miniITX mit ECC - FreeNAS

N

Nisbo

Guest
Servus,

ich hab mir in den Kopf gesetzt mir eine NAS zu basteln ^^

Hintergrund:

Dazu hatte ich mir diese alte Kiste gekauft:
1HE / 1U Rack Server AMD Opteron 64bit Quad Core 2.70GHz 8GB RAM 2 x 1TB HDD 90+ | eBay

FreeNAS war einfach zu installieren aber schon beim Einschalten vom Server hat es mir fast den Vogel raus gehauen. :/
Ich bin ja schon einiges an lauten Lüftern gewöhnt und allgemein mag ich das Rauschen der Lüfter sogar, nur "brüllen" sollen sie nicht (nein kein Lagerschaden)

da sind 2 Lüfter im Format 40x40x28 drin von "San Ace 40" (san ace 40 9gv0412p3g08)
Hatte schon gegoogelt aber kein Datenblatt dazu gefunden, vergleichbare vom Hersteller mit 0,49 A hatten 69 dB !!! und so in etwa kommen die mir auch vor wenn nicht noch lauter. Glaube auch 26 CFM stand dann da.

Es gibt noch einen 3. Lüfter mit 40x40x20 da hatte ich noch nicht nach gegoogelt.

Jetzt mal allgemein gesehen, ist das nicht etwas überdimensioniert ? Beim Einschalten durchbricht der fast die Schallmauer, wenn die im "IDLE Betrieb" sind dann ist es auch noch relativ laut und dann fahren sie ab und zu halt mal wieder hoch was auch noch unangenehm ist.

Was meint ihr, besteht da ne Chance was erträgliches zu finden ? Müssen ja keine 10 dB sein, so 30 wären ja schon OK wenn sie hoch drehen.
Oder Alternativen das auf "passiv gekühlt" umzubauen ?

############### OK hier kommt dann die Frage ##########

Als Alternative könnte man ja auch das Board austauschen (auf passiv gekühlt) und dann auch gleich auf eins was ECC RAM unterstützt, nur was nimmt man da ?
Mein Board (MSI MS-96B3) sollte doch ein ATX sein oder ? (kenne mich da nicht wirklich aus) und dann müssten ja hinten auch die Anschlüsse in die Löcher passen.

Laute Google findet man aber irgendwie bei den passiv gekühlten nur mini-ITX Boards wie z.b. das hier
ASROCK J3160-ITX - Hauptplatine | Alza.de
was vom Preis her für mich OK wäre aber da steht auch nichts von ECC und wie man das dann da vernünftig rein bekommt steht auch noch auf nen ungeschriebenen Blatt.

Was ich auf jeden Fall nicht will ist viel ausgeben ;) (wie immer halt)
Habt ihr irgendwelche (preiswerten) Ideen ?

Der Lärm geht so jedenfalls nicht, wenn ich mich da nicht schon selbst geißele dann killt mich spätestens mein "Weibchen"

############# OK fassen wir meine wirren Gedankengänge mal zusammen ##########

Was ich möchte
- 19 Zoll Einschub 1 HE (notfalls auch 2 HE) Tiefe bis maximal 50 cm
- passiv gekühltes System (oder wirklich erträgliche Lüfter aber das ist ja bei 1HE immer so ein Problem)
--> somit ja nur mini-ITX oder ?
- mindestens 4 SATA Anschlüsse
- Platz für mindestens 4 Platten
- 8 GB RAM
- ECC Unterstützung (wegen FreeNAS)
--> da gibt es ja immer wieder Diskussionen
--> wäre aber aber für andere NAS offen, nur will ich das Betriebssystem nicht auf den Datenplatten haben
--> Ach ja einfaches Mirroring möchte ich nur machen, sprich wenn eine Platte defekt ist, austauschen und gut ist
- WOL wäre nett
- und günstig ;)

Da günstig muss es ja auch kein high end System sein was dann bei 1% seiner Leistung betrieben wird ;)

Evtl habt ihr ja einige Tipps für mich
 
Ich beziehe mich mal nur aufs Board: Wenn du ECC wirklich benötigst, dann wirds nicht billig. ECC wird in der Regel nur von Server- oder Business-Hardware unterstützt, da für den Consumer-Markt nicht relevant. Und die Hardware kostet immer mehr.

