News Windows 10: Microsoft bietet ein Jahr länger Updates - Umwelthilfe dennoch unzufrieden

Was für Leute sitzen denn da? Sind die nicht in der Lage mal über den Tellerrand zu gucken?

Die sind auf medienwirksamen Krawall gebürstet. Ein "DUH empfiehlt Linux" wäre nur eine unbedeutende Randnotiz gewesen. Ein "DUH fordert 15 Jahre Support" macht jedoch Schlagzeilen, wir sind das beste Beispiel.

So wie ich das sehe betrifft das idR. fast nur Privatpersonen.
Firmen schreiben die HW ab, haben Verträge zum Austausch der HW usw.

Nö, das betrifft auch Firmen. Nicht jede Firma tauscht ihre PCs zeitig aus. Ich war mal bei einer Schulung, als der Win 7 Support auslief. Die Firma hatte uralte PCs, mit Bulldozer APUs, im Einsatz, die mit 4GB bestückt waren. Der IT Support der Firma kam dann vorbei und hat Win 10 draufgespielt und noch auf 8GB RAM aufgestockt.

Der Punkt ist: heute hat eigentlich fast jedes Unternehmen eine Versicherung, die Schäden an der IT Infrastruktur abdeckt. Die fordern, dass man Systeme hat, die auf dem neuesten Stand sind. Wenn sie nicht mehr unterstützt werden, dann muß man neue kaufen. Da hilft es dann auch nicht, wenn man mit Tricks nachhelfen kann.

Wer den verhassten Reichen eins auswischen will, lebt ein Leben mit relativ kleinem ökologischen Fussabdruck und auf seine lokale Wohnregion fokussiert, setzt sich dafür ein, dass der vom Ausland importierte, fossile Dreck eine möglichst kleine Rolle spielt, dass die massiven Kosten der Umweltverschmutzung an die Verursacher abgewälzt wird (ca. 100 Konzerne weltweit sind Hauptverursacher), und wählt nicht Lobbyvertreter:innen dieser Konzerne und den Reichen in die Regierungsgewalt, die mit Verantwortungslosigkeit und umweltschädlichem, nicht nachhaltigem Wirtschaften auf Kosten von uns allen noch mehr Reibach für sich generieren wollen.
Umweltschutz zu verteufeln mit der Begründung, dass immer noch ganz nach neoliberaler Manier die Reichen systematisch massiv noch reicher gemacht und begünstigt werden mit einer gigantischen Umverteilung von Arm nach Reich, ist eine billige Ausrede, um Augen und Ohren vor unangenehmen Wahrheiten zu verschliessen zu können und laut "lalala" zu singen. Aber die Leute wählen trotzdem vornehmlich gerade solche Leute an die Macht und beschimpfen schnell alle, die das ändern wollen als Kommunisten...

Herzlichen Glückwunsch: dann hat man genau das gemacht, was die reichen so wollen. Die Armen bleiben endlich mal arm, ohne sich für Zeug zu interessieren, dass nicht für sie gedacht ist. Wenn du jetzt noch Arbeitsmoral predigst, dann hast du genau das, was Jahrhunderte vermittelt wurde.

Umweltschutz zu verteufeln mit der Begründung, dass immer noch ganz nach neoliberaler Manier die Reichen systematisch massiv noch reicher gemacht und begünstigt werden mit einer gigantischen Umverteilung von Arm nach Reich, ist eine billige Ausrede, um Augen und Ohren vor unangenehmen Wahrheiten zu verschliessen zu können und laut "lalala" zu singen.

Man kann sehr wohl kritisieren, wenn es auf Kosten der Armen geht. Die "Energiewende" ist eine gewaltige Umverteilung. Die einen profitieren, die anderen bezahlen es. Um profitieren zu können braucht man möglichst viel Eigentum, je mehr, umso besser. Mit einem eigenem Haus geht es los, mit einer PV Anlage konnte man und kann man ordentlich Reibach machen. Irgendwer muß das bezahlen und das sind die Leute, die keine haben. Das ganze geht mit allem anderen so weiter.

Von daher: man sollte diese "Energiewende" absagen, gescheitert ist sie sowieso und durch etwas vernünftiges ersetzen. Ob das nun Kernkraft oder eine echte Energiewende ist, sei dahingestellt.

Also so wie meine Mutter drauf ist ,das wird schon klappen verhalten naja. Sie hat einen Laptop mit 6700hq und so . Die will da ernsthaft Windows 11 drauf tuen. Naja ist ihre Entscheidung.

Spricht eigentlich nichts dagegen, außer die künstlichen Einschränkungen von MS, die sich umgehen lassen.

Gefühle.
Welche Informationen enthält so ein frisch und nur dafür erstellter MS-Account?

"Vorname Riesen Nachname Pen*s, hihi..."
15 Jahre später in einer Talkshow:
"Herr Riesen Pen*s, wie sind sie zu ihrem ungewöhnlichen Namen gekommen?"
"ich konnte ja nicht ahnen, dass MS die Welt übernimmt und wir alle die Namen in unserem MS Account benutzen müssen"
"Ich verstehe, Frau XhjkhaewfdfseKJGHUVH G2ik3hje323hljk, ist ihnen ähnliches passiert, wie Herrn Pen*s?"
 
Also so wie meine Mutter drauf ist ,das wird schon klappen verhalten naja. Sie hat einen Laptop mit 6700hq und so . Die will da ernsthaft Windows 11 drauf tuen. Naja ist ihre Entscheidung. Nen neuen nur wegen neuen OS will sie nicht kaufen. Sie ist eine dau also komplette noob. Software keine Ahnung und manche Sachen frägst sie immer. Es blobte mal ne Meldung von Avira auf . Die dachte das sie einen Virus hätte und so . Ich beruhigte sie . Ob Linux was für sie ist mir ihrem Opera ,Google Chrome oder firafox weil sie alle drei auf ihrem Laptop hat ,wer weiß. Hat immer so viele taps offen. Das alles zu retten und dann zu übertragen,das wird spannend welche Option stehen denn zur Auswahl zur Verfügung. Ich habe keine Ahnung.

