Um die Tonqualität von Soundbars und Sounddecks zu testen, greifen wir in der Regel immer zu den gleichen Discs aus den Bereichen Musik, Film und Dokumentation. Hier eine kleine Auswahl:
• Die Demo-Discs von Dolby, DTS und Auro bieten besten 3D-Sound mit vielen Sound-Trailern sowie Film- und Musikbeispielen. Spielt eine Soundbar hier nicht räumlich, liegt es sicher nicht an der Quelle.
• Anhand von Dokumentationen testen wir in erster Linie die Sprachverständlichkeit, sonore Off-Sprecher eignen sich besonders gut. Häufig rotieren hierfür „Wildes Neuseeland“ (Blu-ray) oder „Die Alpen von oben“ (Blu-ray) im Player.
• Klassik-Aufnahmen mit Chor und Orchester sind eine Bewährungsprobe nicht nur für Soundbars. Detail-auflösung sowie die räumliche Klarheit bzw. Durchhörbarkeit und Positionierung von Instrumenten sind ebenso von Belang wie Dynamikumfang und Klangfarben. Gerne greifen wir hierfür zu „Bach Kantaten Vol. 28“ (SACD), „Khatia Buniatishvili & Zubin Mehta – Beethoven/Liszt“ (UHD-Blu-ray) und „Gatti – Stravinsky, Debussy“ (Blu-ray).
• Mit Pop, Rock, Jazz und Co. lassen sich viele Bereiche testen: Räumlichkeit, Plastizität, Bass, Dynamik, Klangfarben, Timing und mehr. Dauerbrenner in unserem Player sind „Steely Dan – Two against nature“ (DVD-Audio), „Michael Jackson – Bad“ (CD), „Hans Zimmer – Live in Prague“ (Blu-ray), „Alessandro Quarta plays Astor Piazolla“ (Pure Audio Blu-ray) und „Metallica – Through the never“ (Blu-ray).
• Filmausschnitte bilden den Abschluss jeder Hörsitzung. Soundbars prüfen wir insbesondere auf Bass, Dynamikumfang und Räumlichkeit der Darbietung. Zu unseren Sound-Highlights gehören „Ghost in the Shell“ (UHD-Blu-ray), „Deep Water Horizon“ (UHD-Blu-ray) und „Transformers 3“ (Blu-ray).
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Kleine Auswahl: Zur Beurteilung der Tonqualität von Soundbars greifen wir zu einer Vielzahl an Hörbeispielen aus den Bereichen Film, Dokumentation und Musik auf Blu-ray, UHD-Blu-ray, CD, SACD sowie Pure Audio Blu-ray.
Das ist bei Action-Knallern wie „Ghost in the Shell“ natürlich bedauerlich, da ein Gros der Raumklang-Faszination der Atmos-Abmischung auf der Strecke bleibt. Punkten konnte das Deck dagegen bei der Bass-Wiedergabe; Schüsse, Explosionen sowie die Schritte des 6-beinigen Kampfpanzers wurden überraschend tief, druckvoll und dynamisch in den Hörraum gedrückt. Umso dramatischer: Es gibt keine Schaltung zur Dynamikreduktion, was beim nächtlichen Hören zu doppelten Problemen führen kann. Dreht man die Lautstärke zu laut auf, dann stört es den Nachbarn. Hört man (zu) leise, gehen womöglich Dialoge im Effektgewitter unter. Mit Zimmerpegeln war die Sprachverständlichkeit bei frontaler Sitzposition sehr gut, sie nimmt aus seitlichen Hörwinkeln allerdings etwas ab.
Musikhören auf der NuBox macht mit nahezu allen Genres Spaß: Pop und Elektro kam der straffe Bass zugute, Metal und Rock die Klarheit und stressfreie Abstimmung, Blues und Jazz die authentische wie dynamische Spielart. Nur bei Klassikaufnahmen mit großem Chor und Orchester störte uns die fehlende Durchhörbarkeit der räumlichen Abbildung. Das geht jedoch den allermeisten Klang-riegeln so. Echte Standlautsprecher, die 2-3 Meter auseinanderstehen, können eben nicht durch ein Sound-Deck ersetzt werden.