[Lesertest] Zegamax Phantom von Xenor

Xenor

Komplett-PC-Käufer(in)
Nun erfüll auch ich mal meine Pflicht und veröffentliche meinen Test zum Zegamax Phantom. Ich hab mich schon zurück gehalten, bin aber trotzdem auf 44 Bilder gekommen. Damit es hier nicht so unübersichtlich wird binde ich nur die wichtigsten hier im Thread ein und verlinke die anderen extern. Bilderlinks sind alle orange!

Mein erster Eindruck vom Gehäuse ist, dass es durchaus ein gutes (geklautes) Konzept ist, die Verarbeitung lässt allerdings einiges zu wünschen übrig. Von einem Gehäuse in der Preisklasse (75€) hätte ich deutlich mehr erwartet.

Link zum Gehäuse bei Caseking.de

Zur Übersicht:

  • Ein kurzer Blick aufs Gehäuse
  • Das Auspacken und die Details
  • Integriertes Werkzeugköfferchen
  • Inbetriebnahme
  • Verarbeitung
  • Fazit


Ein kurzer Blick aufs Gehäuse
:

Technische Daten:
  • Maße: 205x456x505mm (BxHxT)
  • Formfaktor: ATX, Micro-ATX
  • Gewicht: ca. 11,2 kg
  • Laufwerksschächte:
    - 4x 5,25 Zoll (extern)
    - 2x 3,5 Zoll (extern)
    - 5x 3,5 Zoll (intern)
  • Lüfter:
    - 1x 80mm (Front, 4-Pin Molex)
    - 1x 80mm (Seitenteil, Red LED, 4-Pin Molex)
    - 1x 80mm (Seitlicher Steg, 4-Pin Molex)
    - 1x 120mm (Rückseite, 4-Pin Molex)
    - 1x 80mm (Seite, optional)
  • I/O Panel:
    - 2x USB
    - 1x je Audio IN / OUT
  • Erweiterungsslots: 7
Die Front:

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Mit offener Tür:

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Und von der Seite:

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Das Auspacken und die Details:

Der Karton ist nur unwesentlich größer als das Gehäuse, was auch damit etwas zu tun hat, dass sämtliches Zubehör im Gehäuse ist. Das heißt als ich das Gehäuse aus dem Karton genommen hab, war dieser leer.
Das Gehäuse war etwas beschädigt, aber was soll man von DHL auch groß erwarten...
Des Scythe Mugen hab ich ebenfalls neu bekommen und dieser wird sich im Phantom zum erstem mal niederlassen.

Der Karton

Was mich gewundert hat ist, dass auf dem Karton 5 externe 5,25" Schächte und 3 interne 3,5" Schächte stehen. Im Gehäuse sind aber nur 4 5,25" Schächte, dafür aber 4 interne 3,5" Schächte im (herausnehmbaren) Festplattenkäfig sind und noch ein zusätzlicher unter den beiden externen 3,5" Schächten.

Das Gehäuse wird von zwei Folien auf den beiden Seiten des Gehäuses und einer Folie an der Front geschützt.
Das Seitenfenster ist schwarz getönt, man kann aber trotzdem recht gut hindurch gucken.
Der Lack ist nicht glatt, sondern er enthält sehr viele kleine Partikel. Man sieht diese allerdings nur, wenn man sehr genau hinschaut. Die Fronttür besteht zwar aus Plastik, ist aber mit einer Folie in gebürstetem Aluminium-Optik versehen.

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Die Fronttür wird von zwei Magneten zugehalten. Hinter ihr sind die 5,25" und 3,5" Schächte und der Reset-Taster. Der Powerknopf befindet sich darunter, ebenso die Frontanschlüssen, welche aus zwei USB-Ports und einem Kopfhörer- und Mikrofonanschluss bestehen.

Die Gehäusewand lässt sich aufklappen, in dem man an dem Hebel zieht.
Man kann die sie auch nach oben heraus heben, wenn man sie geöffnet hat.
Ein Schloss oder ähnliches gibt es weder bei der Fronttür, noch an einer anderen Stelle des Gehäuses. Auf dem Gehäuse liegt die (komplett in Englisch gehaltene) Anleitung.
Ich finde das rote Plastik sehr auffällig. Es kann es überhaupt nicht leiden, es wirkt sehr billig.

