Mittelklasse IEMs bis ~200€

Thallassa

Volt-Modder(in)
Mittelklasse IEMs bis ~200€

Vorweg: Nur, weil ich das Budget so aufgeschraubt habe, heißt es nicht, dass ich es bereitwillig verprassen muss. Damit meine ich, dass wenn ich mit dem Shure SE215 kaum einen merkbaren Unterschied zum B&W C5 (mal nur als Beispiele angeführt) habe, dass ich dann wohl den Shure nehmen werde. Ihr dürft mir also ruhig Zeugs an's Herz legen, was bedeutend weniger als 200 Euro kostet, um genauer zu sein im Segment 100 - 200 + - 20%

Ich benutze im Moment die Klipsch Image S4 und bin eigentlich recht zufrieden - eben so zufrieden, wie man mit einem 50€-IEM sein kann, aber nun will ich die Ansprüche mal hochschrauben und mehr Klang rausholen.

Gehört wird mit einem Cowon J3, ein KHV dazu ist für mich keine Alternative, somit fallen IEMs mit zu hoher Impendanz weg.

Meine Ansprüche:
In-Ears (wurde jetzt denke ich oft genug erwähnt) die eine, für das Budget, lohnenswerte Verbesserung zu meinen Klipsch darstellen.
Die Bühne und Auflösung sollte dem Kaufpreis entsprechend groß gut sein, vom Sounding her bevorzuge ich ein etwas wärmeres, tiefenverstärktes Sounding - ich bin allerdings auch kein totaler Basshead. Von einem analytischen, kalten bzw. einfach flachen Sounding würde ich mich entsprechend aber überzeugen lassen, wenn sich der IEM mit nem Equalizer gut meinen Wünschen anpassen lässt - ich schraub da immer rum.
Bei der bevorzugten Musikrichtung wird es schwierig, da ich so gut wie alles höre, von allem ein bisschen was - Wenn ich mir jetzt aber "Rosinen" rauspicken muss, insbesondere Horrorpunk, IDM und Acid Techno.

Der Bass sollte nicht übertrieben reinwummern, aber eine starke, volle Präsenz in der Musik haben - auf gar keinen Fall darf er zu agressiv, geschweige denn schwammig sein. Präzise und knackig mit wumms soll es sein.
Die Mitten werden natürlich bei einem tiefer abgestimmten IEM in der mittleren Preisklasse schätzungsweise ohnehin besser sein, als bei meinen S4 - wäre doch zu erwarten, oder? Ist auch einer der Hauptgründe zum wechseln.
Die Höhen sollten nicht allzu penetrant sein. Aber ich denke, ein Kreischen der Höhen werde ich auch nicht hinnehmen müssen, da gibt's nicht viel zu sagen.

Ich erkundige mich natürlich schon seit einiger Zeit darüber, möchte mir jetzt aber User-Erfahrungen und Vergleiche, bzw. generell andere Empfehlungen reinholen.

Meine momentane engere Auswahl:
- Shure SE215 (wohl die Standartempfehlung)
- Etymotic HF5
- Phonak Audéo PFE 112 (schwarze Filter)
- Bowers & Wilkins C5
- Etymotic ER-4

(Ich weiß, dass die Etymotic neutral abgestimmt sind, würde allerdings gerne hören, wie sie auf EQs reagieren, falls da jemand was spezielles weiß)

Meine Favoriten wären eigentlich die C5, viele sind auch zufrieden mit ihnen, ich bin mir allerdings nicht sicher, ob mir der Bass am Ende zu schwammig und breiig ist - ich hab da einige Reviews durchgelesen, die mich etwas abschrecken.

So, die üblichen Fragen: Was gibt's besseres, vergleichbares, warum, wieso, weshalb? :D

Edit: Probehören gestaltet sich in München leider etwas schwierig, da die meisten Saturn/MM Mitarbeiter leider nicht unbedingt Kundenfreundlich sind. Hi-Fi-Läden haben wir auch nicht, wenn dann alles mit stark beschränkter Auswahl. Genauso viel bestellen, viel zurückschicken kommt nicht in Frage. Das Geld hab ich nicht und ich find die Praktik schrecklich. Wer will denn auch schon meinen Ohrenschmalz haben, wenn er sich ein neues Paar IEMs kauft? pfui bäh. Genauso kann ich's mir nicht unbedingt leisten, extra dafür zum Thomann zu fahren, ich möchte mich einfach im Vorfeld bestmöglichst erkundigen, im allerschlimmsten Notfall, wenn ich stark von den neuen IEMs enttäuscht bin, kann ich sie ja immer noch zurückschicken.
 
