Ich bin ebenfalls sehr empfindlich, was die Bildwiederholrate angeht. Mein persönlicher Sweet Spot liegt bei 144 Hz. Für mich ist das der beste Kompromiss aus Bildqualität, Performance und Ressourcenbedarf. Alles darüber hinaus erfordert unverhältnismäßig viel Rechenleistung oder man muss die Grafikdetails zu stark reduzieren.
Bis 240 Hz nehme ich tatsächlich noch Unterschiede wahr, allerdings werden die Zugewinne immer kleiner. Im Grunde fühlt sich der Sprung von 144 auf 240 Hz ähnlich an wie der von 120 auf 144 Hz: spürbar, aber längst kein Gamechanger mehr.
Unter 100 FPS möchte ich persönlich nicht mehr spielen. Da bin ich inzwischen einfach zu verwöhnt. 60 FPS sind für mich die absolute Schmerzgrenze, die ich möglichst vermeide. Dann würde ich lieber die Grafikregler etwas zurücknehmen, um wieder auf mindestens 100 FPS zu kommen.
Alles oberhalb von 240 Hz brauche ich persönlich nicht mehr. Die Vorteile werden aus meiner Sicht zunehmend von den Nachteilen aufgefressen, vor allem vom enorm steigenden Ressourcenbedarf.
Minimalste Unterschiede kann ich subjektiv sogar noch bis etwa 480 Hz wahrnehmen. Ob ich allerdings in einem Blindtest zuverlässig zwischen 360 und 480 Hz unterscheiden könnte, wage ich zu bezweifeln.
60 → 100–120 Hz: Enormer Unterschied.
120 → 144 Hz: Deutlich spürbar, gerade für schnelle Spiele und E-Sport.
144 → 240 Hz: Noch spürbar, aber die Zugewinne werden deutlich kleiner.
Alles darüber: Ja, es gibt noch Verbesserungen – für mich stehen diese aber in keinem sinnvollen Verhältnis mehr zum zusätzlichen Hardwarebedarf.
Irgendwann werden bei den heute üblichen Displaygrößen vermutlich auch 8K alltagstauglich sein. Spätestens dann bleibt die Bildwiederholrate wohl der letzte große Hebel, an dem die Hersteller noch drehen können – sofern man nicht mit einer Armlänge Abstand vor einem 100-Zoll-Monitor sitzen möchte.
