Xenor
Komplett-PC-Käufer(in)
Nun erfüll auch ich mal meine Pflicht und veröffentliche meinen Test zum Zegamax Phantom. Ich hab mich schon zurück gehalten, bin aber trotzdem auf 44 Bilder gekommen. Damit es hier nicht so unübersichtlich wird binde ich nur die wichtigsten hier im Thread ein und verlinke die anderen extern. Bilderlinks sind alle orange!
Mein erster Eindruck vom Gehäuse ist, dass es durchaus ein gutes (geklautes) Konzept ist, die Verarbeitung lässt allerdings einiges zu wünschen übrig. Von einem Gehäuse in der Preisklasse (75€) hätte ich deutlich mehr erwartet.
Link zum Gehäuse bei Caseking.de
Zur Übersicht:
Ein kurzer Blick aufs Gehäuse:
Technische Daten:
Mit offener Tür:
Und von der Seite:
Das Auspacken und die Details:
Der Karton ist nur unwesentlich größer als das Gehäuse, was auch damit etwas zu tun hat, dass sämtliches Zubehör im Gehäuse ist. Das heißt als ich das Gehäuse aus dem Karton genommen hab, war dieser leer.
Das Gehäuse war etwas beschädigt, aber was soll man von DHL auch groß erwarten...
Des Scythe Mugen hab ich ebenfalls neu bekommen und dieser wird sich im Phantom zum erstem mal niederlassen.
Der Karton
Was mich gewundert hat ist, dass auf dem Karton 5 externe 5,25" Schächte und 3 interne 3,5" Schächte stehen. Im Gehäuse sind aber nur 4 5,25" Schächte, dafür aber 4 interne 3,5" Schächte im (herausnehmbaren) Festplattenkäfig sind und noch ein zusätzlicher unter den beiden externen 3,5" Schächten.
Das Gehäuse wird von zwei Folien auf den beiden Seiten des Gehäuses und einer Folie an der Front geschützt.
Das Seitenfenster ist schwarz getönt, man kann aber trotzdem recht gut hindurch gucken.
Der Lack ist nicht glatt, sondern er enthält sehr viele kleine Partikel. Man sieht diese allerdings nur, wenn man sehr genau hinschaut. Die Fronttür besteht zwar aus Plastik, ist aber mit einer Folie in gebürstetem Aluminium-Optik versehen.
Die Fronttür wird von zwei Magneten zugehalten. Hinter ihr sind die 5,25" und 3,5" Schächte und der Reset-Taster. Der Powerknopf befindet sich darunter, ebenso die Frontanschlüssen, welche aus zwei USB-Ports und einem Kopfhörer- und Mikrofonanschluss bestehen.
Die Gehäusewand lässt sich aufklappen, in dem man an dem Hebel zieht.
Man kann die sie auch nach oben heraus heben, wenn man sie geöffnet hat.
Ein Schloss oder ähnliches gibt es weder bei der Fronttür, noch an einer anderen Stelle des Gehäuses. Auf dem Gehäuse liegt die (komplett in Englisch gehaltene) Anleitung.
Ich finde das rote Plastik sehr auffällig. Es kann es überhaupt nicht leiden, es wirkt sehr billig.
Hier die Rückseite. Man sieht die Lüftungsschlitze für einen optionalen 80mm Lüfter. Mir ist der Sinn nicht ganz klar, oder wollt ihr unbedingt eure externen 3,5" Laufwerke kühlen?
Und man sieht wieder dieses rot durchschimmern...
Der optionale Lüfter
Die Rückseite lässt sich ebenfalls aufklappen. Auf ihr ist der Mainboardschlitten fest montiert und somit kann man das MB relativ einfach einbauen. Der Scythe Mugen stößt beim zuklappen allerdings gegen das Gehäuse. Ihn kann man erst montieren, wenn das Gehäuse zu ist.
Man kann auch dieses Seitenteil ganz entfernen, allerdings funktioniert dies auch nicht mit verbautem CPU Kühler.
Dadurch, dass der MB-Schlitten fest auf der Gehäusewand sitzt lassen sich hinter ihm logischer Weise auch keine Kabel verstecken. Hinter den Laufwerksschächten ist auch nur sehr wenig Platz, ein ATX-Kabel passt gerade so dahinter.
Kommen wir nun zu dem Steg mit einem Lüfter und einer Halterung, für die verbaute Grafikkarte:
Was diese Halterung wirklich bringt sei mal dahin gestellt...
Der Steg lässt sich sehr leicht aus der Halterung heben und rastet sicher ein.
Der 80mm Lüfter pustet frische Luft zur Grafikkarte.
Über dem Steg ist ein weiterer 80mm Lüfter verbaut, der die Luft aus dem Gehäuse saugt. Dieser ist mit roten LEDs bestückt.
