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Lootboxen: USK erklärt, warum Glücksspiel keinen Einfluss auf die Altersfreigabe hat

PCGH-Redaktion

Kommentar-System
Jetzt ist Ihre Meinung gefragt zu Lootboxen: USK erklärt, warum Glücksspiel keinen Einfluss auf die Altersfreigabe hat

Die USK hat auf ihrer Website eine Erklärung veröffentlicht, warum Glücksspiel in Spielen keinen Einfluss auf die Jugendfreigabe hat. Demnach sei "simuliertes Glücksspiel", wie es in Spielen anzutreffen sein, laut Gesetzgeber nicht mit echtem Glücksspiel vergleichbar, da man kein Geld gewinnen kann. Warum zwischen Geld und geldwerten Ingame-Objekten unterschieden wird, ist indes unverständlich.

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gamerakel

Schraubenverwechsler(in)
AW: Lootboxen: USK erklärt, warum Glücksspiel keinen Einfluss auf die Altersfreigabe hat

Also, Wenn man ein Kasino aufmacht mit Glücksspielen, aber man kein Geld gewinnen kann sondern nur Skins und Game Codes, ist das kein Kasino und kein Glücksspiel.
Vielleicht gibts bald ein EA Real Live Lootbox Kasino : D
 

Casurin

BIOS-Overclocker(in)
AW: Lootboxen: USK erklärt, warum Glücksspiel keinen Einfluss auf die Altersfreigabe hat

jaja, warum sollte die USK- die ""SELBSTKONTROLLE"" der Spielefirmen da auch was andres behaupten?
und die Behauptung ist noch dazu eine dreiste Lüge und es ist schon sehr Fragwürdig das PCGH das vergisst zu erwähnen:

§ 3
Begriffsbestimmungen
(1) Ein Glücksspiel liegt vor, wenn im Rahmen eines Spiels für den Erwerb einer Gewinnchance ein Entgelt verlangt wird und die Entscheidung über den Gewinn ganz oder überwiegend vom Zufall abhängt. Die Entscheidung über den Gewinn hängt in jedem Fall vom Zufall ab, wenn dafür der ungewisse Eintritt oder Ausgang zukünftiger Ereignisse maßgeblich ist. Wetten gegen Entgelt auf den Eintritt oder Ausgang eines zukünftigen Ereignisses sind Glücksspiele. Sportwetten sind Wetten zu festen Quoten auf den Ausgang von Sportereignissen oder Abschnitten von Sportereignissen. Pferdewetten sind Wetten aus Anlass öffentlicher Pferderennen und anderer öffentlicher Leistungsprüfungen für Pferde.

Geld wird im Zusammenhang mit Lotterien genannt wobei auch hier NICHT rein auf Geld eingeschränkt wird sondern auch andere Gegenleistungen die einen Geldwert besitzen - wie digitale Güter.
(3) Ein Glücksspiel im Sinne des Absatzes 1, bei dem einer Mehrzahl von Personen die Möglichkeit eröffnet wird, nach einem bestimmten Plan gegen ein bestimmtes Entgelt die Chance auf einen Geldgewinn zu erlangen, ist eine Lotterie. Die Vorschriften über Lotterien gelten auch, wenn anstelle von Geld Sachen oder andere geldwerte Vorteile gewonnen werden können (Ausspielung).
 

Palmdale

BIOS-Overclocker(in)
AW: Lootboxen: USK erklärt, warum Glücksspiel keinen Einfluss auf die Altersfreigabe hat

Lootboxen: USK erklärt, warum Glücksspiel (derzeit) keinen Einfluss auf die Altersfreigabe hat, aber haben sollte und fordert den Gesetzgeber zu Änderungen auf!