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Hier die Rückseite. Man sieht die Lüftungsschlitze für einen optionalen 80mm Lüfter. Mir ist der Sinn nicht ganz klar, oder wollt ihr unbedingt eure externen 3,5" Laufwerke kühlen?
Und man sieht wieder dieses rot durchschimmern...

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Der optionale Lüfter

Die Rückseite lässt sich ebenfalls aufklappen. Auf ihr ist der Mainboardschlitten fest montiert und somit kann man das MB relativ einfach einbauen. Der Scythe Mugen stößt beim zuklappen allerdings gegen das Gehäuse. Ihn kann man erst montieren, wenn das Gehäuse zu ist.
Man kann auch dieses Seitenteil ganz entfernen, allerdings funktioniert dies auch nicht mit verbautem CPU Kühler.

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Dadurch, dass der MB-Schlitten fest auf der Gehäusewand sitzt lassen sich hinter ihm logischer Weise auch keine Kabel verstecken. Hinter den Laufwerksschächten ist auch nur sehr wenig Platz, ein ATX-Kabel passt gerade so dahinter.

Kommen wir nun zu dem Steg mit einem Lüfter und einer Halterung, für die verbaute Grafikkarte:

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Was diese Halterung wirklich bringt sei mal dahin gestellt...
Der Steg lässt sich sehr leicht aus der Halterung heben und rastet sicher ein.
Der 80mm Lüfter pustet frische Luft zur Grafikkarte.

Über dem Steg ist ein weiterer 80mm Lüfter verbaut, der die Luft aus dem Gehäuse saugt. Dieser ist mit roten LEDs bestückt.
Außerdem gibt es noch einen 120mm Lüfter, der die Luft, wie sollte es anders sein, ebenfalls aus dem Gehäuse schafft.

Der obere 80mm und der 120mm Lüfter

Kommen wir nun zum Festplattenkäfig.
Dieser enthält einen 80mm Lüfter und kann bis zu 4 Festplatten aufnehmen. Diese werden schraubenlos mit einer mitgelieferten Halterung festgeklemmt.
Der Käfig ist mit einem Hebel und einer Schraube gesichert.

Der Festplattenkäfig

Man kann an die Front vor dem Festplattenkäfig auch noch einen 120mm Lüfter montieren, allerdings muss dieser die Luft durch ein extrem kleines Loch saugen.

Was ich auch lustig finde ist die mitgelieferte MB Blende, die wohl auf kein aktuelles MB mehr passen wird.



Integriertes Werkzeugköfferchen:

Unter dem Festplattenkäfig ist das Werkzeugköfferchen versteckt. Ebenfalls in der wunderbaren roten Plastikobtik ...
Der Deckel des Köfferchens ist geklemmt, in ihm befindet sich ein großzügiger Satz schrauben, eine Slotblende, ein paar dünne Unterlegscheiben und die Halterungen für die Festplatten. Mit "necessary hardware" ist in der Anleitung wohl der beigelegte Speaker gemeint.
Ich finde, dass

Das Werkzeugköfferchen



Inbetriebnahme:

Erst einmal musste meine Hardware aus meinem alten Gehäuse raus. Die Ausbeute kann man hier begutachten. Die HDs und das Laufwerk fehlen dabei allerdings und das SATA Kabel hat beim Umbau seinen Geist aufgegeben.
Zuerst habe ich mich an den Festplattenkäfig gemacht. Nach dem Entfernen der Schraube (s.o.) und öffnen des Hebels ließ sich dieser leicht entfernen. Mit den Klemmen ließen sie die HDs auch schnell im Käfig bändigen. Sie sitzen recht fest, sie haben lediglich ein Spiel von etwa einem Millimeter. Raus fallen tun sie aber nicht (näheres siehe "Verarbeitung").
Der Einbau ist auch auf einem Aufkleber beschrieben, der auf dem Käfig klebt.

Dann war das MB an der Reihe. Dank des runter klappbaren MB-Schlitten ging dies auch recht schnell. 5 der 6 benötigten Abstandshalter waren schon vormontiert, den 6. konnte ich dem roten Werkzeugköfferchen entnehmen.
Den CPU Kühler (Scythe Mugen) konnte ich leider nicht montieren, da dieser, wie bereits erwähnt, beim Zuklappen gegen das Gehäuse stößt.

Der Einbau des DVD-Laufwerks lief ebenfalls glatt. Danke der schraubenlosen Verschlusstechnik war es in Sekunden eingebaut.
Auch hier für gibt es einen Aufkleber.

