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Mikrofonrauschen Behringer Xenyx x1832 USB

DKay36

Schraubenverwechsler(in)
Hallo liebe Community,

zuerst ja ich weiß BEHRINGER rauscht :') das habe ich nun gelernt nach vielen Beiträgen.
Sonst habe ich keine Ahnung von diesem Bereich

Nun zum Thema:

Setup:
- Behringer Xenyx x1832usb
- Rode Procaster via XLR in Pult
- PS4 Chat Audio via USB Soundkarte über 6,3 Stereo Klinke in Pult - Enstörfilter dazwischen
- PS4 Audio über Optisches Kabel in "Wandler auf Cinch" über 6,3 Klinke Stereo in Pult
- PC Audio über PC Ausgang über 6,3 Klinke Stereo in Pult
- Ausgang MAIN über 6,3 Klinke in 3,5 PC Eingang - Entstörfilter dazu
- Ausgang SUB über Phones auf Kopfhörer
- Ausgang des Mikrofons über AUX Sends in PS4 USB Soundkarte für Chat - Entstörfilter am Weg

Ich streame derzeit Spiele und mixe mein Audio auf dem Mischpult wie oben beschrieben.
Alle Lines sind störfrei und kommen gut an!

Nur die Mikrofoneingänge rauschen wie die Hölle! Mein Rode Procaster ist so leise, dass ich den Gain und den Comp ca. auf der Hälfte habe und unten die Lautstärke trotzdem leicht über 0 drehen muss. Denke nicht, dass das so normal ist.

Wenn die Lautstärke nicht so hoch drehen muss oder den Gain runter drehen kann rauscht es nicht so stark.

Es liegt am Eingang selber mit dem hohen Gain und Grundlautstärke weil wenn ich nichts angeschlossen habe und das so einstelle rauscht es trotzdem. Sowohl mit Phantom als auch ohne. Es liegt am Pult/Mikrofon-Eingängen weil ich höre das Rauschen am PC und auf den Kopfhörern welche direkt am Pult hängen.

Nun meine Fragen:
Habt ihr eine Idee wie ich das los werden kann?
Bringt es etwas das Mikrofon zusätzlich Vorzuverstärken und dann an das Mischpult anzuhängen? Vl dann direkt über Stereo 6,3 Klinke?
Oder lieber direkt eine neues Mischpult? Aber bei welchem passt die Qualität und bietet diese Möglichkeiten die ich benötige? (Main, Sub und AUX Sends)

Hoffe es ist verständlich geschrieben :D

Zu hören auf Twitch DKay36 in den Videos.

LG DKay36
 

JackA

Volt-Modder(in)
1. Rauschen tut jedes Gerät. Die Sache ist, wie stark man es hört
2. Behringer ist kein Garant, dass es prinzipiell rauscht. Ich habe z.B. ein UMC22 Interface, da ist das rauschen nicht wahrnehmbar, solange Ich den Mic-Gain nicht über 80% drehe.
3. Dürfte das Procaster als dynamisches Mikrofon nicht nur überteuert sein, sondern auch ziemlich schwer anzutreiben (sofern mein Gedächtnis mich jetzt nicht trübt), d.h. dass dein Mic-Gain ziemlich hoch eingestellt ist, ist normal und dem Mirko geschuldet. Aber selbst bei 50% darf da noch nichts rauschen.
4. Ich habs jetzt nicht komplett verstanden, aber steck mal nur das Procaster ein (alles Andere ist definitiv abgesteckt und Störgeräte wie Smartphones sind auch nicht in der Nähe) und mach mal eine Testaufnahme mit Audacity (schau, dass die Sample- und Bitrate korrekt bei Aufnahme und Wiedergabe in Windows eingestellt ist). Außer du hast das schon gemacht, dann liegts wohl wirklich am Mischpult.
 
TE
D

DKay36

Schraubenverwechsler(in)
Hallo JackA$$,

danke für die rasche Rückmeldung!
Ich habe nun mit Audacity getestet und da kommt es genauso an. Wenn ich anschließend den Effekt Rausch-Verminderung drüber laufen lasse ist es viel angenehmer.
Ich stelle den Gain und die Lautstärke so ein, dass ich bei Audacity oben in der Überwachung beim Sprechen mit ach und krach bei ca. -12 rauskomme. Hierfür ist es schon notwendig den Gain auf 75% zu stellen und den Volume-Regler von der Line auf den vorletzten Strich während der Mein mix auf 0 gestellt ist. Ist denke ich nicht so normal oder?
 

DerKabelbinder

BIOS-Overclocker(in)
Dynamische Mikrofone haben eine sehr geringe Empfindlichkeit und verlangen dem Eingang daher sehr viel Verstärkerleistung ab. Je nachdem, wie hoch die Ausgangsimpedanz des Mikrofons und wie stark das Eigenrauschen des Eingangs ist, kann es durchaus zu einem deutlich vernehmbaren Rauschen kommen. In solchen Fällen kann ein so genannter "In Line Preamp" wie etwa ein Fethead, DM1 Dynamite oder Cloudlifter helfen ... womit wir dann auch beim Punkt "Preisleistung" angekommen wären. Die gerät bei dyn. Mikrofonen nämlich schnell ins Wackeln, wenn der Eingang nicht mit dem Mic zurechtkommt und noch zusätzliche Hardware angeschafft werden muss, um für ausreichend rauschfreien Pegel zu sorgen.
 

Apokh

PC-Selbstbauer(in)
Ich habe z.B. ein Großmembranmikrofon Rode NT-1A mit dem ich direkt über meine Scarlett 2i2 Audiobox zu wenig Gain hatte. Wie schon gesagt wurde, einfach einen inline oder einen normalen Pre-Amp dazwischen, bei letzterem dann via XLR das Mikrofon in den Pre-Amp und von dort mit Klinkenstecker vom Out in das Mischpult.
Zum Beispiel verwende ich ein Behringer Tube Ultragain MIC500 und habe damit einen guten Sound ohne Rauschen, es nervt nur, daß es keinen ausschalter hat.
 
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