Zunächst eine Randbemerkung:: Vollzitate von unmittelbar vorangegangenen Posts sind flüssiger als flüssig.... also überflüssig. Man sieht doch, was im Text davor gerade geschrieben wurde. (In Gesprächen wiederholt man doch auch nicht vollständig was der Gegenüber gerade gesagt hat.)
Zum Problem:
irgendwie scheint es so als würde die Karte das Internet nicht akzeptieren wollen?
Dem Internet ist die Karte völlig egal und die Karte weiss auch nichts vom Internet.
Die Karte verbindet sich mit einem lokalen drahtlosen Netzwerk und fertig. Dass über diese Verbindung dann die Internetverbindung des Routers genutzt werden kann, ist ein Nebeneffekt.
Der Fehler tritt jedoch in der lokalen Netzwerkverbindung auf. Und da wäre mal zu prüfen, wie diese Verbindung zwischen Router und dem Rechner exakt aussieht.
Welche Verbindungsgeschwindigkeit gibt der Rechner für die lokale Drahtlosverbindung an? Was sagt der Router? (Bei den meisten Routern kann man das über dessen Konfigurationsoberfläche für jedes verbundene Gerät einsehen.)
Welche Einstellung für das 2.4GHz-Netz ist im Router vorgenommen worden? Wurden da verschiedene Protokolle und Verschlüsselungen aktiviert oder lediglich die höchstmögliche Verschlüsselung und das schnellste Protokoll? (Wenn beispielsweise Protokollkombinationen wie b/g/n aktiv sind, kann das gesamte 2.4GHz-Netz durch ein einziges Gerät auf den langsamsten Standard b heruntergebremst werden, selbst wenn alle anderen Geräte deutlich schneller könnten. Lässt der Router hingegen nur Verbindungen mit n zu, kann das Netz nicht auf ein langsameres Protokoll zurückfallen.)
Sind zwischen Rechner und Router eventuell noch weitere Repeater im Einsatz (die dann auch als Repeater und nicht als AccessPoints arbeiten und somit das WLAN-Netz bereits technisch bedingt ausbremsen)?
Wenn andere Geräte normal verbunden sind....... welches Netz nutzen diese Geräte? 2.4GHz oder 5GHz? Sollten alle anderen Geräte im 5GHz-Band verbunden sein, sind die reichlich irrelevant, da sie genau genommen nicht das gleiche WLAN-Netzwerk nutzen. Selbst wenn auf beiden Frequenzbändern die gleiche SSID genutzt wird, sind das zwei eigenständige Netzwerke, die erst am Router zusammengeführt werden.
Die Rückseite vom Computer zeigt entgegengesetzt des Routers.
somit ist die direkte Sichtverbindung (also der optimale Verbindungsweg für WLAN) durch das Gehäuse bereits abgeschirmt und es muss zwangsläufig über Reflexionen gearbeitet werden.
Funk ist immer auf Sichtverbindung angewiesen. Jedes Objekt in dieser Sichtverbindung ist ein Hindernis.
Besteht keine Sichtverbindung, muss über reflektierte Wellen gearbeitet werden, wobei jede Reflexion die Signalqualität verringert. Bei kurzen Entfernungen fällt das nicht unbedingt auf, kann aber schon ausreichen, dass die Geschwindigkeit der Verbindung beeinflusst wird. Da kann es dann ausreichen, den PC um 90 Grad zu drehen oder die Position des Routers zu verändern. Alternativ Antennen anschliessen, die mittels Kabel verbunden werden und dadurch frei positioniert werden können.
Auch die Ausrichtung der Antennen (sowohl am PC als auch am Router) sind für die Ausbreitung des gesendeten Signals ausschlaggebend. Die Funkwellen breiten sich bei den üblichen Rundstrahlern erst einmal in einer Ebene im 90 Grad-Winkel zum Strahler aus. Idealerweise zeigen also die Antennen bei beiden Geräten in die gleiche Richtung - also entweder beide Seiten horizontal oder vertikal ausgerichtet. Stehen die Antennen unterschiedlich, sind wir wieder bei Reflexionen und abgeschwächten Signalstärken.
Vorteil der Sticks ist auch dass man mit einer USB-Verlängerung simpel in bessere Empfangsbereiche kommt.
Ja. Oder eben externe Antennen über entsprechende Kabel verwenden.
Bei USB-Sticks mit integrierten Antennen bleibt einem keine andere Wahl als ein USB-Verlängerungskabel. Sobald die Antennen aber nicht intern liegen, sondern extern angeschraubt sind, kann man auch separate Antennen mit Kabel nutzen, die dann besser positioniert werden können. Die haben dann häufig gegenüber den mitgelieferten Antennen (sofern extern angebracht, auch bei USB-Stick) sogar noch ein etwas besseren Empfang. (Da ist dann auch im gewissen Rahmen ein wenig Empfangsverstärkung durch die Antenne möglich.)