Beim Netzteil wurde es sehr eng, weil ich den CPU-Kühler bereits eingebaut hatte. Indem ich das Gehäuse so weit es ging (~5cm) geöffnet habe hat es dann allerdings doch noch ganz knapp am Kühler vorbei gepasst und ließ sich einbauen. Leider lag das Netzteil nicht richtig auf seinen Stützen, weswegen ich es beim festschrauben festhalten musste. Das ATX Kabel konnte zum größten Teil hinter den Laufwerksschächten versteckt werden. Kabelmanagement sei danke sieht man von den anderen Kabel auch nicht viel, außer von dem Lüfterkabel (das kann man nicht richtig verstauen, da es etwas spiel haben muss, damit es zu den Lüftern an der Tür reicht) und den Kabeln zum Laufwerk. Bei diesem hatte ich einfach keine Lust mehr und hab es einfach so gelassen *grins*.

Als ich meine Grafikkarte (8800 GTS 512) verbaut habe, wurde es zwischen dieser und der HD sehr eng. Ich musste mein SATA Kabel (welches dann eh den Geist aufgegeben hat) gegen eins mit einem kürzeren Stecker tauchen, damit es passt und den Festplattenkäfig kann man auch nur bei ausgebauter Grafikkarte heraus nehmen.

Der Steg machte keine weiteren Probleme. Allerdings war es wohl Glück, dass es mit dem CPU-Kühler keine Probleme gab: siehe hier

Mit dem Schließen der Tür erweis sich der CPU-Kühler dann endgültig als zu groß. Er stieß mit den Spitzen der Heatpipes gegen den Lüfter mit den LEDs und blockiert diesen. Ich hab dann beschlossen diesen auszulassen. Jetzt ist es zwar dunkel in meinem Gehäuse, aber der Lüfter hätte eh nicht viel gebracht. Für einen Vertikallüfter mag er ganz sinnvoll sein, aber nicht für einen Horizontallüfter.

Fertig sah es dann so aus (ohne Laufwerk):

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Geschlossen kann man ihn ganz oben begutachten.

Beim ersten einschalten wurde mir schnell klar, dass da 2 ungeregelte 80mm und ein 120mm Lüfter um die Wette pusten (plus meinen Noiseblocker CPU-Lüfter und meiner Grafikkarte, aber die sind wohl außer Konkurrenz). Es war zwar noch relativ verträglich (nichts im Vergleich zu einem Boxedkühler) aber für mich, als Silent-Fan, definitiv zu laut.
Die Lüfter sind alle verschraubt. Der 120mm Lüfter ist interessanter Weise der lauteste Lüfter. Er brummt ziemlich laut. Den Lüfter bei den Festplatten hört man fast gar nicht. Die anderen sind zwar mir zu laut, aber für normale 80mm Lüfter durchaus ok.
Ich habe den 120mm Lüfter gegen einen leisen Scythe Lüfter getauscht und die beiden Lüfter im Seitenteil habe ich vertaucht. Der obere dient nur als Sichtschutz, weil die Lüftungsschlitze sonst etwas komisch aussehen. Ich kann ihn wegen des Platzmangels nicht nutzen.
Irgendwas am Gehäuse ist mir noch zu laut, aber ich hab noch nicht herausgefunden, was dies ist.

Sehr schade finde ich, dass die Lüfter keinen kleinen 3-Pol Anschluss haben, sondern nur einen 4-Pol Standardanschluss und ich diese somit nicht ans MB anschließen kann.

Weiter geht's mit den Temperaturen. Zum Vergleich habe ich nur mein altes Gehäuse. Dieser Vergleich hingt aber etwas, da mein altes Gehäuse zwar etwas mehr Volumen hatte, aber nur einen auf 7V reduzierten 120mm und einen 80mm Lüfter hatte, die für Abluft sorgten, sowie zwei regulierte 80mm Lüfter, die meine HDs mit Frischluft versorgt haben.

Jedenfalls sind meine HDs mit 32 respektive 30 °C nahezu gleich geblieben, aber meine Grafikkarte ist im idle knapp 10 °C kühler (67 °C). Beim load sind es immer noch gute 5 °C (75 °C).
Dies kommt sicherlich durch den unteren 80mm Lüfter, wird aber auch mit einer entsprechenden Geräuschkulisse erkauft.

