Neue Bundesregierung 2025

4000-4500DM/Monat aufm Konto gehabt. Dieser Fakt bestätigt meine Annahme.
Und? Wie viel sind 20 % von 4500 DM? Na? Trommelwirbel!!!!!!! 900 DM! Tada! Teilen wir mal durch zwei, weil AG und AN sich das bekanntlich gleichermaßen teilen, dann kommt man auf? NA??? TROMMMMELWIRBEL!!!!!! 450 DM.

Ich brauche keine KI dafür. Nur mein Gehirn. Meine Fresse, was für ein Kindergarten wieder. :wall:
 
Und? Wie viel sind 20 % von 4500 DM? Na? Trommelwirbel!!!!!!! 900 DM! Tada! Teilen wir mal durch zwei, weil AG und AN sich das bekanntlich gleichermaßen teilen, dann kommt man auf? NA??? TROMMMMELWIRBEL!!!!!! 450 DM.

Ich brauche keine KI dafür. Nur mein Gehirn. Meine Fresse, was für ein Kindergarten wieder. :wall:
Moment mal, Trommelwirbel?
In deinem Fall wurden für eine ausgezahlte Rente von 2.800€/Monat nach deiner Übermittlung ca. 400 bis 500 DM Lohnsteuer vom AN bezahlt.
In meinem Fall zahlte der AN das doppelte. Wie von dir richtig errechnet 900 DM, oder?
 
stelle mir bildlich die Oma vor die mit 69 im Krankenhaus am Rollator die Medikamente verteilt :ugly:
Warum Rollator?
Vielleicht ist da meine Wahrnehmung zu selektiv, aber meine 70+ Verwandtschaft spielt Tennis Einzel und macht 20km+ Wanderungen. Bzw. letzteres eigentlich vor allem die große Schwester meiner Mutter, die wird nächstes Jahr 80.
 
Warum Rollator?
Vielleicht ist da meine Wahrnehmung zu selektiv, aber meine 70+ Verwandtschaft spielt Tennis Einzel und macht 20km+ Wanderungen. Bzw. letzteres eigentlich vor allem die große Schwester meiner Mutter, die wird nächstes Jahr 80.
Hey, dass freut mich für dich! Lass uns diesen Sachverhalt bitte kurz beleuchten. Darf ich fragen was die fitte Verwandtschaft beruflich und wie lange gemacht hat? Und würde sie bereit sein noch 20-40 Stunde die Woche zu arbeiten?

Wie kompliziert das Ganze wird hier nichts falsches zu unterstellen, zeigt diese Link:

Aber auch hier muss man bedenken, dass die Art der Tätigkeiten von Region zu Region deutlich variieren können, bspw. Bergbau, Schwerindustrie sowie Automobilbau oder chemische Industrie. Und das muss bedacht werden, denn sonst steht die 74 jährige umgeschulte Krankenschwestern wirklich mit dem Exoskelette und verteilt Pillen.

 
Zuletzt bearbeitet:
In deinem Fall wurden für eine ausgezahlte Rente von 2.800€/Monat nach deiner Übermittlung ca. 400 bis 500 DM Lohnsteuer vom AN bezahlt.
In meinem Fall zahlte der AN das doppelte. Wie von dir richtig errechnet 900 DM, oder?
Alter, lern Rente!

 
Warum Rollator?
Vielleicht ist da meine Wahrnehmung zu selektiv, aber meine 70+ Verwandtschaft spielt Tennis Einzel und macht 20km+ Wanderungen. Bzw. letzteres eigentlich vor allem die große Schwester meiner Mutter, die wird nächstes Jahr 80.
Dann leben die alle gesund und halten sich fit. In anderen Bevölkerungsgruppen sieht es anders aus.

Wobei man da noch zwischen Berufskrankheiten und ungesunden Lebensstil unterscheiden muss. Es kann aber auch beides zusammenkommen. Und/ oder auch genetisch bedingt sein. Kann man nicht immer einfach sagen!

Letztendlich ist es aber ein Fakt, dass Menschen welche gesünder leben, eine höhere Lebenserwartung haben. Geschlechtsunterschiede gibt es da auch noch. Frauen werden im Schnitt älter.
 
Zuletzt bearbeitet:
Alter, lern Rente!
Wir sind nicht bei der Errechnung der Rente, sondern bei deinen Aussagen.

In dem von dir wiedergegeben Gespräch erhält jemand für 400-500DM Rentenbeitrag eine Rente von 2800€ pro Monat. Das dieses nicht passt sollte klar sein.

In meinem Fall bezahlte der AN 900 DM Rentenbeitrag und bekommt 2500€ Rente pro Monat.

