LKWs: Automatisierte Kommunikation durch WLAN

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Die Daimler AG hat ein Konzept vorgestellt, mit dem es möglich werden soll, mehrere Lastkraftfahrzeuge per WLAN miteinander zu verbinden, um diese durch Geschwindigkeit und Sicherheitsabstand miteinander zwischenzuschalten. Dies wurde erstmals auf der Autobahn 52 getestet.

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Toll dass es sicherer wird, aber wenn die 3 LKWs dann nur noch auf 80 Metern ihr Gewicht verteilen, ists schnell aus mit den maroden Autobahnbrücken.
 
Jupp dies muss richtig gut geschützt werden. Falls es überhaupt möglich ist sowas nahezu Un-hackbar zu machen.

In ein paar Jahrzehnten wird wohl alles automatisch fahren können. Ich hoffe ich erlebe es noch, ins Auto setzen und sagen " KITT fahre nach XY" und dann chillen bis ich da bin.
 
Also wenn ich das so lese fallen mir spontan folgende Dinge ein:

- Die Fahrer können sich anderen Aufgaben widmen: Trommeln, W*chsen, Essen, TV glotzen, Surfen, etc.
- 80 Meter für drei LKW statt bisher 150: Toll, in Zukunft werden also noch mehr LKWs auf den Straßen unterwegs sein. Da freuen sich die Straßenbauämter und Kommunen sicher, die Brücken, Straßen, etc. unterhalten müssen. Und den LKW-Fahrern selbst wird das bestimmt auch gefallen, wenn die ohnehin schon knappen LKW-Park und Rastplätze noch knapper werden. Für die Umwelt ist das bestimmt auch super.
- 15 Meter Sicherheitsabstand: Sehr schön, zwei Vierzigtonner die mit 15 Metern Abstand und 80 Km/h über die Autobahn brettern. Alles schön und gut solange das System funktioniert. Ist ja nicht so, dass man Funknetze nicht hacken könnte oder dass bei immer mehr Technik keine Ausfälle vorkommen.
 
Der Sicherheitsabstand ist unkritisch, da der erste LKW über Kamera- und GPS-gesteuerte Systeme als erstes auf etwas reagiert. Jegliches Brems-oder Lenksignal wird dann in 0,1 Sekunde auf den nächsten LKW im Verbund übertragen, sodass die Reaktionsgeschwindigkeit um ein Vielfaches unter der eines Menschen liegt.

Dieser Abstand wird über GPS und genaue Höhendaten auch weiter geregelt, als das momentan ein Mensch machen würde. An längeren Anstiegen oder Abfahrten wird der Abstand angepasst und auch die erforderliche Leistung geregelt, womit die langsam kriechenden Schlangen z.B. in den Kasseler Bergen der Vergangenheit angehören sollen. Ebenso reißt der Verbund an Autobahnauf und -abfahrten auf, damit für ab- oder auffahrende Fahrzeuge Platz gemacht wird. Der Ansatz ist daher wirklich gut und der Verkehrslage zuträglich. Was davon in welchem Umfang in der nahen Zukunft real auf der Straße ankommt, liegt eh daran, was ein Fuhrparkleiter bereit ist auszugeben. Leider werden lieber größere Beträge in unzulässige Lampen investiert, als in Assistenzsysteme. Die Belastung der Straße nimmt durch den geringen Sicherheitsabstand auch nicht zu, da die Kräfte über die einzelnen Achsen und deren Last (~ 8-11t) übertragen werden. Der Straße ist es egal, ob der nächste Reifen in einer oder zwei Sekunden über sie wegrollt. Dass der Lkw-Verkehr insgesamt weiter zunimmt, wird sich kaum verhindern lassen. Es muss ja heute alles möglichst schnell gehen, wo Schienen- und Schiffsverkehr leider nicht mithalten können.

Die Lkw-Hersteller machen Google in Sachen datensammeln übrigens mehr als Konkurrenz. Mercedes kann über sehr lange Zeiträume neben allen Fahrzeugdaten auch jegliche Bedienung des Fahrers bis auf eine Minute genau rekonstruieren. Quasi ähnlich der Blackbox in Zügen oder Flugezeugen. Daher können menschliche Fehler und Eingriffe auch im Falle eines Unfalls zur Wahrheitsfindung herangezogen werden. Der Fahrer ist nahezu gläsern.
 