Schlagzeile angepasst :D
 

Hatuja

Software-Overclocker(in)
AW: Lootboxen: USK erklärt, warum Glücksspiel keinen Einfluss auf die Altersfreigabe hat

Also, Wenn man ein Kasino aufmacht mit Glücksspielen, aber man kein Geld gewinnen kann sondern nur Skins und Game Codes, ist das kein Kasino und kein Glücksspiel.
Vielleicht gibts bald ein EA Real Live Lootbox Kasino : D

Ich würde da sogar noch weiter gehen.
In welchem "richtigen" Kasino, also keine Automatenspielhalle, wird denn mit Bargeld gespielt?
Am Eingang kauft man Jetons, mit denen man am Tisch spielt und beim verlassen löst man die Jetons (wenn man denn noch welche hat) wieder in Bargeld ein .
Man spielt und gewinnt also nicht mit "Echtgeld", sondern nur mit "Ingame-Währung" (Jetons) und so sind Spielkasinos laut FSK also auch kein Glücksspiel.
Und warum geben sich die Online-Poker-Portale immer als "Pokerschule" aus?
Die müssten sich ja nur eine eigene Währung ausdenken. Diese muss man um spielen zu können vorher kaufen und kann sie dann irgendwann wieder "einlösen".
Nach FSK würde man ja auch nur um "Ingame-Währung" pokern, also definitiv kein Glücksspiel und damit ohne Alterbeschränkung...

... einfach nur noch lächerlich, was die FSK hier veranstaltet.
 

Bevier

Volt-Modder(in)
AW: Lootboxen: USK erklärt, warum Glücksspiel keinen Einfluss auf die Altersfreigabe hat

Also ist nach USK auch eine Tombola kein Glückspiel und wenn ich irgendwo gegen einen Telefonanruf ein Oberklasse-Auto gewinnen kann, auch nicht?

Gut, dass das jetzt geklärt ist. Ich verkaufe also jetzt Glückslose für jeweils 5 Euro und da ich damit kein Gewinnspiel betreibe, muss ich nach der Logik auch keine Steuern zahlen...

Damit machen zwar die Lose nur mich glücklich aber das ist doch egal. ^^
 

Nero905

Komplett-PC-Käufer(in)
AW: Lootboxen: USK erklärt, warum Glücksspiel keinen Einfluss auf die Altersfreigabe hat

Oh man ist das ne schlechte Erklärung... Simuliertes Kämpfen am PC ist ja auch kein echtes Kämpfen, demnächst also alle Shooter ab 0?
 

Medcha

Software-Overclocker(in)
AW: Lootboxen: USK erklärt, warum Glücksspiel keinen Einfluss auf die Altersfreigabe hat

Habt ihr den Artikel wirklich gelesen oder einfach im Affekt reagiert und sofort irgendwas in die Tastatur gedonnert? Es fehlt die rechtliche Grundlage. Das ist in unserem Rechtsstaat nun mal so. Sonst können Firmen gegen so eine Entscheidung klagen. Der Gesetzgeber muss das anpassen. So einfach ist das. Mit Sinn hat das nichts zu tun.
 

Flaubaer

Komplett-PC-Aufrüster(in)
AW: Lootboxen: USK erklärt, warum Glücksspiel keinen Einfluss auf die Altersfreigabe hat

Am Eingang kauft man Jetons, mit denen man am Tisch spielt und beim verlassen löst man die Jetons [...] wieder in Bargeld ein.

Der Unterschied ist, dass man bei Spielen den Gewinn nicht mehr in Geld umtauschen kann: du kannst kein Geld gewinnen. Dass man Geld einsetzen kann ist dem Gesetz nach noch kein Glücksspiel und teilweise kann man diese Argumentation auch nachvollziehen: kaum einer würde den Kauf einer Wundertüte als Glücksspiel bezeichnen, selbst wenn man echtes Geld dafür ausgibt und einen zufälligen Gewinn bekommt.

Meiner Ansicht nach müsste man den Begriff Glücksspiel mal sauber definieren, sodass der Gewinn nicht nur in echtem Geld erfolgen muss sondern auch von anderer Form sein kann (wie digitale Lootboxen/Zufallsbelohnung). Bei Grenzfällen (z. B. Wundertüte) müsste im Zweifel halt ein Gericht rangezogen werden und dann müsste man halt noch andere Faktoren mit einbeziehen, z. B. wie intensiv man psychologisch dazu gedrängt wird, beim "Glücksspiel" mitzumachen (da würde die Wundertüte dann bei der Glücksspiel-Klassifizierung rausfallen).

