Netzausbau in Europa: "Einfältig und dumm"?

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Also wir haben bei uns seit knapp 3 Jahren KabelBW und ja ich surfe mit knapp 50 MBit durch die Gegend. :D

Bei uns lag der Anschluss vor dem Haus, aber er wurde nicht benutzt weil die Sat-Anlage auf dem Dach noch nicht abbezahlt war. Welch ein Schwachfug. Aber nunja so sind sie die Hausbesitzer.
Was ich noch erwähnen sollte, die Sat-Anlage ist fast täglich für ein oder zwei Stunden ausgefallen. :daumen2:
 
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Ja. Und wenn die Kupferleitungen an ihre Grenzen kommen, muss nochmals investiert werden. Dann muss man nochmal den Boden aufreißen, die alten Leitungen rausholen und neue Leitungen verlegen. Das kostet den Verbraucher dann entsprechend auch mehr, als wenn man gleich Glasfaserkabel verlegen würde. Aber so ist das eben, wenn große Unternehmen nur darauf schauen, dass ihre Aktionäre eine fette Dividende bekommen und die Vorstände mit N*tten und K*ks ihre Partys feiern können.

Den Unternehmen geht es doch gar nicht darum, dass die Kunden möglichst schnelles und zuverlässiges Internet bekommen. Denen geht es doch nur um die Kohle, die sie damit verdienen. Aber was soll's? Es ist seit JAHREN bekannt, dass der Netzausbau in Deutschland ein Problem ist. Die Politik setzt Ziele, die ohne Zwang niemals umgesetzt werden können.
Es wird an den falschen Stellen investiert und dort, wo es onehin schon schnelles Internet gibt, wird das meiste Geld investiert.
 
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ist mit dem LTE das gleiche anstatt neue Gebiete auszubauen werden bestehende UMTS Antennen aufgerüstet so das wo ohnehin schon UMTS zur Verfügung steht, mehr Leistung da ist, an den weißen Flecken die mit UMTS gut zufrieden wären tut sich aber nix.
 
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Zumal LTE die geringste Reichweite aller Funktechniken (der eingesetzten hat).

Nach einigen km ist Schluss.
 
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Gut ist natürlich wenn die Nutzer den Unternehmen ihren Job erklären wollen.... Der Zielkonflikt bleibt halt immer der gleiche Umsatz/Kostenverhältnis muss stimmen, persönliche Wünsche oder Befindlichkeiten spielen keine Rolle. Jeder der da eingreifen will muss halt für Umsatz sorgen. :D
 
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Umsatz ist da, nur Ausgebaut wird nicht. Zumal das (ex?) Monopol der T-Kom noch besteht.
 
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Wenn die Unternehmen der Ansicht sind, dass der zu erwartende Gewinn höher wie die anfallenden Kosten sind, wird sicher auch gebaut.... bitte jetzt keine Milchmädchenrechnung aufmachen. Alternativ kannst du ja mal den Unternehmen (nicht nur die Telekom) erkundigen was du Ihnen getan hast, dass bei dir nicht ausgebaut wird. Argumentieren solltest du unbedingt mit deinen 30 EUR Umsatz, dem (ex?) Monopol der T-Kom und der allgemeinen Ungerechtigkeit...
 
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Nochwas zu den Kosten...

Auf den ersten Blick sehen sie gigantisch aus, aber man muss bedenken, dass es sich beim Glasfaserausbau um eine langfristige Infrastrukturinvestition handelt.

Für derartige Investitionen wird andernorts ebenfalls tief in die Tasche gegriffen, selbst dann, wenn sie sich für den Erbauer möglicherweise nie rechnen.

Beispiel:
Gotthard-Basistunnel; die Kosten betragen etwa 10 Milliarden Euro, mit etwa der gleichen Summe hätte man in der Schweiz relativ locker ein einigermaßen flächendeckendes FTTH Netz bauen können...

Desweiteren muss man natürlich bedenken, dass ein FTTH Ausbau sich, wie gesagt, auch rechnet; erst nach ein bis zwei Jahrzehnten aber immerhin; früher oder später ist er sowieso unerlässlich und der Ausbau wird auch nicht (wesentlich) billiger wenn man ihn hinausschiebt; stattdessen muss man dafür in Brückentechnologien wie VDSL investieren, die nach einigen Jahren wieder veraltet sind während FTTH praktisch unbegrenzte Bandbreiten bietet und so eine langfristige Lösung darstellt.
 
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Zu beachten ist eher wer die Kosten trägt. Das Gemeinwohl (der Staat) oder ein privates Unternehmen, weches seinen Anteilseignern rechenschaft ablegen muss. Siehe Gotthard Basistunnel, wie ich weiss ist die Bau/Betreibergesellschaft Alp Transit eine 100% Tochter der SBB, welche ein staatliches Unternehmen darstellt und deswegen nicht unbedingt eine Gewinnerzielungsabsicht haben muss sondern andere Vorgaben (Infrastrukturausbau, etc.) hat
 
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Hab ich ein Glück das sich bei uns Gas, Wasser, Abwasser und Strom rechnen.:ugly:

Es wurden schon kleinere Orte als meiner, ohne Fördermittel, ausgebaut. Ausserdem wollen die Anbieter meist nicht nur DSL verkaufen: Telefon, Fax, Entertainment, Cloud.....
 
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Da hast du aber wirklich Glück dass du noch kein Haus gebaut hast und diverse Anschlussgebühren bezahlen musstest...
 
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Ist in Ländern wie Spanien und Frankreich üblich das dies auch so geschieht. Da muss man gegen den Anschluss von FTB Einspruch einlegen.:daumen:
 
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Weil ich davon betroffen bin, möchte ich kurz was zu FTTB und FFTH Ausbau in München sagen.
Aktuell in München schreibt M-Net Leute welche innerhalb des Mittleren Rings wohnen an, um denen kostenlos anzubieten FTTH zu legen. Voraussetzung ist man hat nicht mehr als 3 Wohneinheiten und es handelt sich um eine "Standardinstallation". Ich bin noch am studieren der Unterlagen, interessant wird es aber sicher bei Altbauten. Hier gibt es keine Leerrohre oder ähnliches. Die zzgl. Kosten (zB. bei größeren Gebäuden) muß man sicher selbst tragen. Mit FTTB wird es also eher einfacher sein, dann kann man die bereits vorhandenen Kupfer-Kabel im Haus verwenden. Was mich allerdings massiv stört ist, dass das Netz weiterhin M-Net gehört, sie berechtigt sind Aushänge im Wohnhaus aufzuhängen (sollten sich Änderungen ergeben) und sie berechtigt sind ihre Angebote für Mediakram wie TV über Fiberglas anzupreisen. Ich bin noch nicht schlau (genug) geworden ob sie das Exklusivrecht dafür haben- aber ich habe keinen Bock mich einer einzigen Firma zu verschreiben. Einzig interessant wäre es eben FTTH/B einzurichten, ggf. für Firmen. Privat brauche ich sowas nicht- DSL reicht mir und ich brauch auch keine Mediagrützeangebote... Aber für die entsprechende Zielgruppe sicherlich interessant.

Falls jemand zum Ausbau in München (oder anderswo) etwas zu Berichten weiß, wäre das durchaus interessant mal ein paar Erfahrungswerte, auch was das Vertragliche angeht zu erfahren.

grüße
 
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