Dann passiert eben das was jeden Tag passiert, ein Auffahrunfall. Vielleicht setzen sich in der Zwischenzeit ja auch noch die 60 Tonner durch. Hat ja wie alles bekanntlich 2 Seiten aber am schlimmsten dürften immer noch die Zeitbomben aus dem tiefsten Osten sein
 
- 80 Meter für drei LKW statt bisher 150: Toll, in Zukunft werden also noch mehr LKWs auf den Straßen unterwegs sein. Da freuen sich die Straßenbauämter und Kommunen sicher, die Brücken, Straßen, etc. unterhalten müssen. Und den LKW-Fahrern selbst wird das bestimmt auch gefallen, wenn die ohnehin schon knappen LKW-Park und Rastplätze noch knapper werden. Für die Umwelt ist das bestimmt auch super.

Da darf man sich bei der Bahn beschweren, wenn sie es gewollt hat ihr Angebot so unattraktiv zu gestalten wie nur irgend möglich, damit es auch ja keiner nutzt, dann hat sie ihr Ziel mehr als nur erreicht. Von Ewig langen Wartezeiten, Wagons die irgendwo herumstehen und die der Besitzer des Inhaltes wochenlang suchen muß (allein dann ist man von der Bahn kuriert) über die Abschaffung des Transportangebots für LKW, bis hin zur Schließungswelle der Frachtterminals.

Die Frage ist was man machen soll: jammern das es so kommt oder darauf reagieren? Man kann ja auch mehr Parkplätze bauen oder mit so einer Technik gegensteuern.

- 15 Meter Sicherheitsabstand: Sehr schön, zwei Vierzigtonner die mit 15 Metern Abstand und 80 Km/h über die Autobahn brettern. Alles schön und gut solange das System funktioniert. Ist ja nicht so, dass man Funknetze nicht hacken könnte oder dass bei immer mehr Technik keine Ausfälle vorkommen.

Wer böses im Schilde führt kann das auch jetzt schon tun, man bedenke nur die Irren welche Holzklötze usw. von der Autobahn werfen. Wenn der Funkkontakt abreißt dann löst sich der Konvoi eben auf, ich sehe da kein besonderes Problem.
 
Hinzu kommt, dass durch die deutlich geringere Reaktionszeit des Systems im Vergleich zum Menschen, der Sicherheitsabstand deutlich reduziert werden kann - und zwar bis auf 15 Meter. Ein Verbund aus drei LKWs erreicht somit eine Länge von 80 Metern und nicht, wie eigentlich durch die Straßenverkehrsordnung vorgeschrieben, insgesamt 150 Meter.


Der Sicherheitsabstand beträgt bei den LKW´s heute auch schon so bis zu 15m, eher weniger. Genauso wie der Fahrer (nicht nur der LKW) mittlerweile mehr mit allem anderen wie mit dem Fahren beschäftigt ist.
:ugly:

 
Der Sicherheitsabstand ist unkritisch, da der erste LKW über Kamera- und GPS-gesteuerte Systeme als erstes auf etwas reagiert. Jegliches Brems-oder Lenksignal wird dann in 0,1 Sekunde auf den nächsten LKW im Verbund übertragen, sodass die Reaktionsgeschwindigkeit um ein Vielfaches unter der eines Menschen liegt.

Dieser Abstand wird über GPS und genaue Höhendaten auch weiter geregelt, als das momentan ein Mensch machen würde. An längeren Anstiegen oder Abfahrten wird der Abstand angepasst und auch die erforderliche Leistung geregelt, womit die langsam kriechenden Schlangen z.B. in den Kasseler Bergen der Vergangenheit angehören sollen. Ebenso reißt der Verbund an Autobahnauf und -abfahrten auf, damit für ab- oder auffahrende Fahrzeuge Platz gemacht wird. Der Ansatz ist daher wirklich gut und der Verkehrslage zuträglich. Was davon in welchem Umfang in der nahen Zukunft real auf der Straße ankommt, liegt eh daran, was ein Fuhrparkleiter bereit ist auszugeben. Leider werden lieber größere Beträge in unzulässige Lampen investiert, als in Assistenzsysteme. Die Belastung der Straße nimmt durch den geringen Sicherheitsabstand auch nicht zu, da die Kräfte über die einzelnen Achsen und deren Last (~ 8-11t) übertragen werden. Der Straße ist es egal, ob der nächste Reifen in einer oder zwei Sekunden über sie wegrollt. Dass der Lkw-Verkehr insgesamt weiter zunimmt, wird sich kaum verhindern lassen. Es muss ja heute alles möglichst schnell gehen, wo Schienen- und Schiffsverkehr leider nicht mithalten können.

Die Lkw-Hersteller machen Google in Sachen datensammeln übrigens mehr als Konkurrenz. Mercedes kann über sehr lange Zeiträume neben allen Fahrzeugdaten auch jegliche Bedienung des Fahrers bis auf eine Minute genau rekonstruieren. Quasi ähnlich der Blackbox in Zügen oder Flugezeugen. Daher können menschliche Fehler und Eingriffe auch im Falle eines Unfalls zur Wahrheitsfindung herangezogen werden. Der Fahrer ist nahezu gläsern.