Außerdem gibt es noch einen 120mm Lüfter, der die Luft, wie sollte es anders sein, ebenfalls aus dem Gehäuse schafft.
Der obere 80mm und der 120mm Lüfter
Kommen wir nun zum Festplattenkäfig.
Dieser enthält einen 80mm Lüfter und kann bis zu 4 Festplatten aufnehmen. Diese werden schraubenlos mit einer mitgelieferten Halterung festgeklemmt.
Der Käfig ist mit einem Hebel und einer Schraube gesichert.
Der Festplattenkäfig
Man kann an die Front vor dem Festplattenkäfig auch noch einen 120mm Lüfter montieren, allerdings muss dieser die Luft durch ein extrem kleines Loch saugen.
Was ich auch lustig finde ist die mitgelieferte MB Blende, die wohl auf kein aktuelles MB mehr passen wird.
Integriertes Werkzeugköfferchen:
Unter dem Festplattenkäfig ist das Werkzeugköfferchen versteckt. Ebenfalls in der wunderbaren roten Plastikobtik ...
Der Deckel des Köfferchens ist geklemmt, in ihm befindet sich ein großzügiger Satz schrauben, eine Slotblende, ein paar dünne Unterlegscheiben und die Halterungen für die Festplatten. Mit "necessary hardware" ist in der Anleitung wohl der beigelegte Speaker gemeint.
Ich finde, dass
Das Werkzeugköfferchen
Inbetriebnahme:
Erst einmal musste meine Hardware aus meinem alten Gehäuse raus. Die Ausbeute kann man hier begutachten. Die HDs und das Laufwerk fehlen dabei allerdings und das SATA Kabel hat beim Umbau seinen Geist aufgegeben.
Zuerst habe ich mich an den Festplattenkäfig gemacht. Nach dem Entfernen der Schraube (s.o.) und öffnen des Hebels ließ sich dieser leicht entfernen. Mit den Klemmen ließen sie die HDs auch schnell im Käfig bändigen. Sie sitzen recht fest, sie haben lediglich ein Spiel von etwa einem Millimeter. Raus fallen tun sie aber nicht (näheres siehe "Verarbeitung").
Der Einbau ist auch auf einem Aufkleber beschrieben, der auf dem Käfig klebt.
Dann war das MB an der Reihe. Dank des runter klappbaren MB-Schlitten ging dies auch recht schnell. 5 der 6 benötigten Abstandshalter waren schon vormontiert, den 6. konnte ich dem roten Werkzeugköfferchen entnehmen.
Den CPU Kühler (Scythe Mugen) konnte ich leider nicht montieren, da dieser, wie bereits erwähnt, beim Zuklappen gegen das Gehäuse stößt.
Der Einbau des DVD-Laufwerks lief ebenfalls glatt. Danke der schraubenlosen Verschlusstechnik war es in Sekunden eingebaut.
Auch hier für gibt es einen Aufkleber.
Beim Netzteil wurde es sehr eng, weil ich den CPU-Kühler bereits eingebaut hatte. Indem ich das Gehäuse so weit es ging (~5cm) geöffnet habe hat es dann allerdings doch noch ganz knapp am Kühler vorbei gepasst und ließ sich einbauen. Leider lag das Netzteil nicht richtig auf seinen Stützen, weswegen ich es beim festschrauben festhalten musste. Das ATX Kabel konnte zum größten Teil hinter den Laufwerksschächten versteckt werden. Kabelmanagement sei danke sieht man von den anderen Kabel auch nicht viel, außer von dem Lüfterkabel (das kann man nicht richtig verstauen, da es etwas spiel haben muss, damit es zu den Lüftern an der Tür reicht) und den Kabeln zum Laufwerk. Bei diesem hatte ich einfach keine Lust mehr und hab es einfach so gelassen *grins*.
Als ich meine Grafikkarte (8800 GTS 512) verbaut habe, wurde es zwischen dieser und der HD sehr eng. Ich musste mein SATA Kabel (welches dann eh den Geist aufgegeben hat) gegen eins mit einem kürzeren Stecker tauchen, damit es passt und den Festplattenkäfig kann man auch nur bei ausgebauter Grafikkarte heraus nehmen.
Der Steg machte keine weiteren Probleme. Allerdings war es wohl Glück, dass es mit dem CPU-Kühler keine Probleme gab: siehe hier
Mit dem Schließen der Tür erweis sich der CPU-Kühler dann endgültig als zu groß. Er stieß mit den Spitzen der Heatpipes gegen den Lüfter mit den LEDs und blockiert diesen. Ich hab dann beschlossen diesen auszulassen. Jetzt ist es zwar dunkel in meinem Gehäuse, aber der Lüfter hätte eh nicht viel gebracht. Für einen Vertikallüfter mag er ganz sinnvoll sein, aber nicht für einen Horizontallüfter.
Fertig sah es dann so aus (ohne Laufwerk):
Geschlossen kann man ihn ganz oben begutachten.