Und wo ist das Problem? Klar, erstmal Daten sichern auf externe Festplatte oder großen USB Stick. Was ich immer vergesse in den Browsern die Favoriten sichern. Musste halt im Zweifelsfall bei Google nachschauen, wie dass funktioniert. (Bei z. B. Firefox gehste bei Lesezeichen verwalten auf als HTML exportieren. Sicherst die Datei und importierst später wieder.) Dann holst dir halt die Win 11 24H2 64bit ISO (z.B. von chip.de) und modifizierst die mit Rufus von wegen Hardwarelimitierung und Kontozwang. Key sollte sich der Laptop selber ziehen. Hab Win 11 24H2 auch auf nem 6700HQ Laptop mit 16 GiB RAM und ner 500 GB SATA SSD laufen. Solange 8GiB Arbeitsspeicher und ne SSD verbaut sind ist das absolut kein Problem, sonst halt nachrüsten. Musste nur halt gucken, wenn MS die nicht offizielle unterstützten CPUs nicht mehr supporten sollte, muss dann wirklich ein neues Laptop her, aber bis dahin... Wozu?

Ich verstehe nicht warum man den Laden nicht zwingt die Zwangssperre für ältere Hardware aufzuheben. Es wäre doch völlig ausreichend wie bei Spielen minimale und empfohlene Anforderungen zu nennen und es den Usern zu überlassen auf welchem Toaster sie das OS zum Laufen bringen wollen.

Warum? Du kannst die Sperre wie oben beschrieben doch eh umgehen. 24H2 z. B. braucht zwingend ne SSE4.2 CPU also alles ab Nehalem aka 1st Gen Core i oder AMD FX, 4 GiB RAM und 64 GB HDD Speicher. Würde ich aber wirklich nicht empfehlen, habs mal mit nem i5 750 probiert, läuft Sch.... Die CPU ist nicht so das Problem, aber die HDD und der Arbeitsspeicher bremsen schon extrem und große Bootplatten über 2TB und Secure Boot fallen komplett flach. Habs mal aus Neugier auf meinem anderen Laptop mit Intel 5200U, 8GiB und 500 GB SATA SSD installiert kann man machen, aber sobald Windows ein Update im Hintergrund startet merkt mans direkt an der nicht vorhandenen Performance...
Wenn man den Weg gehen möchte, würde ehr was ab Haswell aka 4th Gen Core i mit 4 physischen Kernen bzw. AMD Zen mit 8 GiB RAM und min. ner 256 GB SSD empfehlen darunter ist es imho nicht mehr sinnvoll.

Das einem eine Firma überhaupt die Hardware vorschreiben darf auf der etwas lauffähig ist halte ich für übergriffig, absolut unnötig und umweltschädigend.

Als die unterstützen CPUs damals gabs ja nen Riesenaufschrei zudem ich auch beigetragen habe, weil recht willkürlich. Heute denke ich anders. Rückblickend musste MS irgendwo einen Strich ziehen welche CPUs man unterstützen wollte. Und es wäre komisch und für viele Leute noch verwirrend gewesen, wenn man nur von den Mainstream CPU Linien nur einige Modell pro Generation unterstützt hätte. Mittlerweile sind die meisten ca. 6 Jahre alte CPUs offiziell unterstützt, bei ner durchschnittlichen Nutzungsdauer von PCs und Laptops von ca. 5 Jahren, verstehe ich jetzt nicht, wo hier auf einmal der ganze zusätzliche Elektroschrott herkommen soll. Zumal die meisten PCs solange sie Standard ATX verwenden auch noch leicht aufgerüstet werden könnten und die meisten Laptops auch problemlos mit Linux verwendet werden könnten. (Gaming und Linux sind imho immer noch keine Freunde.) Und wenn wir mal ehrlich sind hatte Win 10 doch schon mit 10 Jahren ein langes Leben und die ganzen Rechner, die damals von Win 7 oder Win 8 auf Win 10 kostenlos upgraden konnten ein noch längeres. Kann mich nicht erinnern, dass es das überhaupt schon mal gab das man Hardware solange verwenden konnte (vlt. ausgenommen von DOS 1.1 -7.1 wenn man Windows 95 ignoriert hätte...) und daran jetzt Win 11 messen zu wollen ist einfach unfähr.
 
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@troppa ja sehe ich auch so.Erstens ist nur sehr wenig Geld vorhanden.Also von daher so schnell ist kein neuer Laptop geplant.Und wenn das noch geht,warum sollte man das machen.Ist immer gut wenn man ein Produkt weiter nutzen kann.
 
...
Die 15 Jahre finde ich richtig, solange sollten weltweit alle Sachen mit kostenlosen Sicherheitsupdates versorgt werden.
...
Ich würde es ganz anders begrüßen: für mich könnte Microsoft einfach sagen, dass alle es weiter benutzen können und das es auch Sicherheitsupdates gibt, jedoch in längeren Zeitabständen. Außerdem könnte man noch zusätzlich festlegen, dass die Benutzung dieses Betriebssystems aus Sicherheitsgründen nicht mehr empfohlen wird und man keine Garantien mehr für etwaige Probleme übernehmen wird, sollte es denn noch benutzt werden. Updates für den Defender sollten ja, über Aktualisierungen der Virendatenbank, auch keine zu große Hürde darstellen. Damit wäre MS aus dem Schneider und würde mündigen Personen eine Entscheidung inkl. Gefahren-Nutzen-Abwägung überlassen; das wäre, für mich, eine Art erwachsener Pfad für die Updatepolitik.
Wird aber so sicher nicht kommen, denn damit könnte man kein Geld verdienen, nur ggfs. die Nutzer (temporär) vom OS-Wechsel abhalten. Irgendwann wird natürlich auch W10 unbrauchbar veraltet sein, aber ich denke für die Generation, die vor 1970 geboren wurde, wäre das zB. nicht mehr wirklich relevant.
 
@rum Diese Sichtweise gefällt mir sehr gut, ich hoffe, es wird so kommen. Ich verstehe auch nicht immer die Leute, die das Support-Ende verteidigen, als hätten sie Unmengen Aktien von dem Unternehmen und machten sich Sorgen um ihre Gewinnausschüttung.
 