Und wenn das System des zweiten oder dritten LKW versagt, oder sagen wir die Bremsen Versagen, etc. dann knallt es doch.
 
aber am schlimmsten dürften immer noch die Zeitbomben aus dem tiefsten Osten sein

Wenn man mal davon absieht,
das die im Osten meist wissen wie sie ihren Bock fahren können,
das die die jenigen es sind die in einer Notsituation ihren Bock mehr unter kontrolle haben, als die Westler mit all den Technischen Helferlein


Es ist doch eher so auf den Autobahnen werden bevorzugt Ostler raus gefischt und selbst kleine Mängel sind ein Drama,
ich will nicht wissen wieviel wirklicher fahrender Schrott vom Westen unterwegs ist
 
Der Fahrer ist nahezu gläsern.
Die Pflicht der elektronischen Fahrerkarte gibts jetzt schon, der Fahrer ist gläsern.

ich will nicht wissen wieviel wirklicher fahrender Schrott vom Westen unterwegs ist
"Vom Westen" darf Jährlich so Dinge wie TÜV und Konsorten aufsuchen.

Man bedenkte, die Version hier erfordert immerhin noch einen Fahrer, Mercedes testet zur Zeit vollkommen Autonom fahrende LKWs.
 
Und wenn das System des zweiten oder dritten LKW versagt, oder sagen wir die Bremsen Versagen, etc. dann knallt es doch.

Wenn ein Assystenzsystem aussteigt, wird der Fahrer gewarnt und dieser steuert wieder manuell. Steigt das Abstandssystem in einem der vorderen Lkw aus, wird an den Folgenden automatisch die Geschwindigkeit reduziert und der Abstand vergrößert, das wird sicher nicht das große Problem sein.

Was die Leistung und Redundanz bei Bremssystemen betrifft, gibt es wohl nichts Vergleichbares dem von Nutzfahrzeugen auf der Straße. Im Vordergrund steht heute die elektronische Abbremsung, die über Radsensoren (Drehzahlen) und den Bremswunschgeber (so nennt sich das Bremspedal heute, da es ein indirektes System ist) die Geschwindigkeit passend der Beladung abbremst. Sollte es hier zu einem Ausfall kommen, wird herkömmlich pneumatisch gebremst. Zwar wirken beide Mechanismen auf dieselbe Mechanik, Defekte daran sind aber durch die Dimensionierung von anderen Rädern auffangbar, und durch die 6-monatige Überwachung (HU/SP) relativ selten im Alltag anzutreffen. Wenn die Bremse wirklich zu 100% ausfallen sollte, was bei einem Sattelzug immerhin 5 gebremste Achsen sind, gibt es immer noch die Dauerbremse, also Systeme wie Retarder usw., die mehrere tausend PS an Bremsleistung über mehrere Kilometer im Gefälle aushalten müssen und bei jedem Lkw dieser Größe Pflicht sind. Diese sitzen direkt im Antriebsstrang und können enorme Verzögerungen einleiten. Auf Strecke nutzt heute auch kaum ein Fahrer die herkömmliche Bremse, da die Dauerbremse über mehrere Stufen am Lenkrad einsetzbar ist und dazu noch verschleißfrei arbeitet.

... aber am schlimmsten dürften immer noch die Zeitbomben aus dem tiefsten Osten sein

Das gilt heutzutage fast nur noch für Bulgarien, Tschechien und teilweise Polen. Die baltischen Lkw, fahren mittlerweile fast besseres Material als jeder andere. Einige von diesen Zeitbomben, wie man sie mal im Fernsehen sieht, habe ich auch schon welche aus dem Verkehr gezogen. Diese sind glücklicherweise extrem selten, aber eine Katastrophe vor dem Herrn. Dass sich da überhaupt noch ein Rad dreht, scheint Glückssache. Von Bremsen braucht man da gar nicht anfangen. Wenn an einem Sattelzug noch 1 von 5 Achsen bremst, ist das schon viel. Oftmals bremsen nur noch einzelne Räder auf verschiedenen Achsen. ^^
 
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Das gilt heutzutage fast nur noch für Bulgarien, Tschechien und teilweise Polen. Die baltischen Lkw, fahren mittlerweile fast besseres Material als jeder andere.
Irgendwann setzt ja auch mal ein Lerneffekt ein und man nutzt das marode Zeugs eher im lokalen Verkehr oder auf solchen Routen wo Banknoten mehr Bedeutung haben als Papiere.
 
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