[Lesertest] Raptor Gaming M3 Platinum von Ghost916

Ghost916

Kabelverknoter(in)
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[FONT=BankGothic Md BT, sans-serif]Lesertest der Raptor Gaming M3 Platinum[/FONT]​

[FONT=BankGothic Md BT, sans-serif]Teil 1[/FONT]

[FONT=BankGothic Md BT, sans-serif]Einleitung[/FONT]

[FONT=Arial, sans-serif]Nachdem ich zu einem der glücklichen Bewerber ausgewählt wurde, die die Maus testen dürfen, konnte ich diese am Mittwoch Abend bei meiner örtlichen Postfiliale in Empfang nehmen. An dieser Stelle vielen Dank an das Team von PCGH, die diesen Test ermöglicht haben. [/FONT]


[FONT=BankGothic Md BT, sans-serif]Der erste Eindruck[/FONT]


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[FONT=Arial, sans-serif]Nach dem öffnen der Versandverpackung fiel als erstes die Verpackung der Maus ins Auge. Ich würde diese spontan als zweckmäßig bezeichnen, da ich hier von Razer etwas verwöhnt bin. Deren Verpackungen mit der „Soft-Touch“ Oberfläche in schickem schwarz / grün sprechen mich persönlich mehr an. Da ich aber nicht die Verpackung testen möchte, habe ich das Schmuckstück im Handumdrehen ausgepackt. [/FONT]
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[FONT=BankGothic Md BT, sans-serif]Zubehör[/FONT]​
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[FONT=Arial, sans-serif]Als erstes ist die umfangreiche Ausstattung zu erwähnen. Das z.B. eine Tasche für die Maus mitgeliefert wird, ist nicht selbstverständlich. Andere Mäuse, die ebenfalls den Begriff „High End“ in Anspruch nehmen, bieten so etwas nicht. Der erste Kontakt mit der Maus verlief ebenso positiv, auch wenn mein erster Gedanke war; „Was für ein Brocken!“. Ich bin eher kleinere Mäuse gewohnt, es wird sich zeigen ob die Größe ein Nachteil ist. Die Haptik ist jedoch hervorragend, wie man es von z.B. Razer kennt. Die Verarbeitung bietet auch keinen Grund zur Beanstandung, auch wenn Logitech, Razer und Microsoft hier einen Tick besser sind. Der silberne Kunststoff an der Oberseite, und der „Mausboden“ wirkt im Vergleich nicht ganz so hochwertig. Dies sind aber zu vernachlässigende Punkte.

Nachtrag: In den anderen Lesertests liegt der Maus ein Sortiment von zusätzlichen Gleitpads bei. Dieses war bei meinem Exemplar nicht enthalten!
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[FONT=BankGothic Md BT, sans-serif]Inbetriebnahme[/FONT]


[FONT=Arial, sans-serif]Ohne viel Zeit zu verlieren, habe ich die Maus an meinen Rechner angeschlossen. Die DPI Anzeige der Maus erstrahlte nun in einem sehr angenehmen Blauton. Nachdem der Rechner komplett hochgefahren war musste ich feststellen, das der Mauszeiger sehr unregelmäßig und stockend über den Bildschirm hüpfte. Eine Anpassung der DPI Einstellung, welche sich noch auf der niedrigsten Stufe befand, schaffte keine Abhilfe. Erst das wenden meines Mousepads führte zur Lösung. An dieser Stelle sei gesagt, das sich der Sensor der Maus nicht mit der „Control“ Seite der Razer eXactMat verträgt. Mit der „Speed“ Seite läuft sie aber perfekt. Das umstellen der DPI Stufe erwies sich als nicht ganz so einfach wie z.B. bei der G9 von Logtech, da zuerst der Knopf auf der Oberseite der Maus gedrückt werden muss, und die DPI Stufe sich erst dann per Mausrad entstellen lässt. Diese Einstellung muss erneut mit dem DPI Knopf bestätigt werden, um aktiv zu sein. Wahrscheinlich sollte mit dieser Vorgehensweise eine Fehlbedienung während des Spielens ausgeschlossen werden, sowie ist mir aber z.B. mit der G9 noch nie passiert, wo die Einstellung mittels simplen Tastendruck erfolgt.[/FONT]


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In Teil 2 werde ich auf die Bedienung und die Software eingehen.