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Ich würde es ganz anders begrüßen: für mich könnte Microsoft einfach sagen, dass alle es weiter benutzen können und das es auch Sicherheitsupdates gibt, jedoch in längeren Zeitabständen. Außerdem könnte man noch zusätzlich festlegen, dass die Benutzung dieses Betriebssystems aus Sicherheitsgründen nicht mehr empfohlen wird und man keine Garantien mehr für etwaige Probleme übernehmen wird, sollte es denn noch benutzt werden. Updates für den Defender sollten ja, über Aktualisierungen der Virendatenbank, auch keine zu große Hürde darstellen. Damit wäre MS aus dem Schneider und würde mündigen Personen eine Entscheidung inkl. Gefahren-Nutzen-Abwägung überlassen; das wäre, für mich, eine Art erwachsener Pfad für die Updatepolitik.
Wird aber so sicher nicht kommen, denn damit könnte man kein Geld verdienen, nur ggfs. die Nutzer (temporär) vom OS-Wechsel abhalten. Irgendwann wird natürlich auch W10 unbrauchbar veraltet sein, aber ich denke für die Generation, die vor 1970 geboren wurde, wäre das zB. nicht mehr wirklich relevant.
Und dann haste einen nicht mehr supporteten Win 10 PC in einem Netzwerk und der wird kompromitiert und über ihn das Netzwerk verseucht.

Antivirenprogramme retten einen in diesem Fall nicht. Wenn das Haus ein defektes Fenster hat, welches sich leicht von außen öffnen lässt, dann kann der Türsteher vorne davon nicht wissen und wird evtl. sogar von hinterrücks niedergeschlagen.

Deshalb ist die Einstellung: Dann sollen sie sich für Win 10 eben etwas länger Zeit lassen, nicht hilfreich.

Wir erwarten alle möglichst 100% Sicherheit von einem BS und der Software die wir sonst so noch auf den PCs installiert haben. Aber wer von euch nimmt alles an Partner- und Verbesserungsprogrammen der Anbieter teil und lässt es zu, dass Diagnosedaten gesendet werden?

Geht ihr zum Arzt, wenn es euch schlecht geht und verratet ihm keine Symptome und findet ihn dann sch..., wenn er euch nicht gut genug helfen kann?
 
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Es geht um Privatsphäre, nicht um Diagnosedaten. Diagnosedaten teile ich immer und auch gerne. Damit habe ich kein Problem. Trotzdem geht es MS einen Scheißdreck an, wo ich was einkaufe, wohin ich in Urlaub gehe, welche Bilder ich auf meinem PC habe, welche Seiten ich aufsuche, etc..
Das sind zwei unterschiedliche paar Stiefel und das sollte nicht miteinander vermengt werden.
 
Es ist ja nicht so, dass Computer, die nicht Windows11-tauglich sind, im Oktober 2026 nicht mehr laufen!

Es macht einen Unterschied, ob ich nur keine Updates mehr bekomme oder ob ich den Computer ab diesem Datum daran hindere, zu starten und den PC zu benutzen.

Ich sehe gar kein Problem - dann läuft ab Oktober 2026 mein PC halt mit Windows 10 ohne Updates. Vielleicht gibt es dann auch die Updates wie eine Crack zum Draufspielen... aber schon jetzt den Teufel an die Wand malen... tststs...
 
In der heutigen Zeit, müsste man eigentlich die Wirtschaft über jeden verkauften neuen Rechner zufrieden sein.
Insbesondere weil die Rechner recycelt werden und dass viel viel
Gold- und Silberfbarren in die Kassen spült.
An folgendes denkst Du auch?

Herzlichen Glückwunsch: dann hat man genau das gemacht, was die reichen so wollen. Die Armen bleiben endlich mal arm, ohne sich für Zeug zu interessieren, dass nicht für sie gedacht ist. Wenn du jetzt noch Arbeitsmoral predigst, dann hast du genau das, was Jahrhunderte vermittelt wurde.
Wie kommst Du darauf?
An sich:
sozio-ökologisch-ökonomische Krisen treffen die Ärmsten zuerst und am stärksten. Sie haben allermeist nicht das Privileg, umzuziehen, notfalls in ein sichereres Land zu fliehen (bspw. aufgrund Klimakrisenbedingt gehäufter Naturkatastrophen wie Stürme, Dürren u.ä. daraus resultierend Missernten, hohe Lebensmittelpreise, gar daraus folgende Bürger:innenkrieg ...). Sie treffen Preisanstiegeam härtesten.
Die Armen bleiben arm aufgrund der Politik/Verhältnisse - auch in Deutschland.
Siehe bspw. hier:
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Aktuell versucht insbesondere die CDU arm (Erwerbslose) gegen arm (Geringverdiener:innen) auszuspielen. Von der SPD erwarte ich diesbezüglich keine wirkliche Gegenwehr. Seit Neoliberalisierung de SPD durch Schröder & Co machen sie deutlich, dass sie die Armen kaum interessieren sondern auch auf jene Einschlagen (siehe HartzIV).
Im Gegenteil zu dem, was Du nahelegst, könnte eine konsequentere Politik für Umwelt- und Klimaschutz die Belastung der Armen etwas vermindern, hinauszögern.

Ob das nun Kernkraft oder eine echte Energiewende ist, sei dahingestellt.
Kernkraft? Haha, der war gut! Check mal die Gesamtkosten von AKW zu Wind- und Solarkraft inkl. Atommülllagerung und zwangsläufige Uranverknappung, die Kosten aufgrund eines GAUs usw..

