AW: Mass Effect: Andromeda - Bioware entwickelte Großteil des Titels in nur eineinhalb Jahren
ich gebe aber zu, dass die charaktere besser geschrieben waren. seit andromeda gibt es eine person, die ich im squad überhaupt nicht mag: liam. da war sogar jacob cooler. cliche, immer werden die dunkelhäutigen charactere verhauen.
Ich fand Jacob in ME2 eigentlich ganz ok. Gut er war keine extrem spannender Charakter, aber halt eine Person durchschnittlich interessanter Persöhnlichkeit und Vergangenheit. Als verhauen empfand ich ihn nun aber eigentlich nicht. Anders bei Liam in ME:A, der einfach nur die meiste Zeit eine völlig inkompetente Flachpfeife ist und der fast nur Müll von sich gibt sobald er den Mund auf macht.
ganz besonder schlimm finde ich aber auch, dass man nur drei fähigkeiten hat. man kann zwar zwischen den profilen wählen, aber 6 fähigkeieten auf einmal zu benutzen, ohne das profil zu wechseln, wäre besser gewesen.
Ich weiß nicht. Ich denke 6 gleichzeitig nutzbare Skills wären der absolute Overkill für die Balance, die schon dadurch das man 3 völlig frei wählbare aktive Skills und X gleichzeitig nutzbaren passive Skills haben kann im Singleplayer nahe der vollständigen Inbalance ist.
Sage da nur mal als Beispiele Builds wie Frontkämpfer mit gemodeter Schrottflinte, Kampftarnung, biotischer Ansturm und Flamenwerfer, oder Inflitrator mit Black Widow Präzisionsgewehr, Kampftarnung, Betäubungsschuss und Energieentzug, oder Techniker mit MP, Geschütz, Artefakt VI und Invasison, usw.
Und wenn ich an Spiele wie ME2 und 3 zurück denke hat man da am Ende eigentlich auch nur 4-5 aktive Skills gehabt, mit dem Unterschied das die fast alle, bis auf die Loyalitätsskills, vollständigt Klassengebunden waren und man da nicht groß frei kombinieren konnte, was halt in ME:A jetzt möglich ist.
das größte problem dieses spiels sind wirklich nicht die gesichtsanimationen, sondern die ganzen bugs. bis es irgendwann mal komplett bugfrei seine wird, fließt noch viel wasser den berg herunter.
Hmm, soviele, vor allem gravierende, Bugs hatte ich, zumindest im Singleplayer, beim durchspielen garnicht. Eine Nebenquest (Nomadschilde) ließ sich nicht beenden und der penetrant nervige Bug mit dem sich nicht ausblenden wollenden Mauszeiger, ansonsten waren alle Bugs ehr unter belanglos einzuordnen (verdrehte Köpfe in Dialogen, Charaktere die in Dialogen aus dem Bild liefen, sowas halt. Ich würde daher eigentlich behaupten wollen das Bugs nicht das primäre Problem das Spiels waren, höstens ein kleiner Teil einer ganzen Reihe von kleinen und mittleren Problemen des Spiels.
Ich sehe die relevanten Probleme ehr im Bereich der Nutzerfreundlichkeit (e-mails nur auf dem Schiff abrufbar, für manche Quests kurz aufs Schiff, dann sofort wieder runter, dann wieder aufs Schiff, nervig gestaltetes Ressourcen sammeln mit dem Nommad, ect.), stark schwankende Qualität bei der Inzinierung von Dialogen, Quests und Story, oft langweiligen Level- / Worlddesign, usw.
Diese Dinge machen meiner Meinung nach den Unterschied aus weshalb Mass Effect: Andromeda in der Summe nur ein solides aber halt mittelmäßiges Spiel ist und nicht ein umfänglich überzeugender Titel.
Ist zumindest meine Ansicht / Meinung dazu.