Neue Bundesregierung 2025

Ja aber es wird trotzdem vorausgesetzt das man das alles weiß. Auch wenn nicht alles dran kommt.
Das ist der Sinn von Prüfungen. Btw ich denke was viele nicht in der Praxis gelernt haben ist das nutzen des Blinkers, die Bedeutung von Verkehrschildern, hier explizit diese Runden Schilder mit einer Zahl und der hübschen roten Umrandung. Und Du willst Fragen abschaffen welche man wissen muss auch wenn diese nicht zwingend Bestandteil der Prüfung werden.
Dagegen!
 
Das ist der Sinn von Prüfungen. Btw ich denke was viele nicht in der Praxis gelernt haben ist das nutzen des Blinkers, die Bedeutung von Verkehrschildern, hier explizit diese Runden Schilder mit einer Zahl und der hübschen roten Umrandung. Und Du willst Fragen abschaffen welche man wissen muss auch wenn diese nicht zwingend Bestandteil der Prüfung werden.
Dagegen!
Wichtige Basisfragen, welche wir auch schon gelernt haben, sollen ja nicht abgeschafft werden. Aber viele andere unnötige Fragen. Vor allem die technischen.
 
Das Problem ist doch beim Führerschein nicht der Theorieunterricht... das ist doch Peanuts im Gegensatz zu den Fahrstunden dann.
Ob es dann hilft das paar Fragen gestrichen werden... :ka: glaub ich nicht.

Wichtige Basisfragen, welche wir auch schon gelernt haben, sollen ja nicht abgeschafft werden. Aber viele andere unnötige Fragen. Vor allem die technischen.
Leuchtweitenregulierung, Auswirkung zu wenig Reifendruck etc... sind alles technische Fragen die mMn ihre Berechtigung haben.

Hatte aber mal irgendwo auch gelesen das viele junge Leute extrem Probleme mit dem Straßenverkehr haben.
Grund sahen die "Experten" in der intensiven Smartphonenutzung auf den Beifahrerplätzen. Da hier die "Übung" mit den Eltern fehlt. Also dieses aktive beobachten der Situationen.
 
Das Problem ist doch beim Führerschein nicht der Theorieunterricht... das ist doch Peanuts im Gegensatz zu den Fahrstunden dann.
Ob es dann hilft das paar Fragen gestrichen werden... :ka: glaub ich nicht.
Beides! Die sind auch mit den vielen Fragen die sie lernen müssen überfordert.
Leuchtweitenregulierung, Auswirkung zu wenig Reifendruck etc... sind alles technische Fragen die mMn ihre Berechtigung haben.
Da sagt ja keiner was gegen. Hatten wir früher auch gelernt. Nur gibt es auch viele überflüssige Fragen.
Hatte aber mal irgendwo auch gelesen das viele junge Leute extrem Probleme mit dem Straßenverkehr haben.
Grund sahen die "Experten" in der intensiven Smartphonenutzung auf den Beifahrerplätzen. Da hier die "Übung" mit den Eltern fehlt. Also dieses aktive beobachten der Situationen.
Es kommt auch drauf an wo man fahren lernt. In der Großstadt ist das sowieso alles stressiger.
 
Hast du dazu die Quelle?
Leider nichts richtig :/.... also keine Studien - ist auch schon ewig her wo ich das mal gelesen hatte.
Aber hier als "kleines Beispiel"

Beides! Die sind auch mit den vielen Fragen die sie lernen müssen überfordert.

Da sagt ja keiner was gegen. Hatten wir früher auch gelernt. Nur gibt es auch viele überflüssige Fragen.

Es kommt auch drauf an wo man fahren lernt. In der Großstadt ist das sowieso alles stressiger.
Naja aber die Fragen mussten wir auch lernen :ka: - eher eine kleine Fleißarbeit :)
Ich kannte das nur so vor 2 Jahren mit der Schwester von meiner besseren Hälfte. Sie hatte sich extrem schwergetan zu schalten und den Verkehrsraum zu beobachten
-> da gibts dann die Superlösung B 197 oder wie der heißt.
10 Fahrstunden aufm Schalter, Rest dann Automatik...
Wohl einziger Nachteil... man kriegt die Schlüsselnummer eingetragen. Darf aber Schalt- / Automatikfahrzeuge führen

Stimmt aber schon, in der Großstadt ist es deutlich anstrengender fahren zu lernen als aufm Land oder in der Kleinstadt.
 
