Bl4ckR4v3n
Software-Overclocker(in)
Moin zusammen,
ursprünglich wollte ich das DarkBase Pro 900 stärker modden, da Waküs einige schwächen in dem Case aufweist, aber dann kam das LightBase 900 und es hat es mir sofort angetan. Entsprechend wird es erstmal um den Umzug des aktuellen Systems in das Lightbase gehen und eine Erweiterung um einen weiteren 420mm Radi. Demnächst folgt dann der Umbau auf AM5. Im laufe des Jahres werde ich dann vermutlich auch bei der Wakü noch weitere Änderungen vornehmen.
Aktuelles System:
Dark Base Pro 900
Aorus Master X570
4x 8Gb G.Skill Royal 3200 CL14
AMD 5900x
RTX 4080
750W Enermax Platimax
Wakü:
HeatkillerTube 150 mit D5-Next
Eisblock Aurora Acryl 4080
Eisblock XPX Acryl
1x 420mm Corsair XR5 + 1x360mm Corsair XR5
Lüfter 140mm E-Loops und NF A12x25
Hier mal ein paar Bilder des Systems:
Verwendet wird hier ein Coolermaster Vertical Mounting Kit. Leider schafft Gigabyte es auch nicht funktionierende RGB Software zu entwickeln. RGB Fusion funktioniert garnicht mehr und GCC unterstützt mein Mainboard offiziell nicht, funktioniert aber bisauf beim 12V RGB Ausgang an dem das Phanteks Halos hängt. Daher leuchtet das gnadenlos Orange
Das Kabel quer am RAM vorbei sollte ursprünglich oberhalb entlanglaufen, aber wie es so ist habe ich beim Kabelmanagement gefailed zu stark dran gezogen und es ist dann verrutscht. Natürlich checke ich das erst nachdem alles fertig war. Das eben so zu beheben ist da leider nicht mehr drin gewesen und sollte ursprünglich beim nächsten Umbau korrigiert werden.
Wer aufmerksam schaut, kann evtl die Acrylglasplatte hinter dem Heatkillertube sehen. Diese ist aktuell einfach nur durchsichtig sollte ursprünglich mal lackiert werden und im unteren Bereich mein Aquaero sitzen.
Da ich aber beim zusammenbauen habe ich nicht gecheckt dass das Gerippe für die Festplattenkäfige um knapp 1cm links/rechts verschoben werden kann. Beim einbauen habe ich dann das Ganze Richtung Radiator bewegt und dann passte die Adapterplatte mit Aquaero nciht mehr. Ende vom Lied ich habe Wakü wieder aufgebaut und das Ganze in die Zukunft vertagt. Nachdem alles zusammegbaut war habe ich dann gecheckt was falsch gelaufen ist...
Der hintere Bereich vom DarkBasePro900 war immer mein Problembereich, da der ganze Kabelsalat so dick war, dass sich das Panel kaum schließen ließ bzw. vereinzelt vibrationen aus dem Inneren übertragen hat. Mittlerweile siehts aber solide aus, denke ich.
Auf dem folgenden Bild sollte man die Adapterplatte recht gut erkennen können. Da nun die Laufwerkkäfige weggefallen sind musste ich bei meiner 2. SATA SSD improvisieren. Lustigerweise passen die Löcher um eine 2.5 SSD Hochkant zu befestigen*, vorausgesetzt man hat ein paar unterlegscheiben.
*Es lassen sich nur die unteren oder oberen Montagepunkte nutzen, reicht aber völlig aus.
Nach Umzug folgt ein weiterer 420mm Radiator, Corsair XR5 Neo
Geplantes AM5 System:
AMD 9800x3D
B850 MSI Tomahawk
2x32Gb Kingston Fury RGB CL30
-------------------------------------------
Wie angekündigt geht es jetzt um den Umbau ins Lightbase900. Die Demontage des Kabelmanagements war schon ein kleiner Akt. Wirklich sparsam mit Kabelbindern war ich auf jedenfall nicht. Hier wären die Klettverschlüsse stellenweise eine gute Wahl gewesen. Dadurch zog sich das ganze doch ein wenig.
Man merkt dass sich seit meinem Kauf vom DarkBasePro900 einiges getan hat. Die Möglichkeit die Radiatoren und Lüfter außerhalb des Gehäuses bereits vorzumontieren ist ein sehr angenehmes Komfort Feature. Auch dass viele Teile des Case auch komplett ohne Schraubendreher (de)montierbar sind ist sehr angenehm.