Man kann sehr wohl kritisieren, wenn es auf Kosten der Armen geht. Die "Energiewende" ist eine gewaltige Umverteilung. Die einen profitieren, die anderen bezahlen es. Um profitieren zu können braucht man möglichst viel Eigentum, je mehr, umso besser. Mit einem eigenem Haus geht es los, mit einer PV Anlage konnte man und kann man ordentlich Reibach machen. Irgendwer muß das bezahlen und das sind die Leute, die keine haben. Das ganze geht mit allem anderen so weiter.
Inwiefern wäre sie eine Umverteilung? Der Plan aktueller Regierung ist ja, die Energiewende mehr über Energiekonzerne weiterbertreiben zu lassen und auf Gasimporte zu setzen. Hast Du, bzw. haben Arme Aktien von diesen Konzernen? Den vorigen Ansatz der Grünen fand ich sympathischer (wenn auch sozialpolitisch nicht ausreichend). Da konnten zumindest auch ausreichend Wohlhabende mittels PV-Anlagen die Eneriewende selbst direkt angehen ...

Ist die Umwelthilfe jemals zufrieden, egal welche Forderungen erfüllt werden?
Mir geht der ganze Umweltschutz inzwischen dermaßen am Allerwertesten vorbei. Ich trenne (größtenteils) meinen Müll und damit hat es sich dann. Deutschland wird die Welt eh nicht retten.
Und jetzt kommt mir nicht mit "aber jemand muss doch anfangen" ... ist mir egal, wenn ich sehe wie im Rest der Welt ohne Rücksicht auf Verluste die Umwelt geschädigt wird. Hauptsache die Reichen haben noch vollere Taschen.
Naja, hast Du denn die Optionen der Reichen, um die krassesten Auswirkungen der sich zuspitzenden Krisen auszuweichen? Hast Du einen Wohnsitz in einem anderen Land mit Lebensmittellager, -anbaumöglichkeiten? ...

Du sagst "inzwischen" - demnach warst Du lange Zeit Umwelt/Klimaaktivist:in, hast auf umwelt- und klimaschädlichen Konsum bei entsprechenden Einkommen (also nicht arm) versucht großteils zu verzichten ...?

Beziehst Du bei Deiner Schlussfolgerung mit ein, dass Deutschland (ggf. auch Du, Deine Vorfahren) durch Industrialisierung massiv profitiert hat und hierdurch entsprechend Umwelt- und Klimaschäden verursacht hat?
 
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Rein vom Prinzip her sind das künstliche Beschränkungen. Die sollte man verbieten und dann hat sich die Sache erledigt.

Aber gut, die Forderungen der Umwelthilfe sind eigentlich immer vollkommen überzogen und schießen übers Ziel hinaus.

Stimmt, aber sieh dir die zahlen nun hier einmal an. DIe Zahlen sind doch erschreckend was da für ein Schrott anfallen würde. Es gibt ja hier einige, welche meinen, es gäbe keinen Grund nicht auf Windows 11 zu gehen. Es gibt doch aber auch keinen Grund nicht bei Windows 10 zu bleiben. Es ist und bleibt ein küntlicher Zwang mit dem Sinn Accounts zu generieren, mehr Daten zu sammeln und Telefonnummern abzugreifen. Technisch bringt es keinen Vorteil.
 
Schrott kann man recyclen. Microsoft ist ja nicht der Hersteller dieser PCs, sondern Asus, Acer, HP und wie sie alle heißen. Warum sollte Microsoft allein exklusiv dafür verantwortlich sein, dass die Hardware ein Betriebssystem hat? Woher nimmt man den Anspruch, dass eine kostenlose Beigabe zum Computer bis zum St. Nimmerleinstag Updates bekommt?

Linux drauf und fertig. Wer die Energie hat in der Öffentlichkeit eine Show abzuziehen was MIcrosoft tun sollte, der hat offensichtlich genug Zeit sich mit einer einfachen Mint oder Ubuntu Installation auseinanderzusetzen. Könnte sein, dass auch ein Rasperry PI 5 reicht, weniger Strom braucht und die alte 100W Kiste um den Faktor 10 schlägt bei der Energieeffizienz, aber das würde einmal mehr WIllen erfordern sich mit technischer Materie auseinanderzusetzen. Da sind Heulposts über Microsoft im Internet einfacher. Der Umwelthilfe werfe ich vor, dass die nur Probleme breittreten will, anstatt sehr naheliegende Lösungen zu präsentieren. Forderungen an den Hersteller zu stellen und sich dann zurückzulehnen ist eifach dreist, daul und dumm. Recherchieren, präsentieren, helfen beim Migrieren, so wird der Umwelt geholfen.

Das Thema Energie ist ein Fass ohne Boden, bei dem es keine magische Lösung gibt. Bzw. eine Flüssigkeit aus dem Boden zu pumpen die eine pervers hohe Energiedichte hat, war bereits die magische Lösung, alle anderen Lösungen werden und mehr Kopfzerbrechen bereiten.

Atomkraft braucht Kühlwasser, Uranminen und Endlager, Deutschland hat bestenfalls das Wasser.
Fusion braucht Deuterium und Tritium, was nur bei Atomreaktoren abfällt die wir nicht bauen wollen.
Windkraft braucht vor allem viel Metall das wir importieren müssen.
Solarkraft braucht ebenfalls viel Ressourcen die wir in D nicht haben.

Wohnraum, Energiekosten (Heizung und Mobilität) und Nahrung sind die drei Dinge die man als Regierung nicht verkacken darf. Im Vergleich zu vor 10 Jahren haben alle drei nochmal als Reizthema zugelegt. Shrinkflation Packungen im Supermarkt werden von Onlinecommunities gejagt wie früher Rabattgutscheine, der Wohnungsbau in den Großstädten ist praktisch tot seit 20 Jahren, daher wachsen Mieten noch schneller als die Inflation und welchen Deal mit welchem Teufel man diese Woche wieder eingehen musste um Benzin und Gas ranzuschaffen will man seit Winter 2009 eigentlich auch nicht mehr wissen.
 
