Und zum Thema perfektes Spiel...
Ich bin auch mit dem NES aufwärts aufgewachsen, trotzdem oder gerade deswegen kann und muss man doch wohl Kritik üben. Damals waren Spiele nämlich noch fordernd und motivierend. Heute aber, wird einem alles vorgekaut, vereinfacht und spielt sich quasi von alleine. Da hat man nicht einfach eine Taste gehalten und der Protagonist ist einfach magisch ne Wand hochgeklettert, ohne dass man darauf achten musste wohin die Reise geht. Trotz total simpler Spielmechaniken ging es mal noch um Timing und Übung, eventuell sogar Trial and Error. Trotzdem spielt man solche Spiele heute noch gerne, weil sie einfach motivierend sind. Ein Assassins Creed spiele ich im Höchstfall einmal und selbst das ist mir inzwischen schon zu viel da es immer wieder das selbe ist.
Genauso verhält es sich mit der "Vercasualisierung" (hab ich gerade erfunden

) der Spiele. Schwierigkeitsgrad? Gab es damals nicht.
Heute versucht man den Schwierigkeitsgrad eines Spiels durch Hitpoints oder Gegnerschaden zu rechtfertigen anstatt eine Motivations- und Lernkurve ins Spiel zu integrieren. Für "Hardcore Spieler" gibt es dann den "BrütalInsaneInstagib" Modus bei dem du nach einem Treffer tot bist usw.
Wir sind heute technisch und auch erzählerisch um so vieles weiter und trotzdem gibt es bei den Spielmechaniken immer mehr Eingeständnisse an den Massenmarkt.