Was mich aber etwas enttäuscht hat war das Kabelmanagement und die SSD Montage. Erstere bietet im vgl. zum DarkBasePro900 zu wenig Ösen um kabel wirklich sauber zu routen (zumindest habe ich die nicht gesehen wenn es die gibt) und letztere wird quasi zum Schluss nachdem alle Kabel geroutet sind mit der Kabelabdeckung aufgesteckt. Das finde ich nicht gelungen, da die Kabel an den SSDs viel Spielraum brauchen, da man die SSDs außerhalb des Case montiert und die Kabel da am besten gleich mit montiert.
Bei der Endmontage kann es dann sein, dass die Kabel "wild" umherfliegen, was dann unschön aussieht.
Eine weitere Baustelle die ich in dem Case habe ist die Montage des Aquaero. Aktuell spiele ich hier mit dem Gedanken den Aquaero an die Position des Festplattenkäfigs mittels Acryladapterplatte anzubringen. Sicher bin ich mir hier aber noch nicht.
(Leider merke ich beim Schreiben dass ich versemmelt habe Bilder vom Kabelmanagement und co. zu machen. Die Bilder dafür folgen)
Beim Corsair 420 XR5 Neo merkt man, dass dieser eine Kostenoptimierte Lösung ist ggü. den alten Varianten. Die Blechverkleidung ist dünner und biegt sich unter last deutlich spürbar. Leider kann man das auf Fotos nicht sehen merkt man aber sofort wenn man den Radiator in der Hand hält. Auch bei den Schrauben gab es Änderungen. Früher war der Schraubenkopf sehr groß und mittlerweile ist dieser deutlich verkleinert. Wirkt für mich auch hier nach einer Kosteneinsparung.
Für die Lüfter des neuen Radis kommen Coolermaster Morpheus 140er zum Einsatz.
Der Umbau der Wakü verlief wild. Ich glaube ich habe noch nie so viel Schrott produziert wie bei dem Wechsel und habe am Ende auch Teile die mit definitiv nicht gefallen und auch nicht gut aussehen drin gelassen, weil ich einfach gemerkt habe, es steckt der Wurm drin.
Vielleicht hätte ich auch nicht die wohl "schwierigste" Biegung zu beginn machen sollen. Hierfür betrachten wir die fertige Biegung im Build:
Eigentlich recht unspektakulär, da es einfach nur 2 Biegungen sind die vom Radiator in den AGB gehen. Dadurch die aber nur wenig Distanz zueinander haben muss man relativ präzise sein und die Biegungen dürfen nicht zu groß ausfallen, etwas bei dem ich mich immer wieder schwer tue.
Bei dem ersten Versuch war die Biegung viel zu groß, da war direkt absehbar dass es nicht passt, die habe ich dann an anderer Stelle weiterverarbeitet. Ich habe dann angefangen sehr enge Biegunen zu machen.
Die obere der beiden Tubes war von den maßen super aber wie man sieht war ich unachtsam und die Tube ist zu heiß geworden. Danach kam die untere Hardtube und die war dann zu lang. Danach habe ich mich erstmal entschieden mich anderen Bereichen zu widmen.
Von CPU Ausgang zu 360er Radiator sollte via S Biegung erfolgen. Ich musste beim fertigen Teil aber feststellen, dass ich beim einkürzen zu sehr auf die Kollision mit dem Radiator geachtet und komplett vergessen, dass der RAM auch noch im Weg ist. Am Ende war die Tube nicht montierbar. Ich hatte noch Winkelstücke und Verlängerungen rumfliegen weshalb ich dort kurzfristig umgeplant hatte und entschieden habe mit einer einfachen Biegung weiterzumachen.
Man erkennt dass ich hier etwas zu viel eingekürzt habe und das Fitting nicht sauber 90° runtergeht sondern in einem Winkel. Ich habe es erstmal so gelassen ursprünglich mit dem Plan das nachher nochmal neu zu machen. Aber habe dann erstmal die fehlenden Teile fertig machen wollen mit dem Ziel besser machen und Sicherheit gewinnen.
Also dachte ich mache ich erstmal 420er Radi->CPU und AGB->GPU, beides einfache Biegungen die man fast nicht verkacken kann, bis ich damit anfing...
Erstmal habe ich mit Radi->CPU Tube angefangen. Eine ca. 45° Biegung von Radiator auf ein Winkelstück am CPU-Block.