Beim ersten einschalten wurde mir schnell klar, dass da 2 ungeregelte 80mm und ein 120mm Lüfter um die Wette pusten (plus meinen Noiseblocker CPU-Lüfter und meiner Grafikkarte, aber die sind wohl außer Konkurrenz). Es war zwar noch relativ verträglich (nichts im Vergleich zu einem Boxedkühler) aber für mich, als Silent-Fan, definitiv zu laut.
Die Lüfter sind alle verschraubt. Der 120mm Lüfter ist interessanter Weise der lauteste Lüfter. Er brummt ziemlich laut. Den Lüfter bei den Festplatten hört man fast gar nicht. Die anderen sind zwar mir zu laut, aber für normale 80mm Lüfter durchaus ok.
Ich habe den 120mm Lüfter gegen einen leisen Scythe Lüfter getauscht und die beiden Lüfter im Seitenteil habe ich vertaucht. Der obere dient nur als Sichtschutz, weil die Lüftungsschlitze sonst etwas komisch aussehen. Ich kann ihn wegen des Platzmangels nicht nutzen.
Irgendwas am Gehäuse ist mir noch zu laut, aber ich hab noch nicht herausgefunden, was dies ist.
Sehr schade finde ich, dass die Lüfter keinen kleinen 3-Pol Anschluss haben, sondern nur einen 4-Pol Standardanschluss und ich diese somit nicht ans MB anschließen kann.
Weiter geht's mit den Temperaturen. Zum Vergleich habe ich nur mein altes Gehäuse. Dieser Vergleich hingt aber etwas, da mein altes Gehäuse zwar etwas mehr Volumen hatte, aber nur einen auf 7V reduzierten 120mm und einen 80mm Lüfter hatte, die für Abluft sorgten, sowie zwei regulierte 80mm Lüfter, die meine HDs mit Frischluft versorgt haben.
Jedenfalls sind meine HDs mit 32 respektive 30 °C nahezu gleich geblieben, aber meine Grafikkarte ist im idle knapp 10 °C kühler (67 °C). Beim load sind es immer noch gute 5 °C (75 °C).
Dies kommt sicherlich durch den unteren 80mm Lüfter, wird aber auch mit einer entsprechenden Geräuschkulisse erkauft.
Meine CPU ist so wie so außen vor, da sie nun mit einem Scythe Mugen statt eines (guten, alten) Freezer 7 Pro bestückt ist.
Zum Schluss noch mal ein kurzer Blick auf die Frontanschlüsse:
Alle 4 Anschlüsse rasten zwar nicht wirklich ein, halten aber dennoch gut. Sie sind eher geklemmt (was ich bei einem USB-Anschluss recht merkwürdig finde).
Die beiden USB-Ports und der Kopfhöreranschluss funktionieren auch einwandfrei. Der Mikrofon-Anschluss will irgendwie noch nicht. Ich guck morgen noch einmal, ob das an meiner Doofheit oder tatsächlich an dem Panel liegt
Verarbeitung:
Bei diesem Punkt verschenkt Zegamax einiges an Punkten. Die Verarbeitung lässt einiges zu wünschen übrig.
Das gesamte Gehäuse ist genietet. Dies finde ich schade, da man alle Nieten aufbohren müsste um es in seine Einzelteile zu zerlegen, z.B. um es zu lackieren.
Der Lack gefällt mir recht gut, da er nicht ganz glatt ist, sondern, wie gesagt, mit kleinen Stückchen drin. Allerdings hinterlässt man auf ihm sehr leicht Fingerabdrücke, die auch nicht so leicht zu entfernen sind.
Was mir, als ich das Gehäuse geöffnet habe, als ersten aufgefallen ist, ist, dass die schwarze Farbe keine saubere Kante hat, sondern innen auch Reste davon sind. Dies sieht man hier recht gut.
Die hintere der beiden Türen sitzt sehr fest, so fest, dass ich fast schon etwas Sorgen um den Griff habe, wenn ich sie öffne. Die Linke geht ganz locker auf.
Die Kanten sind größtenteils gut verarbeitet und haben keine scharfen Kanten, nur an den Türen ist dies nicht der Fall.
Das gesamte Gehäuse ist ziemlich stark statisch aufgeladen, das heißt es zieht sowohl Haare als auch Staub sehr stark an. Dies ist sehr nervig und man kann den Staub auch nicht einfach wegwischen.
Das Fenster ist zwar schön abgedunkelt, aber extrem Kratzer anfällig. Selbst das Darüberwischen mit einem T-Shirt hat seine Spuren hinterlassen.
Nun zur Front. Diese ist mit 6 Plastikstiften geklemmt. Es sitzt damit recht fest, könnte aber auch noch fester sein. Hier ist ein kurzer Blick auf die Befestigung der Taster/LEDs in der Front. Die Klebpunkte sind nicht sehr stabil und sie sehen so aus, als ob sie einfach irgendwie, möglichst schnell, gemacht wurden. Die Taster selbst sind aus schwarzem Plastik.