Das fände ich auch gut. Von mir aus schon ab 65.
Unbedingt, irgendwoher muss ja noch Geld aus den Alten gepresst werden - entrichten an die Fahrschulen noch einen kleinen Obolus. Selbstverantwortung, braucht keiner. Lieber erstmal beim Arzt 15 Euro zahlen, damit man nicht so oft geht.:-) Die Bundesregierung wird das schon so regeln, dass die AfD dann auf 30% kommt, die können das.
Ältere Menschen sind gemessen an ihrem Anteil an der Gesamtbevölkerung seltener in Verkehrsunfälle verstrickt als jüngere. Im Jahr 2023 waren 79 101 Menschen ab 65 Jahren an Unfällen mit Personenschaden beteiligt, das waren 15,2 % aller Unfallbeteiligten mit Altersangaben. In der Altersgruppe 75plus waren es 6,8 %. Der Anteil der mindestens 65-Jährigen an der Bevölkerung in Deutschland lag dagegen bei 22,3 %, der der mindestens 75-Jährigen bei 11,0 %.
 
Unbedingt, irgendwoher muss ja noch Geld aus den Alten gepresst werden - entrichten an die Fahrschulen noch einen kleinen Obolus. Selbstverantwortung, braucht keiner. Lieber erstmal beim Arzt 15 Euro zahlen, damit man nicht so oft geht.:-) Die Bundesregierung wird das schon so regeln, dass die AfD dann auf 30% kommt, die können das.
Was laberst du von der AfD?

Selbst wenn diese Statistik stimmt ist es ein Fakt das mit dem Alter die Sinne nachlassen. Und die Reaktionszeit.
Das geschieht auch häufig schleichend, so dass Betroffene das erst gar nicht bemerken.
Mein Vater ist 79 und hat innerhalb eines halben Jahres gleich zwei mal sein Auto teil-geschrottet.
Zum Glück ohne Personenschaden. Das zweite mal als er in die Garage gefahren ist und vergessen hat die hintere Tür zu schließen. Natürlich will er noch weiter fahren. Kann man ihn auch nicht verbieten.
 
Selbst wenn diese Statistik stimmt ist es ein Fakt das mit dem Alter die Sinne nachlassen.
Destatis ist schon vertrauenserweckend. Warum sollte das nicht stimmen?
Mit dem Alter lassen die Sinne nach und in jungen Jahren ist man wesentlich leichtsinniger.
Ich wäre eher für begleitendes Fahren bis 25 als alle 2 Jahre Rentner zu überprüfen. :-D
Und die Reaktionszeit.
Die wenn man langsamer fährt wesentlich weniger ins Gewicht fällt.
Mein Vater ist 79 und hat innerhalb eines halben Jahres gleich zwei mal sein Auto teil-geschrottet.
Zum Glück ohne Personenschaden.
Mit 79 ist das auch kritischer als mit 65.
 
Selbst wenn diese Statistik stimmt ist es ein Fakt das mit dem Alter die Sinne nachlassen. Und die Reaktionszeit.
Das geschieht auch häufig schleichend, so dass Betroffene das erst gar nicht bemerken.
Mein Vater ist 79 und hat innerhalb eines halben Jahres gleich zwei mal sein Auto teil-geschrottet.
Zum Glück ohne Personenschaden. Das zweite mal als er in die Garage gefahren ist und vergessen hat die hintere Tür zu schließen. Natürlich will er noch weiter fahren. Kann man ihn auch nicht verbieten.
Das ist aber zum Teil annekdotische Evidenz, ich bin dafür das es eine "Nachprüfung" nach Auffälligkeiten gibt und nicht einfach vorgeschrieben für jeden, weil das sind mind. 300-500 Euro alle 2-5 Jahre und für Rentner mehr als happig.

