[Lesertest]Sandisk Cruzer Micro 8 GiByte

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Der Sandisk Cruzer Micro 8 GiByte im Test

USB-Sticks dürften jedem im Alltag schon begegnet sein, wobei deren praktischer Nutzen zum schnellen Abspeichern und Transportieren diverser Daten immer im Vordergrund steht.

USB-Stick ist nicht gleich USB-Stick, wie es einige vielleicht schon mal schmerzlich erfahren durften. Die Verarbeitung ist entweder mangelhaft, der Datendurchsatz des Sticks lässt zu wünschen übrig oder die Lebensdauer der Sticks hält sich so lange, wie reife Bananen, die einige Tage im Obstschälchen erbräunen.

Da ich mit meinem 2 GiByte Cruzer Crossfire mit der beschränkten Größe jeden Tag aufs Neue an die Grenzen stoße, muss ein neues Schätzchen her. Nach langem Hickhack ist meine Wahl auf den Cruzer Micro von Sandisk gefallen, welcher mich mit 8 zu verwaltenden Gibibyte beglücken soll und mit einem Preis von rund 17 Euro ein nicht all zu großes Loch in die Geldbörse reißt.

Bildergalerie

Die Verpackung mutet nichts Herausragendes an. Weder die abgerundeten Kanten der Pappe, noch die unmögliche Verpackungskunst des Blisterteils konnten mich wirklich emotional berühren. Wie auch immer...

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...macht der Cruzer Micro ausgepackt einen ganz robusten Eindruck. Man hätte es vermuten können: Auch hier sind die Kanten - wahrscheinlich zur Einschränkung der Verletzungsgefahr - größtenteils abgerundet. Die einzige Gefahr bestünde darin, wenn ihr mit viel Fummelarbeit den durchaus praktischen Schlüsselbundring entfernen und unkontrolliert futtern würdet.

Zum Vergleich liegt ein Geldstück daneben, welches ihr hoffentlich irgendwo in euren Taschen habt, falls ihr die genaue Größe ermitteln möchtet.

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Der eigentliche Nutzen des weißen Etwas in der Mitte des Cruzer Micro wird nicht sofort klar. Habt ihr euch einmal heran getastet, so werdet ihr mit wahrscheinlich großem Verwundern feststellen, dass der Anschluss herauszufahren ist. Unheimlich nützlich, aber die Maße werden dadurch leider nicht minimiert. Der Stick ist eingefahren größer, als der oben erwähnte Cruzer Crossfire.

Aber bitte: Wo kämen wir hin, wenn wir nicht mal Platz für diesen kleinen Gefährten hätten...

Hinzufügend ist noch zu erwähnen, dass dieses Herausfahren merklich rastet, sodass der Anschluss auch beim Einstecken in den USB-Port nicht urplötzlich wieder einfährt.

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(Ob das ein Bild wert ist, sei bitte jedem selbst überlassen.) Eingesteckt...

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...regt sich einige Augenblicke nichts. Der Rechner (ab XP) meldet ein kurzes "Tü düt"...

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Siehe da, eine dezent orange angehauchte Leuchtdiode macht den Cruzer Micro zum Blickfang am Rechner. Glaubt mir, ich werdet hypnotisiert einige Zeit eures Lebens damit verschwenden, dem Stick beim sanften (das Licht "fadet" sanft ein und aus) zuzusehen ;)

Die LED ist im Idle-Betrieb des Sticks in diesem Zustand, dass das Licht sanft wechselt, im Zugriffsmodus (Lesen/Schreiben) jedoch stetig blinkt.

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Solltet ihr die Autostart-Funktion eures Rechners aktiviert haben, zieht der nun folgende Bildschirm kurz alle Blicke auf sich. U3, falls es eventuell nicht jeder kennt, ist eine äußerst brauchbare Funktion auf dem Stick, womit ihr diverse sogenannte U3-Apps auf den Stick packen und dann auf jedem x-beliebigen Rechner starten könnt. Die Programme hinterlassen weder Spuren noch Staub - auch auf fremden Rechnern ;)

Sollte euch U3 überhaupt nicht interessieren oder findet ihr es schlichtweg unnütz, könnt ihr diese Funktion vor dem ersten Gebrauch auch abgeschaltet lassen und den USB-Stick als puren Stick nutzen.

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Firefox Portable ist zum Beispiel etwa 9 MiByte Groß. Die Installation der U3-Apps ist kinderleicht.

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Leistungsdaten des Cruzer Micro 8 GiByte

Nun zur harten Materie. Was nützt ein Stick, der Schick aussieht, innerlich jedoch zur Bremse der Nation wird? Um die Muskeln des Sticks etwas spielen zu lassen, habe ich mit HDTach 3.0.4.0 die Lesegeschwindigkeit, die Zugriffszeit und die Belastung der CPU während des Gebrauchs ermittelt.

Zudem habe ich nochmals den Cruzer Crossfire 2 GiByte hinzu gezogen, um einen direkten Vergleich zu haben.

Rund 25 MB/s hauen zwar niemanden aus den Pantoffeln, der Wert liegt aber im guten Mittelbereich, was den Stick zum nützlichen Alltagsspeicher kürt. 0,6 Millisekunden Zugriffszeit sind auch hier nicht besorgniserregend.

Der kurzzeitige Einbruch der Geschwindikeit unterhalb der 1 GiByte scheint bei mehrmaligen Tests vorhanden, machen sich subtil aber nicht bemerkbar.

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Zum Vergleich der Cruzer Crossfire 2 GiByte mit etwa 5 Mb/s mehr, also 30Mb/s

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700 MiByte sind auf dem Cruzer Micro in 1:10 Minuten verewigt - ein guter Wert. Etwa 100 MiByte sind in gefühlten 10 Sekunden ebenfalls auf dem Stick.

Fazit

Der Cruzer Micro macht einen stattlichen Eindruck. Zur kurzweiligen Sicherung von Programmen, zur Nutzung von U3-Applikationen oder als ständiger Begleiter ist dieser Stick uneingeschränkt zu empfehlen. Wer allerdings den höllischen Geschwindigkeitsrausch sucht, ist mit diesem Stick nicht gut bedient.

Pro


  • Mit etwa 17 Euro vergleichsweise günstig
  • Robuste Verarbeitung
  • Originelle, unaufdringliche Status-LED
  • U3-Funktion
  • Möglichkeit den USB-Anschluss ein- oder auszufahren
Kontra

  • Geschwindigkeit im mittleren Segment
  • Im Vergleich zu anderen Sticks etwas groß
 
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