Die Power-LEDs sind ein Witz. Wenn die Fronttür zu ist sieht man sie gar nicht, außer man begibt sich auf die Höhe dieser. Bei offener Tür kann man sie sehen, aber sie zeugen nicht gerade von großer Leuchtkraft, wie man auch auf diesem Bild gut erkennen kann.
Wo wir bei der Fronttür sind, am Anfang habe ich mich gewundert, warum diese so schlecht schließt. Dann ist mir aufgefallen, dass ein Magnet nicht in seiner Halterung sitzt. Dies darf natürlich nicht passieren. Zum Glück ist dieser nicht verloren gegangen, da er noch an seinem Gegenstück hing.
Wenn man leicht von oben auf die Tür drückt steht diese unten gut einen cm ab. Dies zeugt nicht gerade von einem qualitativ hochwertigen Scharnier...
Weiter geht es mit dem Festplattenkäfig. Mir persönlich wäre es lieber gewesen, wenn dieser um 90° gedreht wäre. Dann könnte man die Festplatten einfach entnehmen und es gäbe keine Probleme mit der Grafikkarte.
Der Käfig ist unten mit zwei in einander greifenden Führungsschienen und oben mit einem Stift in einer Schiene befestigt.
Die Festoplatten haben, wenn sie eingebaut sind, etwa 1 mm spiel. Aber auch mit Wackeln und kräftigen ziehen fallen sie nicht heraus. Dabei muss man auf zwei sehr kleine Widerhaken vertrauen.
Manche der Laufwerkshalterungen quietschen und sind sehr schwergängig, andere lassen sich wunderbar leicht öffnen und sich auch leise.
Die Halterung ist einseitig, man muss die hintere Tür nicht öffnen um ein Laufwerk zu befestigen. Man kann die Halterung noch mit 2 Schrauben ergänzen, oder diese auch komplett weglassen und nur 4 Schrauben verwenden. Die Halterungen sitzen ziemlich fest in den Schraubenlöchern, was beim entfernen dieser etwas stört.
Fazit:
Vom Design her gefällt mir das Gehäuse recht gut. Ich mag auch die Fensterform und das abgedunkelte Glas.
Eine weitestgehend schraubenlose Montage ist natürlich auch nicht schlecht, ebenso der entnehmbare Festplattenkäfig und der runter klappbare Mainboardschlitten bzw. die Türen allgemein.
Die Verarbeitung gefällt mir allerdings überhaupt nicht. Wenn ich für ein Gehäuse 75€ bezahle erwarte ich deutlich mehr, als es hier der Fall war. Vor allem die Kratzanfälligkeit des Fensters und die statische Ladung stören mich.
Ich hätte mir auch etwas mehr Platz gewünscht. Mit meinem Scythe Mugen bin ich am absoluten Limit des Machbaren.
Dafür, dass in dem Gehäuse zwei nicht entkoppelte 80mm und ein 120mm Lüfter mit 12V arbeiten, finde ich die Lautstärke recht angenehm. Im Seitenfenster finde ich es auch legitim 80mm Lüfter zu verwenden, da 120mm Lüfter dafür meinem Geschmack nach zu groß sind.
Vor allem der Lüfter, der die Luft zur Grafikkarte pustet gefällt mir.
Schade finde ich es, dass in der Front kaum Lüftungsschlitze bzw. -löcher sind. Dadurch ist die Verwendung eines 120mm Lüfters in der Front auch hinfällig.
Insgesamt bin ich der Ansicht, dass sie sich bei Zegamax sich gesagt haben, dass sie auch ein Gehäuse haben wollen, dies sollte aber in der Herstellung so günstig wie Möglich sein. Sie haben sich sowohl das Design als auch die Innenaufteilung geklaut und verwenden nur sehr billige Materialien.
Und dafür dann 75€ zu verlangen finde ich unverschämt. Ich hab das Raidmax Smilodon, welches dem teureren Bruder des Phantoms, dem Unicorn, nie vor mir gehabt, aber angesichts der Tatsache, dass es (wie ich finde) besser aussieht, günstiger ist und von der Verarbeitung sicherlich nicht schlechter sein wird, würde ich immer das "Original" nehmen und keins der beiden Gehäuse von Zegamax.
PS: Dies ist mein erster Lesertest. Sagt mir ruhig alles, was ich verbessern könnte
Mein erster Eindruck vom Gehäuse ist, dass es durchaus ein gutes (geklautes) Konzept ist, die Verarbeitung lässt allerdings einiges zu wünschen übrig. Von einem Gehäuse in der Preisklasse (75€) hätte ich deutlich mehr erwartet.