 
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[FONT=BankGothic Md BT, sans-serif]Ergonomie[/FONT]

[FONT=Arial, sans-serif]Wie Eingangs schon erwähnt, ist die Raptor eine sehr große Maus. Die Hand liegt nahezu komplett auf der Maus. Das vermittelt durchaus ein angenehmes Gefühl, ist aber nicht unbedingt für jeden optimal. Dirigiert man seine Maus lieber mit den Fingerspitzen, wird man es mit der Raptor schwer haben. Beim Internetsurfen, bei Bildbearbeitung und sonstigen vergleichbaren Tätigkeiten schlägt sich das Design sehr gut, und auch bei mehrstündiger Benutzung kommt kein unangenehmes Gefühl in der Hand auf. Der Ringfinger und kleine Finger liegen in eigens dafür vorgesehenen Vertiefungen. Ich finde das ganz angenehm, auch wenn der kleine Finger nicht immer da bleibt wo er sein soll. [/FONT]

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[/FONT][FONT=BankGothic Md BT, sans-serif]Maustasten und Mausrad
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[FONT=Arial, sans-serif]Die beiden Haupttasten haben einen angenehmen Druckpunkt, jedoch habe ich den subjektiven Eindruck, das sich die rechte Taste etwas schwerer drücken lässt.[/FONT]

[FONT=Arial, sans-serif]Das Mausrad erweckt beim scrollen einen soliden und angenehmen Eindruck. Das der G9 wirkt im Vergleich etwas wackelig. [/FONT]

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[FONT=BankGothic Md BT, sans-serif]Seitentasten[/FONT]

[FONT=Arial, sans-serif]Die Seitentasten sind in Form einer Wippe gestaltet. Die vordere Taste ist für mich nur schwer zu erreichen. Die Tasten enttäuschen zudem durch einen viel zu hohen Widerstand. Beim betätigen einer Seitentaste muss erheblicher Druck aufgebracht werden. Im „normalen“ Betrieb verwende ich diese Tasten selten, in Spielen jedoch häufiger.[/FONT]

[FONT=Arial, sans-serif]http://www.abload.de/img/raptorseitentastenmgy.jpg[/FONT]
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Gewichte
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[FONT=Arial, sans-serif]Die Gewichte werden an der Unterseite der Maus eingesetzt. Die dafür vorgesehenen Fächer sind mit Deckeln verschlossen, die gleichzeitig die Gleitoberfläche bilden. Da ich bei der ersten Inbetriebnahme sämtliche Gewichte entfernt habe, war hier noch eine Anpassung von Nöten. Ich habe vorne wie hinten ungefähr die Hälfte aller Gewichte verwendet, dies scheint fürs erste so zu passen.[/FONT]

[FONT=Arial, sans-serif]http://www.abload.de/img/raptorgewichtsfcherx9i.jpg[/FONT]

[FONT=Arial, sans-serif][FONT=BankGothic Md BT, sans-serif]Gleitpads und Kabelführung[/FONT] [/FONT]

[FONT=Arial, sans-serif]Wie man auf den folgenden Bildern erkennen kann, sind die Deckel für die Gewichtsfächer gleichzeitig die Gleitpads. Diese wiederum sind beidseitig ausgeführt, einmal mit großflächigen Gleitpads, und einmal mit sehr kleinen. Man kann somit den Gleitwiderstand der Maus individuell einstellen. Ich finde das ist eine wirklich gut durchdachte Lösung die Maus auf jede Bedürfnisse anzupassen. Bei Verwendung der grossen Gleitpads ist mir jedoch aufgefallen. das die Maus nicht plan auf dem Mauspad aufliegt. Die Maus "kippte" also leicht hin und her. Dies ist sehr irritierend, besonders im Spielbetrieb. Mit den kleinen Gleitpads besteht dieses Problem nicht, von daher benutze ich die Maus ab sofort nur noch damit.

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[FONT=Arial, sans-serif]Auf dem oberen Bild sieht man, das sich das Mauskabel an der Unterseite beliebig innerhalb der dafür vorgesehenen Kanäle verlegen lässt. Das mag für manchen Anwender praktisch sein, ich habe das Kabel so gelassen wie es ist. [/FONT]

[FONT=BankGothic Md BT, sans-serif]Wrist Pad[/FONT]​

[FONT=Arial, sans-serif]Wie sagt man doch so schön, das beste kommt zum Schluss. Ob das auch hier zutrifft? Die mitgelieferte Handballenauflage wartete noch darauf, in Augenschein genommen zu werden. Das „Gefühl“ nachdem ich sie montiert habe ist aber eher zwiespältig. Zum einen gleitet die Maus schwerer über das Mauspad und die Ergonomie ist gewöhnungsbedürftig. Zum anderen könnte jedoch bei längerer Benutzung der Maus eine Entspannung für das Handgelenk möglich sein. Ich kann mich nach einigen Versuchen nicht damit anfreunden.[/FONT]

[FONT=Arial, sans-serif]http://www.abload.de/img/raptorwristpad2q3w.jpg[/FONT]


[FONT=Arial, sans-serif]http://www.abload.de/img/raptorwristpadssf.jpg[/FONT]


[FONT=BankGothic Md BT, sans-serif]Die Softwareinstallation[/FONT]

[FONT=Arial, sans-serif]Die Installation der Software war flott erledigt. Die Optik der Menüs ist nicht ganz so ansprechend wie bei Logitech oder Razer. Ansonsten sind alle wichtigen Optionen enthalten;[/FONT]​

[FONT=Arial, sans-serif]Tastenbelegung[/FONT]

[FONT=Arial, sans-serif]http://www.abload.de/img/raptorsoftwaretastenmsl.jpg[/FONT]

[FONT=Arial, sans-serif]Skripte[/FONT]

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[FONT=Arial, sans-serif]Geschwindigkeit[/FONT]

[FONT=Arial, sans-serif]http://www.abload.de/img/raptorsoftwarespeednwx.jpg[/FONT]

[FONT=Arial, sans-serif]In Teil 3 folgen die Spieltests sowie das Fazit.
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Spieletest 1: Call of Duty 4: Modern Warfare (MP)

Voller Erwartung „traf“ ich meine Freunde zum Trainingsabend auf dem TS Server. Das erste Spiel des Abends wurde gestartet, der Test konnte beginnen.