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AW: Mittelklasse IEMs bis ~200€

Was ist mit UE TF10? Die sind momentan (noch) für 200€ zu bekommen, und die sind schon nicht mehr Mittelklasse, sondern High-End.
Der einzige kritische Punkt wäre beim TF10 das Zuspielgerät, aber ein Cowon kommt bestens damit klar.
Übrigens: ein KHV braucht man bei In Ears, die einen extrem niedrigen(!) Impedanz haben! Bei In Ears kommts nicht mehr darauf an, ob dein Player zu wenig Power hat (weil das nie vorkommt), sondern ob dein Playern einen zu hohen Ausgangsimpedanz hat, weil das bei niederohmigen In Ears dazu führt, dass ein Bassabfall eintritt (die physikalische Begründung erspar ich mir an dieser Stelle). Man wirkt diesen Effekt in der Regel mit einem KHV entgegen. Dein Cowon wird beim TF10 (und viele niederohmige, hochwertige In Ears auch) auch einen kleinen Bassabfall haben, allerdings bezweifle ich, dass man den hört.

Von deinen aufgelisteten fallen die Ethymotic und auch den Phonak unter der Kategorie "staubtrockenlangweilig", weil sie sehr neutral sind und die ganz tiefen Frequenzen auch nicht mehr darstellen können. Was aber nicht heißt, dass das trotzdem extrem gute Hörer sind. Aber ich finde die untenrum schon sehr dünn (besonders, wenn du vom Klipsch S4 kommst), und mit dem EQ auf 12dB aufdrehen ist auch keine gute Lösung.

Shure SE215 ist die logische Fortsetzung vom Klipsch, wenn du dich nach oben rantasten willst. Wenn du keine bass-phobie hast, dann machst du damit nix falsch.


Zum B&W kann ich nix sagen, außer, dass man bei denen in der Regel viel für Name und Design zahlt. Wenn du eher ein P/L Bomber haben willst, dann liegst du bei denen wohl nicht richtig.
 
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Ich kann auch ganz klar die TF10 (Ultimate Ears TripleFi 10) empfehlen. 3-Wege System und ein sehr neutraler und klarer Klang.
Mit Comply-Foam Aufsätzen mit Schmutzfilter passen sich die InEars perfekt ans Ohr an und das Innenleben bleibt sauber und geschützt.
 
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Danke für die Lektion oO ich bin nie davon ausgegangen, dass etwas zu niedrig sein kann (Aber ja, gibt ja 0 ohm etc.) - aber hey, mal im Ernst, wenn ich was mit 150, 200 oder 600 Ohm an meinen Cowon anschließen muss, brauch ich ja genauso einen KHV - so zumindest in der Theorie. Das Gebiet ist nicht meine Stärke, aber ich dachte, ich bin nicht gänzlich unbewandert ^^"

Zu den UE: Ja, schon viel gutes gehört, aber immer wieder, und die gibt's ja schon seit Jahren, hört man Kabelbruch hier, Kabelbruch da, ich hab auch keine Lust, die alle paar Wochen einzuschicken, bzw. neue Kabel zu kaufen, ich geh zwar recht sorgfältig mit meinen IEMs um, aber ist schon gut oft vorgekommen, dass ich irgendwo mal grob hängengeblieben bin und es mir die Teile aus der Buche gerissen hat, ist auch nicht allzu gesund für das Kabel - z.B: U-Bahn. Ich bin einfach misstrauisch, aber danke für den Tipp - werd's weiter anschauen. Gab's aber auch schonmal bedeutend billiger die Dinger (Conrad hat die zuletzt für 119€ verscherbelt)

zum EQ: Nein, niedrige Frequenzen komplett hochdrehen klingt schauderhaft, das kann man nie wieder ausgleichen. Ich helfe mäßig im Bereich von + - 4 db nach
 
