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No-IP ist ein Diensteanbieter, der dazu genutzt wird, Server mit einer wechselnden IP so zu verknüpfen, dass diese immer unter der gleichen Domain erreichbar sind, mit der diese registriert wurden. No-IP wird häufig von Nutzern verwendet, die z.B. von Unterwegs auf ihren Rechner oder Server zu Hause, via Internet zugreifen möchten. Da sich aber durch dynamische IP Adressen spätestens bei einem 24 Stunden DSL reconnect die IP ändert, kann dies zu Problemen führen, einen jederzeit erreichbaren Betrieb zu gewährleisten, da der Server nun unter einer anderen IP erreichbar ist, die ersteinmal wieder weitergegeben werden müsste.
Am 26. Juni hat Microsoft beim District Court for Nevada eine einstweilige Verfügung gegen 22 Domains, die von No-IP verwaltet werden, erstritten um die Weiterleitung auf den betroffenen eigentlichen Server zu blockieren, da laut Microsoft über diese Domains Malware verbreitet wurde.
Statt allerdings nur die 22 Domains zu blockieren, sind nun alle Domains die von No-IP verwaltet werden nicht erreichbar. Die Folge war, das keiner der Millionen No-IP Nutzer mehr auf seine Daten zugreifen konnte.
No-IP kritisiert zudem, das sich Microsoft nicht in Verbindung mit dem Diensteanbieter gesetzt hatte, sondern ohne Rückmeldung die einstweilige Verfügung einreichte und die Domainweiterleitung sperren lies und lassen konnte. Micrsoft hingegen kritisiert, das diese zwar No-IP informiert haben, aber keine Reaktion von No-IP erhalten haben.
Quelle:
Dynamische Domainnamen: Microsoft legt No-IP.com mit Gerichtsbeschluss still - Golem.de
Malware: Microsoft erzwingt Umleitung von Domains des DynDNS-Diensts NoIP | heise online
Update:
Die No-IP.com Adressen sind nun wieder erreichbar. Laut Microsoft soll ein technischer Fehler zu diesem Problem geführt haben.
Am 26. Juni hat Microsoft beim District Court for Nevada eine einstweilige Verfügung gegen 22 Domains, die von No-IP verwaltet werden, erstritten um die Weiterleitung auf den betroffenen eigentlichen Server zu blockieren, da laut Microsoft über diese Domains Malware verbreitet wurde.
Statt allerdings nur die 22 Domains zu blockieren, sind nun alle Domains die von No-IP verwaltet werden nicht erreichbar. Die Folge war, das keiner der Millionen No-IP Nutzer mehr auf seine Daten zugreifen konnte.
No-IP kritisiert zudem, das sich Microsoft nicht in Verbindung mit dem Diensteanbieter gesetzt hatte, sondern ohne Rückmeldung die einstweilige Verfügung einreichte und die Domainweiterleitung sperren lies und lassen konnte. Micrsoft hingegen kritisiert, das diese zwar No-IP informiert haben, aber keine Reaktion von No-IP erhalten haben.
Quelle:
Dynamische Domainnamen: Microsoft legt No-IP.com mit Gerichtsbeschluss still - Golem.de
Malware: Microsoft erzwingt Umleitung von Domains des DynDNS-Diensts NoIP | heise online
Update:
Die No-IP.com Adressen sind nun wieder erreichbar. Laut Microsoft soll ein technischer Fehler zu diesem Problem geführt haben.
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