Atomkraft braucht Kühlwasser, Uranminen und Endlager, Deutschland hat bestenfalls das Wasser.
Auch Kühlwasser wird perspektivisch schwierig. Es dürfte bald gar mehr Wassermanagent - sprich Nutzungsvorgaben und -beschränkungen geben, um die Bevölkerung mit Trinkwasser zu versorgen, gleichzeitig der Landwirtschaft Wasser für Bewässerung ihrer trockenen Felder zu verhelfen. Hier mal ein paar Hinweise zu bereits aktuellen Entwicklungen:
Die Spree brauchte bald mehr Wasser.
Die Strategie, eine stetige Menge an Wasser aus der Elbe umzuleiten, dürfte schwierig werden, da diese selbst weniger Wasser führt bzw. führen wird.
Andere Niedrigwassermeldungen wie bspw. über Rhein und Bodensee sind ja bekannter.
Also spricht auch der hohe, zuverlässige Wasserbedarf gegen AKWs. In Frankreich sieht mensch ja bereits seit längerem, dass Atomenergie (auch wegen der Kühlproblematik) nicht zuverlässig erzeugt werden kann.

Fusion braucht Deuterium und Tritium, was nur bei Atomreaktoren abfällt die wir nicht bauen wollen.
Fusionskraft ist eine noch eindeutigere Nebelkerze. Das ist Nonsens. Es gibt jetzt Energiebedarf, jetzt bereits Klimakrise also auch jetzt Handlungsbedarf. Fusionsenergie ist aber noch sehr weit davon entfernt, gefahrlos, effizient genutzt werden zu können.

Windkraft braucht vor allem viel Metall das wir importieren müssen.
Solarkraft braucht ebenfalls viel Ressourcen die wir in D nicht haben.
So wie Du es aufzählst, könnte mensch den Eindruck kriegen, es gäbe bei Solar- und Windkraft Probleme, die vergleichbar zu Fusions- und Atomkraft wären. Tatsächlich sind im Vergleich zu ersteren beiden Solar- und Windkraft sehr günstig. Dazu gibt es auch zuhauf Fakten ... Nicht, dass Du das Gegenteil behaupten wolltest, aber ich wollte das der Vollständigkeit halber erwähnt haben.

Das Thema Energie ist ein Fass ohne Boden, bei dem es keine magische Lösung gibt. Bzw. eine Flüssigkeit aus dem Boden zu pumpen die eine pervers hohe Energiedichte hat, war bereits die magische Lösung, alle anderen Lösungen werden und mehr Kopfzerbrechen bereiten.
Jein. Es gibt schon Lösungen. Auch gibt es sicher noch Effizienzerhöhungspotenziale. Auch Wärmepumpen können dabei eine sehr hilfreiche Rolle spielen, da anhand dieser Wärme der Umgebungsluft genutzt werden kann. Deswegen brauchen diese auch nur ca. ein Drittel der Energie für die Erzeugung der gleichen Menge Wärmenerge wie bei Gas oder Öl. Naja, und es müsste eine demokratische Verteilung (angesichts der Machtverhältnisse, Diskurse aber leider wohl fast utopisch) geben und gewisse Verbräuche und Technologien hinterfragt werden - bspw. im Computerbereich K.I., hochauflösendes Streaming (2K und mehr)
... Grundsätzlich ginge es auch um eine Abkehr vom Wachstumszwang/Kapitalismus und den Übergang in eine Postwachstumsgesellschaft ...
 
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Finde da wie der eine beitrag von eine forums mitglied sehr passent. Wenn Microsoft angenommen einige jahre oder so auf älteren geräten windows 11 laufen läst ohne diese ganze zwangs rotze dann wird dass grundlegend besser weil die hardware nicht auf den müll landet.

Was heute noch relativ gesehen mittelklasse is ist in augen von windows 11 schrott. Was ich nicht verstehe. Mein alter 8600k könnte zwahr 11 drauf installieren sehe es aber nicht ein weil ich denke in einigen jahren kommt Microsoft auf die gloreiche idee den support ein zu stellen und ann kann das windows 11 nicht weiter genutzt werden auser man bewegt sich in dem support zeitraum der großen roll updates. Was aber auch keine hilfe ist.

Die zeichnen sich in der forme negativ aus dass sie immer wieder probleme verusachen bei Windows 11 und das behebt das support problem in keinster weise. Die umwelt hilfe mag überzogen sein die forderungen aber microsoft sollte sich ein gestehen diese dängeln und auch bei windows 7 upgrade auf 10 müll kommt bei der kundschaft halt wenig gut an. Und da haben sie ihren eigenen win11 toxick markt geschaffen den keiner oder wenige dazu gehöhren wollen.

Ich steige auf kein win 11 um wegen den problemen. Da bin ich lieber bei linux. (Um genauer zu sein debian 13)
 
Wie kommst Du darauf?

Weil halt eben permanent Armut gepredigt wird.

Armut ist ökologisch, die macht angeblich zufriedener usw.. Unter dem Begriffen "einfaches Leben" kann amn Armut sehr oft finden, achte mal darauf.

Die Armen bleiben arm aufgrund der Politik/Verhältnisse - auch in Deutschland.

Die Verhältnisse lassen sich ändern.

Kernkraft? Haha, der war gut! Check mal die Gesamtkosten von AKW zu Wind- und Solarkraft inkl. Atommülllagerung und zwangsläufige Uranverknappung, die Kosten aufgrund eines GAUs usw..

Wenn man die ganzen Märchengebühren, die sich die Anti AKW Bewegung so ausgedacht hat, außen vor läßt und bei den Erneuerbaren noch die Speicherung draufschlägt (Wasserstoff ist sehr teuer), dann ist Kernkraft wesentlich billiger. Die Endlagerung ist kein Problem, wir wollen nur keines, damit ist die Anti AKW Bewegung dafür verantwortlich. Ansonsten macht sich auch keiner Sorgen um Endlager oder wann hast du schonmal von Herfa-Neurode gehört? Uran ist auch kein Problem, es gibt davon so unglaublich viel. Alleine mit dem abgereichertem Uran kann man 10 Mrd Menschen 1400 Jahre auf dem Niveau eines Europäers versorgen, bzw. 700 Jahre, wenn man die USA zu Grunde legt.

Was bleibt ist das Risiko eines Super GAU, deshalb sollten nur Reaktoren der Generation 3+ verwendet werden. Dann ist es auch nicht höher als das, was wir uns sonst so zumuten.

Inwiefern wäre sie eine Umverteilung?