... einfach nur noch lächerlich, was die FSK hier veranstaltet.

Na ja, was soll sie denn machen? Sie muss sich ja an Gesetze und objektivistische Evaluationsansätze halten. Wenn der Staat Lootboxen allgemein nicht als Glücksspiel definiert, dann sollte sich die FSK darüber nicht hinwegsetzen dürfen. Wenn der Staat sagt "Mord ist nicht okay", dann sollte Rudi nicht sagen dürfen "doch, für mich schon, ich töte die Gabi jetzt und das ist okay so". Es ist eher der Staat, der sich hier lächerlich verhält und erkennen sollte dass Menschen nicht nur monetär motiviert werden sondern auch durch Immaterielles und dass man diese Motivation (oder Schwäche) auch stark ausnutzen kann, was die Prävalenz von Lootboxen ja auch beweist. Aber ihre Grundhaltung von "ach, das sind ja nur Computerspiele, das ist ja nicht echt", DAS ist lächerlich.
 

Flaubaer

Komplett-PC-Aufrüster(in)
AW: Lootboxen: USK erklärt, warum Glücksspiel keinen Einfluss auf die Altersfreigabe hat

Geld wird im Zusammenhang mit Lotterien genannt wobei auch hier NICHT rein auf Geld eingeschränkt wird sondern auch andere Gegenleistungen die einen Geldwert besitzen - wie digitale Güter.

Den letzten Teil hast du dazu erfunden. Der Vertragstext spricht von "geldwerten Vorteilen", das heißt der Gewinn den du erhalten kannst muss einen wirtschaftlichen in Geld bemessbaren Wert haben. Wie viel ist mein "Kurzbogen +1" in echtem Geld denn wert? Das was man am freien Markt dafür bereit ist zu zahlen. Wie viel zahlt man mir dafür? Gar nichts, denn ich kann es gar nicht veräußern; es ist fest an mich, beziehungsweise meinen Spiele-Account gebunden. Und die Veräußerung des Accounts ist durch die AGBs der Hersteller (in den meisten Fällen) explizit untersagt, ergo: Das digitale Gut hat keinen Geldwert und trifft damit nicht die Definition in Satz 2, Absatz 3, Paragraph 3 im GlüStV.

Meiner Meinung nach müsste der Staat die Definition so abändern, dass es auch Glücksspiel sein kann wenn der Gewinn nicht in Geld messbar ist, denn wenn alle anderen Eigenschaften von Glücksspiel auch vorhanden sind (z, B. psychologische Nötigung zum Ausgeben von mehr Geld), was bei Lootboxen der Fall ist, dann sind die Auswirkungen nahezu identisch zu denen von Glücksspiel mit echtem Geld als Gewinn.
 
K

KrHome

Guest
AW: Lootboxen: USK erklärt, warum Glücksspiel keinen Einfluss auf die Altersfreigabe hat

jaja, warum sollte die USK- die ""SELBSTKONTROLLE"" der Spielefirmen da auch was andres behaupten?
und die Behauptung ist noch dazu eine dreiste Lüge und es ist schon sehr Fragwürdig das PCGH das vergisst zu erwähnen:

Geld wird im Zusammenhang mit Lotterien genannt wobei auch hier NICHT rein auf Geld eingeschränkt wird sondern auch andere Gegenleistungen die einen Geldwert besitzen - wie digitale Güter.
Die USK bedauert es, dass man nichts gegen Lootboxen machen kann. Sie stuft letztere grundsätzlich als problematisch ein. Und dass sie den Landesjugendbehörden Rechenschaft ablegen muss und an das JuSchG gebunden ist, war dir bis gerade eben sicher auch nicht bekannt (hätte man vorm Rumkotzen kurz googeln können).

