Mechanische Tastaturen: Übersicht, Diskussionen

Moin,

ich habe eine Frage in der Hoffnung, dass diese auch hier passend ist:

Ich suche eine TKL-Tastatur mit passendem Numpad, das ich links positionieren möchte. Dabei bin ich auf die Mountain Everest Max gestoßen, die aktuell mit blauen Cherrys unter 100€ kostet. Mir ist wichtig, dass die Beleuchtung auf "richtiges" Weiß eingestellt werden kann, da bei meinem PC und Schreibtisch alles in Schwarz-Weiß gehalten ist, und zweitens soll die Beleuchtung eigentlich "nur" der Tastenfindung /-orientierung dienen.

Hat jemand diese Tastatur (oder die Core oder die 60) und kann mir bestätigen, dass eingestelltes "Weiß" wirklich "weiß" ist?

Mit freundlichen Grüßen
 
Ich antworte mir mal selbst, nachdem ich die von mir benannte Tastatur ausprobiere:
Die Beleuchtung ist (leider) nicht "reinweiß", es bleibt leicht rötlich... :(

Mit freundlichen Grüßen
 
Servus zusammen,
meine mechanische Logitech G413 zeigt nach guten 7 Jahren Abnutzerscheinungen. So regieren manche Tasten nicht immer bei jedem Drücken. Jetzt wollte ich einfach mal fragen, welche mechanische Tastatur aktuell so empfohlen wird.
Wenn ich mir den PCGH-Einkaufsführer anschaue, sind mir die meisten Tastarturen mit >170 € ehrlich gesagt zu teuer. Davon würden für mich nur die zwei günstigsten in Frage kommen, die MSI Vigor GK71 Sonic und die Dark Project ALU87A Midnight.
Mit der G413 war ich prinzipiell immer zufrieden. Die hat bis in letzter Zeit immer gut funktioniert, das Tastgefühl ist für mich gut, die Ergonomie passt und die Tastenkappen habe eine mehrfache Reinigung in der Spüli gut überstanden. Punkte die mir nicht so gut gefallen, sind die Einrastung der Tastenkappen auf den Schaltern, da sind mir schon ein paar Haltenasen abgebrochen, und die fehlende Handballenauflage.
Welche machanische Tastatur könnt ihr mir bei einem Preis von max. 100 € empfehlen?
 
Mal eine Frage an die Runde: Wie zufrieden seid ihr mit euren mechanischen Tastaturen? Sind schon welche kaputt gegangen? Seid ihr zufriedener als mit Rubberdomes, die wahrscheinlich die meisten von uns vorher genutzt haben?
Bin sehr zufrieden mit meiner SGK50 S3 PBT, vorher hatte ich eine Roccat TKL Pro die naja so semi geil war, Tasten dauerhaft fettig, zu laut, nervigen Federping, Tastenabstand zu riesig, sehr schwer 3tanbieter caps und schalter zu finde die da drauf passen.

Ka was mich damals dazu getrieben hat, aber da es die am Ende für free gab...


Hatte schon einige Mechas, kaputt ist aber nie eine gegangen.

Rubber möchte ich aber nie wieder, viel zu schwammig, bin seit der ersten Mecha von Sharkoon dabei.
 
Die Mountain Everest ist imo auch keine gute Tastatur.
Da hätte ich bis gestern vermutlich noch vehement widersprochen.

Seit heute habe ich hier aber eine Keychron Q1HE (75% mit Hall-Effekt-Schaltern und schön altmodisch unbeleuchteten kontrastreichen Tastenkappen in Schwarz/Weiß) im Einsatz, und dagegen sieht meine Mountain Everest MAX und alle weiteren Tastaturen, inkl. einer in Würde vergilbten Model M von 1990, die ich zuvor nutzte, keinen Stich. Ich hätte das selber vorher kaum geglaubt, aber das Schreibgefühl ist signifikant besser, unglaublich präzise von der Haptik, flüssiger beim Tippen und tatsächlich fehlerfreier z.B. nach Erhöhung des Auslöseweges der beiden Shift-Tasten, gibts bei mir jetz viel weniger doppelte "GRoßschreibung" bei Substantiven und Dergleichen.
Mir pers. ist im ersten Eindruck die neue Tastatur für ein mechanisches Keyboard etwas zu leise, aber daran werde ich mich sicher schnell gewöhnen, denn die Haptik ist nach wie vor "vollmechanisch".

Der Wermutstropfen hier ist natürlich der PReis, für den selbern Preis einer bunt beleuchteten neuen BeQuiet Dark Mount bekommt man quasi "nur" 75% einer Tastatur...dafür aber zu einem enormen Gewicht, mit angenehm geformten und hochwertig beschrifteten Tastenkappen, auf Tastern, die sich im jew. Auslöseverhalten weitgehend frei konfigurieren lassen und zwar Einzeltasten-bezogen und die zumindest derzeit im Neuzustand eine ungewohnt präzise Haptik beim Tippen vermittlen.