Zwischen diesen beiden Fällen liegt ein deutlichen Unterschied, richtig?
 
Zuletzt bearbeitet:
Warum weichst du aus? Ist es so oder nicht?
Lese, durchdringe und erkenne den eigenen Fehler ... Over and out ... Meine Fresse! :heul:

Wobei man da noch zwischen Berufskrankheiten und ungesunden Lebensstil unterscheiden muss. Es kann aber auch beides zusammenkommen. Und/ oder auch genetisch bedingt sein. Kann man nicht immer einfach sagen!
Der Sozialstaat war nie dafür gedacht, eines Jeden ein gemütliches Leben bis in den Tod zu bescheren. Im Laufe der Jahre kam diese Anspruchshaltung allerdings auf und die Politik hat so getan, als wenn es okay sei. Schon in den späten 1970er Jahren hätte die Politik die Reißleine ziehen müssen. Jetzt sind wir an einem Punkt, wo ein großer Teil der Bevölkerung die eigene Ignoranz der letzten Jahrzehnte zu spüren bekommen wird. :ka:
 
Der Sozialstaat war nie dafür gedacht, eines Jeden ein gemütliches Leben bis in den Tod zu bescheren. Im Laufe der Jahre kam diese Anspruchshaltung allerdings auf und die Politik hat so getan, als wenn es okay sei. Schon in den späten 1970er Jahren hätte die Politik die Reißleine ziehen müssen. Jetzt sind wir an einem Punkt, wo ein großer Teil der Bevölkerung die eigene Ignoranz der letzten Jahrzehnte zu spüren bekommen wird. :ka:
Für was war denn der Sozialstaat gedacht?

Ist es nicht das (humanitäre) Ziel allen Menschen ein würdevolles altern zu ermöglichen? Dank der Nahrungsversorgung und besserer Medizin werden die Menschen ja so alt.
Schön wäre es wenn man irgendwann noch Krankheiten wie Krebs und Alzheimer heilen könnte.

Leider ist es eine negative Eigenschaft, besonders von Industriestaaten, dass sie Demografieprobleme bekommen. Es gibt zu wenig Nachwuchs. Man muss das Kinder kriegen wieder attraktiver machen. Was allerdings heutzutage sehr schwer ist bei den ganzen Krisen und negativen Entwicklungen.
 
Man sollte nicht nur auf die mögliche Gesamtlebenserwartung schielen, sondern auch einen Blick auf die "gesunden Lebensjahren" werfen:
Also die Anzahl an Lebensjahren, die eine Person in einigermaßen guter Gesundheit und ohne große Einschränkungen lebt.
 
Wir sind nicht bei der Errechnung der Rente, sondern bei deinen Aussagen.

In dem von dir wiedergegeben Gespräch erhält jemand für 400-500DM Rentenbeitrag eine Rente von 2800€ pro Monat. Das dieses nicht passt sollte klar sein.

In meinem Fall bezahlte der AN 900 DM Rentenbeitrag und bekommt 2500€ Rente pro Monat.

Zwischen diesen beiden Fällen liegt ein deutlichen Unterschied, richtig?
Es geht nicht um den Betrag. Es geht darum wie viele Rentenpunkte dieser Betrag wert war. Die Rente errechnet sich aus dem was derzeit der Gegenwert der Rentenpunkte ist.
Zwischen beiden Fällen liegt duraus ein deutlicher Unterschied. Aber ohne zu wissen wann das war ist dieser Unterscheid belanglos.
Btw ich zitiere:
Alter, lern Rente!
Dem ist nichts weiter hinzu zu fügen.
 
würdevolles altern
Eine Frage der Definition. Der Anspruch an die sozialen Sicherungssysteme wurde halt mit falschen (politischen) Versprechen immer mehr nach oben geschraubt.

Auf der einen Seite hört man immer wieder von der "schwäbischen Hausfrau", die nur ausgeben kann, was sie im Geldbeutel hat, aber andererseits denkt ein Großteil der Rentenbezieher nicht daran zurückzustecken, wenn das Geld für die Rente fehlt.

Darauf satteln dann wieder andere Politiker auf, die meinen, man müsse nur auf BG Empfängern und Flüchtlingen rumtreten bzw. sie hinauskicken, und schon sei das Problem weg. Dabei ist das mitnichten so. Wenn heutzutage schon 25 % des Bundeshaushaltes aka 120 Milliarden € nur zur Stützung der Renten aufgewendet wird, dann sind die vllt. 60 Mrd. € Einsparungen über die besagten Bevölkerungsgruppen vielleicht man grad zur Hälfte eine Lösung des Rentenproblems. Und was macht man mit der Pflege? Und was mit der GKV? Alles nur Augenwischerei.