Meine CPU ist so wie so außen vor, da sie nun mit einem Scythe Mugen statt eines (guten, alten) Freezer 7 Pro bestückt ist.

Zum Schluss noch mal ein kurzer Blick auf die Frontanschlüsse:

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Alle 4 Anschlüsse rasten zwar nicht wirklich ein, halten aber dennoch gut. Sie sind eher geklemmt (was ich bei einem USB-Anschluss recht merkwürdig finde).
Die beiden USB-Ports und der Kopfhöreranschluss funktionieren auch einwandfrei. Der Mikrofon-Anschluss will irgendwie noch nicht. Ich guck morgen noch einmal, ob das an meiner Doofheit oder tatsächlich an dem Panel liegt ;)



Verarbeitung:

Bei diesem Punkt verschenkt Zegamax einiges an Punkten. Die Verarbeitung lässt einiges zu wünschen übrig.

Das gesamte Gehäuse ist genietet. Dies finde ich schade, da man alle Nieten aufbohren müsste um es in seine Einzelteile zu zerlegen, z.B. um es zu lackieren.

Der Lack gefällt mir recht gut, da er nicht ganz glatt ist, sondern, wie gesagt, mit kleinen Stückchen drin. Allerdings hinterlässt man auf ihm sehr leicht Fingerabdrücke, die auch nicht so leicht zu entfernen sind.

Was mir, als ich das Gehäuse geöffnet habe, als ersten aufgefallen ist, ist, dass die schwarze Farbe keine saubere Kante hat, sondern innen auch Reste davon sind. Dies sieht man hier recht gut.
Die hintere der beiden Türen sitzt sehr fest, so fest, dass ich fast schon etwas Sorgen um den Griff habe, wenn ich sie öffne. Die Linke geht ganz locker auf.

Die Kanten sind größtenteils gut verarbeitet und haben keine scharfen Kanten, nur an den Türen ist dies nicht der Fall.

Das gesamte Gehäuse ist ziemlich stark statisch aufgeladen, das heißt es zieht sowohl Haare als auch Staub sehr stark an. Dies ist sehr nervig und man kann den Staub auch nicht einfach wegwischen.

Das Fenster ist zwar schön abgedunkelt, aber extrem Kratzer anfällig. Selbst das Darüberwischen mit einem T-Shirt hat seine Spuren hinterlassen.

Nun zur Front. Diese ist mit 6 Plastikstiften geklemmt. Es sitzt damit recht fest, könnte aber auch noch fester sein. Hier ist ein kurzer Blick auf die Befestigung der Taster/LEDs in der Front. Die Klebpunkte sind nicht sehr stabil und sie sehen so aus, als ob sie einfach irgendwie, möglichst schnell, gemacht wurden. Die Taster selbst sind aus schwarzem Plastik.
Die Power-LEDs sind ein Witz. Wenn die Fronttür zu ist sieht man sie gar nicht, außer man begibt sich auf die Höhe dieser. Bei offener Tür kann man sie sehen, aber sie zeugen nicht gerade von großer Leuchtkraft, wie man auch auf diesem Bild gut erkennen kann.

Wo wir bei der Fronttür sind, am Anfang habe ich mich gewundert, warum diese so schlecht schließt. Dann ist mir aufgefallen, dass ein Magnet nicht in seiner Halterung sitzt. Dies darf natürlich nicht passieren. Zum Glück ist dieser nicht verloren gegangen, da er noch an seinem Gegenstück hing.
Wenn man leicht von oben auf die Tür drückt steht diese unten gut einen cm ab. Dies zeugt nicht gerade von einem qualitativ hochwertigen Scharnier...

Weiter geht es mit dem Festplattenkäfig. Mir persönlich wäre es lieber gewesen, wenn dieser um 90° gedreht wäre. Dann könnte man die Festplatten einfach entnehmen und es gäbe keine Probleme mit der Grafikkarte.
Der Käfig ist unten mit zwei in einander greifenden Führungsschienen und oben mit einem Stift in einer Schiene befestigt.
Die Festoplatten haben, wenn sie eingebaut sind, etwa 1 mm spiel. Aber auch mit Wackeln und kräftigen ziehen fallen sie nicht heraus. Dabei muss man auf zwei sehr kleine Widerhaken vertrauen.