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Der TF10 hat an den Cowons einen mess- & hörbaren Bassabfall! (zumindest an den älteren Cowons, die Neueren kenne ich nicht)

Das Kabel der TF10 hält auch schon Einiges aus, damit muss man schon grob fahrlässig umgehen, dass es zu einem Kabelbruch kommt...
Wobei ich gestehen muss, das ich inzwischen auch das zweite Kabel besitze. Die Ummantelung am Stecker ist nach 10-monatiger Benutzung aufgebrochen:ugly:
 
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Shure SE215 ist die logische Fortsetzung vom Klipsch, wenn du dich nach oben rantasten willst. Wenn du keine bass-phobie hast, dann machst du damit nix falsch.

Und die logische Fortsetzung vom SE215 wäre wohl der Westone UM-2, der auch noch gerade so im Budget ist. Ich habe ihn aber noch nicht gehört, bin mit meinen SE215 (noch;)) sehr zufrieden.
 
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Danke für die Lektion oO ich bin nie davon ausgegangen, dass etwas zu niedrig sein kann (Aber ja, gibt ja 0 ohm etc.) - aber hey, mal im Ernst, wenn ich was mit 150, 200 oder 600 Ohm an meinen Cowon anschließen muss, brauch ich ja genauso einen KHV - so zumindest in der Theorie. Das Gebiet ist nicht meine Stärke, aber ich dachte, ich bin nicht gänzlich unbewandert ^^"

Ja, bei sehr hochohmigen (oder besser gesagt unempfindlichen) Hörer braucht man ein KHV für mehr Leistung, das ist natürlich auch richtig. Aber dein Cowon ist eigentlich gut genug, dass du in Kombination mit IEMs darauf verzichten kannst.

Zu den UE: Ja, schon viel gutes gehört, aber immer wieder, und die gibt's ja schon seit Jahren, hört man Kabelbruch hier, Kabelbruch da, ich hab auch keine Lust, die alle paar Wochen einzuschicken, bzw. neue Kabel zu kaufen, ich geh zwar recht sorgfältig mit meinen IEMs um, aber ist schon gut oft vorgekommen, dass ich irgendwo mal grob hängengeblieben bin und es mir die Teile aus der Buche gerissen hat, ist auch nicht allzu gesund für das Kabel - z.B: U-Bahn. Ich bin einfach misstrauisch, aber danke für den Tipp - werd's weiter anschauen. Gab's aber auch schonmal bedeutend billiger die Dinger (Conrad hat die zuletzt für 119€ verscherbelt)

Nun ja, mit IEMs sollte man immer pfleglich umgehen, sonst bricht jedes Kabel. Die UE sind nicht mehr oder weniger Robust als die anderen.
Beim UE wird ein stablies Case mitgeliefert, worin man die zum Transport auch verstauen sollte. Die einzige kritische Stelle ist der Metallbügel, der die Hörer am Ohr "festklammert". Nach einer gewissen Anzahl an Biegungen wird das Metall einfach spröde und bricht (was bei mir passiert ist), aber der Support von Logitech hat mir zwei neue Kabeln zugeschickt, die sind ja steckbar. Was noch kritisch werden kann ist der Sitz, man braucht für die TF10 "UE-Ohren" :ugly:
Trotz dieser Widrigkeiten halte ich die TF10 für einen Versuch wert, er ist auch für 200€ JEDEN CENT WERT. Das verstehst du spätestens, wenn du die einmal gehört hast, der Klang ist nur noch von wirklich teuren IEs zu toppen.

]zum EQ: Nein, niedrige Frequenzen komplett hochdrehen klingt schauderhaft, das kann man nie wieder ausgleichen. Ich helfe mäßig im Bereich von + - 4 db nach
:daumen:

Der TF10 hat an den Cowons einen mess- & hörbaren Bassabfall! (zumindest an den älteren Cowons, die Neueren kenne ich nicht)

Am J3 sinds, wenn ich mit richtig erinnere, 3db bei 20Hz. Allein die Tiefbassanhebung vom TF10 dürfte das locker ausgleichen.