Link zum Gehäuse bei Caseking.de
Zur Übersicht:
- Ein kurzer Blick aufs Gehäuse
- Das Auspacken und die Details
- Integriertes Werkzeugköfferchen
- Inbetriebnahme
- Verarbeitung
- Fazit
Ein kurzer Blick aufs Gehäuse:
Technische Daten:
- Maße: 205x456x505mm (BxHxT)
- Formfaktor: ATX, Micro-ATX
- Gewicht: ca. 11,2 kg
- Laufwerksschächte:
- 4x 5,25 Zoll (extern)
- 2x 3,5 Zoll (extern)
- 5x 3,5 Zoll (intern) - Lüfter:
- 1x 80mm (Front, 4-Pin Molex)
- 1x 80mm (Seitenteil, Red LED, 4-Pin Molex)
- 1x 80mm (Seitlicher Steg, 4-Pin Molex)
- 1x 120mm (Rückseite, 4-Pin Molex)
- 1x 80mm (Seite, optional) - I/O Panel:
- 2x USB
- 1x je Audio IN / OUT - Erweiterungsslots: 7
Mit offener Tür:
Und von der Seite:
Das Auspacken und die Details:
Der Karton ist nur unwesentlich größer als das Gehäuse, was auch damit etwas zu tun hat, dass sämtliches Zubehör im Gehäuse ist. Das heißt als ich das Gehäuse aus dem Karton genommen hab, war dieser leer.
Das Gehäuse war etwas beschädigt, aber was soll man von DHL auch groß erwarten...
Des Scythe Mugen hab ich ebenfalls neu bekommen und dieser wird sich im Phantom zum erstem mal niederlassen.
Der Karton
Was mich gewundert hat ist, dass auf dem Karton 5 externe 5,25" Schächte und 3 interne 3,5" Schächte stehen. Im Gehäuse sind aber nur 4 5,25" Schächte, dafür aber 4 interne 3,5" Schächte im (herausnehmbaren) Festplattenkäfig sind und noch ein zusätzlicher unter den beiden externen 3,5" Schächten.
Das Gehäuse wird von zwei Folien auf den beiden Seiten des Gehäuses und einer Folie an der Front geschützt.
Das Seitenfenster ist schwarz getönt, man kann aber trotzdem recht gut hindurch gucken.
Der Lack ist nicht glatt, sondern er enthält sehr viele kleine Partikel. Man sieht diese allerdings nur, wenn man sehr genau hinschaut. Die Fronttür besteht zwar aus Plastik, ist aber mit einer Folie in gebürstetem Aluminium-Optik versehen.
Die Fronttür wird von zwei Magneten zugehalten. Hinter ihr sind die 5,25" und 3,5" Schächte und der Reset-Taster. Der Powerknopf befindet sich darunter, ebenso die Frontanschlüssen, welche aus zwei USB-Ports und einem Kopfhörer- und Mikrofonanschluss bestehen.
Die Gehäusewand lässt sich aufklappen, in dem man an dem Hebel zieht.
Man kann die sie auch nach oben heraus heben, wenn man sie geöffnet hat.
Ein Schloss oder ähnliches gibt es weder bei der Fronttür, noch an einer anderen Stelle des Gehäuses. Auf dem Gehäuse liegt die (komplett in Englisch gehaltene) Anleitung.
Ich finde das rote Plastik sehr auffällig. Es kann es überhaupt nicht leiden, es wirkt sehr billig.
Hier die Rückseite. Man sieht die Lüftungsschlitze für einen optionalen 80mm Lüfter. Mir ist der Sinn nicht ganz klar, oder wollt ihr unbedingt eure externen 3,5" Laufwerke kühlen?
Und man sieht wieder dieses rot durchschimmern...
Der optionale Lüfter
Die Rückseite lässt sich ebenfalls aufklappen. Auf ihr ist der Mainboardschlitten fest montiert und somit kann man das MB relativ einfach einbauen. Der Scythe Mugen stößt beim zuklappen allerdings gegen das Gehäuse. Ihn kann man erst montieren, wenn das Gehäuse zu ist.
Man kann auch dieses Seitenteil ganz entfernen, allerdings funktioniert dies auch nicht mit verbautem CPU Kühler.
Dadurch, dass der MB-Schlitten fest auf der Gehäusewand sitzt lassen sich hinter ihm logischer Weise auch keine Kabel verstecken. Hinter den Laufwerksschächten ist auch nur sehr wenig Platz, ein ATX-Kabel passt gerade so dahinter.
Kommen wir nun zu dem Steg mit einem Lüfter und einer Halterung, für die verbaute Grafikkarte:
Was diese Halterung wirklich bringt sei mal dahin gestellt...
Der Steg lässt sich sehr leicht aus der Halterung heben und rastet sicher ein.
Der 80mm Lüfter pustet frische Luft zur Grafikkarte.
