[Lesertest] Xigmatek Thor´s Hammer by nitg

nitg

Freizeitschrauber(in)
[Lesertest] Xigmatek Thor´s Hammer by nitg


Xigmatek Thor´s Hammer (S126384)

Inhalt:
1.Vorwort
2.Impressionen

- Verpackung
- erster Eindruck
- der Kühler im Detail
- Lieferumfang
3. Kompatibilität und Montage
- Kompatibilität zu den verschiedenen Gehäusen
- Coolermaster Elite 330/331

- NZXT Hush
- Aerocool M40
- Kompatibilität zu verschiedenen Mainboards
- Gigabyte GA-EP45-DS3L

- Gigabyte GA-X48-DQ6
- Montage:
- Befestigungssystem
- Montage
- Lüftermontage
- evtl. Probleme bei dem Montagevorgang
4. Leistungstests
- Testmethoden und Testsystem im Überblick
-
Die verwendeten Lüfter kurz vorgestellt
- Test: Intel Core 2 Duo E8400 @ 3,0GHz

- Test: Intel Core 2 Duo E8400 @ 3,4GHz
- Test: Intel Core 2 Duo E8400 @ 3,6GHz
- Test: Intel Core 2 Duo E8400 @ 4,0GHz

- Test: Direktvergleich mit Xigmatek HDT1283
5. Zusammenfassung der Testergebnisse und Fazit





Vorwort
Schön langsam findet sich hier auch mein Test ein. An dieser Stelle möchte ich mich bei falcony6886 bedanken, dessen Inhaltsverzeichnis ich übernehmen durfte, um ein möglichst einheitliches Testmuster zu realisieren.

Des weiteren möchte ich mich bei meinem Kollegen Markus bedanken, ohne den dieser Test vermutlich nicht möglich wäre.

Und selbstverständlich geht der größte Dank an PCGH und Caseking selbst, für die Bereitstellung des Testmusters.

Ich werde den Test nun nach und nach veröffentlichen und hoffe, dass ich bis Samstag alles fertig habe.






 
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2.Impressionen
- Verpackung
- Erster Eindruck
- der Kühler im Detail
- Lieferumfang
- Spezifikationen


Verpackung

In der Verpackung könnte sich ebenso eine Action-Figur befinden, allerdings erkennt man gleich durch das kleine Sichtfenster, dass es sich um etwas viel Besseres handelt, nämlich dem Xigmatek Thor´s Hammer. Die Schachtel glänzt und ist mit Thor mitsamt seinem Hammer versehen. Es wird ebenso auf die Xigmatek-eigene
Double Layer Heat-Pipe Direct Touch Technologie hingewiesen, mehr dazu später. Sorry für die schlechte Foto-Qualität.

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Erster Eindruck

Thor´s Hammer wirkt nicht nur beim ersten Eindruck imposant, auch wenn er sich im Gehäuse befindet. Wenn man Thor´s Hammer zum ersten Mal in der Hand hält merkt man sofort die üblich gute Xigmatek-Verarbeitung. Dieses mal sind bei mir jedoch 2 Lamellen verbogen.

Da ich mit dem Thor´s Hammer meinen "alten" HDT1283 ablöse, sieht man auf folgenden Fotos den Thor´s Hammer auch im direkten Vergleich zum HDT1283.

Achtung! Thor´s Hammer wirkt höhenmäßig kleiner als der HDT1283, was auch richtig ist. Allerdings benötigt er mit der Backplate-Verschraubung im Endeffekt mehr Höhe als der HDT1283. Bei uns wurde es ziemlich knapp im Coolermaster Elite 330.

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Der Kühler im Detail

Die Lamellen sind im Vergleich zu herkömmlichen Kühlern relativ eigen angeordnet, versprechen aber schon durch den imposanten Eindruck sehr viel. Ob sich dieses Design wirklich lohnt, erfahrt ihr im späteren Test. Man erkennt auch gleich die spezielle Heatpipe-Technologie wieder, wo die Heatpipes direkt auf der CPU aufliegen. Diese Technologie hat sich bereits beim HDT1283 bewiesen, beim Thor´s Hammer gibts eine modifizierte Version davon, die Double Layer Heat-Pipe Direct Touch Technologie.

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4x 8mm Heatpipes liegen direkt auf der CPU-Auflagefläche. Weitere 3x 6mm Heatpipes sorgen für zusätzliche Wärmeabfuhr.