Am Ende haben die einen mehr Geld und die anderen weniger, das ist eine Umverteilung. um davon profitieren zu können braucht man Eigentum. Mit einer PV Anlage kann man z.B. mehr herausholen, als man selbst zahlt, man wird also zum Gewinner. Dafür braucht man jedoch ein ausreichend großes Dach und damit ein Haus.

Da konnten zumindest auch ausreichend Wohlhabende mittels PV-Anlagen die Eneriewende selbst direkt angehen ...

Siehst du: eine Umverteilung von unten nach oben.
 
Kernkraftwerke? Sonst noch was? Man sieht doch gerade in der Ukraine, wie schnell AKWs zur Waffe werden können! Wer will so was ernsthaft freiwillig noch bauen?
Und was haben unsere AKWs in D so gebracht, außer einer Menge Kosten für die Allgemeinheit? Die einzigen, die daran verdient haben, sind die Konzerne, sie profitierten von den Milliardensubventionen. Sogar der Abbau wird auf die Allgemeinheit abgewälzt!
Ich kann mich noch gut an die Zeiten erinnern, als die AKWs noch liefen... Fast jede Woche hörte man wieder im Radio: AKW xy runtergefahren, wegen Störfall... AKW xy Außer Betrieb, wegen Störfall. Wie dumm muss man sein, derart gefährliche und umweltfeindliche Technologie krampfhaft wiederhaben zu wollen!
Frankreich musste in den letzten Jahren ihre AKWs sehr oft aufgrund Wassermangels abschalten, und das nicht nur im Sommer. Ich meine, es wäre im Winter vor 2 Jahren gewesen, als es in Nordfrankreich ebenfalls wochenlang keine Niederschläge gab, auch da mussten sie abschalten. Und von wem haben sie Strom importiert? Von uns! Wir haben massig davon! Nur bei uns kommt es ja nirgends an!

Wir brauchen in D keine AKWs. Schon gar nicht, wo der Wassermangel absehbar ist! Deutschland hat sowieso keinen Energiemangel, wir ersticken förmlich in Energie! Wir sind nur zu dämlich, ein Energienetzwerk aufzubauen, dass die Energie von Nord nach Süd bringt.
 
Weil halt eben permanent Armut gepredigt wird.

Armut ist ökologisch, die macht angeblich zufriedener usw.. Unter dem Begriffen "einfaches Leben" kann amn Armut sehr oft finden, achte mal darauf.
Jein. Zum einen wird Verzicht gepredigt. Verzicht setzt voraus, dass Du (bestimmte Sachen) konsumieren könntest, aber für bessere Gründe wie Umwelt/Klimaschutz/Solidarität mit jungen Menschen und Menschen des globalen Südens (bestimmte Sachen) nicht/weniger (oder etwas anderes) konsumieren wolltest/solltest. Wird an Verzicht appelliert, sollten bzw. können Arme nicht gemeint sein - eigentlich - den Reichere versuchen das ja dennoch manchmal so durchzudrücken, wahrscheinlich, weil deren Lebenswelt eine ganz andere ist als die der Armen. Das als Erläuterung nicht als Entschuldigung.

Faktisch stimmt es, das Armut ökologisch ist, da es geringen Konsum bedeutet. Aber ja, wenn dieser nur für Andere gelten soll und für Rechtfertigung für Umverteilung von unten nach oben gelten soll, ist das zynisch und meiner Ansicht nach abzulehnen. Zumal Armut auch viel Negatives bedeutet wie bspw. Auschluss von Teilhabe.
Wie auch immer, der Konsum müsste bei den Personen am meisten runter, je sie konsumieren. Wobei manches wie Ernährungsumstellung von Tierproduktkonsum auf Pflanzliches kein Verzicht in dem Sinne ist, dass keine Nahrung mehr konsumiert würde, sondern anderes und somit eine Konsumverlagerung darstellt. Es bräuchte politische/strukturelle Veränderungen. Gleichzeitig, finde ich, sollte mensch sich doch selbst positionieren und das eigene Handeln reflektieren und entsprechend verändern.

Am Ende haben die einen mehr Geld und die anderen weniger, das ist eine Umverteilung. um davon profitieren zu können braucht man Eigentum. Mit einer PV Anlage kann man z.B. mehr herausholen, als man selbst zahlt, man wird also zum Gewinner. Dafür braucht man jedoch ein ausreichend großes Dach und damit ein Haus.
Ab einem gewissen Grad stimmt das und da sollte dann auch etwas passieren. Ich denke, für so etwas gäbe es auch eine Mehrheit.
An sich finde ich es gut, wenn auch Privatleute die Energiewende voranbringen können. Dadurch werden sie Teil der Energiewende. Das hat die positive Effekte der Ermächtigung ("Ich kann etwas bewirken") und Identifizierung mit der Energiewende. Leider investieren in dieser Gesellschaft viele Personen erst, wenn es sich ökonomisch für sie auszahlt und nicht, weil es aus guten Gründen angebracht wäre. Das sich auszahlen, sollte aber nicht zu großen Profiten führen oder gar Ärmere belasten.

Aktuell aber scheint sich wie gesagt die Regierung komplett gegen die kleine private Energiewende zu stellen und die der Konzerne zu begünstigen sowie kontraproduktiv die Gasindustrie zu fördern. Theoretisch wäre die Energiewende wohl über Großprojekte schneller umzusetzen. Sie hat aber die Nachteile des Flächenverbrauch und der Profitverlagerung hin zu den Konzernen.

Wenn man die ganzen Märchengebühren, die sich die Anti AKW Bewegung so ausgedacht hat, außen vor läßt und bei den Erneuerbaren noch die Speicherung draufschlägt (Wasserstoff ist sehr teuer), dann ist Kernkraft wesentlich billiger.
Oha, "Märchengebühren" - jetzt wird es polemisch. @Waylinkin hat da ja bereits auf wesentliches hingewiesen.