Über dem Steg ist ein weiterer 80mm Lüfter verbaut, der die Luft aus dem Gehäuse saugt. Dieser ist mit roten LEDs bestückt.
Außerdem gibt es noch einen 120mm Lüfter, der die Luft, wie sollte es anders sein, ebenfalls aus dem Gehäuse schafft.
Der obere 80mm und der 120mm Lüfter
Kommen wir nun zum Festplattenkäfig.
Dieser enthält einen 80mm Lüfter und kann bis zu 4 Festplatten aufnehmen. Diese werden schraubenlos mit einer mitgelieferten Halterung festgeklemmt.
Der Käfig ist mit einem Hebel und einer Schraube gesichert.
Der Festplattenkäfig
Man kann an die Front vor dem Festplattenkäfig auch noch einen 120mm Lüfter montieren, allerdings muss dieser die Luft durch ein extrem kleines Loch saugen.
Was ich auch lustig finde ist die mitgelieferte MB Blende, die wohl auf kein aktuelles MB mehr passen wird.
Integriertes Werkzeugköfferchen:
Unter dem Festplattenkäfig ist das Werkzeugköfferchen versteckt. Ebenfalls in der wunderbaren roten Plastikobtik ...
Der Deckel des Köfferchens ist geklemmt, in ihm befindet sich ein großzügiger Satz schrauben, eine Slotblende, ein paar dünne Unterlegscheiben und die Halterungen für die Festplatten. Mit "necessary hardware" ist in der Anleitung wohl der beigelegte Speaker gemeint.
Ich finde, dass
Das Werkzeugköfferchen
Inbetriebnahme:
Erst einmal musste meine Hardware aus meinem alten Gehäuse raus. Die Ausbeute kann man hier begutachten. Die HDs und das Laufwerk fehlen dabei allerdings und das SATA Kabel hat beim Umbau seinen Geist aufgegeben.
Zuerst habe ich mich an den Festplattenkäfig gemacht. Nach dem Entfernen der Schraube (s.o.) und öffnen des Hebels ließ sich dieser leicht entfernen. Mit den Klemmen ließen sie die HDs auch schnell im Käfig bändigen. Sie sitzen recht fest, sie haben lediglich ein Spiel von etwa einem Millimeter. Raus fallen tun sie aber nicht (näheres siehe "Verarbeitung").
Der Einbau ist auch auf einem Aufkleber beschrieben, der auf dem Käfig klebt.
Dann war das MB an der Reihe. Dank des runter klappbaren MB-Schlitten ging dies auch recht schnell. 5 der 6 benötigten Abstandshalter waren schon vormontiert, den 6. konnte ich dem roten Werkzeugköfferchen entnehmen.
Den CPU Kühler (Scythe Mugen) konnte ich leider nicht montieren, da dieser, wie bereits erwähnt, beim Zuklappen gegen das Gehäuse stößt.
Der Einbau des DVD-Laufwerks lief ebenfalls glatt. Danke der schraubenlosen Verschlusstechnik war es in Sekunden eingebaut.
Auch hier für gibt es einen Aufkleber.
Beim Netzteil wurde es sehr eng, weil ich den CPU-Kühler bereits eingebaut hatte. Indem ich das Gehäuse so weit es ging (~5cm) geöffnet habe hat es dann allerdings doch noch ganz knapp am Kühler vorbei gepasst und ließ sich einbauen. Leider lag das Netzteil nicht richtig auf seinen Stützen, weswegen ich es beim festschrauben festhalten musste. Das ATX Kabel konnte zum größten Teil hinter den Laufwerksschächten versteckt werden. Kabelmanagement sei danke sieht man von den anderen Kabel auch nicht viel, außer von dem Lüfterkabel (das kann man nicht richtig verstauen, da es etwas spiel haben muss, damit es zu den Lüftern an der Tür reicht) und den Kabeln zum Laufwerk. Bei diesem hatte ich einfach keine Lust mehr und hab es einfach so gelassen *grins*.
Als ich meine Grafikkarte (8800 GTS 512) verbaut habe, wurde es zwischen dieser und der HD sehr eng. Ich musste mein SATA Kabel (welches dann eh den Geist aufgegeben hat) gegen eins mit einem kürzeren Stecker tauchen, damit es passt und den Festplattenkäfig kann man auch nur bei ausgebauter Grafikkarte heraus nehmen.
Der Steg machte keine weiteren Probleme. Allerdings war es wohl Glück, dass es mit dem CPU-Kühler keine Probleme gab: siehe hier
Mit dem Schließen der Tür erweis sich der CPU-Kühler dann endgültig als zu groß. Er stieß mit den Spitzen der Heatpipes gegen den Lüfter mit den LEDs und blockiert diesen. Ich hab dann beschlossen diesen auszulassen. Jetzt ist es zwar dunkel in meinem Gehäuse, aber der Lüfter hätte eh nicht viel gebracht. Für einen Vertikallüfter mag er ganz sinnvoll sein, aber nicht für einen Horizontallüfter.