Mein Stiefvater ist 78 Jahre und arbeitet, weill er keinen Bock hat ständig zu Hause zu sein, nebenbei für ein sehr großes Skodaautohaus. Überführt Autos, macht an und Abmeldungen etc.
Vor nicht enmal einem Monat sollte er einen Elektroskoda von Düsseldorf nach Winnenden (Stuttgart) überführen, es wurde ein "Horrortag", den er aber trotzdem bewältigt hat mit 78 Jahren.
Es ging alles Schief (Bahn und Auto) was schief gehen konnte, er war von 07.00 Uhr morgens bis 03.30 Uhr nachts unterwegs. Einmal weil die BAhn 4 Stunden Verspätung produzierte und weil das Elektroauto trotz anderer Absprache statt vollgeladen, bei 3% war. Er hatte die letzten 40 Jahre keinen Unfall. Warum soll er für irgendeine Überprüfung hunderte von Euros zahlen?
 
Das ist aber zum Teil annekdotische Evidenz, ich bin dafür das es eine "Nachprüfung" nach Auffälligkeiten gibt und nicht einfach vorgeschrieben für jeden, weil das sind mind.
Wie ich schon schrieb kommen körperliche Einschränkungen schleichend. Viele merken gar nichts davon! Erst wenn sie ganz krass sind... und dann kann es schon zu spät sein.
300-500 Euro alle 2-5 Jahre und für Rentner mehr als happig.
Alle 5 Jahre würde reichen.
Mein Stiefvater ist 78 Jahre und arbeitet, weill er keinen Bock hat ständig zu Hause zu sein, nebenbei für ein sehr großes Skodaautohaus. Überführt Autos, macht an und Abmeldungen etc.
Vor nicht enmal einem Monat sollte er einen Elektroskoda von Düsseldorf nach Winnenden (Stuttgart) überführen, es wurde ein "Horrortag", den er aber trotzdem bewältigt hat mit 78 Jahren.
Es ging alles Schief (Bahn und Auto) was schief gehen konnte, er war von 07.00 Uhr morgens bis 03.30 Uhr nachts unterwegs. Einmal weil die BAhn 4 Stunden Verspätung produzierte und weil das Elektroauto trotz anderer Absprache statt vollgeladen, bei 3% war. Er hatte die letzten 40 Jahre keinen Unfall. Warum soll er für irgendeine Überprüfung hunderte von Euros zahlen?
Sicherlich gibt es Ausnahmen welche noch bis ins hohe Alter recht fit sind.
 
Hier mal zum Thema zwei Hörbeiträge zum rassistisch (anklingenden) Diskurs seitens Merz (und evtl. auch Dobrindt), "Stadtbild", ein Interview mit einem Soziologen:

Aus der Dlf App | Informationen am Mittag | Stadtbild-Äußerung | Stadtbild-Äußerung – Soziologe: Ein Bundeskanzler muss differenzierte Töne finden

und ein Interview mit Delal Atmaca vom Migrant:innenverband DaMigra:
 
Zuletzt bearbeitet:
Unbedingt, irgendwoher muss ja noch Geld aus den Alten gepresst werden - entrichten an die Fahrschulen noch einen kleinen Obolus. Selbstverantwortung, braucht keiner. Lieber erstmal beim Arzt 15 Euro zahlen, damit man nicht so oft geht.:-) Die Bundesregierung wird das schon so regeln, dass die AfD dann auf 30% kommt, die können das.
Ältere Menschen sind gemessen an ihrem Anteil an der Gesamtbevölkerung seltener in Verkehrsunfälle verstrickt als jüngere. Im Jahr 2023 waren 79 101 Menschen ab 65 Jahren an Unfällen mit Personenschaden beteiligt, das waren 15,2 % aller Unfallbeteiligten mit Altersangaben. In der Altersgruppe 75plus waren es 6,8 %. Der Anteil der mindestens 65-Jährigen an der Bevölkerung in Deutschland lag dagegen bei 22,3 %, der der mindestens 75-Jährigen bei 11,0 %.
Deine Statistik vergleicht Äpfel mit Birnen. 16,9% der Deutschen sind unter 18, fallen also schon mal ganz raus. Auch darüber haben nicht alle einen Führerschein. Die Zahlen an Führerscheininhabern im jeweiligen Altersbereich müsste man aber vergleichen und nicht die der Einwohner.
Personenkilometer kommen dann noch als Faktor dazu.
 