Die Endlagerung ist kein Problem, wir wollen nur keines, damit ist die Anti AKW Bewegung dafür verantwortlich.
Definitiv ist das ein Problem! Es geht immerhin um die Lagerung von Tonnen an giftigem, hochradioaktivem Material über Zehntausende Jahre hinweg. Das sind gewaltige Kosten. Zumal diese Zeiträume kein Mensch überblicken und beherrschen kann. Denke doch mal bspw. zurück, wie die Menschen vor 10.000 Jahren gelebt haben, wie sich die Natur (insbesondere aufgrund Einfluss des Menschen) entwickeln kann ... Vielleicht beliest Du Dich da noch mal ...

Ansonsten macht sich auch keiner Sorgen um Endlager oder wann hast du schonmal von Herfa-Neurode gehört?
Äh, klar, machen sich die Leute Sorgen. Schon mal von Gorleben und Asse gehört!??

Was bleibt ist das Risiko eines Super GAU, deshalb sollten nur Reaktoren der Generation 3+ verwendet werden. Dann ist es auch nicht höher als das, was wir uns sonst so zumuten.
GAU="größter anzunehmender Unfall" reicht bereits aus. ;) Da gibt es keine Steigerung. Fukushima und (insbesondere Tschernobyl) waren unglaubliche Tragödien und wirken bis heute nach.
Schon mal mit dem Gedanken gespielt, Liquidator:in zu werden? ;)

Sorry, da sind die Risiken, eines herunterfallenden PV-Modules oder umstürzenden Windkraftanlage weeeesentlich überschaubarer bzw. einfacher zu verhindern.
 
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Man kann sehr wohl kritisieren, wenn es auf Kosten der Armen geht. Die "Energiewende" ist eine gewaltige Umverteilung. Die einen profitieren, die anderen bezahlen es. Um profitieren zu können braucht man möglichst viel Eigentum, je mehr, umso besser. Mit einem eigenem Haus geht es los, mit einer PV Anlage konnte man und kann man ordentlich Reibach machen. Irgendwer muß das bezahlen und das sind die Leute, die keine haben. Das ganze geht mit allem anderen so weiter.

Von daher: man sollte diese "Energiewende" absagen, gescheitert ist sie sowieso und durch etwas vernünftiges ersetzen. Ob das nun Kernkraft oder eine echte Energiewende ist, sei dahingestellt.

Dass von den enormen Subventionen für Atomkraft nur ein winziger Kreis profitiert hat, während dem mittelgroßen Kreis der Hausbesitzer Solarsubventionen zugeschoben wurden (größtenteils außerhalb der sogenannten Energiewende), mag eine Tatsache sein. Aber hat die damit zu tun, dass die Verschrottung funktionierender PCs wegen Update-Sperren eine Ressourcenverschwendung ist? :confused:

Als die unterstützen CPUs damals gabs ja nen Riesenaufschrei zudem ich auch beigetragen habe, weil recht willkürlich. Heute denke ich anders. Rückblickend musste MS irgendwo einen Strich ziehen welche CPUs man unterstützen wollte. Und es wäre komisch und für viele Leute noch verwirrend gewesen, wenn man nur von den Mainstream CPU Linien nur einige Modell pro Generation unterstützt hätte. Mittlerweile sind die meisten ca. 6 Jahre alte CPUs offiziell unterstützt, bei ner durchschnittlichen Nutzungsdauer von PCs und Laptops von ca. 5 Jahren, verstehe ich jetzt nicht, wo hier auf einmal der ganze zusätzliche Elektroschrott herkommen soll.

Wo hast du denn eine durchschnittliche Nutzungsdauer von 5 Jahren her?
Selbst hier in der PCGH-Redaktion gehörten (privat: gehören) ältere Rechner zum Fuhrpark und was sich so aus anderen Firmen mitbekommen habe, läuft eher auf 5 Jahre Durchschnittsalter, also Entsorgung nach 10 Jahren, hinaus. Auch die bis vor kurzem anhaltende Absatzschwäche in vielen PC-Segmenten, die erst durch den Windows-11-Zwang zurückgeht, wurde mit dem Vorkaufeffekt des ersten Corona-Jahres begründet, also gut fünf Jahre zurückliegende Käufe.

Ich würde es ganz anders begrüßen: für mich könnte Microsoft einfach sagen, dass alle es weiter benutzen können und das es auch Sicherheitsupdates gibt, jedoch in längeren Zeitabständen. Außerdem könnte man noch zusätzlich festlegen, dass die Benutzung dieses Betriebssystems aus Sicherheitsgründen nicht mehr empfohlen wird und man keine Garantien mehr für etwaige Probleme übernehmen wird, sollte es denn noch benutzt werden. Updates für den Defender sollten ja, über Aktualisierungen der Virendatenbank, auch keine zu große Hürde darstellen. Damit wäre MS aus dem Schneider und würde mündigen Personen eine Entscheidung inkl. Gefahren-Nutzen-Abwägung überlassen; das wäre, für mich, eine Art erwachsener Pfad für die Updatepolitik.

Es gibt keine "Sicherheitsupdates in längeren Zeitabständen". Eine Sicherheitslücke muss spätestens bei Bekanntwerden gepatched werden, sonst ist das eine Unsicherheits-Updatestrategie. Und der gesamte Rest entspricht dem Ist-Zustand: Microsoft rät von der weiteren Nutzung Windows 10s ab, aber natürlich haben sie nicht die Macht, das zu verbieten. Die resultiert aus den Sicherheitsrichtlinien vor allem für Firmen (aber z.B. auch für jeden, der Online-Banking nutzt). Natürlich darf man weiterhin Windows-10-Rechner nutzen. Man trägt dann "nur" das gesamte Risiko, je nach Unternehmen also mehrere Milliarden Jahre Euro und ein Jahrzehnt Haft, wenn was schief läuft.
 
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So wie Du es aufzählst, könnte mensch den Eindruck kriegen, es gäbe bei Solar- und Windkraft Probleme, die vergleichbar zu Fusions- und Atomkraft wären. Tatsächlich sind im Vergleich zu ersteren beiden Solar- und Windkraft sehr günstig. Dazu gibt es auch zuhauf Fakten ... Nicht, dass Du das Gegenteil behaupten wolltest, aber ich wollte das der Vollständigkeit halber erwähnt haben.
Da muss man sehr fein unterscheiden.

