Man darf dann den Leuten die das gemacht haben keinen Vorwurf machen.
Hier sollte man eine Zeitachse berücksichtigen, Netflix hat nun vor geraumer Zeit klar gesagt, dass nur Personen im eigenen Haushalt dazu zählen und damit hat man dann nun Mal neue Fakten geschaffen und ab eben dieser Deadline ist es für mich dann durchaus legitim einen Vorwurf zu gestalten. Die Vergangenheit ist zumindest seitens Netflix meines Wissens nach nicht Gegenstand der Vorwürfe oder Probleme.
Es hat schon immer gut funktioniert, seine Zielgruppe zu verunglimpfen oder zu kriminalisieren. Das war schon immer gut fürs Geschäft
Das wird ja nicht getan, es wurden irgendwann in 2022 Fakten geschaffen, ob diese NEU sind oder immer schon so gemeint waren interessiert Netflix meines Erachtens nach nicht! Ergo wird keine Teilgruppe verunglimpft.
Was ist wenn man eine Zweitwohnung hat?
Sicherlich sollte dies nicht unter die Reglementierung fallen, kann mir aber vorstellen, dass es hier Probleme wegen unterschiedlicher lokaler IP Adressen geben wird und solche Sachverhalte werden wohl öfters auch Mal normal sein, wenn es ein echter Zweitwohnsitz ist, müsste Netflix manuell zwei IP Bereiche freigeben, aber was macht ein Handelsvertreter, der 5 Tage die Woche an unterschiedlichen Orten zu Gast ist?
Spannend wird auch sein, wie dies mit IPs aus dem Mobilfunknetz passieren soll oder mit zwischengeschalteten VPN Anbietern? Das wird eine größere technische Hürde, denn mobile IPs sind eben mobil und man wird eher selten (wenn dann schon wirklich kriminell) Accounts mit Personen aus größerem Umfeld teilen, das wird sich weitestgehend innerhalb einer oder zwei Gemeinden abspielen und dann ist schon nichts mehr mit IP Abgleich.
Für mich bleibt aber alles dabei, das Vorgehen seitens Netflix ist legitim und für mich nur schwerlich zu kritisieren. Aktuell ist das größere Problem die Userschaft, die sich in meinen Augen zu weiten Teilen ziemlich auf den Schlips getreten fühlt und daher aus dem Vorgehen ein riesen Ding macht, obwohl der Umstand, dass Accounts nicht mit Fremden geteilt werden sollte, doch wohl für jeden Recht eingängig sein sollte.
Hat nichts damit zu tun, dass auch ich Netflix Untergang kommen sehe, auch wegen dem Vorgehen gegen das Accountsharing. Vor allem aber natürlich wegen dem schlechter werdenden Programm und den immer zahlreicher werdenden Konkurrenten. Das Werbeabo halte ich für problematisch, ich glaube den Meisten geht es wie mir, dass ich keinen Bock auf bezahlte Werbung hab, auch wenn das natürlich nur ein subjektives und eigentlich "dummes" Gefühl ist.
Und dann kommt der ewige Aufschrei in den Medien: Piraterie wächst weiter; bringt verluste bei Anbietern etc
???
Also auf Grund gestiegener Preise rechtfertigst du illegale Handlungen? Interessant, dann fahre ich gleich Mal zur Tanke und hau einfach ohne zu bezahlen ab, geht ja schließlich auf keine Kuhhaut mehr, 1,60€ der Liter, ich hab Mal eine Mark pro Liter bezahlt. Da wundern die sich, dass ich ohne zu bezahlen einfach wieder fahre?
Sarkasmus erkannt?
Bei ner Waffe sollte man es merken.
Wenn aber NF dich nicht benachrichtigt das von einem anderem Ort sich ins Account eingeloggt wurde, merkt es der User nicht.
Wieso sollte dies anders gehandhabt werden? Bin juristisch nicht im Thema, aber wenn du erkennen musst, dass deine Waffe weg ist, dann musst du auch erkennen, dass du nicht der einzige Gucker bist, komm mir nicht mit "kann ich doch gar nicht", doch das kannst du. Du kannst dies ja alleine schon an deiner Watchlist erkennen.