Wie es grade passt, nicht wahr? An einem Tag ist die USK kacke, weil aufgrund ihrer Einstufungen Spiele nicht oder nur geschnitten in Deutschland erscheinen. Und am nächsten Tag ist sie ein Lobbyverein der Publisher. :lol:

Also, Wenn man ein Kasino aufmacht mit Glücksspielen, aber man kein Geld gewinnen kann sondern nur Skins und Game Codes, ist das kein Kasino und kein Glücksspiel.
Vielleicht gibts bald ein EA Real Live Lootbox Kasino : D
Wenn du eine entgeltliche (= auf vertraglicher Gegenleistung basierende) Gewinnchance anbietest und den Skins einen nicht unerheblichen Vermögenswert (dann -> Gewinn) zuordnen kannst, dann schon. Denn: Glücksspiel ist der Erwerb einer Gewinnchance gegen Entgelt.

Inwieweit dies zu beurteilen ist, wird ausgiebig diskutiert und hängt von der konkreten Ausgestaltung ab: Bsp.: Können die Lootboxen gegen Echtgeld gekauft und weiterverkauft werden? Ist der Wert der Gegenstände nicht bloß subjektiv-ideeller Art? Hebelt der garantierte Inhalt einer Lootbox das Kriterium der Gewinn"chance" aus, denn man erhält ja garantiert "irgendetwas"? ...
 

Casurin

BIOS-Overclocker(in)
AW: Lootboxen: USK erklärt, warum Glücksspiel keinen Einfluss auf die Altersfreigabe hat

Habt ihr den Artikel wirklich gelesen oder einfach im Affekt reagiert und sofort irgendwas in die Tastatur gedonnert? Es fehlt die rechtliche Grundlage. Das ist in unserem Rechtsstaat nun mal so. Sonst können Firmen gegen so eine Entscheidung klagen. Der Gesetzgeber muss das anpassen. So einfach ist das. Mit Sinn hat das nichts zu tun.

Dann würde ich dir vorschlagen elsen zu lernen - oder reichen dir die Gesetze nicht die eindeutig festlegen was Glücksspiel ist - und Lootboxen passen genau in die Beschreibung.


Der Unterschied ist, dass man bei Spielen den Gewinn nicht mehr in Geld umtauschen kann: du kannst kein Geld gewinnen. Dass man Geld einsetzen kann ist dem Gesetz nach noch kein Glücksspiel und teilweise kann man diese Argumentation auch nachvollziehen: kaum einer würde den Kauf einer Wundertüte als Glücksspiel bezeichnen, selbst wenn man echtes Geld dafür ausgibt und einen zufälligen Gewinn bekommt.

Meiner Ansicht nach müsste man den Begriff Glücksspiel mal sauber definieren, sodass der Gewinn nicht nur in echtem Geld erfolgen muss sondern auch von anderer Form sein kann (wie digitale Lootboxen/Zufallsbelohnung). Bei Grenzfällen (z. B. Wundertüte) müsste im Zweifel halt ein Gericht rangezogen werden und dann müsste man halt noch andere Faktoren mit einbeziehen, z. B. wie intensiv man psychologisch dazu gedrängt wird, beim "Glücksspiel" mitzumachen (da würde die Wundertüte dann bei der Glücksspiel-Klassifizierung rausfallen).

Dann lies dir doch bitte nochmal die Gesetzesparagraf durch - der Gewinn kann in jeglicher Form sein. Wundertüten oä sind schon relativ nahe am Glücksspiel mit dem Unterschied das es sich hier um einen zufälligen aber vom Wert her fixen gegenwert handelt.


Den letzten Teil hast du dazu erfunden. Der Vertragstext spricht von "geldwerten Vorteilen", das heißt der Gewinn den du erhalten kannst muss einen wirtschaftlichen in Geld bemessbaren Wert haben.
In wie fern habe ich dann hier etwas Dazugedichtet? Es gab dazu bereits diverse Urteile die festgestellt haben das auch Besitz innerhalb eines Spieles noch immer Besitz ist und digitale Güter genauso einen geldwert besitzen.
RuneScape war 2012 ein großartiger Fall - da dort das Gericht auch die Wertigkeit der Gegenstände bestätigt hat.
"Geld" - ist ein reines Konstrukt, es hat inhärent keinen Wert sondern nur exakt den Wert den wir ihm zumessen. Und wir haben die exakt selbe Situation mit digitalen Gütern.
Aber hey, mit deiner Argumentation wäre es ja auch legal einen Film oder kommerzielle Software einfach zu kopieren - die Bits haben ja auch keinen Wert, oder? XD