Gibt es aktuell genug Rohstoffe, dass Deutschland seine Energie mit Wind und Solar hochziehen kann und ist Deutschland reich genug sich das zu leisten? Darauf lautet die Antwort ja.

Gibt es weltweit genug Rohstoffe dass die gesamte Menschheit die fossilen Brennstoffe mit Wind und Solar ablöst? Darauf lautet die Antwort entscheiden Nein. Die Menge Öl die pro Tag/Monat produziert wird ist sehr gut dokumentiert und das muss man als Windpark/Solar erstmal global hinstellen können.

Daher sage ich ja, alles was man noch auf einer Intel 7th Gen Möhre jetzt macht, kann man genauso für weniger Watt auf dem Raspberry machen und die Alte Kiste wird eingeschmolzen und wieder verwertet.


Selbst hier in der PCGH-Redaktion gehörten (privat: gehören) ältere Rechner zum Fuhrpark und was sich so aus anderen Firmen mitbekommen habe, läuft er auf 5 Jahre Durchschnittsalter, also Entsorgung nach 10 Jahren, hinaus. Auch die bis vor kurzem anhaltende Absatzschwäche in vielen PC-Segmenten, die erst durch den Windows-11-Zwang zurückgeht, wurde mit dem Vorkaufeffekt des ersten Corona-Jahres begründet, also gut fünf Jahre zurückliegende Käufe.

Ein Rechner in der Firma läuft locker 8-10h am Tag. Das sind 2500 Betriebsstunden im Jahr. Ein normaler Heimuser braucht 5 Jahre für solche Werte. Entsprechend altern Firmengeräte schneller. Vor allem die Elemente die auf chemischen Effekten beruhen bauen da ab, allen voran weiterhin die Kondensatoren.

Wo ein Heim PC nach 10 Jahren noch gut aussehen kann und vielleicht 5000h Benutzung gesehen hat, erreichen 5% der Geräte einer Firmenumgebung 25k Betriebsstunden. Je nach Location, ob Office, Lager, PointOfSale kann man sagen, dass die Geräte unterschiedlich viele Jahre gehalten haben, aber in Sachen Betriebsstunden geben die sich nicht viel.

Die Geräte aus der 8. Generation Intel werden Ende 2026 zwischen 8 und 9 Jahren alt sein. Das ist gar kein Thema, dass man die Geräte rausrotieren will. Wenn ein 1000€ Laptop bei einem Mitarbeiter sieben Jahre gelaufen ist, hat es 12€ pro Monat gekostet. Wenn es das spinnen anfängt und du brauchst die IT um das wieder hinzubiegen, dann kostet dich das schon beim ersten Einsatz mehr wie das Gerät im ganzen Jahr eigentlich. Verglichen was der Mitarbeiter sonst so an Lizenzkosten verursacht ist die Hardware der kleinste Teil. Verglichen mit dem Gehalt pro Monat sowieso. Wenn Microsoft auffordert wegen Win11 nach 7-8 Jahren die ganz alte Hardware rauszurotieren, dann ist das nichts was eine Firma nicht eh gemacht hätte. Wenn Firmen die Hardware alle 3-5 Jahre rotieren, dann werden die meist für Geld an einen Zweitverwerter verkauft und die Kosten pro Monat sind bestimmt keine 20€ pro Monat pro Mitarbeiter gewesen.
 
Wo hast du denn eine durchschnittliche Nutzungsdauer von 5 Jahren her?
Selbst hier in der PCGH-Redaktion gehörten (privat: gehören) ältere Rechner zum Fuhrpark und was sich so aus anderen Firmen mitbekommen habe, läuft er auf 5 Jahre Durchschnittsalter, also Entsorgung nach 10 Jahren, hinaus. Auch die bis vor kurzem anhaltende Absatzschwäche in vielen PC-Segmenten, die erst durch den Windows-11-Zwang zurückgeht, wurde mit dem Vorkaufeffekt des ersten Corona-Jahres begründet, also gut fünf Jahre zurückliegende Käufe.
Die Erstnutzungsdauer eines Firmenlaptops (ist PCs quasi gleich kann ich aus eigener Erfahrung als ehmaliger Ver- und Entsorger in der Abfallverwertung so bestätigen und zumal die nur noch ca. 20% ausmachen.) ist ca. 3-5 Jahre dazu kommt bei nur zwei Dritteln der Geräte eine Zweitnutzungsdauer von ca. 2-3 Jahre. (wird bei PCs wahrscheinlich nicht viel anders sein) Komm da im Schnitt (gewichteter Durchschnitt) auf ca. 5,117 Jahre Gesamtnutzungsdauer...

Quelle: Fallstudie zum Thema kommerzielle Wiederverwengung von Laptops von 2019. Also vor Corona und Dip Ende 2022/Anfang 2023 und dem Windows 11 Zwang in 2023?.

Klar, private Nutzung ist ein anderes Thema, aber privat sind wir ja nicht an den Windows-Updatezwang gebunden. Mein Laptop hätte danach ja theoretisch nach knapp 9,5 Jahren ausgedient gehabt. Aber da sind wir hier im Forum imho die Ausnahmen von der Regel. Die Menge an Computern, die immer noch nach 2-3 Jahren von Privatanwendern schon weggeworfen (nicht weiterverkauft oder verschenkt, sondern entsorgt) werden, ist immer noch zu hoch, vlt. nicht ein Drittel wie bei den Firmengeräten auch nicht sehr viel weniger. Und darunter sind nicht nur Billiggeräte, sondern auch Computer, die locker noch 5 oder mehr Jahre hätten genutzt werden können. Ich kenne selber einige Leute, die tatsächlich alle 2-3 Jahren neue Laptops gekauft und die Alten einfach weggeworfen haben. Mittlerweile konnte ich die Meisten davon überzeugen, direkt besser Geräte anzuschaffen, die Geräte länger zu Nutzen oder wenigstens ohne SSD zum Verkauf anzubieten, hat mich aber einige Jahre meines Lebens gekostet.
 
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