Hat auch super geklappt aber irgendwie war ich nicht in der Lage die Längen richtig zu messen, das erste Teil war zu kurz. Das zweite ist das was wir hier montiert sehen, ist aber auch zu kurz, das ganze steht etwas unter Spannung. Aber ich habs erstmal akzeptiert.
Danach war die Biegung für AGB->GPU dran. Auch hier eine einfache 90° Biegung, herausgekommen ist aber der nächste fail.
Ich hoffe man erkennt, bei der Biegung war die Temperatur zu niedrig und das Material hat sich etwas aufgeschoben. Wie man auch unschwer erkennen kann ist das trotzdem montiert worden. Es war da einfach zu viel frust drin und ich war am Punkt wo ich den Rechner nur noch betriebsfähig haben wollte. Zukunfts Bl4ckR4v3n wird das sicher irgendwann mal richten
Lustigerweise klappte die doppel 45° Biegung von GPU->Radi problemlos. Das aber wohl mit Abstand problematischste Teil ist die Verbindung des 360er zum 420er Radiator. Bei der Montage habe ich schon gemerkt dass es etwas kurz ist war aber bei der Draufsicht unauffällig.
Von der Frontsicht ist das hingegen richtig wild.
Ich hatte das tatsächlich erst gesehen als ich den Loop bereits teilweise befüllt hatte. Das hätte ich vermutlich sonst nochmal angepasst. Hatte dann aber nicht mehr die Motivation großteil des Loops zu drainen, damit ich den Part austauschen kann.
Zum Schluss musste ich nach dem ersten Befüllen auch die CPU reinigen. Obwohl alle neuen Tubes sehr ausgiebig gereinigt wurden, scheint es irgendwie Partikel in den Loop geschafft zu haben. Diese waren dann natürlich direkt im Kühler und haben den zugesetzt. Sieht man auf dem Bild nicht so gut.
Nach der Reinigung war das gottseidank i.O. Glücklicherweise musst man für den CPU Kühler nur ein bisschen vom Loop leeren.
So hier ein noch ein paar Bilder vom Katastrophen Build im Betrieb:
Wenn das AM5 System kommt werde ich nochmal 1-2 Tubes nachbessern.
ursprünglich wollte ich das DarkBase Pro 900 stärker modden, da Waküs einige schwächen in dem Case aufweist, aber dann kam das LightBase 900 und es hat es mir sofort angetan. Entsprechend wird es erstmal um den Umzug des aktuellen Systems in das Lightbase gehen und eine Erweiterung um einen weiteren 420mm Radi. Demnächst folgt dann der Umbau auf AM5. Im laufe des Jahres werde ich dann vermutlich auch bei der Wakü noch weitere Änderungen vornehmen.
Aktuelles System:
Dark Base Pro 900
Aorus Master X570
4x 8Gb G.Skill Royal 3200 CL14
AMD 5900x
RTX 4080
750W Enermax Platimax
Wakü:
HeatkillerTube 150 mit D5-Next
Eisblock Aurora Acryl 4080
Eisblock XPX Acryl
1x 420mm Corsair XR5 + 1x360mm Corsair XR5
Lüfter 140mm E-Loops und NF A12x25
Hier mal ein paar Bilder des Systems:
Verwendet wird hier ein Coolermaster Vertical Mounting Kit. Leider schafft Gigabyte es auch nicht funktionierende RGB Software zu entwickeln. RGB Fusion funktioniert garnicht mehr und GCC unterstützt mein Mainboard offiziell nicht, funktioniert aber bisauf beim 12V RGB Ausgang an dem das Phanteks Halos hängt. Daher leuchtet das gnadenlos Orange

Das Kabel quer am RAM vorbei sollte ursprünglich oberhalb entlanglaufen, aber wie es so ist habe ich beim Kabelmanagement gefailed zu stark dran gezogen und es ist dann verrutscht. Natürlich checke ich das erst nachdem alles fertig war. Das eben so zu beheben ist da leider nicht mehr drin gewesen und sollte ursprünglich beim nächsten Umbau korrigiert werden.
Wer aufmerksam schaut, kann evtl die Acrylglasplatte hinter dem Heatkillertube sehen. Diese ist aktuell einfach nur durchsichtig sollte ursprünglich mal lackiert werden und im unteren Bereich mein Aquaero sitzen.