Der erste Eindruck bei CoD4 war sehr gewöhnungsbedürftig. Allerdings bin ich wie schon erwähnt kleinere Mäuse gewohnt, von daher bekommt die Raptor noch eine Chance! ;-) Die Navigation der Spielfigur gestaltete sich aufgrund der ungewohnten Handhabung erwartungsgemäß schlechter als sonst. Die Präzision des Sensors ist jedoch über jeden Zweifel erhaben. Bekam ich einen Gegner zu Gesicht, war das (meistens :-P) sein sicheres Ende. Subjektiv arbeitet der Sensor besser als die von Logitech und Razer. Die anfangs ungewohnte Passform der Maus konnte ich durch einen hohen DPI Wert zum Teil ausgleichen. Bei min. 2400DPI musste ich zum navigieren die Maus nicht sehr stark bewegen und konnte noch sehr Präzise schießen.

Ich habe bei CoD4 das sprinten und Granaten werfen auf die beiden Seitentasten gelegt. Wie ich schon erwähnt habe lassen sich diese nur schwer betätigen. Im Spiel stellt sich das als echtes Problem dar, und erfordert einen Wechsel der Tastenbelegung bzw. eine lange Zeit bis man sich daran gewöhnt hat. Hier ist die Logitech G9 meine Referenz, deren Seitentasten lassen sich gut erreichen und verhältnismäßig leicht drücken.

Nach einigen Stunden relativierte sich das Bild etwas. Runde für Runde lag die Maus besser in der Hand. Subjektiv traf ich durch die hohe Präzision des Sensors wesentlich besser. Die Seitentasten nervten aber immer noch etwas durch Ihren hohen Widerstand bei Benutzung. Hier sollte bei zukünftigen Modellen nach gebessert werden.


Spieletest 2: Command & Conquer 3: Kanes Rache (Skirmish)

Nachdem ich die Maus in einem Egoshooter getestet habe, sollte ein schnelles Echtzeitstrategiespiel nicht fehlen. C&C3 eignet sich sehr gut für einen Test dieser Art, da es zum Teil sehr hektisch werden kann und in dieser Phase eine präzise Steuerung mit der Maus überlebensnotwendig ist.

Leider konnte mich die Raptor hier nicht überzeugen. Die Maus wirkt schwerfällig und langsam. Offensichtlich kann hier der Sensor seine Stärken nicht auspielen, eine Änderung der DPI Einstellung brachte nicht die gewünschte Verbesserung. Das klobige Design der Maus wirkt sich hier subjektiv stärker aus als bei CoD4. Ich hatte zumindest das Gefühl mehr mit der Steuerung zu kämpfen, als mit dem Gegner. Zumindest stören die Seitentasten nicht, da ich diese hier nicht anwende.

Ist es hier auch die ungewohnte Ergonomie, welche einen eher zwiespältigen Eindruck hinterlässt? Zeit für die abschliessende Bewertung.


Pro & Contra


+ angenehme Haptik
+ gut zu bedienende Haupttasten und Mausrad
+ Präziser und schneller Sensor
+ umfangreiches Zubehör
+ flexible Anpassungsmöglichkeiten der Gleitpads, Kabelführung und Gewichte
+ Software mit vielen Einstellungsoptionen
+ ergonomische Form...


- ...welche gleichzeitig sehr gewöhnungsbedürftig ist
- schwere Bedienung der Seitentasten in Form einer Wippe
- hoher Preis im Vergleich zu Konkurrenzmodellen


Fazit


Unterm Strich hinterlässt die Raptor M3 Platinum einen durchwachsenen Eindruck, so das ich keine eindeutige Kaufempfehlung ausprechen kann. Vor dem Kauf sollte die Maus auf jeden Fall einmal probegespielt werden, da die Form sehr ungewohnt ist. Die schwergängigen Seitentasten sind ebenso nicht jedermanns Sache. Der präzise und schnelle Sensor bereitet allerdings viel Freude in Egoshootern. Die oftmals kritisierte Einstellung des DPI Werts fällt für mich weniger schwer ins Gewicht, da ich während des Spielens diesen selten verstellen muss.
Die umfangreichen Anpassungsmöglichkeiten der Maus können die ein oder andere Schwäche ausgleichen. Zumindest an dieser Stelle hat Raptor Gaming ein teilweise gut durchdachtes Produkt auf den Markt gebracht.

 
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