mit steigender Speichergröße des Druckers Drittanbieter erfolgreich ausschließen mit der Patronenkennung.

Warum sich jetzt nach 20 Jahren hier künstlich aufgeregt wird, ist mir schleierhaft.

Das vorgeschlagene Gesetz zur Vereinheitlichung aller Patronen haben die Hersteller mit einem kalten Lächeln vom Tisch gewischt in den sonst so "kundenfreundlichen" USA.

Es würde mich nicht wundern wenn jetzt andere Hersteller nachziehen.
Wieso nachziehen?
Es gibt längst keine ungechipten Patronen mehr.
Damit hat der Hersteller alle Macht der Welt, bis der Chip geknackt ist.

Auch Brother und alle anderen haben nachgezogen, auch bei den Tonerkartuschen.
Mein Samsung ML 1210 ist wahrscheinlich einer der letzten ungechipten Laserdrucker.
 
Ist das nicht laut EU-Recht verboten?
Ich meine es gab mal ein Urteil dagegen, achja hier:

Hier gibt es auch was grob zum Thema...ist aber noch ein laufender Prozess wie ich sehe:

Übrigens aktuell gibt es Originale Patronen die wiederaufbereitet werden und dann mit einem ZUSÄTZLICHEN Chip versehen, um einen vollen Tintenstand anzuzeigen.
Dieser neue Tintenstand muss nicht mit dem alten übereinstimmen, die Patrone kann also mehr Tinte enthalten als die original Füllung.
Um das mal in Perspektive zu bringen. HP erzeugt immer mehr Müll mit immer weniger Tinte. Im aktuellen Modell 305 sind 2ml schwarze Tinte für 10-12€ und 4ml für ~20-23€ in der XL Patrone.
In einer Patrone passen 15-18ml Tinte je nach Absorbierfähigkeit des Schwammes.
Die Patrone ist also zu über 75% Leer, das alleine wäre schon ein Verstoß gegen Verpackungsgesetze. :D
Eine alte HP 56 Patrone hatte noch 21ml Tinte und die gab es für ca 40€ zu kaufen.
Der Tintenpreis ist also auch um über 250% gestiegen.

Jene wiederaufbereitete Patronen mit zusätzlichem Chip, der über den originalen Kontakten geklebt ist, hat jene 15-18ml, also die volle Menge.
Und das sind auch jene, die HP sperren will, nachdem sie schon (sporadisch) das Nachfüllen der eigenen Patronen mit dem verlangen nach einem funktionierendem Tintenstand verhindert.

Die gechippten HP Patronen also z.b. HP 953 und Co, dagegen geht HP schon seit mehreren Jahren mit sporadischen Firmware Updates vor. Die Updates lassen zu, das man die aktuellen Patronen noch leer drucken DARF und wenn man einen neuen Satz nachgemachter Patronen einsetzen will, dann sind diese gesperrt. Erst eine neuen Firmware auf dem Chip der nachgemachten Patrone, die die neue HP Firmware umgeht, macht diese wieder funktionstätig.
Das perfide, viele nutzen Wifi beim Drucker und dieser macht damit ungefragt das Firmwareupdate, außer man schaltet dies manuell vorher aus.

Canon ist derzeit im Leerlauf und macht nicht viele neue Drucker mit gechipten Patronen. Und hat bis auf Anfangs in der MB-Baureihe nie was gegen diese nachgemachten Patronen gemacht....dafür der Druckkopf relativ schnell kaputt. :D

Brother macht auch nicht viel dagegen. Bald gibt es hier auch die neuen Patronenmodelle alternativ in Deutschland zu kaufen.

Epson macht auch nicht viel dagegen. Sie haben sich sogar um einiges gebessert mit Eco-Drucker und austauschbare Resttinten-Behälter, wobei aber erst nach negativer PR.

Brother, Canon und Epson spielen trotzdem Katz und Maus. Also bringen neue Patronenmodelle auf dem Markt, die dann erst geknackt werden müssen.

Einzig um HP würde ich einen GROOOOOßEN Bogen machen.
Eine Revolution beim Drucken im Heimgebrauch gab es seit über 20 Jahren nicht. Im Grunde ist noch alles dasselbe.
"Fast" derselbe Druckkopf der hin und her fährt.
Die Drucker sind nur immer mehr zur wegwerf Ware geworden, billigere Materialen, teurere Tinte.
Und die eingebauten Scanner sind imemrnoch derselbe Schrott. :D

P.S.
Ich habe mal in einem Laden gearbeitet der solche alternativen Patronen verkauft, viele HP Patronen händisch wieder aufgefüllt und auch Drucker repariert, wenn es ging.
 
Zuletzt bearbeitet:
@pcgh
"Was die Nutzer aber wohl noch mehr erzürnt, ist der neoliberalistische Turbokapitalismus,"
Was Leser aber noch mehr erzürnt (jedenfalls mich), ist die Verwendung von Worthülsen, die eigentlich nicht wirklich zum Inhalt passen...

Ob dieser regelrechten Gossensprache leitete mich die erregte Übelkeit auf dem Schnellweg zum nächstgelegenen Abort. Mit Journalismus hat diese rhetorische Ungehörigkeit vielleicht noch etwas zu tun, aber tolerieren kann ich eine solche Widerlichkeit kaum.
 
Zuletzt bearbeitet:
Denen schwimmt langsam das Geschäftsmodell davon. Oft reichen E-Mails, selbst Behörden wechseln auf papierfreie Kommunikation aus. Die Tage des kleinen Multifunktion-Home-Druckers sind gezählt. Noch max. 20 Jahre und Dinger sind genauso in den Haushalten Verschwunden wie Faxgeräte, Festnetztelefone, Mp3 Player, Datenträger+optische Laufwerke/ Bluerayplayer oder die kleinen Reise-Digitalkameras.

So lang ärgere ich mich mit meinem Cannon, der bei Drittausrüsterpatronen auch rumzickt: d.h. sinnlose Fehlermeldungen ausgibt und nicht mal mehr den Patronenschlitten in Wechselposition fährt. Zum Glück gibts YT-Anleitungen, wie man den Drucker mit wenigen Handgriffen austricksen kann...
 
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