Lieferumfang

Der Kühler
etwas Wärmeleitpaste
Backplate (Sockel 775/1366)
2 Clips (Sockel 775/1366)
1 Clip (AM2 / K8)
Sechskantschlüssel
8 Antivibrationsgummis
2 Steckverbindungsschrauben
4 Schrauben
4 Federn

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Kompatibilität zu den verschiedenen Gehäusen

Coolermaster Elite 330/331 mit Gigabyte GA-EP45-DS3L
Wenn man den Kühler einbauen will, muss man die Gehäusewand etwas biegen, da der Thor´s Hammer etwas nach aussen steht. Alternativ kann man allerdings auch die Seitenwand nur "halb" zu machen.

NZXT Hush mit Gigabyte GA-X48-DQ6
Da der Einbau beim Coolermaster-Gehäuse schon sehr knapp war, wirds beim NZXT Hush große Probleme geben, zumale das Hush-Gehäuse eine Dämmung besitzt, die auch noch Platz wegnimmt.

Aerocool M40 mit MSI G31-Board
Aufgrund der niedrigen Bauhöhe der beiden Kammern passt der Kühler auch hier nicht.



Montage:

Das Befestigungsprinzip beruht auf der Backplate-Verschraubung. Ich persönlich bevorzuge diese Möglichkeit gegenüber den üblichen Pushpins, da sie einfach bombenfest sitzt und im Prinzip nicht mehr viel passieren kann, auch bei Transporten nicht. Zudem ist gewährleistet, dass der Kühler stets fest sitzt und nicht durch einen Stoß "verrutscht".

Nachdem wir das Motherboard herausgenommen haben, entfernen wir den alten Xigmatek HDT1283, die Pushpins lassen sich ganz leicht wieder öffnen und der Kühler geht wie von selbst ab. Die eingebrannte Wärmeleitpaste entfernen wir mittels einem Taschentuch und etwas Nagellackentferner: Aufpassen, dass auf keinen Fall was über den Sockel rinnt! Bzw. Rinnen soll eigentlich gar nichts... Feuerzeugbenzin sollte man nicht nehmen, Waschbenzin hingegen wäre eine gute Alternative. Als Tuch kann man auch ein Tempo nehmen, allerdings würde ich ein etwas sanfteres Taschentuch empfehlen, um keine Kratzer in die CPU zu bekommen.

Nachdem die CPU wieder glänzt wie neu, tragen wir die neue Wärmeleitpaste auf:

Wir entscheiden uns wieder für die gute, alte Arctic Silver 5, tunken einen Batzen auf die CPU und verteilen diese schön gleichmäßig mit einem Stückchen Plastik (z.B. von einer alten Kreditkarte). Dabei sollte die Paste keinesfalls dick aufgetragen werden. Bei der AS5 kann man sich nach einer kleinen Regel richten: So dünn wie möglich, aber dennoch gleichmäßig. Im Endeffekt geht das Auftragen wie von selbst...

Alternativ könnt Ihr natürlich auch zu einer anderen Paste greifen, das mitgelieferte "Papier-Säckchen" sah allerdings nicht sehr hochwertig aus... Empfehlen kann ich auch noch das Coollaboratory Liquid Metal Pad, wobei es allerdings etwas mehr Aufwand benötigt, da hier ein sogenannter Burn-In (Aufheizen der CPU) erforderlich wird.

Nachdem wir die Paste aufgetragen haben, wird der Kühler auf die CPU "gestellt" und mit der Backplate (Motherboard-Rückseite) verschraubt. Es sollte keine allzu großen Probleme bereiten, den Standort auf der Rückseite des Motherboards zu finden. Nach der Montage sieht man erst, dass der Thors Hammer doch höher ist, als der HDT1283 (der mit seinen Heatpipe-Köpfen eine relativ hohe Bauhöhe erreicht).


Lüftermontage

Beim Lüfter haben wir uns für den vom HDT1283 mitgelieferten Lüfter entschieden, um ein mögliches Upgrade zu "simulieren". Ausserdem hatte sich der Lüfter bereits beim HDT1283 sehr gut bewährt. Die Montage ist zwar sehr simpel, aber dennoch etwas fummelig, da man die Gummi-Noppen durch Kühlerlamellen "pressen" muss, ebenso fummelig gestaltet sich auch die Demontage. Dafür ist der Lüfter entkoppelt und bietet dennoch einen sehr guten Halt. Den Lüfter hängen wir letztendlich wieder an den CPU-FAN-Steckplatz.


evtl. Probleme bei dem Montagevorgang

Probleme sollten bei der Montage in der Regel keine auftreten, sofern man die Bauhöhe (160mm) beachtet. Was jedoch zum Verhängnis werden könnte sind exotische Netzteile, die eventuell nicht ganz der Norm entsprechen. Hierzu müssten aber schon manuelle Mods durchgeführt worden sein.