Manche der Laufwerkshalterungen quietschen und sind sehr schwergängig, andere lassen sich wunderbar leicht öffnen und sich auch leise.
Die Halterung ist einseitig, man muss die hintere Tür nicht öffnen um ein Laufwerk zu befestigen. Man kann die Halterung noch mit 2 Schrauben ergänzen, oder diese auch komplett weglassen und nur 4 Schrauben verwenden. Die Halterungen sitzen ziemlich fest in den Schraubenlöchern, was beim entfernen dieser etwas stört.



Fazit:

Vom Design her gefällt mir das Gehäuse recht gut. Ich mag auch die Fensterform und das abgedunkelte Glas.
Eine weitestgehend schraubenlose Montage ist natürlich auch nicht schlecht, ebenso der entnehmbare Festplattenkäfig und der runter klappbare Mainboardschlitten bzw. die Türen allgemein.

Die Verarbeitung gefällt mir allerdings überhaupt nicht. Wenn ich für ein Gehäuse 75€ bezahle erwarte ich deutlich mehr, als es hier der Fall war. Vor allem die Kratzanfälligkeit des Fensters und die statische Ladung stören mich.

Ich hätte mir auch etwas mehr Platz gewünscht. Mit meinem Scythe Mugen bin ich am absoluten Limit des Machbaren.

Dafür, dass in dem Gehäuse zwei nicht entkoppelte 80mm und ein 120mm Lüfter mit 12V arbeiten, finde ich die Lautstärke recht angenehm. Im Seitenfenster finde ich es auch legitim 80mm Lüfter zu verwenden, da 120mm Lüfter dafür meinem Geschmack nach zu groß sind.
Vor allem der Lüfter, der die Luft zur Grafikkarte pustet gefällt mir.

Schade finde ich es, dass in der Front kaum Lüftungsschlitze bzw. -löcher sind. Dadurch ist die Verwendung eines 120mm Lüfters in der Front auch hinfällig.

Insgesamt bin ich der Ansicht, dass sie sich bei Zegamax sich gesagt haben, dass sie auch ein Gehäuse haben wollen, dies sollte aber in der Herstellung so günstig wie Möglich sein. Sie haben sich sowohl das Design als auch die Innenaufteilung geklaut und verwenden nur sehr billige Materialien.
Und dafür dann 75€ zu verlangen finde ich unverschämt. Ich hab das Raidmax Smilodon, welches dem teureren Bruder des Phantoms, dem Unicorn, nie vor mir gehabt, aber angesichts der Tatsache, dass es (wie ich finde) besser aussieht, günstiger ist und von der Verarbeitung sicherlich nicht schlechter sein wird, würde ich immer das "Original" nehmen und keins der beiden Gehäuse von Zegamax.



PS: Dies ist mein erster Lesertest. Sagt mir ruhig alles, was ich verbessern könnte ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich glaube du meintest "optionaler Lüfter" und nicht optimal :D

Sonst sehr schöner Anfang. Welche Beschädigung liegt denn am Gehäuse vor?
 
Ich glaube du meintest "optionaler Lüfter" und nicht optimal :D
Danke...und dann gleich 2x *schäm*

es sind viele kleine dinge. zum einen ist ein magnet lose (hab ich wieder geklebt), dann macht das case einem swiffer staubmagnet ernsthaft konkurrenz :ugly: wenn man es aufklappt und auf den boden legt ist es sofort voll mit staub (und so dreckig ist mein boden nicht ;) ).
dann ist das glas verdammt kratzanfällig. ich hab einmal mit meinem t-shirt drüber gewischt (wegen dem besagtem staub) und schon waren kratzspuren zu sehen.
der festplattenkäfig geht nur verdammt schwer so weit rein, dass man ihn festmachen kann. und die rechte seitentür klemmt ziemlich beim auf- und zumachen. die linke ist in ordnung.

sowas halt, aber da geh ich unter verarbeitung auch noch genauer drauf ein :daumen:

PS: omg zum schluss hab ich ja einige rechtschreibfehler gemacht...wer noch welche sieht kann mir dies mal bitte per PN schreiben :)
 
Das ist echt schade, das man so mit seinem Ruf umgeht und solch bescheidene Quali abliefert, da lob ich mir mein Antec...diese haben auch bei den 75€ Cases ne Superquali. Bin auf die Fortsetzung und den weiteren Bericht gespannt.
 