Zwei Hersteller dafür wären SuperMicro (sehr guter Hersteller aber auch teuer) und ASRock Rack (auch nicht günstig). Vielleicht findest du dort was:

ASRock Rack > Products
Motherboards | Products - Super Micro Computer, Inc.
 
OK Danke für die Antwort, SuperMicro hatte ich mir auch schon ausgesucht, im FreeNAS Forum wurde mir davon dann erst mal abgeraten da die C2000 Reihe wohl einen Hardwaredefekt hat.
Ich habe mir jetzt erst mal einen Dell Power Edge R210 II geholt, der macht zwar auch beim einschalten Krach aber beim normalen Betrieb ist er ruhig

Werde dann wohl im September mal gucken wenn die neue >Reihe bei SuperMicro bei FreeNAS eingearbeitet wurde
 
Das war das erste was ich gefunden hatte ^^
Weiter Vorteil ist das es das Betriebssystem vom Stick startet und in eine Art "RAM Disk" lädt und somit nicht den Stick der ja nicht ewig lange lebt beschädigt.

Allerdings arbeitet NAS4Free auch mit dem selben Dateisystem (ZFS) wo man ECC RAM haben sollte.

Das 3. openmediavault wäre auch interessant gewesen, das lädt aber das Betriebssystem nicht in eine RAM-Disk und eine schwer zu findende schlechte Dokumentation wo man dann auch noch auf der Kommandozeile arbeiten muss um Grub einzurichten ansonsten fand ich OMV von den Screenshots her ganz nett und hätte den Vorteil das man EXT4 nutzen könnte mit dem Nachteil das man die Selbstreparaturfunktionen von ZFS nicht mehr hätte
 
Okay, ich empfehle dir nur, dass du dich mit FreeNAS ausgiebig beschäftigen solltest ;) Gerade was die Ansprüche von RAIDZ angehen. Ich hatte mir vor gut einem Jahr auch Gedanken über ein Heimserver gemacht und stand auch vor FreeNAS.

Am Ende habe ich FreeNAS verworfen da es mir zu hardware-hungrig ist, die Anforderungen durch den Treiber-Support von BSD eh etwas höher sind und RAIDZ mir einfach zu unflexibel ist. Und bei all dem sollte man sich dann auch fragen: Benötige ich das wirklich um mir all den Stress anzutun? ;)
 
Ich habe mir alle bekannten Vertreter angeschaut (FreeNAS, OMV, unRAID etc.) und letztendlich habe ich mich für eine eigene Lösung auf Basis von Arch Linux entschieden. Was ich wollte war ein flexibles System was die Plattenzusammenstellung anging mit solider Sicherheit. Zusätzlich brauchte ich ein System mit guter Virtualisierungsunterstützung, da ich auf dem Server auch VMs laufen lassen muss.

Am Ende bin ich dann bei einem reinem Linux gelandet, wo ich per KVM virtualisiere. Für die NAS Geschichte nutze ich Samba und eine Kombination aus SnapRAID und mergerfs. Mit SnapRAID arbeitet auch mit Paritäten und Scrubbing jedoch kann ich hier beliebig viele unterschiedliche Festplatten zusammenpacken. Ich kann ohne Probleme eine neue Platte einfügen, wenn ich eine neue brauche, eine tauschen oder gar eine entfernen. mergerfs sorgt dafür, dass diese ganzen Platten als ein Verzeichnis unter Linux auftauchen, welches dann für Samba genutzt wird.

Hier findest du einige Informationen dazu: The Perfect Media Server 2016 Da bin ich damals durch Zufall drauf gestoßen, für den Einstieg recht informativ.
 
OK danke für die Antwort, da lasse ich aber mal lieber zwecks Unwissenheit die Finger von :)
 
Wieso nicht lieber versuchen die Unwissenheit zu schließen? ;)

FreeNAS ist auch nicht so einfach wie man gerade auf den ersten Blick meint.
 
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