Fertig sah es dann so aus (ohne Laufwerk):
Geschlossen kann man ihn ganz oben begutachten.
Beim ersten einschalten wurde mir schnell klar, dass da 2 ungeregelte 80mm und ein 120mm Lüfter um die Wette pusten (plus meinen Noiseblocker CPU-Lüfter und meiner Grafikkarte, aber die sind wohl außer Konkurrenz). Es war zwar noch relativ verträglich (nichts im Vergleich zu einem Boxedkühler) aber für mich, als Silent-Fan, definitiv zu laut.
Die Lüfter sind alle verschraubt. Der 120mm Lüfter ist interessanter Weise der lauteste Lüfter. Er brummt ziemlich laut. Den Lüfter bei den Festplatten hört man fast gar nicht. Die anderen sind zwar mir zu laut, aber für normale 80mm Lüfter durchaus ok.
Ich habe den 120mm Lüfter gegen einen leisen Scythe Lüfter getauscht und die beiden Lüfter im Seitenteil habe ich vertaucht. Der obere dient nur als Sichtschutz, weil die Lüftungsschlitze sonst etwas komisch aussehen. Ich kann ihn wegen des Platzmangels nicht nutzen.
Irgendwas am Gehäuse ist mir noch zu laut, aber ich hab noch nicht herausgefunden, was dies ist.
Sehr schade finde ich, dass die Lüfter keinen kleinen 3-Pol Anschluss haben, sondern nur einen 4-Pol Standardanschluss und ich diese somit nicht ans MB anschließen kann.
Weiter geht's mit den Temperaturen. Zum Vergleich habe ich nur mein altes Gehäuse. Dieser Vergleich hingt aber etwas, da mein altes Gehäuse zwar etwas mehr Volumen hatte, aber nur einen auf 7V reduzierten 120mm und einen 80mm Lüfter hatte, die für Abluft sorgten, sowie zwei regulierte 80mm Lüfter, die meine HDs mit Frischluft versorgt haben.
Jedenfalls sind meine HDs mit 32 respektive 30 °C nahezu gleich geblieben, aber meine Grafikkarte ist im idle knapp 10 °C kühler (67 °C). Beim load sind es immer noch gute 5 °C (75 °C).
Dies kommt sicherlich durch den unteren 80mm Lüfter, wird aber auch mit einer entsprechenden Geräuschkulisse erkauft.
Meine CPU ist so wie so außen vor, da sie nun mit einem Scythe Mugen statt eines (guten, alten) Freezer 7 Pro bestückt ist.
Zum Schluss noch mal ein kurzer Blick auf die Frontanschlüsse:
Alle 4 Anschlüsse rasten zwar nicht wirklich ein, halten aber dennoch gut. Sie sind eher geklemmt (was ich bei einem USB-Anschluss recht merkwürdig finde).
Die beiden USB-Ports und der Kopfhöreranschluss funktionieren auch einwandfrei. Der Mikrofon-Anschluss will irgendwie noch nicht. Ich guck morgen noch einmal, ob das an meiner Doofheit oder tatsächlich an dem Panel liegt

Verarbeitung:
Bei diesem Punkt verschenkt Zegamax einiges an Punkten. Die Verarbeitung lässt einiges zu wünschen übrig.
Das gesamte Gehäuse ist genietet. Dies finde ich schade, da man alle Nieten aufbohren müsste um es in seine Einzelteile zu zerlegen, z.B. um es zu lackieren.
Der Lack gefällt mir recht gut, da er nicht ganz glatt ist, sondern, wie gesagt, mit kleinen Stückchen drin. Allerdings hinterlässt man auf ihm sehr leicht Fingerabdrücke, die auch nicht so leicht zu entfernen sind.
Was mir, als ich das Gehäuse geöffnet habe, als ersten aufgefallen ist, ist, dass die schwarze Farbe keine saubere Kante hat, sondern innen auch Reste davon sind. Dies sieht man hier recht gut.
Die hintere der beiden Türen sitzt sehr fest, so fest, dass ich fast schon etwas Sorgen um den Griff habe, wenn ich sie öffne. Die Linke geht ganz locker auf.
Die Kanten sind größtenteils gut verarbeitet und haben keine scharfen Kanten, nur an den Türen ist dies nicht der Fall.
Das gesamte Gehäuse ist ziemlich stark statisch aufgeladen, das heißt es zieht sowohl Haare als auch Staub sehr stark an. Dies ist sehr nervig und man kann den Staub auch nicht einfach wegwischen.
Das Fenster ist zwar schön abgedunkelt, aber extrem Kratzer anfällig. Selbst das Darüberwischen mit einem T-Shirt hat seine Spuren hinterlassen.