Gerade für meine Rechner am Arbeitsplatz schätze ich auch die komplette Abschaltbarkeit sämtlicher "RGB-Gaudi", auch wenn diese hier nur dezent ausfällt, es schimmert nur was zwischen den Kappen hervor, die Kappen selber inkl. Beschriftung sind vollkommen intransparent. Bin daher schwer versucht, mir noch eine weitere Q1HE für die Arbeit zu ordern.

Einzige "Unbekannte" ist natürlich, wie lange das mit der präzisen Geschmeidigkeit und der zuverlässigen Funktion im alltäglichen Keyboard-Einsatz bleibt...aber zumindest ist hier so ziemlich alles austauschbar, solange also v.a. die verschleißbehafteten "Ersatzteile", wie Kappen und Schalter oder auch der verbaute Akku passend zu dem Board bestell- und lieferbar sind. sollte es passen, solange nicht zu kurze Lebenserwartungen der Teile einen unüblich häufigen Wechsel erforderlich machen...
 
Hi. Ich interessiere mich für analoge Switches. Diese gibt es ja als optische und magnetische Switches. Die magnetischen bieten wohl keinerlei haptisches Feedback, was mit vermutlich fehlen würde. Skeptisch bin ich hinsichtlich der Anwendbarkeit in Spielen. Der Weg (bspw. bis 4mm) ist ja verglichen mit Controller-Sticks vergleichsweise kurz. Ich würde die analoge Funktion gern für sowas wie Gehen/Laufen/Sprinten, Drehungen, Zoomstufen und besonders Autofahren in Spielen wie Cyberpunk oder GTA nutzen wollen, weil ich es nicht leiden kann mit einem Controller zu zielen und aber auch nicht im Spiel die Geräte wechseln möchte.

Funktioniert die analoge Steuerung für euch gut (genug)?
Braucht es dafür die reaktionsschnelle Feinmotorik und Sensibilität eines 16-jährigen FPS-Helden?
Welche Switches von Razor, Cherry & Co. könnt ihr empfehlen?
(Ja, ich werde selber noch im Laden Testklicken. ;))

Gruß & Dank.
 
Also "Analoge" Switche sind bei PC-Tastaturen eher selten, sondern eher bei speziellen Gamecontrollern anzutreffen, ABER aktuell nutze ich ja an zwei Arbeitsplätzen KEyboards mit Hall-Effekt-Switchen (Gateron Double-Rail Magnetic Nebula Switch). Über die Konfigurationssoftware QMK/VIA (läuft direkt im Browser, nix installieren o.ä.) lassen sich hier aber auch alle möglichen "Zwischenstufen" auf dem gesamten "Bewegungsweg" des gedrückten Tasters "belegen" und es lässt sich auch eine unterschiedliche "Anschlagdynamik" (also die Geschwindigkeit, mit der gedrückt wird, also der Taster den WEg von oben nach ganz unten zurücklegt) konfigurieren/belegen. Das Selbe gilt dann auch für den Weg zurück, also beim Loslassen des Tasters.

Soweit zu den prinzipiellen Möglichkeiten mit HAll-Effekt-Tastern.
Ich habe all dieses "Feintuning" aber noch nicht genutzt, ich wählte die HAll-Effekt-Schalter, weil ich auch Auslösepunkte beim normalen "Schreibbetrieb" taster-individuell konfigurieren möchte. Inweiefern hier also Anschlagdynamik oder mehrere Schaltpunkte auf dem "Travel-Weg" in der (Gaming-)PRaxis brauchbar umsetzbar sind oder ob hier gar "analoges" Feeling, wie bei manchen moderneren Controllern implementiert ist, kann ich nicht beurteilen. Prinzipiell ist sowas aber mit der HAll-Effekt-Technologie zumindest bei den Gateron-HE-Schaltern möglich, sofern es die KEyboard-Elektronik unterstützt. Leider sind diese Switche aber nicht kreuzkompatibel mit anderen (auch HE) Switchen, das sollte also alle wissen, die gerne die Hardware ihrer mech. Tastatur "Customizen"...
 
Inweiefern hier also Anschlagdynamik oder mehrere Schaltpunkte auf dem "Travel-Weg" in der (Gaming-)PRaxis brauchbar umsetzbar sind oder ob hier gar "analoges" Feeling, wie bei manchen moderneren Controllern implementiert ist, kann ich nicht beurteilen.
Danke für deine Antwort - aber genau das hätte mich jetzt interessiert. :D Falls du mal Zeit und Lust hast, diese Technik bei einer Spritztour durch Night City oder so auszuprobieren, würde ich gern dein Urteil lesen.
 
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