Die USK bedauert es, dass man nichts gegen Lootboxen machen kann. Sie stuft letztere grundsätzlich als problematisch ein. Und dass sie den Landesjugendbehörden Rechenschaft ablegen muss und an das JuSchG gebunden ist, war dir bis gerade eben sicher auch nicht bekannt (hätte man vorm Rumkotzen kurz googeln können).
Achso -EA games bedauert es also das sie nichts gegen die "surprise mechaniscs" von EA games tun können????????
Die USK ist eine Lobby der Publisher mit dem Ziel (oder eher dem Vorschein) der Selbstregulierung um einer Staatlichen Regulierung vorzuwirken.


Wie es grade passt, nicht wahr? An einem Tag ist die USK kacke, weil aufgrund ihrer Einstufungen Spiele nicht oder nur geschnitten in Deutschland erscheinen. Und am nächsten Tag ist sie ein Lobbyverein der Publisher. :lol:
Und in wie fern ist das ein Widerspruch? Man kann eine Organisation für mehrere Sachen auf einmal kritisieren.
 

4thVariety

Software-Overclocker(in)
AW: Lootboxen: USK erklärt, warum Glücksspiel keinen Einfluss auf die Altersfreigabe hat

Wer sich seiner Verantwortung entzieht, indem er sich in die Gesetzeslücke verkriecht hat zu erwarten, dass ihn dort der Blitzschlag der Gesetzgebung ereilt.

Glücksspiel ist ja reguliert, weil die Leute zu viel Geld reinstecken, nicht weil sie zu viel rausbekommen. Wenn gesetzliche Regelungen also an einen Gewinn gebunden ist, dann entspricht das der naiven alten Vorstellung, dass Glücksspiel nur zum Problem wird, wenn versteuerbare Gewinne in Aussicht stehen.
 

Hatuja

Software-Overclocker(in)
AW: Lootboxen: USK erklärt, warum Glücksspiel keinen Einfluss auf die Altersfreigabe hat

Der Unterschied ist, dass man bei Spielen den Gewinn nicht mehr in Geld umtauschen kann: du kannst kein Geld gewinnen. Dass man Geld einsetzen kann ist dem Gesetz nach noch kein Glücksspiel und teilweise kann man diese Argumentation auch nachvollziehen: kaum einer würde den Kauf einer Wundertüte als Glücksspiel bezeichnen, selbst wenn man echtes Geld dafür ausgibt und einen zufälligen Gewinn bekommt.

Okay, dann löse ich die Jetons halt in Amazon-Gutscheine aus, oder Gründe eine zweite, natürlich völlig unabhängige Firma, die "zuvielgekaufte Jetons wieder 'rückerstattet'"

Na ja, was soll sie denn machen? Sie muss sich ja an Gesetze und objektivistische Evaluationsansätze halten. Wenn der Staat Lootboxen allgemein nicht als Glücksspiel definiert, dann sollte sich die FSK darüber nicht hinwegsetzen dürfen. Wenn der Staat sagt "Mord ist nicht okay", dann sollte Rudi nicht sagen dürfen "doch, für mich schon, ich töte die Gabi jetzt und das ist okay so". Es ist eher der Staat, der sich hier lächerlich verhält und erkennen sollte dass Menschen nicht nur monetär motiviert werden sondern auch durch Immaterielles und dass man diese Motivation (oder Schwäche) auch stark ausnutzen kann, was die Prävalenz von Lootboxen ja auch beweist. Aber ihre Grundhaltung von "ach, das sind ja nur Computerspiele, das ist ja nicht echt", DAS ist lächerlich.

Sehe ich anders. Die FSK ist nicht für die Durchsetzung von Gesetzten zuständig. Natürlich richtet sie sich dabei nach dem Jugendschutz, ist auf dieses aber nicht beschränkt!
Nach "Unten" hin gibt es durch das Jugendschutzgesetz klare Grenzen, ab wann ein Titel kein FSK Prüfzeichen erhalten darf, strafrechtlich unbedenklich ist oder letztendlich beschlagnahmt werden muss!
Zum Beispiel Gewaltverherrlichung, Pornografie, Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen, etc. ...