Und die logische Fortsetzung vom SE215 wäre wohl der Westone UM-2, der auch noch gerade so im Budget ist. Ich habe ihn aber noch nicht gehört, bin mit meinen SE215 (noch;)) sehr zufrieden.

Eher Um3x. Der UM2 ist von der Abstimmung her ganz anders.
 
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Am J3 sinds, wenn ich mit richtig erinnere, 3db bei 20Hz. Allein die Tiefbassanhebung vom TF10 dürfte das locker ausgleichen.
Ich glaube es waren nur 2 oder 2,5dB und das die Tiefbassanhebung das "ausgleicht" ist klar, allerdings möchte ich keinen Player, der die Klangcharakteristik des Hörers verfälscht!
Danach habe ich die In-Ears ja schließlich ausgesucht:ugly: (mal abgesehen von Dingen wie Auflösung, Bühnendarstellung usw.)
 
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Ok, das ist doch schon recht aufschlussreich geworden :)

Die Westone UM3X sprengen leider das Budget ein wenig, beim Gebiet der "logischen Fortsetzung" zu den Klipsch S4 möchte ich mal gerne kurz bleiben. Da ich allerdings z.B. auf ein neues Gehäuse verzichten könnte, um meine Ohren weiter zu verwöhnen, könnte ich je nachdem noch etwas mehr locker machen, wenn es sich denn tatsächlich vollkommen lohnt. Ist nicht so, dass ich den Klang von 500+€ Khs und IEMs nicht kenne, durfte ich schon oft genießen, nur hatte ich privat bisher immer nie das Budget bzw. auch hundert andere Sachen, die eben auch angeschafft werden mussten. Nur mehr als 350 wird echt nicht drinnen sein, das eben auch nur unter Zähneknirschen und in der Hoffnung, mind. 3 Jahre beim gleichen IEM zu bleiben.

Mein Überblick:
Klipsch Image S4 < Shure SH215 < triplfe.fi 10 (etwas kälteres Sounding wie ich das verstehe, aber noch nicht flach) < Westone Um3X < ?? < AkG 3003 mit schwarzen Filtern (die ich mir aufgrund einer Exkursion nach Dominica und andere Dingen, wie Kleidung und Essen leider nicht leisten kann :ugly:)

Zwischen der großen preislichen Lücke der 215 und triple.fi10 gibt's also nichts, was meinen Ansprüchen grob entspricht und einen Blick wert ist? Schade. Die Westone UM3X spielen etwa in der gleichen Liga wie die tf10, sind allerdings derzeit knapp nen Hunderter teurer - würden mir aber wahrscheinlich (nach Lesen diverser Reviews) besser gefallen, aufgrund der Wärme und dem nicht so trockenen Bass. Demnach also: Gibt es über den Triplfe-fi etwas, wonach ich mich noch erkundigen sollte bzw. was für mich interessant sein könnte, auch im Hinblick darauf, dass die 100 - 200€ mehr im Vergleich zu den TF10 es wert sind?
Sorry dass ich das so in die Länge ziehe, aber ich hasse Fehlkäufe :D
Meine große Hoffnung ist ja der hoffenlich bald wiedekehrende Cyber Monday, vielleicht kommt ja was vernünftiges ins Angebot, vor Anfang Dezember werde ich mir die eh nicht anschaffen (nur 2 - 3 Wochen vorher mal auf Tuchfühlung gehen schadet denke ich nicht)
 
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Ich glaube es waren nur 2 oder 2,5dB und das die Tiefbassanhebung das "ausgleicht" ist klar, allerdings möchte ich keinen Player, der die Klangcharakteristik des Hörers verfälscht!
Danach habe ich die In-Ears ja schließlich ausgesucht:ugly: (mal abgesehen von Dingen wie Auflösung, Bühnendarstellung usw.)

Wie gesagt, die 2-3db sind bei 20Hz, die man 1. eh kaum hört und 2. bei kaum einem Musiktitel von wichtiger Bedeutung ist. Bei 30Hz sind schon c.a. 0,5db, das ist wirklich nix mehr.

