Ist das nicht laut EU-Recht verboten?
Ich meine es gab mal ein Urteil dagegen, achja hier:
Hier gibt es auch was grob zum Thema...ist aber noch ein laufender Prozess wie ich sehe:
Die Kreislaufwirtschaft soll nun auch den Drucker- und Kartuschenmarkt erreichen. Der von den Originalherstellern ausgearbeitete Vorschlag wurde nun abgelehnt. Die EU wird ihre eigenen Regeln aufstellen und die Reparatur und Wiederverwendung von Kartuschen vereinfachen. Das...
www.druckerchannel.de
Übrigens aktuell gibt es Originale Patronen die wiederaufbereitet werden und dann mit einem ZUSÄTZLICHEN Chip versehen, um einen vollen Tintenstand anzuzeigen.
Dieser neue Tintenstand muss nicht mit dem alten übereinstimmen, die Patrone kann also mehr Tinte enthalten als die original Füllung.
Um das mal in Perspektive zu bringen. HP erzeugt immer mehr Müll mit immer weniger Tinte. Im aktuellen Modell 305 sind 2ml schwarze Tinte für 10-12€ und 4ml für ~20-23€ in der XL Patrone.
In einer Patrone passen 15-18ml Tinte je nach Absorbierfähigkeit des Schwammes.
Die Patrone ist also zu über 75% Leer, das alleine wäre schon ein Verstoß gegen Verpackungsgesetze.

Eine alte HP 56 Patrone hatte noch 21ml Tinte und die gab es für ca 40€ zu kaufen.
Der Tintenpreis ist also auch um über 250% gestiegen.
Jene wiederaufbereitete Patronen mit zusätzlichem Chip, der über den originalen Kontakten geklebt ist, hat jene 15-18ml, also die volle Menge.
Und das sind auch jene, die HP sperren will, nachdem sie schon (sporadisch) das Nachfüllen der eigenen Patronen mit dem verlangen nach einem funktionierendem Tintenstand verhindert.
Die gechippten HP Patronen also z.b. HP 953 und Co, dagegen geht HP schon seit mehreren Jahren mit sporadischen Firmware Updates vor. Die Updates lassen zu, das man die aktuellen Patronen noch leer drucken DARF und wenn man einen neuen Satz nachgemachter Patronen einsetzen will, dann sind diese gesperrt. Erst eine neuen Firmware auf dem Chip der nachgemachten Patrone, die die neue HP Firmware umgeht, macht diese wieder funktionstätig.
Das perfide, viele nutzen Wifi beim Drucker und dieser macht damit ungefragt das Firmwareupdate, außer man schaltet dies manuell vorher aus.
Canon ist derzeit im Leerlauf und macht nicht viele neue Drucker mit gechipten Patronen. Und hat bis auf Anfangs in der MB-Baureihe nie was gegen diese nachgemachten Patronen gemacht....dafür der Druckkopf relativ schnell kaputt.
Brother macht auch nicht viel dagegen. Bald gibt es hier auch die neuen Patronenmodelle alternativ in Deutschland zu kaufen.
Epson macht auch nicht viel dagegen. Sie haben sich sogar um einiges gebessert mit Eco-Drucker und austauschbare Resttinten-Behälter, wobei aber erst nach negativer PR.
Brother, Canon und Epson spielen trotzdem Katz und Maus. Also bringen neue Patronenmodelle auf dem Markt, die dann erst geknackt werden müssen.
Einzig um HP würde ich einen GROOOOOßEN Bogen machen.
Eine Revolution beim Drucken im Heimgebrauch gab es seit über 20 Jahren nicht. Im Grunde ist noch alles dasselbe.
"Fast" derselbe Druckkopf der hin und her fährt.
Die Drucker sind nur immer mehr zur wegwerf Ware geworden, billigere Materialen, teurere Tinte.
Und die eingebauten Scanner sind imemrnoch derselbe Schrott.
P.S.
Ich habe mal in einem Laden gearbeitet der solche alternativen Patronen verkauft, viele HP Patronen händisch wieder aufgefüllt und auch Drucker repariert, wenn es ging.