Sollte man sich entscheiden, einen 2. Lüfter auf den Thor´s Hammer zu montieren, wirds je nach Gehäuse Probleme mit dem Hecklüfter geben. Bei unserem Coolermaster Elite-Gehäuse hätten wir uns entweder für einen Hecklüfter, oder für einen 2. CPU-Lüfter entscheiden müssen -> wir entschieden uns für den Hecklüfter.
 
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Unser Testsystem:

Core2Duo E8400
Gigabyte GA-EP45-DS3L
MSI N9800GT Zilent
4Gb DDR2 OCZ Platinum
320Gb WD
OCZ ModXStream 500w
Coolermaster Elite 330
Frontlüfter: Noctua NF-P12-1300
Hecklüfter: mitgelieferter von Coolermaster



Unsere Tests belaufen sich auf 4 Zustände und mehrere Taktraten:
a) Temperatur im BIOS
b) Temperatur in Windows (Vista) - Idle
c) Temperatur nach 1/2 Stunde Prime95
d) Temperatur nach 1 Stunde Warhammer Online

Standardtakt: 3,00GHz
OC: 3,4GHz
OC: 3,6GHz
OC: 3,8GHz
OC: 4,0GHz

Bei folgenden Temperaturwerten spreche ich unter Anderem auch von Delta-Werten. Delta-Werte setzen sich zusammen aus der CPU Temperatur minus Zimmertemperatur. Beispiel: CPU hat 60°C bei einer Zimmertemperatur von 20°C, somit ergibt sich ein Delta-Wert von 40°C. Also der Wert, den die CPU zusätzlich zur Zimmertemperatur noch aufheizt. So kann man unterschiedliche Werte untereinander besser vergleichen, da bei jedem zu Hause andere Witterungen herrschen. Ich werde allerdings unterhalb auch nochmal die tatsächliche Temperatur anführen, bitte beachtet aber, dass der HDT1283 damals bei ca. 17° Zimmertemperatur und der Thors Hammer nun bei 22°C Zimmertemperatur gemessen wurde, deshalb auch die Delta-Werte:


3,00GHz
Wir starten das BIOS mit dem Standardtakt und sehen uns die Temperatur mal näher an, diese schwankt zwischen 24 und 26°C. Das wäre ein Delta-Wert von 2-4°C (Zimmertemperatur 22°C). Unter Windows sieht die Sache nicht viel anders aus, hier liegt die Temperatur im Idle (nach 10min) bei 28°C, also ein Delta-Wert von 6°C. Der Sensor meines E8400 kann unter Windows (Realtemp) nicht weniger als 28°C auslesen, hier bleibt der Sensor stecken, dies war auch bereits beim HDT1283 der Fall. Der HDT1283 hat sich hier sehr, sehr ähnlich verhalten. Der HDT1283 hatte im BIOS einen Delta-Wert von 9°C und im Windows-Idle ca. 11-12°C.

BIOS:
HDT1283: 26°C (Delta: 9°C)
Thor´s Hammer: 24°C - 26°C (Delta: 2-4°C)

Idle:
HDT1283: 28°C (Delta: 11°C, Sensor steckt)
Thor´s Hammer: 28°C (Delta: 6°C, Sensor steckt)

Prime95 (1/2h - Small FFT):
HDT1283: 42°C (Delta: 25°C)
Thor´s Hammer: 42°C (Delta: 20°C)


3,40GHz

BIOS:
HDT1283: 27°C (Delta: 10°C)
Thor´s Hammer: 25°C - 26°C (Delta: 3 - 4°C)

Idle:
HDT1283: 28°C (Delta: 11°C, Sensor steckt)
Thor´s Hammer: 28°C (Delta: 6°C, Sensor steckt)

Prime95:
HDT1283: 42°C (Delta: 25°C)
Thor´s Hammer: 42°C (Delta: 20°C)


3,60GHz

BIOS:
HDT1283: 28°C (Delta: 11°C)
Thor´s Hammer: 26°C (Delta: 6°C)

Idle:
HDT1283: 29°C (Delta: 12°C)
Thor´s Hammer: 28°C (Delta: 6°C, Sensor steckt)