Nun zur Front. Diese ist mit 6 Plastikstiften geklemmt. Es sitzt damit recht fest, könnte aber auch noch fester sein. Hier ist ein kurzer Blick auf die Befestigung der Taster/LEDs in der Front. Die Klebpunkte sind nicht sehr stabil und sie sehen so aus, als ob sie einfach irgendwie, möglichst schnell, gemacht wurden. Die Taster selbst sind aus schwarzem Plastik.
Die Power-LEDs sind ein Witz. Wenn die Fronttür zu ist sieht man sie gar nicht, außer man begibt sich auf die Höhe dieser. Bei offener Tür kann man sie sehen, aber sie zeugen nicht gerade von großer Leuchtkraft, wie man auch auf diesem Bild gut erkennen kann.
Wo wir bei der Fronttür sind, am Anfang habe ich mich gewundert, warum diese so schlecht schließt. Dann ist mir aufgefallen, dass ein Magnet nicht in seiner Halterung sitzt. Dies darf natürlich nicht passieren. Zum Glück ist dieser nicht verloren gegangen, da er noch an seinem Gegenstück hing.
Wenn man leicht von oben auf die Tür drückt steht diese unten gut einen cm ab. Dies zeugt nicht gerade von einem qualitativ hochwertigen Scharnier...
Weiter geht es mit dem Festplattenkäfig. Mir persönlich wäre es lieber gewesen, wenn dieser um 90° gedreht wäre. Dann könnte man die Festplatten einfach entnehmen und es gäbe keine Probleme mit der Grafikkarte.
Der Käfig ist unten mit zwei in einander greifenden Führungsschienen und oben mit einem Stift in einer Schiene befestigt.
Die Festoplatten haben, wenn sie eingebaut sind, etwa 1 mm spiel. Aber auch mit Wackeln und kräftigen ziehen fallen sie nicht heraus. Dabei muss man auf zwei sehr kleine Widerhaken vertrauen.
Manche der Laufwerkshalterungen quietschen und sind sehr schwergängig, andere lassen sich wunderbar leicht öffnen und sich auch leise.
Die Halterung ist einseitig, man muss die hintere Tür nicht öffnen um ein Laufwerk zu befestigen. Man kann die Halterung noch mit 2 Schrauben ergänzen, oder diese auch komplett weglassen und nur 4 Schrauben verwenden. Die Halterungen sitzen ziemlich fest in den Schraubenlöchern, was beim entfernen dieser etwas stört.
Fazit:
Vom Design her gefällt mir das Gehäuse recht gut. Ich mag auch die Fensterform und das abgedunkelte Glas.
Eine weitestgehend schraubenlose Montage ist natürlich auch nicht schlecht, ebenso der entnehmbare Festplattenkäfig und der runter klappbare Mainboardschlitten bzw. die Türen allgemein.
Die Verarbeitung gefällt mir allerdings überhaupt nicht. Wenn ich für ein Gehäuse 75€ bezahle erwarte ich deutlich mehr, als es hier der Fall war. Vor allem die Kratzanfälligkeit des Fensters und die statische Ladung stören mich.
Ich hätte mir auch etwas mehr Platz gewünscht. Mit meinem Scythe Mugen bin ich am absoluten Limit des Machbaren.
Dafür, dass in dem Gehäuse zwei nicht entkoppelte 80mm und ein 120mm Lüfter mit 12V arbeiten, finde ich die Lautstärke recht angenehm. Im Seitenfenster finde ich es auch legitim 80mm Lüfter zu verwenden, da 120mm Lüfter dafür meinem Geschmack nach zu groß sind.
Vor allem der Lüfter, der die Luft zur Grafikkarte pustet gefällt mir.
Schade finde ich es, dass in der Front kaum Lüftungsschlitze bzw. -löcher sind. Dadurch ist die Verwendung eines 120mm Lüfters in der Front auch hinfällig.
Insgesamt bin ich der Ansicht, dass sie sich bei Zegamax sich gesagt haben, dass sie auch ein Gehäuse haben wollen, dies sollte aber in der Herstellung so günstig wie Möglich sein. Sie haben sich sowohl das Design als auch die Innenaufteilung geklaut und verwenden nur sehr billige Materialien.
Und dafür dann 75€ zu verlangen finde ich unverschämt. Ich hab das Raidmax Smilodon, welches dem teureren Bruder des Phantoms, dem Unicorn, nie vor mir gehabt, aber angesichts der Tatsache, dass es (wie ich finde) besser aussieht, günstiger ist und von der Verarbeitung sicherlich nicht schlechter sein wird, würde ich immer das "Original" nehmen und keins der beiden Gehäuse von Zegamax.
PS: Dies ist mein erster Lesertest. Sagt mir ruhig alles, was ich verbessern könnte

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wenn man es aufklappt und auf den boden legt ist es sofort voll mit staub (und so dreckig ist mein boden nicht 