Es gibt bei dem Thema nur 3 Optionen - und die ggf. in einem beliebigen Mix.

1.) Die Beiträge erhöhen - da probt die Junge Union bereits den Aufstand.
2.) Die Renten werden gekürzt - das kannst als Politiker nicht machen, weil Selbstmord
3.) Die Leute länger arbeiten lassen, was ja bei den meisten auch geht.

Härtefälle muss dann das Bürgergeld auffangen. Dafür wurde dieses Auffangnetz geschaffen. Überleben, aber nicht übermäßig leben. :ka:
 
Es geht nicht um den Betrag. Es geht darum wie viele Rentenpunkte dieser Betrag wert war. Die Rente errechnet sich aus dem was derzeit der Gegenwert der Rentenpunkte ist.
Zwischen beiden Fällen liegt duraus ein deutlicher Unterschied. Aber ohne zu wissen wann das war ist dieser Unterscheid belanglos.
Aber wir wissen doch wann es war. Meine Quelle war letztes Jahr 94. Dann mach @Tekkla doch mal für uns Rente hier, damit Klarheit herrscht!
Es gibt bei dem Thema nur 3 Optionen - und die ggf. in einem beliebigen Mix.

1.) Die Beiträge erhöhen - da probt die Junge Union bereits den Aufstand.
2.) Die Renten werden gekürzt - das kannst als Politiker nicht machen, weil Selbstmord
3.) Die Leute länger arbeiten lassen, was ja bei den meisten auch geht.

Härtefälle muss dann das Bürgergeld auffangen. Dafür wurde dieses Auffangnetz geschaffen. Überleben, aber nicht übermäßig leben. :ka:
Woher nimmst du die Erkenntnis zu Punkt 3? Wer, was oder wie viele sind "die Meisten"?
 
Zuletzt bearbeitet:
Zum selber berechnen.

Nicht vergessen es zählt nicht nur das Endeinkommen. Das ist bei Beamten so.
1994 hätte ich als Endgehalt 3200 DM verdient. Das Ruheghalt beträgt €2840. Dabei völlig unabhängig ob der Beamte 1994 oder Vorgestern. Dabei gehe ich von einer gleichen Pensionshöhe von 71,75% aus.
 
Es gibt bei dem Thema nur 3 Optionen - und die ggf. in einem beliebigen Mix.

1.) Die Beiträge erhöhen - da probt die Junge Union bereits den Aufstand.
2.) Die Renten werden gekürzt - das kannst als Politiker nicht machen, weil Selbstmord
3.) Die Leute länger arbeiten lassen, was ja bei den meisten auch geht.

Härtefälle muss dann das Bürgergeld auffangen. Dafür wurde dieses Auffangnetz geschaffen. Überleben, aber nicht übermäßig leben. :ka:
Der Vorschlag mit dem Boomer-Soli war gut. Leider wurde der abgelehnt.
Und länger arbeiten sollte freiwillig bleiben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Härtefälle muss dann das Bürgergeld auffangen.
Grundsicherung im Alter (SGB XII). Bürgergeld (SGB II) ist für arbeitsfähige Personen im normalen Erwerbsfähigenalter. Der Unterschied entscheidet auch darüber, welche Ebene (Kommune, Bund) zu wieviel Prozent die Kosten trägt. Für Leistungen nach SGB XII ist erstmal grundsätzlich die Kommune zuständig. Bürgergeld wird wenn ich mich Recht entsinne, zu 70% vom Bund getragen. Die Kosten für die Grundsicherung im Alter und alles ringsherum, wird finanziell auch immer mehr den Kommunen zum Verhängnis. Denn das sind mittlerweile nicht mehr nur Hausfrauen aus dem Westen, die nie eingezahlt haben, sondern auch Aufgrund der prekären Situation - insbesondere in den 90ern und 00er Jahren - im Osten sowie durch das Lohndumping im Zuge der Schröderchen Hartz-Reformen, inkl. des Euphemismus der "Lohnzurückhaltung, und dass die Leute dadurch kaum Rentenpunkte bekommen haben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Man sollte nicht nur auf die mögliche Gesamtlebenserwartung schielen, sondern auch einen Blick auf die "gesunden Lebensjahren" werfen:
Also die Anzahl an Lebensjahren, die eine Person in einigermaßen guter Gesundheit und ohne große Einschränkungen lebt.
Deswegen schrieb ich ja "würdevolles" altern.
 