Ok, das ist doch schon recht aufschlussreich geworden :)

Die Westone UM3X sprengen leider das Budget ein wenig, beim Gebiet der "logischen Fortsetzung" zu den Klipsch S4 möchte ich mal gerne kurz bleiben. Da ich allerdings z.B. auf ein neues Gehäuse verzichten könnte, um meine Ohren weiter zu verwöhnen, könnte ich je nachdem noch etwas mehr locker machen, wenn es sich denn tatsächlich vollkommen lohnt. Ist nicht so, dass ich den Klang von 500+€ Khs und IEMs nicht kenne, durfte ich schon oft genießen, nur hatte ich privat bisher immer nie das Budget bzw. auch hundert andere Sachen, die eben auch angeschafft werden mussten. Nur mehr als 350 wird echt nicht drinnen sein, das eben auch nur unter Zähneknirschen und in der Hoffnung, mind. 3 Jahre beim gleichen IEM zu bleiben.

Mein Überblick:
Klipsch Image S4 < Shure SH215 < triplfe.fi 10 (etwas kälteres Sounding wie ich das verstehe, aber noch nicht flach) < Westone Um3X < ?? < AkG 3003 mit schwarzen Filtern (die ich mir aufgrund einer Exkursion nach Dominica und andere Dingen, wie Kleidung und Essen leider nicht leisten kann :ugly:)

Zwischen der großen preislichen Lücke der 215 und triple.fi10 gibt's also nichts, was meinen Ansprüchen grob entspricht und einen Blick wert ist? Schade. Die Westone UM3X spielen etwa in der gleichen Liga wie die tf10, sind allerdings derzeit knapp nen Hunderter teurer - würden mir aber wahrscheinlich (nach Lesen diverser Reviews) besser gefallen, aufgrund der Wärme und dem nicht so trockenen Bass. Demnach also: Gibt es über den Triplfe-fi etwas, wonach ich mich noch erkundigen sollte bzw. was für mich interessant sein könnte, auch im Hinblick darauf, dass die 100 - 200€ mehr im Vergleich zu den TF10 es wert sind?
Sorry dass ich das so in die Länge ziehe, aber ich hasse Fehlkäufe :D
Meine große Hoffnung ist ja der hoffenlich bald wiedekehrende Cyber Monday, vielleicht kommt ja was vernünftiges ins Angebot, vor Anfang Dezember werde ich mir die eh nicht anschaffen (nur 2 - 3 Wochen vorher mal auf Tuchfühlung gehen schadet denke ich nicht)

Nunja, wenn du 350€ lockermachen kannst, dann kannst du eigentlich direkt zum Westone Um3x greifen. Technisch und klanglich auf dem gleichen Level wie TF10, dafür viel mehr Comfort und viel besseres Aussehen (nicht zu verachten, die TF10 trage ich nie "richtig rum", denn sonst gucken die schon ziemlich weit aus den Ohren raus). Vom Klang her ist Um3x auch eher wie Shure/Klipsch, mehr Kickbass und leicht abfallende Höhen. Die TF10 haben einen verdammt geilen Tiefbass (dafür weniger Kickbass), dafür auch recht scharfe Höhen, die bei hohe Lautstärken auch mal wehtun. Die AKG K3003 ist technisch übrigens ähnlich wie TF10 oder Um3x, dank (oder trotz?) Mondpreis habe ich die aber noch nie hören können.

Preislich ist bei Universal-IEMs in der 400€ Gegend auch schluss (mit Ausnahme des AKG und paar Exoten versteht sich). Noch teurer bekommt man nur noch Customs, die sich nur für Härtefällen oder Freaks lohnen :D
 
AW: Mittelklasse IEMs bis ~200€

Jo, Customs kommen leider nicht so in Frage - technisch gesehen also, auch auf mein gewünschtes Sounding reduziert, ist der Um3X quasi schon Ende der Fahnenstange?
Unterschied zwischen Um3X und Um3X RC ist nur das austauschbare Kabel, wenn ich richtig sehe? Die paar Euro mehr sollte ich dann vielleicht noch in die Hand nehmen, wenn ich mich für den IEM entscheide, könnte nützlich sein.
Puh, dann werd ich in 2 - 3 Wochen meine Entscheidung getroffen haben :D Danke an alle
 
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