Prime95:
HDT1283: 42-43°C (Delta: 25-26°C)
Thor´s Hammer: 42°C (Delta: 20°C)


3,80GHz (verhält sich exakt wie 3,60GHz)

BIOS:
HDT1283: 28°C (Delta: 11°C)
Thor´s Hammer: 26°C (Delta: 6°C)

Idle:
HDT1283: 29°C (Delta: 12°C)
Thor´s Hammer: 28°C (Delta: 6°C, Sensor steckt)

Prime95:
HDT1283: 42-43°C (Delta: 25-26°C)
Thor´s Hammer: 42°C (Delta: 20°C)


4,00GHz

BIOS:
HDT1283: 29°C (Delta: 12°C)
Thor´s Hammer: 27°C (Delta: 5°C)

Idle:
HDT1283: 30°C (Delta: 13°C)
Thor´s Hammer: 28°C (Delta: 6°C, Sensor steckt)

Prime95:
HDT1283: 44°C (Delta: 27°C)
Thor´s Hammer: 42-43°C (Delta: 20°C)


Wenn Ihr Euch an den Delta-Werten orientiert, könnt Ihr den Performanceunterschied recht deutlich erkennen.




Direktvergleich zum Xigmatek HDT1283 + Fazit
Im Schnitt performt Thor´s Hammer um ca. 5°C besser als sein Vorgänger. Lautstärkemäßig gibts keine hörbaren Unterschiede, da wir den alten HDT1283er-Lüfter weiterverwenden. Es fällt auf, dass Thor´s Hammer sich mit höheren Taktraten sehr einfach tut, wobei der HDT1283 schön langsam mal an die "Grenzen" kommt, wobei oben genannte Werte m.E. noch lange keine Grenzen sind. Obige Tests wurden übrigens allesamt mit Standard-Vcore durchgeführt, ja, auch die 4,00GHz, darum halten sich die Temperaturwerte auch sehr in Grenzen. Hin und wieder erwischt man halt mal ein gutes Stück Hardware :)

Vom Aussehen her kann der HDT1283 natürlich nicht mithalten, obwohl ich den HDT1283 eher als "Zweck"-Kühler betrachte -> dieser muss nicht schön sein.

Aber was mir besonders gefällt ist, dass Xigmatek es sich nun anscheinend zum Ziel macht performante, gutaussehende und halbwegs angenehme Kühler herauszubringen. Eine dieser Punkte blieb bislang immer auf der Strecke, nicht aber beim Thor´s Hammer. Dieser machts anders. Fettes Aussehen, dicke Performance und vergleichsweise leise. Die Lautstärke ist bestimmt nicht für ein Supersilent-System geeignet, aber wie man an obigen Werten unschwer erkennen kann, ist da noch viel Spielraum, um z.b. den Lüfter auzutauschen oder einfach runterzuregeln.

Xigmatek hat mich mit dem HDT1283 schon sehr beeindruckt, dieser kam bei mir lange Zeit spielend mit 4,00GHz klar. Nun ist seine Zeit gekommen, da er nun durch Thor´s Hammer mit einem mehr als würdigem Nachfolger abgelöst wurde.

Von mir gibts eine uneingeschränkte Kaufempfehlung, speziell für Enthusiasten und Overclocker. Für herkömmliche Arbeitssysteme und kleinen Rechnern eignet sich der Einsatz aufgrund der Größe jedoch nur bedingt.

Thor´s Hammer stellt m.E. die Existenzberechtigung von Wasserkühlungen weiter in den Schatten.

Weiter so, Xigmatek!
 
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Wird bestimmt ein guter Test, wenn du alles umsetzen kannst. Aber die Bilder...
 
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Bitte die Bilder im Forum hochladen, sonst können wir sie nicht sehen! ;)
Zudem sind die Bilder echt grausig. Ein bisschen mehr Mühe sollte es schon erfordern. :schief:
 
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Hallo!

Nein, die Bilder hab ich eigentlich mit einer Kamera gemacht, dann allerdings bei myspace hochgeladen... Zuvor hatten die Fotos noch jeweils 2Mb... Gibts eine Möglichkeit, wie ich mehrere Fotos auf einmal ins Forum laden kann? Oder muss ichs einzeln machen?
 
AW: [Lesertest] Xigmatek Thor´s Hammer by nitg

super, danke! werds gleich am abend in besserer qualität neu hochladen...
 
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