Da ich aber beim zusammenbauen habe ich nicht gecheckt dass das Gerippe für die Festplattenkäfige um knapp 1cm links/rechts verschoben werden kann. Beim einbauen habe ich dann das Ganze Richtung Radiator bewegt und dann passte die Adapterplatte mit Aquaero nciht mehr. Ende vom Lied ich habe Wakü wieder aufgebaut und das Ganze in die Zukunft vertagt. Nachdem alles zusammegbaut war habe ich dann gecheckt was falsch gelaufen ist...
Der hintere Bereich vom DarkBasePro900 war immer mein Problembereich, da der ganze Kabelsalat so dick war, dass sich das Panel kaum schließen ließ bzw. vereinzelt vibrationen aus dem Inneren übertragen hat. Mittlerweile siehts aber solide aus, denke ich.
Auf dem folgenden Bild sollte man die Adapterplatte recht gut erkennen können. Da nun die Laufwerkkäfige weggefallen sind musste ich bei meiner 2. SATA SSD improvisieren. Lustigerweise passen die Löcher um eine 2.5 SSD Hochkant zu befestigen*, vorausgesetzt man hat ein paar unterlegscheiben.
*Es lassen sich nur die unteren oder oberen Montagepunkte nutzen, reicht aber völlig aus.
Nach Umzug folgt ein weiterer 420mm Radiator, Corsair XR5 Neo
Geplantes AM5 System:
AMD 9800x3D
B850 MSI Tomahawk
2x32Gb Kingston Fury RGB CL30
-------------------------------------------
Wie angekündigt geht es jetzt um den Umbau ins Lightbase900. Die Demontage des Kabelmanagements war schon ein kleiner Akt. Wirklich sparsam mit Kabelbindern war ich auf jedenfall nicht. Hier wären die Klettverschlüsse stellenweise eine gute Wahl gewesen. Dadurch zog sich das ganze doch ein wenig.
Man merkt dass sich seit meinem Kauf vom DarkBasePro900 einiges getan hat. Die Möglichkeit die Radiatoren und Lüfter außerhalb des Gehäuses bereits vorzumontieren ist ein sehr angenehmes Komfort Feature. Auch dass viele Teile des Case auch komplett ohne Schraubendreher (de)montierbar sind ist sehr angenehm.
Was mich aber etwas enttäuscht hat war das Kabelmanagement und die SSD Montage. Erstere bietet im vgl. zum DarkBasePro900 zu wenig Ösen um kabel wirklich sauber zu routen (zumindest habe ich die nicht gesehen wenn es die gibt) und letztere wird quasi zum Schluss nachdem alle Kabel geroutet sind mit der Kabelabdeckung aufgesteckt. Das finde ich nicht gelungen, da die Kabel an den SSDs viel Spielraum brauchen, da man die SSDs außerhalb des Case montiert und die Kabel da am besten gleich mit montiert.
Bei der Endmontage kann es dann sein, dass die Kabel "wild" umherfliegen, was dann unschön aussieht.
Eine weitere Baustelle die ich in dem Case habe ist die Montage des Aquaero. Aktuell spiele ich hier mit dem Gedanken den Aquaero an die Position des Festplattenkäfigs mittels Acryladapterplatte anzubringen. Sicher bin ich mir hier aber noch nicht.
(Leider merke ich beim Schreiben dass ich versemmelt habe Bilder vom Kabelmanagement und co. zu machen. Die Bilder dafür folgen)
Beim Corsair 420 XR5 Neo merkt man, dass dieser eine Kostenoptimierte Lösung ist ggü. den alten Varianten. Die Blechverkleidung ist dünner und biegt sich unter last deutlich spürbar. Leider kann man das auf Fotos nicht sehen merkt man aber sofort wenn man den Radiator in der Hand hält. Auch bei den Schrauben gab es Änderungen. Früher war der Schraubenkopf sehr groß und mittlerweile ist dieser deutlich verkleinert. Wirkt für mich auch hier nach einer Kosteneinsparung.
Für die Lüfter des neuen Radis kommen Coolermaster Morpheus 140er zum Einsatz.
Der Umbau der Wakü verlief wild. Ich glaube ich habe noch nie so viel Schrott produziert wie bei dem Wechsel und habe am Ende auch Teile die mit definitiv nicht gefallen und auch nicht gut aussehen drin gelassen, weil ich einfach gemerkt habe, es steckt der Wurm drin.