Jo find' ich auch.
Ich hab vorher ein 35€ Gehäuse gehabt und nicht solche Mängel. Alles was damit was ist, dass der Deckel manchmal etwas geklappert hat und der Lack so langsam aber sich auch den einen oder anderen Kratzer aufweist (woran die LAN-Partys aber auch sicherlich nicht ganz unschuldig sind ;) ).

Ich nochmal einen Schwung geschrieben :)
 
Die Entwickler dachten sich bei dem Gehäuse wohl auch, lieber gut nachgebaut als schlecht selbstgemacht. Nachdem zu urteilen was du bis dato geschrieben hast, isses aber noch nicht mal gut nachgemacht sondern ehr so lala und das für grade mal 3 EUR weniger als das Original.:nene:

Bin auf dein Fazit gespannt, bis jetzt gut geschrieben den Test :daumen:
 
Also ich muss ehrlich sagen egal ob das High Tech 7pro oder dieses Phantom Gehäuse ich find sie beide überteuert

Allein schon weil beide sehr viel Plastik haben und der Rest aus billigem Stahl :hmm:

Vielleicht bin ich auch nur zu verwöhnt mit meinem LianLi aber das hat auch 80€ gekostet ist komplett aus Alu und schaut im gegensatz zu diesen Gehäusen viel hochwertiger aus und ist es auch;)

und ich geb dir recht das rote Plastik ist grässlich:heul:

Da hilft auch der 14cm Lüfter oder das ausklappbare Mainboard nix (wo außer nen Boxed Kühler wahrscheinlich eh alles andere anstößt) :nene:

Beim Phantom versteh ich nicht wie man heutzutage wo viele auf leise Komponenten achten überhaupt noch 80mm Lüfter einbauen kann und da auch noch so viele :wall:

Ich würde mir keins von diesen Gehäusen für das Geld kaufen denke so 30-50€ wären ok ansonsten kauf ich mir lieber das Shaarkon Rebel das ist wenigstens was anständiges für das Geld

Aber dein Test ist echt super weiter so :daumen:

Die einzige Bitte die ich hätte auch wenns viele Bilder sind lad sie hier hoch, denn die Seite ist extrem lam und manchmal funktioniert sie nicht, das einzige was immer geht sind die sch... Popups die da jedes mal auftauchen
 
Zuletzt bearbeitet:
@TheJudge
Es war zwischenzeitlich sogar teuer als das Original...

@Soldat0815
Ich finde nicht, dass du zu verwöhnt bist, aber mehr dazu schreibe ich dann im Fazit ;)
Da hilft auch der 14cm Lüfter oder das ausklappbare Mainboard nix
12cm ... (hab ich irgendwo 14 geschrieben??)
Die einzige Bitte die ich hätte auch wenns viele Bilder sind lad sie hier hoch, denn die Seite ist extrem lam und manchmal funktioniert sie nicht, das einzige was immer geht sind die sch... Popups die da jedes mal auftauchen
Da kümmer ich mich drum, wenn ich den Test fertig geschrieben habe. Kann man nicht nur 10 Bilder in einem Post anhängen? Ich guck mal, ob ich einen guten anderen Imagehoster mit Albumfunktion finde.
 
@Soldat0815
Ich finde nicht, dass du zu verwöhnt bist, aber mehr dazu schreibe ich dann im Fazit ;)

12cm ... (hab ich irgendwo 14 geschrieben??)

Da kümmer ich mich drum, wenn ich den Test fertig geschrieben habe. Kann man nicht nur 10 Bilder in einem Post anhängen? Ich guck mal, ob ich einen guten anderen Imagehoster mit Albumfunktion finde.

nö der 14cm lüfter war auf das high tech 7 bezogen aber da hab ich mich auch geirrt sind ja 40cm das ganze war eh auf beide gehäuse die jetzt getestet werden bezogen

und wegen den bildern wär schön wenn du das machst
wär eventuell gut gewesem wenn du gleich mehrere post besetzt hättest wie die anderen in ihrem test dann würdest sie reinbekommen vielleicht kann das noch ein admin für dich machen
 
Dann hätte ich 4 Posts reservieren müssen, plus den, in dem ich schreibe...
außerdem hätte ich dann keine galeriefunktion gehabt. aber der hoster bleibt auf jeden fall nicht

ich hab mal für die bilder vom karton einen neuen hoster ausproboert. wenn er morgen am tag auch noch stabil läuft stelle ich alle bilder auf den um (die unter verarbeitung sind schon auf einem anderen hoster)

btw: ich hab jetzt alles fertig geschrieben und die rechtschreibfehler müssten nun auch alle raus ein :)
 