Die Kosten für die Grundsicherung im Alter und alles ringsherum, wird finanziell auch immer mehr den Kommunen zum Verhängnis. Denn das sind mittlerweile nicht mehr nur Hausfrauen aus dem Westen, die nie eingezahlt haben, sondern auch Aufgrund der prekären Situation - insbesondere in den 90ern und 00er Jahren - im Osten sowie durch das Lohndumping im Zuge der Schröderchen Hartz-Reformen, inkl. des Euphemismus der "Lohnzurückhaltung, und dass die Leute dadurch kaum Rentenpunkte bekommen haben.
Bezahlt wird die Grundsicherung vom Bund bzw. von den Gemeinden und dann vom Bund erstattet.

Das mit den Renten für ex-DDR Bürger auf nahezu gleichem Niveau mit denen des Westens war seinerzeit auch ein Fehler. Ich verstehe die Motivation dahinter, es bleibt aber ein Fehler. Mit einem Schlag nahm man Millionen Rentner auf, die nie in die westdeutschen Rentenkassen auch nur einen Pfennig eingezahlt hatten.

Dazu kam, dass die 1990er Jahre im Westen auch nicht unbedingt als golden zu bezeichnen sind. Das war auch die Zeit, als man die Leistungen der GKV strich. Du kannst halt nicht auf einen Streich 13 Millionen neue Leute bekommen, die obendrein auch etwas Zeit brauchen, um einigermaßen die Westwirtschaftsleistung zu erbringen, und diese Menschen aus einem umlagefinanzierten System bezahlen bzw. versorgen.

Schröders "Wirken" war so betrachtet nur eine Folge der Wiedervereinigung.
 
Schröders "Wirken" war so betrachtet nur eine Folge der Wiedervereinigung.
Nein. Schröders "Wirken" war nur die Fortführung von dem, was unter schwarz-gelb schon begonnen wurde.
Es hatte ja niemals nicht jemand ahnen können, dass, nachdem das Ende der Geschichte™ erreicht und damit der (unsichtbare) Dritte vom Tisch war, das Kapital wieder ungestört und unbehelligt seinen ureigensten Verwertungsinteressen und Gesetzmäßigkeiten nachgeht.

. Du kannst halt nicht auf einen Streich 13 Millionen neue Leute bekommen
Die westdeutsche Wirtschaft hat nach der Wende mit Kusshand ostdeutsche Facharbeiter und Akademiker genommen, welche zu hunderttausenden rüber sind. Gleichzeitig wurde teils massiv entweder die Ausbildung zurückgeschraubt oder die Zugangsvorraussetzungen so hoch angesetzt, dass es unattraktiv wurde. Und heute jammert eben genau diese Wirtschaft rum, dass es angeblich zu wenig Fachkräfte gibt, für deren Ausbildung sie ja die Jahrzehnte zuvor nicht gesorgt hat, und/oder die Jugend zu blöd sei. Anscheinend scheinen die Funktionäre dieser Wirtschaft in irgendeiner Traumwelt zu leben oder gelebt zu haben, wo es ein unendliches Reservoir an ausgebildeten Fachkräften im Osten der wiedervereinigten Republik gibt, die einen wie gebratene Tauben ins Maul fliegen und man sich in "Nach mir die Sintflut" und "Hauptsache der Rubel rollt" Manier, um nichts mehr kümmern muss.


Dazu kam, dass die 1990er Jahre im Westen auch nicht unbedingt als golden zu bezeichnen sind.
Golden schon. Die Frage ist nur für wen.
1984 unter Kanzler Kohl (schwarz-gelbe Koalition): Festschreibung der »Trägervielfalt« und Festlegung des Leitbilds eines »eigenverantwortlich wirtschaftenden Krankenhauses« im Krankenhausfinanzierungsgesetz, wodurch die privaten Träger, die bis dahin nur in Form von Stiftungskrankenhäusern eine geringe Rolle spielten, in den Genuss von staatlicher Förderung kamen. Der »Markt« der Krankenhäuser wurde dadurch für anlagesuchendes Kapital geöffnet.

1993 ebenfalls noch unter Kanzler Kohl (schwarz-gelbe Koalition) wurde mit dem Gesundheitsstrukturgesetz den Krankenhäusern ermöglicht, uneingeschränkt Gewinne und Verluste zu machen und Gewinne an Anteilseignern auszuschütten. Dies war ein wesentlicher Turbo für eine Privatisierungswelle. Manche sprachen hier auch von einer »Lex Rhön«.

Nicht zu vergessen die bis heute anhaltende Milliardengeschenke an die private Versicherungswirtschaft, bei gleichzeitiger Schwächung der gesetzlichen Rente, durch Riester und Rürup. Das wurde damals als der ganz große Wurf gefeiert, so wie die jetzt immer wieder aus dem Hut geholte Aktienrente.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zurück