Vielleicht hätte ich auch nicht die wohl "schwierigste" Biegung zu beginn machen sollen. Hierfür betrachten wir die fertige Biegung im Build:
Eigentlich recht unspektakulär, da es einfach nur 2 Biegungen sind die vom Radiator in den AGB gehen. Dadurch die aber nur wenig Distanz zueinander haben muss man relativ präzise sein und die Biegungen dürfen nicht zu groß ausfallen, etwas bei dem ich mich immer wieder schwer tue.
Bei dem ersten Versuch war die Biegung viel zu groß, da war direkt absehbar dass es nicht passt, die habe ich dann an anderer Stelle weiterverarbeitet. Ich habe dann angefangen sehr enge Biegunen zu machen.
Die obere der beiden Tubes war von den maßen super aber wie man sieht war ich unachtsam und die Tube ist zu heiß geworden. Danach kam die untere Hardtube und die war dann zu lang. Danach habe ich mich erstmal entschieden mich anderen Bereichen zu widmen.
Von CPU Ausgang zu 360er Radiator sollte via S Biegung erfolgen. Ich musste beim fertigen Teil aber feststellen, dass ich beim einkürzen zu sehr auf die Kollision mit dem Radiator geachtet und komplett vergessen, dass der RAM auch noch im Weg ist. Am Ende war die Tube nicht montierbar. Ich hatte noch Winkelstücke und Verlängerungen rumfliegen weshalb ich dort kurzfristig umgeplant hatte und entschieden habe mit einer einfachen Biegung weiterzumachen.
Man erkennt dass ich hier etwas zu viel eingekürzt habe und das Fitting nicht sauber 90° runtergeht sondern in einem Winkel. Ich habe es erstmal so gelassen ursprünglich mit dem Plan das nachher nochmal neu zu machen. Aber habe dann erstmal die fehlenden Teile fertig machen wollen mit dem Ziel besser machen und Sicherheit gewinnen.
Also dachte ich mache ich erstmal 420er Radi->CPU und AGB->GPU, beides einfache Biegungen die man fast nicht verkacken kann, bis ich damit anfing...
Erstmal habe ich mit Radi->CPU Tube angefangen. Eine ca. 45° Biegung von Radiator auf ein Winkelstück am CPU-Block.
Hat auch super geklappt aber irgendwie war ich nicht in der Lage die Längen richtig zu messen, das erste Teil war zu kurz. Das zweite ist das was wir hier montiert sehen, ist aber auch zu kurz, das ganze steht etwas unter Spannung. Aber ich habs erstmal akzeptiert.
Danach war die Biegung für AGB->GPU dran. Auch hier eine einfache 90° Biegung, herausgekommen ist aber der nächste fail.
Ich hoffe man erkennt, bei der Biegung war die Temperatur zu niedrig und das Material hat sich etwas aufgeschoben. Wie man auch unschwer erkennen kann ist das trotzdem montiert worden. Es war da einfach zu viel frust drin und ich war am Punkt wo ich den Rechner nur noch betriebsfähig haben wollte. Zukunfts Bl4ckR4v3n wird das sicher irgendwann mal richten

Lustigerweise klappte die doppel 45° Biegung von GPU->Radi problemlos. Das aber wohl mit Abstand problematischste Teil ist die Verbindung des 360er zum 420er Radiator. Bei der Montage habe ich schon gemerkt dass es etwas kurz ist war aber bei der Draufsicht unauffällig.
Von der Frontsicht ist das hingegen richtig wild.
Ich hatte das tatsächlich erst gesehen als ich den Loop bereits teilweise befüllt hatte. Das hätte ich vermutlich sonst nochmal angepasst. Hatte dann aber nicht mehr die Motivation großteil des Loops zu drainen, damit ich den Part austauschen kann.
Zum Schluss musste ich nach dem ersten Befüllen auch die CPU reinigen. Obwohl alle neuen Tubes sehr ausgiebig gereinigt wurden, scheint es irgendwie Partikel in den Loop geschafft zu haben. Diese waren dann natürlich direkt im Kühler und haben den zugesetzt. Sieht man auf dem Bild nicht so gut.
Nach der Reinigung war das gottseidank i.O. Glücklicherweise musst man für den CPU Kühler nur ein bisschen vom Loop leeren.
So hier ein noch ein paar Bilder vom Katastrophen Build im Betrieb:
Wenn das AM5 System kommt werde ich nochmal 1-2 Tubes nachbessern.
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