http://www.pcgameshardware.de/Sicherheit-Thema-229955/News/Meltdown-und-Spectre-Google-und-Mozilla-mit-Schnellschuessen-fuer-Chrome-und-Firefox-1247161/ schrieb:
Da sich die Spectre-Sicherheitslücke schwieriger schließen lässt, sind nun die Softwarehersteller gefragt. Google und Mozilla sind dabei die ersten, die die Hand hochhalten, denn ihre Browser sind die am weitesten verbreiteten und werden naturgemäß auch intensiv genutzt. Bei Chrome kann man bereits jetzt einen Schutz aktivieren: "chrome://flags/#enable-site-per-process" in die URL-Leiste eingeben und bei "Strict site isolation" auf "Aktivieren" klicken. Damit rendert Chrome jede Webseite in einem eigenen Prozess und das erschwert die Spectre-Angriffe.
Bei Mozilla wird eine ähnliche Maßnahme kommen. Derzeit arbeitet man noch daran, das Update soll aber kommen, sobald die Entwicklung abgeschlossen ist. Mozilla plant, die genauen Timings für die Angriffe zu vereiteln, indem die Genauigkeit von Zeitquellen in Firefox herabgesetzt wird.
In beiden Fällen muss aber den Nutzern klar sein, dass dies keine Heilmethode für den Konzeptfehler in der CPU-Architektur ist, sondern nur eine Verbesserung der Gesamtlage um ein Stück. Komplett beheben lassen sich solche konzeptionelle Fehler wohl erst mit kommenden CPU-Generationen.