Nun wenn die Fahrschüler überfordert sind heißt das für mich nicht in erster Linie die Fragen zu reduzieren. Lernen wie in anderen Bereichen könnte helfen.
Meine persönliche Meinung ist zu wenig Motivation!
Als ich 18 Jahre wurde, habe ich ein halbes Jahr vorher die Tage gezählt, wann ich endlich Führerschein habe.

Und bei mir sind praktisch alle (nicht Vorurteile) in einer Person vorhanden.
Ich wohnte auf einem Dorf 25 km von Hannover entfernt, um 22.30 Uhr fuhr der letzte Bus am Samstag abend zum Dorf. Ich musste meinen Führrerschein in Hannover machen (Tüv Hannover). Ich bin Zeit meines lebens bis zum Führerschein Fahrrad oder Öffis gefahren, das einen die Eltern nachts abgeholt hätten, war für Parties in der Nähe oder Notfälle und es gab keine Handys. Führerschein bedeutete automatisch Freiheit.

Heute werden die Jugendlichen wegen jedem Scheiss hin und her kutschiert und natürlich sind die Öffis auch besser ausgebaut.
Wieder annekdotische Evidenz, im Bekanntenkreis gibt es einen Jungen, der ist mittlerweile 20 Jahre, sein eigenes Auto parkt seit 2 Jahren in der Garage, aber den Führerschein hat er immer noch nicht. Mama und Papa fahren ihn ja überall hin.

Es gibt eine Reihe von Gründen mit dem Führerschein, einmal der Preis, ich habe die Pflichtstunden plus 2 weitere Doppelstunden gehabt und der Führerschein hat 1200-1300 DM gekostet, das konnte man aber damals mit einmal 4 Wochen Sommerferien bei z.B. Real Kauf jobben, ganz locker verdienen. Bei mir haben fast alle regelmäßig oder in den Ferien gearbeitet. Und wir waren weit weniger verwöhnt, weil wenn das Wetter einigermaßen normal war, auch im Winter, haben die Eltern gar nicht eingesehen einen zu fahren, es gab ja Fahrrad oder Öffis.
Unsere Motivation war glaube ich völlig anders und auch in der Schule schwächere Schüler haben ihren Führerschein bestanden, weil sie gelernt haben. Ich habe dafür 2 Tage investiert und habe natürlich regelmäßig die Fragebögen in der Fahrschule gemacht, ohne dass du da gut abgeschnitten hast, haben die dich gar nicht zur schriftlichen Prüfung angemeldet. Das hat damals die Frau vom Fahrschulbesitzer anhand deiner in der Fahrschule ausgefüllten Bögen und deinen Fehlern entschieden.
Jeder wollte unbedingt den Führerschein, um wenigsten am Wochenende ein Auto bewegen zu können, entsprechend groß war die Motivation an die Sache heran zu gehen!
 
Zuletzt bearbeitet:
@Don-71 ganz ähnlich wie bei Dir. Nur war ich Stadt Kind und der Führerschein war nicht so wichtig. Allerdings war da schon die Motivation den Lappen zu machen und so wurde halt gerade Theorie gelernt.
Während meiner Dienstzeit war es Anfangs so, wer durch die Fahrprüfung LKW gefallen ist wurde auch ein zweites Mal zur Fahrschule geschickt. Wer jedoch in der Theorie durchgefallen war konnte sich seinen LKW Führerschein abschminken. Hat sich in den letzten Jahren gewandelt da Kraftfahrer fehlten. Im laufe meiner Berufslaufbahn habe ich festgestellt, dass die Durchfaller-Quote "gefühlt", gestiegen ist ohne das an einer Statistik nachweisen zu können.

Wie so viele im Leben, gerade für die Theorie muss man sich auf den Hosenboden setzen. Wer da kein Bock drauf hat muss halt damit leben.
 
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