Aber selbst die grenze für FSK18 ist zum Teil nicht mehr ganz so klar definiert. Darunter fällt zum Beispiel "explizite Gewaltdarstellung". "Explizit" ist hier schon wieder relativ "schwammig".
In der Vergangenheit war für die FSK zum Teil allein die Farbe des Blutes entscheidend. Rot=FSK18, Grün=FSK16. Der letztendliche "Gewaltakt" und die Darstellung desselben war allerdings identisch...
Auch die Darstellung von Drogenkonsum ist in Deutschland nicht klar geregelt. Es gibt Beispiele in denen Filme trotz dessen ein FSK6 (!) bekommen haben, bei anderen mussten derartige Szenen entfernt werden um noch ein FSK16 zu bekommen!

Nach "Oben" hin hat die FSK wirklich sehr viel Spielraum. Und wenn die FSK meint, dass die "Darstellung von virtuellem Glücksspiel" zu realitätsnah ist und/oder eine Jugendgefährdung darstellen könnte, könnten Lootboxen ohne Probleme zu einem FSK18 Siegel führen.

Ich denke viel mehr, dass hier "wirtschaftlichen Interessen" im Vordergrund stehen und sie sich deshalb versuchen, mit solchen Aussagen herauszureden!
 

BestNoob

Komplett-PC-Aufrüster(in)
AW: Lootboxen: USK erklärt, warum Glücksspiel keinen Einfluss auf die Altersfreigabe hat

Natürlich können Kriminelle ihr Geld damit waschen, so wie es bei Steam 5 Jahre lang der Fall gewesen ist.

Mal abgesehen davon USK/FSK und diese Anstalten sind schon immer nicht sehr seriös gewesen, haben sehr fragwürdige Entscheidungen getroffen, wo man sich fragt ob da nicht etwas extra Geld im Spiel gewesen ist ;D

Man kann alles schön reden ......
 

shadie

Volt-Modder(in)
AW: Lootboxen: USK erklärt, warum Glücksspiel keinen Einfluss auf die Altersfreigabe hat

Also, Wenn man ein Kasino aufmacht mit Glücksspielen, aber man kein Geld gewinnen kann sondern nur Skins und Game Codes, ist das kein Kasino und kein Glücksspiel.
Vielleicht gibts bald ein EA Real Live Lootbox Kasino : D

Dachte ich mir auch, wie geil ist das denn :D

Also ist es erst Glücksspiel, wenn ich auch wirklich Geld gewinnen kann.

Also Definition sagt eigentlich: Spiel um Geld, bei dem Gewinn und Verlust vom Zufall abhängen

Und wir spielen doch um MEIN Geld, was ich dabei gewinnen kann ist doch egal.
Es wird um MEIN Geld gespielt.
Ergo Glücksspiel.


Würde mich mal interessieren, wie die kurz vor FIFA 20 auf das schmaale brett kommen.
 

seb6277

Schraubenverwechsler(in)
Ich denke, beim Spielen geht es um die Tatsache, dass die Leute süchtig danach sind und es egal ist, wie alt sie sind. Ich meine, ich kenne viele Leute, die sich für Online-Glücksspiele interessieren und zwischen 18 und 25 Jahre alt und zwischen 46 und 78 Jahre alt sind. Ich denke, es hängt alles davon ab, welche Art von Person Sie sind und wie süchtig Ihre Persönlichkeit sein kann. Ich persönlich gönne mir ein oder zwei Runden Online-Poker und es gefällt mir sehr gut. Ich bin kürzlich auf dieses wirklich coole Online Casino gestoßen, in dem man so ziemlich alles spielen kann. Wenn Sie noch nie zuvor gespielt haben und Unsicherheiten haben, erhalten Sie einen Testlauf. Es ist wahrscheinlich derbestes online casino test-lauf, den ich je versucht habe. Sie können einen bestimmten Geldbetrag gewinnen, bevor Sie eine Investition tätigen. Also ich mag es wirklich.
 
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