Das Aussehen finde ich, mal angesehen von dem roten Plastik, auch nicht schlecht :)

Ich hab jetzt noch was zu den Lüftern geschrieben, ein Bild vom eingebauten Werkzeugköfferchen hinzugefügt und alle Bilder liegen jetzt entweder auf SceneImage oder abload
 
Hallo Xenor,
bisher schöner Test!
Sehr ausführlich und gut anschaulich gestaltet!
Deine Bilder solltest du allerdings nocheinmal überarbeiten!
Man sieht Fettflecken etc. auf dem Gehäuse und es sieht sehr danach aus, als hättest du das Gehäuse einfach unter deinem Tisch geknipst!
Die Bilder solltest du dem recht professionellen Test bitte anpassen! ;)

Und bitte verlinke die einzelnen Abteile der Übersicht bitte mit dem jeweiligen Teil, dann wird das lesen schwer vereinfacht! (per Permalink der jeweiligen Abteils)

Auf einen guten Test,
Schöne Grüße,
ModdingfreaX
 
Danke für die Kritik :)
Man sieht Fettflecken etc. auf dem Gehäuse und es sieht sehr danach aus, als hättest du das Gehäuse einfach unter deinem Tisch geknipst!
Das mit den Fettflecken habe ich erst am PC gesehen und die sind wohl durch den Blitz so deutlich.

Ich muss noch mal putzen und dann das Gehäuse "abstöpseln". Das mache ich aber erst, wenn es hell ist.

Und bitte verlinke die einzelnen Abteile der Übersicht bitte mit dem jeweiligen Teil, dann wird das lesen schwer vereinfacht! (per Permalink der jeweiligen Abteils)
Kann man das verlinken, wenn die Punkte alle im selben Thread sind?
Ich weiß nur wie man einen Thread verlinkt...
 
Sehr schön geschriebener Test :daumen:
Das gehäuse an sich sagt mir nicht so zu , das Plastik wirkt ein wenig Billig !
Die Bilder mit den Fettfelcken könnten wirklich erneuert werden , aber sonst 1A Test !

Mfg Micha
 
Boah die Gehäuse sind alle so unpraktisch das geht garnicht... die wissen schon wieso die mich den Artikel nicht schreiben lassen haben.

Schon vom optischen her würde mir da so einiges einfallen an Kritik. Jetzt lese ich noch das das Teil aus Stahl besteht. Wahnsinn!

Wie kann man son Scheiß unter die Menschheit bringen... Ich würde es nach de Artikel ordentlich Recylen lassen. Das wäre sicher auch noch ein Video wert.
 
Wie kann man son Scheiß unter die Menschheit bringen... Ich würde es nach de Artikel ordentlich Recylen lassen. Das wäre sicher auch noch ein Video wert.
Und mit den Werbegeldern, die ich für das Video kriege (natürlich würde ich ordentlich Werbung einbinden) finanziere ich mir dann ein schönes LianLi :ugly:

edit: nach einer großangelegten Putzaktion hab ich jetzt 2 Bilder ausgetauscht.
Gegen den Staub kann ich nichts machen, da ich keine antistatischen Tücher habe und dieser immer sofort wieder da ist. Echt bescheuert...
Bei der Front habe ich noch etwas Probleme mit der Spiegelung. Das kommt aber auch noch ;)

edit²: so jetzt sind nur noch schöne bilder da ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Noch ein kleines Update:
Der Mikrofonanschluss an der Front scheint wirklich kaputt zu sein. Bei dem Kopfhöreranschluss ist links und rechts vertauscht. Es kann nicht daran liegen, dass ich die Kabel falsch angeschlossen habe, man kann sie gar nicht anderes herum anschließen.

Zu der Lautstärke:
Es sind tatsächlich meine beiden HDs, die so laut sind. Das war bei meinem alten Gehäuse nicht so, obwohl ich sie genau so einfach in einem Festplattenkäfig hatte. Wenn ich leicht auf die Festplatten drücke werden sie auch leiser. Und der hintere 120 mm Lüfter ist ziemlich laut, was wohl an den sehr kleinen Lüftungslöchern liegt. Ich benutze einen entkoppelten, regulierten Scythe Lüfter. An dem liegt es also nicht.
 
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